Systemkritik (Zinssystem)

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von Default » 21. Aug 2006 13:31

Ich habe da etwas erarbeitet zum Zinsthema, das sich auf das alte Testament bezieht, denn anscheinend wird auch der letzte Rest des Christentums nun endgültig abgeschafft. Oder wie seht ihr das?

Kardinal Lehmann: Verwurzelung der Kirche im Judentum stärker bewusst machen
.....Der Berater der Bischofskonferenz in Fragen des Judentums, Hans Hermann Henrix, sagte, die jüdische Religion sei für die Kirche nicht etwas „Äußerliches“, sondern gehöre zum Inneren der christlichen Religion. „Der Antisemitismus ist eine Sünde gegen Gott und die Menschen“, so der Theologe.........
[url]undefined://fuenf.scm-digital.net/show.sxp/204_kardinal_lehmann__verwurzelung_der_kirche_im_judentum.html[/url]

Was die Bewußtmachung und den Antisemitismus betrifft, muß ich übrigens voll zustimmen. Und doch findet man in der Bibel seltsame Hinweise, wie zum Beispiel folgenden:

5. MOSE 28,63
Und wie sich der HERR zuvor freute, euch Gutes zu tun und euch zu mehren, so wird er sich nun freuen, euch umzubringen und zu vertilgen, und ihr werdet herausgerissen werden aus dem Lande, in das du jetzt ziehst, es einzunehmen.
[url]undefined://www.bibel-online.net/buch/05.5-mose/28.html#28,63[/url]

Das ganze Kapitel ist übrigens sehr interessant. Es geht in diesem Kapitel wohl darum, was passiert, wenn die Gebote Moses eingehalten werden, und was, wenn nicht. Desweiteren werden biblische Plagen angedroht für den Fall eines Falles...

Könnte es sein, daß irgendein Gebot nicht eingehalten wird?

Vielleicht das: Du sollst von deinem Bruder nicht Zinsen nehmen?

Hier das komplette Bibelzitat:

5 Mose 23,20:
Du sollst von deinem Bruder nicht Zinsen nehmen, weder für Geld noch für Speise noch für alles, wofür man Zinsen nehmen kann. Von dem Ausländer darfst du Zinsen nehmen, aber nicht von deinem Bruder, auf daß dich der HERR, dein Gott, segne in allem, was du unternimmst in dem Lande, dahin du kommst, es einzunehmen.
undefined://www.bibel-online.net/buch/05.5-mose/23.html#23,20

Wenn uns dann die Decke auf den Kopf fällt, dann ist das eigentlich kein Wunder.....

«Heuschrecken» nehmen Dax-Firmen ins Visier
Das Interesse ausländischer Finanzinvestoren an deutschen Firmen steigt. Experten von Ernst & Young rechnen in den kommenden zwölf bis 18 Monaten mit einem «ernst gemeinten Übernahmeversuch» im Dax oder M-Dax.
Ausländische Finanzinvestoren könnten nach Einschätzung der Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young in den kommenden Monaten Angriffe auf große deutsche Konzerne aus dem Dax oder M-Dax starten.....
[url]undefined://www.netzeitung.de/spezial/globalvillage/420517.html[/url]

5.Mose 28,38:
Du wirst viel Samen auf das Feld säen, aber wenig einsammeln; denn die Heuschrecken werden's abfressen.
[url]undefined://www.bibel-online.net/buch/05.5-mose/28.html#28,38[/url]

freundliche Grüße

von Noriel de Morville » 18. Aug 2006 10:56

Kapitalismus...eine interessante Form. Wenige Reiche werden immer reicher, viele Arme werden immer ärmer...und dann wird gajammert, das BIP sinke immer mehr und die Kaufkraft gehe zurück...welch ein Wunder *ironisch GGG*

Umverteilung des Kapitals...Upsss, was redet denn die Linke Zecke von Noriel da, das gefällt uns Bonzen aber nicht sonderlich...

Stellenabbau, obwohl Gewinne eingefahren werden, deren Spannen die kühnsten Erwartungen übertreffen. Damit verbundene Überlastung der verbleibenden Belegschaft und Ausbeutung derselben.

Deutscher Michel, wie lange schaust Du noch zu?

Noriel

von Default » 18. Aug 2006 07:17

Deutsche Konzerngewinne explodieren
Die im August veröffentlichten Halbjahresbilanzen großer deutscher Dax-Unternehmen sprechen eine deutliche Sprache. Die sprudelnden Gewinne der führenden Konzerne setzen sich auch dieses Jahr unvermindert fort, selbst die hohen Energie- und Rohstoffpreise konnten den Ertragsverbesserungen kaum etwas anhaben. Die jüngsten Zahlen übertrafen selbst die Erwartungen vieler Aktienanalysten.......
[url]undefined://www.wsws.org/de/2006/aug2006/konz-j17.shtml[/url]

Hewlett-Packard setzt nach Gewinnzuwachs Jobabbau fort
Der weltweit zweitgrößte Computerhersteller will zudem sechs Milliarden Dollar ausgeben, um eigene Aktien zurückzukaufen..... HP-Chef Mark Hurd hatte angekündigt, insgesamt 15.300 Arbeitsplätze in seinem Unternehmen zu streichen.....
[url]undefined://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=companiesNews&storyID=2006-08-17T093451Z_01_KOE730041_RTRDEOC_0_USA-FIRMEN-HEWLETTPACKARD-2ZF.xml[/url]

ARAG will angeblich fast jede zehnte Stelle streichen
Hamburg (ddp.djn). Der Düsseldorfer Versicherungskonzern ARAG plant nach Informationen der «Financial Times Deutschland» (Freitagausgabe) einen erheblichen weiteren Stellenabbau. Bis Ende 2007 sollten 300 der insgesamt rund 3400 Arbeitsplätze gestrichen werden...... Die ARAG-Gruppe ist zu 100 Prozent in Familienbesitz und erzielte 2005 einen Gewinn von 34 Millionen Euro. .....
[url]undefined://de.biz.yahoo.com/17082006/336/arag-angeblich-fast-jede-zehnte-stelle-streichen.html[/url]

Chemieunternehmen mit Umsatzrekord - Beschäftigtenzahl rückläufig
...Mit 40,9 Milliarden Euro sei ein neuer Höchststand in einem Drei-Monats-Zeitraum erreicht worden, teilte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Donnerstag in Frankfurt am Main mit. Zugleich sei die Zahl der Beschäftigten gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,3 Prozent auf 433 600 Mitarbeiter zurückgegangen..... und ... a74.0.html

Ciba streicht 2500 Stellen
.... Der Betriebsgewinn vor Restrukturierung, Wertminderung und sonstigen Belastungen erhöhte sich dagegen im zweiten Quartal um 26% auf 150 Mio. Franken......
[url]undefined://www.nzz.ch/2006/08/17/wi/newzzEQYP7TQ4-12.html[/url]

Deilmann-Haniel streicht Jobs
Das insolvenzgefährdete Bergbauunternehmen Deilmann-Haniel (DH) baut 500 seiner 1200 Arbeitsplätze ab...
[url]undefined://www.fr-aktuell.de/in_und_ausland/wirtsc ... cnt=949424[/url]

Bahnkunden protestieren gegen geplante Strecken-Stilllegungen
Potsdam - Der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband lehnt die vom Land Brandenburg und dem Verkehrsverbund geplante Stilllegung von Strecken ab. Die Fahrgäste hätten dafür kein Verständnis......
[url]undefined://www.tagesspiegel.de/politik/archiv/17.0 ... 718620.asp[/url]

Protest gegen Waldverkauf
KIEL - Der Naturschutzverband Nabu und die Grünen protestieren weiter gegen einen möglichen Verkauf von Schleswig-Holsteins Landeswald.......
[url]undefined://www.abendblatt.de/daten/2006/08/17/599138.html[/url]

Armutskonferenz alarmiert: 11% mehr Sozialhilfebezieher
....Im Vergleich zum Vorjahr sei dies ein Anstieg um 11 Prozent (102.920), weist die Armutskonferenz auf die bisher unveröffentlichten und aktuell verfügbaren Daten hin. Der Anstieg ist in allen Bundesländern zu verzeichnen......
[url]undefined://www.imzoom.info/cms/content/view/2502/96/[/url]

"Menschenhandel ist ein äußerst lukratives Geschäft"
..Der Handel mit Menschen ist weniger risikoreich als der Handel mit Drogen oder Waffen und deshalb für die Profiteure äußerst lukrativ...........
[url]undefined://derstandard.at/?url=/?id=2552642[/url]

Die Top 500 Unternehmen - Das Ranking zum Download
Zum 31. Mal veröffentlicht DIE WELT das Ranking der Großen 500 in Deutschland des Jahres 2005. Diese Daten sowie die Top 50 der Banken und die Top 30 der Versicherungen können Sie von dieser Website herunterladen.....
[url]undefined://www.welt.de/data/2006/06/30/940221.html[/url]

von Default » 15. Jun 2006 09:50

Hier zwei nette Gedichte von Robert Gernhardt:

Das SCHNABELTIER, das SCHNABELTIER
vollzieht den Schritt vom Ich zum Wir.
Es spricht nicht mehr nur noch von sich,
es sagt nicht mehr:" Dies Bier will ich!"
Es sagt:" Dies Bier,
das wollen wir!
Wir wollen es, das SCHNABELTIER!"
Robert Gernhardt

Von ihm übrigens auch:

Lieber Gott, gib doch zu,
dass ich klüger bin als Du.
Und nun nimm doch endlich hin,
dass ich was Besondres bin.
Robert Gernhardt

*kicher*

ein schönes "happy Kadaver" wünsch ich noch......

freundliche Grüße

von Noriel de Morville » 14. Jun 2006 12:08

Dies ist ad facta absolut korrekt, Azazel...aber ich fände es relativ gut, wenn besagter Herr in einer Kneipe arbeiten würde...dort können nur Gläser zu Bruch gehen, keine Existenzen und Menschenwürde.

Aber Du hast recht, wer viele Schäflein in seiner Herde hat, braucht nicht auf die Jagd zu gehen und hat genügend Zeit, die Aktivitäten der Sammler und Jäger zu beurteilen und wohlgemeinte Ratschläge zu geben. Inwiefern solcherlei benötigt wird, steht auf einem anderen Blatt.

Noriel

von Azazel » 14. Jun 2006 11:28

tderjenige redet sich leicht der nicht selbst davon betroffen ist - ich möchte gerade den Kauder sehen, ob er Spargel sticht oder abends noch in einer Kneipe bedienen würde...ach halt da fällt mir ein - das kann ja niemals geschehen, denn als Minister/Beamter stehen ihm ja Pensionen zu.... :cool:

von Noriel de Morville » 14. Jun 2006 09:56

"Die Langzeitarbeitslosen haben so nicht länger das Gefühl, überflüssig zu sein, gewöhnen sich wieder an regelmäßige Arbeit."

Aha, wer nicht täglich 8 Stunden arbeitet, fühlt sich überflüsig...meint man nicht eher, IST ÜBERFLÜSSIG? Projektion sagt euch was, liebe CDU/CSU? Ein "positiver Nebeneffekt" sei, dass sie in dieser Zeit nicht schwarz arbeiten könnten.

Nicht alle "Überflüssigen" sind Schwarzarbeiter, viele "Sozialversicherte" arbeiten nebenher, um ihre Familien finanzieren zu können. Wer zäumt denn da das roß von hinten auf? Ach so, die CDU/CSU...na dann...

"Arbeit, die getan werden muss, wird dann wieder nur von Sozialversicherten erledigt."

Nicht ganz korrekt, siehe oben. Ausserdem ergibt das den wunderbaren effekt, daßdie Gemeinden auf Langzeitarbeitslos zurückgreifen und Stellen im Öffentliochen Dienst, die gerade behinderten schwer- und schwerstbehinderten Menschen zur verfügung gestellt werden sollten, erledigen sich dann von selbst...

Mein "Freund" Kauder *Böse Lächel* meinte:
Neuer Zwist ist vorprogrammiert: Statt "sinnlos herumgammeln", sollten alle Arbeitslosen eine Gegenleistung erbringen, fordert Unionsfraktionschef Kauder. Selbst erwerbslose Manager könnten einfachste Jobs erledigen. Spargelstechen zum Beispiel.

"Also von mir zum Beispiel könnte man erwarten, dass ich abends in der Kneipe bediene", sagte er.

Hamburg - Während sich Union und SPD heute angesichts der ausufernden Kosten beim Arbeitslosengeld II grundsätzlich auf eine Finanzierung geeinigt haben, gehen die Meinungen über eine inhaltliche Ausgestaltung der Hartz-IV-Reform auseinander. Während die Union eine "Generalrevision" der Gesetze fordert, lehnt die SPD das ab und sieht eher Korrekturbedarf bei der Umsetzung der Gesetze.

Unionsfraktionschef Kauder: "Abends in der Kneipe bedienen"
Unionsfraktionschef Volker Kauder sagte heute der "Süddeutschen Zeitung" in einem Interview, die SPD sei durchaus zu Änderungen bereit. "Wir haben im Koalitionsausschuss vereinbart, offene Fragen zu prüfen. Die SPD hat mit uns ein Fortentwicklungsgesetz zu Hartz IV gemacht, das Fehler korrigiert. Aber die Überprüfung der Reform ist damit nicht am Ende." Ob man nun davon rede, dass die Reform "auf den Prüfstand" müsse oder dass eine "Revision" erforderlich sei, sieht Kauder nur als eine Frage der Wortwahl.

Inhaltlich stellte er indes mehrere Anforderungen an die Arbeitsmarktreform. So müsse überprüft werden, ob es genug Anreize gebe, "damit Menschen wieder Arbeit annehmen".

Denkbar seien auch Leistungskürzungen, wenn jemand eine zumutbare Arbeit ablehne. Auch ob Ein-Euro-Jobs das richtige Instrument seien, stellte Kauder in Frage. "Die Notwendigkeit, den einen Euro zu zahlen, sehe ich nicht in jedem Fall. Wer Hartz IV bekommt, muss dafür etwas als Gegenleistung erbringen. Und wenn er nur drei, vier Stunden etwas tut", sagte er dem Blatt.

Kauder forderte, bei der Reformdebatte "in weniger engen Bahnen" zu denken und mehr von den Leuten zu verlangen.
"Also von mir zum Beispiel könnte man erwarten, dass ich abends in der Kneipe bediene", sagte er. Unabhängig von seiner Qualifikation - also auch ein Top-Manager - müsse ein Mensch einfache Arbeiten erledigen oder gemeinnützige Arbeit leisten, "wenn er Hartz IV erhält". Dass das in der Praxis häufig nicht funktioniere wisse er, daher müssten Sanktionen konsequenter angewendet werden.

Quelle: Der Spiegel



Noriel de Morville

von Default » 14. Jun 2006 08:44

Ich glaube, daß wir in unserem Geldsystem eine Art karzinombildendes Element haben, was unsere Wirtschaft fortwährend krank macht ... Meiner Meinung nach kann dieses Geldsystem nur dadurch funktionieren, daß es immer wieder zusammenbricht und dann immer wieder von vorn begonnen wird. Diese Zusammenbrüche nennt man dann Kriege oder Wirtschaftskatastrophen oder Inflationen, je nachdem, aber das bedeutet eigentlich nur, daß dieses System in sich selbst kein Regulativ hat, was zu einer vernünftigen Eindämmung führen würde . . .

Michael Ende, Autor, Interview mit Helmar v. Hanstein, 1992

undefined://www.subventionsberater.de/creutz/kriegi.html

___________________________________

CSU-Politiker will Arbeitsdienst für Hartz-IV-Leute

Der "Gemeinschaftsdienst" solle den Hilfebeziehern helfen, sich nicht überflüssig zu fühlen, hofft der Bundestagsabgeordnete Stefan Müller.......

undefined://www.welt.de/data/2006/06/14/915816.html
undefined://www.rp-online.de/public/article/nachric ... and/336015

von Vamp » 6. Mär 2006 23:59

Schon passiert!

von Default » 6. Mär 2006 23:44

Ja, jetzt habe ich hier einen Fehler gemacht. 2 Beiträge verwechselt. Dieser Beitrag wäre für den schitzophrenie-Thread gedacht gewesen, und der dortige ( undefineds://daemonenforum.com/fpost7746.html#7746 ) für hier.

Verzeihung.

von Default » 6. Mär 2006 23:00

Schon vor dem ersten Weltkrieg wurde gewarnt:

Warum kommt es zu Wirtschaftkrisen?
(Quelle: undefined://www.geldcrash.de )

Wirtschaftkrisen entstehen dadurch, daß die reale Produktion linear, der Kapitalanteil jedoch exponentiell wächst. In unserem heutigen Finanzsystem wird Geld nur dann weiterverliehen, wenn Zinsen gezahlt werden. Diese Zinsen führen nun dazu, daß Geldvermögen explodieren: Wer viel Geld hat, legt dieses verzinst an und bekommt Zinsen, wodurch sein Kapital weiter anwächst. Im folgenden Jahr kann er noch mehr verleihen und noch mehr Zins bekommen. Sein Vermögen steigt immer schneller an. Auf der anderen Seite müssen im gleichen Maße Kredite von der Wirtschaft genommen werden, damit das angesammelte Kapital in den Geldkreislauf zurückkommt. Die Schulden müssen deshalb explodieren. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem die Zinslast nicht mehr durch ein lineares Wachstum des Produktionszuwachses (Bruttosozialprodukt) ausgeglichen werden kann - es kommt zur Wirtschaftskrise.
Dabei kommt es in einem Zinssystem zwangsläufig zu dieser Entwicklung - jedes Zinssystem stellt deshalb ein System mit Verfalldatum dar.

Das Tumorwachstum beim Menschen etwa folgt einem Zinseszinsprozeß. Ist anfangs nur eine Krebszelle vorhanden, so teilt sich diese und es entstehen 2 Tumorzellen. Diese teilen sich wieder und es werden 4, dann 8, 16 usw.. Bis schließlich der ganze Körper vom Krebs zerfressen ist und der Mensch zugrunde geht!

Der Josephspfennig
Hätte Joseph im Jahre Null einen Pfennig auf die imaginäre Bank von Jerusalem gelegt, hätten seine Nachkommen bei 5% Zinsen 100 Jahre später 1,11 DM abheben können, im Jahr 2000 aber 2x10^40 DM (2.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000). Umgerechnet in Gold wären das 218 Milliarden Erdkugeln aus purem Gold.

undefined://www.saon.de/themen/allgemeinethemen/gel ... ennig.html

Prof. Ruhland, 1908
Bereits über 6 Jahre vor dem Ersten Weltkrieg warnte der Professor für politische Ökonomie Ruhland vor dem Weltkrieg: "Bei der nur zu oft maßlosen Inanspruchnahme des Kredits vollzieht sich hier mit Hilfe des Bank- und Börsenkapitals in einer anscheinend planvollen Weise eine nationale wie internationale Verkettung der Privatunternehmungen, die in unserem Kriegszeitalter uns eines Tages einer Krise entgegen zu führen droht, wie sie kaum in der Geschichte der Völker schon erlebt wurde."
Ruhland bezeichnete den Krieg als Erwerbsart der Reichen . Weil sich das Kapital in jedem Land in immer weniger Händen ansammelt, müssen diese Großkapitalisten letztlich aufeinanderstoßen und sich gegenseitig bekämpfen. Durch die hohen Staatsverschuldungen sind die Nationen in die Konflikte verwickelt.
Schon der Oberbefehlshaber der preußischen Armee, Gerneralfeldmarschall Graf von Moltke (1800-1891) erklärte zu den Kriegen der damaligen Zeit:
"Die großen Kämpfe der neueren Zeit sind gegen Wunsch und Willen der Regierenden entbrannt. Die Börse hat in unseren Tagen einen Einfluß gewonnen, welcher die bewaffnete Macht für ihre Interessen ins Feld zu rufen vermag..."
Prof. Ruhland führte weiter aus, daß in einem kapitalistischen System Friede niemals möglich ist. Unsere Zeit nannte er die Zeiten der ewigen Kriege:
"Der heute herrschende Kapitalismus in der Gesellschaft bedeutet ewigen Krieg. ... Die Kriege sind Lösungsversuche wirtschaftlicher Fragen in kapitalistischem Sinne. ... Die entscheidende Frage der Friedensbewegung lautet: Wird es gelingen, den heute herrschenden Kapitalismus aus der Gesellschaft zu beseitigen? ...Bleibt aber das kapitalistische Erwerbssystem herrschend, dann müssen die Zeiten der ewigen Kriege fortdauern trotz aller Friedenskonferenzen."

undefined://www.vergessene-buecher.de/

das Hauptwerk des Nationalökonomen Gustav Ruhland:
System der politischen Oekonomie (Band 1 - 3)
ist jetzt komplett als E-Book verfügbar.
Es kann hier heruntergeladen werden:
undefined://www.vergessene-buecher.de/system.html

Silvio Gesell, 1918
Silvio Gesell, ein deutscher Kaufmann in Argentinien, welcher zum ersten mal ein Wirtschaftssystem ohne Zins vorstellte, warnte bereits 1918, zur Friedenssehnsucht nach dem Ersten Weltkrieg, vor dem nächsten Konflikt:
"Trotz des heiligen Versprechens der Völker, den Krieg für alle Zeiten zu ächten, trotz des Rufes der Millionen: Nie wieder Krieg , entgegen all den Hoffnungen auf eine schönere Zukunft, muß ich es sagen: Wenn das heutige Geldsystem, die Zinswirtschaft, beibehalten wird, so wage ich es, heute schon zu behaupten, daß es keine 25 Jahre dauern wird bis wir vor einem neuen, noch furchtbareren Krieg stehen.
(Anm.: lest den folgenden Absatz von Silvio Gesell (1918) mal nicht in Bezug zum damals völlig hypothetischen 2.Wk sondern in Bezug zu unserer Zeit: es hat sich nichts an den grundlegenden Mechanismen geändert!):

Ich sehe die kommende Entwicklung klar vor mir. Der heutige Stand der Technik läßt die Wirtschaft rasch zu einer Höchstleistung steigern. Die Kapitalbildung wird, trotz der großen Kriegsverluste rasch erfolgen und durch ein Überangebot den Zins drücken. Das Geld wird dann gehamstert werden. Der Wirtschaftsraum wird einschrumpfen und große Heere von Arbeitslosen werden auf der Straße stehen. An vielen Grenzpfählen wird man eine Tafel mit der Aufschrift sehen können: "Arbeitssuchende haben keinen Zutritt ins Land, nur die Faulenzer mit vollgestopften Geldbeutel sind willkommen."
Wie zu alten Zeiten wird man nach dem Länderraub trachten und dazu wieder Kanonen fabrizieren müssen, man hat dann wenigstens für die Arbeitslosen wieder Arbeit. In den unzufriedenen Massen werden wilde, revolutionäre Strömungen wach werden, und auch die Giftpflanze Übernationalismus wird wieder wuchern. Kein Land wird das andere mehr verstehen und das Ende kann nur wieder Krieg sein."

_______________

Mein Kommentar:
Diese Geschichte habe ich aus dem alten Prophezeiungsforum kopiert.
Zuerst einmal vermute ich nicht, daß die Wirtschaft linear steigt. Eher halte ich für möglich, daß die Wirtschaft immer am Anfang nach dem Krieg am stärksten steigt zwecks Wiederaufbau usw., und später, wenn alles aufgebaut ist, die Leute wieder alles haben, was sie zum Leben brauchen, dann flacht sich das Wirtschaftswachstum immer mehr ab, und es wird schwieriger, neue Märkte zu finden.

Diese Sichtweise (Gesell usw.) ist natürlich etwas einseitig. Auf die Inflation wird gar nicht eingegangen bei der Josephspfennig-Idee. Im politischen Forum haben wir das weiterdiskutiert. Was dabei für mich rauskam: Zweifellos steigt die Geldmenge mit den Zinsen an. Es gibt soviel Geld wie nie. Trotzdem ist immer weniger Geld im Umlauf, im Fluß. Daraus (und aus anderen Beobachtungen) folgt: Gewisse Kreise haben es nicht mehr nötig, zu inverstieren oder Menschen zu beschäftigen, weil sich das nicht mehr lohnt, der Kapitalmarkt ist da lohnender, oder gar Investitionen in den "Ölboom", wie das jetzt zynischerweise genannt wird.
Meine Prognose daher: Immer mehr Leute verlieren ihre Arbeit, oder haben instinktiv Angst davor, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, und halten so ihr Geld für schlechte Zeiten zurück. So ist es wohl einzig die Angst, die den Geldfluß hemmt. Stimmt das so? Gibt es Auswege?
meine These also: Zur Beibehaltung des ewigen Wirtschaftswachstum wird man nicht davor zurückschrecken, ein paar Milliarden Menschen umzubringen, denn
[zynismus]
Ich bin auch der Meinung, man muß alle Armen sofort töten, denn wenn sich erst einmal herumspricht, daß Armut überlebt, dann tut doch niemand mehr das, was angeschafft wird.
[/zynismus]

Ja, ich formuliere das krass, und ich sehe auch daß hier nicht viele mitlesen, aber bringt mal Gegenargumente! Für einen kompletten Spinner könnt ihr mich zwar halten, aber das ändert nichts an den sachlichen Infos....

freundliche Grüße

von Default » 5. Mär 2006 18:03

Kurt Tucholsky

Eine Frage

Da stehn die Werkmeister - Mann für Mann.
Der Direktor spricht und sieht sie an:
" Was heißt hier Gewerkschaft!
Was heißt hier Beschwerden!
Es muß viel mehr gearbeitet werden!
Produktionssteigerung! Daß die Räder sich drehn!"
Eine einzige kleine Frage:
Für wen?

Ihr sagt: Die Maschinen müssen laufen.
Wer soll sich eure Ware denn kaufen?
Eure Angestellten? Denen habt ihr bis jetzt
das Gehalt wo ihr konntet heruntergesetzt.
Und die Waren sind im Süden und Norden
deshalb auch nicht billiger geworden
Und immer sollen die Räder sich drehn...
Für wen?

Für wen die Plakate und die Reklamen?
Für wen die Autos und Bilderrahmen?
Für wen die Krawatten? Die gläsernen Schalen?
Eure Arbeiter können das nicht bezahlen.
Etwa die der andern? Für solche Fälle
habt ihr doch eure Trusts und Kartelle!
Ihr sagt: Die Wirtschaft müsse bestehn.
Eine schöne Wirtschaft!
Für wen? Für wen?

Das laufende Band das sich weiterschiebt
liefert Waren für Kunden die es nicht gibt.
Ihr habt durch Entlassung und Lohnabzug sacht
eure eigene Kundschaft kaputt gemacht.
Denn Deutschland besteht - Millionäre sind selten -
aus Arbeitern und Angestellten!
Und eure Bilanz zeigt mit einem Male
einen Saldo mortale.

Während Millionen stempeln gehn.
Die wissen für wen.

(1931)

Die Katholiken terrorisieren das Land mit einer Auffassung vom Wesen der Ehe, die die ihre ist und die uns nichts angeht.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

weiteres zu Tucholsky:
undefined://www.payer.de/religionskritik/tucholsky01.htm

übrigens eine gute Seite, die payer.de, man findet da vieles.

freundliche Grüße

von PsYcHo [d34ds50t] » 5. Mär 2006 10:12

es giebt ein wirtschafts bzw konzernaufbau etc simulation (ein browsergame) indem man zins integriert hat (bzw teilweiße erst etwas dafür tun muss) und aber auch die dinge wie gier etc inbegriffen hat da man bestohlen wird angegriffen manipuliert etc. undefined://www.syndicates-online.de


wer mitspiel ;) ich freue mich auf eure teilnahme


mfg psycho

von Default » 5. Mär 2006 00:45

Hier zuerst einige "Realinfos":

....In den Jahren 2003 und 2004 druckten die Zentralbanken dieser Welt - allen voran die Asiaten - insgesamt etwa 1,3 Billionen $ (andere Währungen auf $ umgerechnet), was die globale Geldmenge um etwa 61% vergrösserte. Und 2005 wurden (auf das Jahr hochgerechnet) noch einmal bunte, mit Zahlen bedruckte Papierchen (genannt "Geld") im Gesamtwert von etwa 600 Milliarden $ erstellt und in Umlauf gebracht. Das Ganze entspricht einer Ausweitung der Welt-Geldmenge von beinahe 100% in nur drei Jahren. Auf jeden Fall handelt es sich hier um die grösste Geld-Massenproduktion der Geschichte - jedenfalls in Friedenszeiten. Kein Wunder also, dass diese massiven Interventionen in die Preisbildung immer grössere Verzerrungen erzeugen.....
undefined://www.goldseiten.de/content/kolumnen/arti ... oryid=1742

____________________


Die Schulden-Bergpredigt

Unsere Politiker sind zu den Futtertrögen der Macht zurückgekehrt. Die Altlasten aus allen Vorgänger-Regierungen sind geblieben: Das gigantisch wachsende Schuldengebirge, das Fünfmillionenheer der Arbeitslosen. Diese nationale Problematik wird Sie als weitsichtiger Anleger in ihren Entscheidungen in den nächsten Jahren zu wachsamer Skepsis gemahnen. ........

...... Die Schuldentilgung: selbst über Jahrhunderte ein unlösbares Problem.......

Verschuldungsweltmeister USA und das weltweite Schulden-Szenario

Die Gesamtschulden der USA in Höhe von 36 Billionen US$ sind höher als das gesamte Welt-Sozialprodukt von 32 Bio. US$. Würde man diese gigantische Summe im Sekundentakt Dollar für Dollar durchzählen, dann hätten bereits die frühen Hominiden vor 1 Million Jahren mit der Zählprozedur beginnen müssen. Eine weitere unfaßbare Zahl: die US-Neuverschuldung frißt 70% der Weltersparnisse auf. Von 1995 bis Ende 2002 stieg die Gesamtverschuldung der USA von 10,28 auf insgesamt 38 Bio. US$. Das ist Faktor 4 des Sozialprodukts (BIP). Man stelle sich bloß vor, daß ein Dollar einem Liter Wasser entspräche, dann könnte man mit dieser gigantischen "Liquidität" den 51 Kubikkilometer fassenden Bodensee......

.....Fazit

Die "ordentliche Entsorgung" des Schuldengebirges wäre eine Illusion. Schminken Sie sich das soziale Schlaraffenland Deutschland ab. Die Politik des leichten Geldes (Liquiditätsschwemme durch Manipulationen der Papiergeldsysteme) führte weltweit zu einer ausweglosen Schieflage auf der Titanic.....

ziemlich langer Artikel bei
undefined://www.goldseiten.de/content/diverses/arti ... oryid=2281

___________________

Und hier noch eine Geschichte:

Die Insel der Schiffbüchigen
Eine Fabel, die das Geheimnis des Geldes enthüllt
undefined://www.michaeljournal.org/insel.htm

bis jetzt,
freundliche Grüße

von Default » 5. Mär 2006 00:24

Hallo Tinúviel
Sind ja alles holde Träume, nur wo setzt das Handeln an?

Beim Wahlakt? Bei Demos? Klagen vor dem Verfassungsgericht? Gesetzesvorlagen in den Europarat einbringen?
Interessante Frage. Zuerst einmal bei der Information, denn kaum einer weiß bescheid. Zum Zweiten könnte man einmal diskutieren, was passieren wird, wenn sich daran nichts ändert. Zum Dritten könnte man skeptisch sein, daß sich da etwas ändert, und das Monopoly wird gespielt wie immer, zum Ende werden dann die Häuser und Hotels abgerissen und die Karten neu verteilt, so wie es halt schon immer läuft.

Auf keinen Fall werden nationale Alleingänge Erfolg haben, und auch Regionalwährungen sind wohl kaum zielführend. Denn wer sagt , daß die nicht einfach verboten werden, wenn für den Staat oder die Konzerne und Banken nicht genug rüberkommt?

Hierzu ein interessantes Zitat:

Churchill, Winston: "Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mehr mitverdienen konnte." Churchill zu Lord Robert Boothby, zit. in: Sidney Rogerson, Propaganda in the Next War (Vorwort zur 2. Auflage 2001), ursprünglich 1938 erschienen.

Und weil wir gerade dabei sind noch eines:

„Sie müssen sich darüber klar sein, daß dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt"
Mitteilung von Churchill an einen Beauftragten des deutschen „Widerstandes" während des Krieges
(vgl. Kleist, Peter „Auch du warst dabei", Heidelberg, 1952, S. 370 und Emrys Hughes,
Winston Churchill - His Career in War and Peace, S. 145)

_____________________

Vom totalitären Vorhaben des Kapitals

Der Kapitalismus hat sich gewandelt. Er gründet immer weniger, schreibt Jeremy Rifkin, auf Produktion, Vermarktung und Besitz von materiellen Gütern und greifbarem Eigentum und immer mehr auf der Vermarktung von Zeit, Erfahrungen, Ideen, Kultur. Ein epochaler Paradigmenwechsel hat sich vollzogen. Eine "neue Ökonomie" ist entstanden, in der, so Rifkin, hauptsächlich Konzepte, Design, Wissen verkauft werden und deren materielle Vergegenständlichung vom ökonomischen Standpunkt aus immer nebensächlicher wird.

Die vielen Beispiele, mit denen Rifkin diesen Paradigmenwechsel belegt, sind beeindruckend. Doch sie erklären kaum, wie und warum es dazu kam - und worum es jetzt geht. Dass "die Spitzentechnologien die radikale Umstrukturierung der globalisierten Ökonomie erlaubt haben", ist klar. Aber welche Zwecke verfolgt der "neue" Kapitalismus mit dieser Umstrukturierung? Um sie zu verstehen, ist Rifkins Kapitel 3 "Die schwerelose Ökonomie" besonders wichtig. Immer mehr Unternehmen, schreibt er, ziehen es heute vor, ihr fixes Kapital zu pachten und zu nutzen, statt es zu besitzen. (...) ....
undefined://www.freitag.de/2001/28/01281101.php

US-Investor will noch mehr deutsche Zeitungen

Mit ungebremster Kauflust prescht US-Investor VSS auf den deutschen Medienmarkt. Nach der Übernahme des Berliner Verlags und der "Hamburger Morgenpost" will er weitere deutsche Zeitungen kaufen - und nicht nur das.......
undefined://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,404031,00.html


Warum das Zinsverbot in der Bibel steht
undefined://www.politik-poker.de/warum-das-zinsverb ... -steht.php


Die Polizei handelt im göttlichen Auftrag

Zitat des Tages im SAAR-ECHO / Diesmal aus der Fränkischen Landeszeitung

In einem Bericht vom 2. März über den Besuch von Innenminister Beckstein bei der Christlichen Polizeivereinigung heißt es:

. . .Jeder Christ habe sein Amt zu erfüllen, sagt Beckstein, ”die Aufgaben wurden von Gott übertragen”. Deshalb müsse die Polizei die Rechtsordnung durchsetzen. Ein ”Softie-Polizist”, der ein Auge zudrückt, handelt daher falsch und nicht im christlichen Auftrag. . .

Ach du lieber Gott, und von solchen Leuten wird Politik gemacht!

undefined://www.saar-echo.de/de/art.php?a=31102

Doch, ich habe da noch einiges zu diesem Thema, bis demnächst,
freundliche Grüße

von Darona » 2. Mär 2006 20:29

Default das hast du echt grossartig geschrieben.
Find ich gut das du auch so prisantes Thema in Angriff nimmst.
Solche Texte sollten dem Volk zugänglich gemacht werden.
Jeder SChimpft und regt sich auf aber gleichzeitig steckt auch
jeder den Kopf in den Sand.

Bitte schreib weiter, es interessiert mich.

Gruss, Darona

von Tinúviel » 2. Mär 2006 19:24

Also zu dem Zitat aus der Offenbarung des Johannes ("biblischer Kannibalismus"): es geht um das Auftreten des weißen Reiters (Tod), den Satz sagt ein Engel, und zwar zu den Vögeln. Nix Kannibalismus.

Die anderen hab ich mir nicht noch mal angesehen. Ist vielleicht ja auch wurscht.

Das mit den Zinsen hast du aber informativ recherchiert. Dazu kann man vermutlich nicht viel sagen - außer: daß das bloße Wissen um so eine Idee nutzlos ist. Ein Zinsverbot führen linke Gruppen teilweise doch schon seit über hundert Jahren auf ihren Wunschlisten, wenn sie nicht gleich das Geld abschaffen wollen. Sind ja alles holde Träume, nur wo setzt das Handeln an?

Beim Wahlakt? Bei Demos? Klagen vor dem Verfassungsgericht? Gesetzesvorlagen in den Europarat einbringen?

Privat keinen Zins nehmen, wenn man Banker ist oder zu einer freiwilligen Bürgerschutzwehr gehört, die irgendwie mit Sizilien zu tun hat?

viele Grüße

Tinú

von Default » 26. Feb 2006 11:18

Killerzins

Wer auf Zinsen gibt und einen Aufschlag nimmt sollte der am Leben bleiben? Er soll nicht leben, sondern, weil er alle diese Greuel getan hat, soll er des Todes sterben; seine Blutschuld komme über ihn.
Bibel, Hesekiel 18,13

Zitat und
Pressemeldungen zum Zinsthema:
undefined://www.killerzins.de/news.htm
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....Ohne die moralische Unterstützung der Kirchen wird dieser grandiose Sozialschatz allerdings nicht zu heben sein. Die Lösung der sozialen Frage setzt die von Silvio Gesell entwickelte Natürliche Wirtschaftsordnung (NWO) voraus, in der sich das zinsfordernde und herrschende Geld in ein nur noch dienendes Geld verwandelt. Fluch wird Segen! Damit kommen wir - die Unterzeichner dieses Briefes - jenen 5 % der Bevölkerung ins Gehege, die sich der restlichen 95 % zu bedienen wissen - und zwar durch eine verheerende und dennoch legalisierte (!) Ausbeutung über den Zins. Von ratlosen Wirtschaftswissenschaftlern ausgeblendet, von hilflosen Politikern ignoriert, wird dieses brennend aktuelle Thema von den Medien gehorsam totgeschwiegen. Motto: „Die schweigende Mehrheit schweigt, weil ihr das Rettende verschwiegen wird." (H. Benjes). Bis heute ungeklärt (und darum fragen wir ja an): Wann regt sich das Gewissen der Kirchen; wann läuten die Glocken endlich einmal Sturm?
Wir maßen uns nicht an, Kirche über die biblische Zinskritik aufzuklären; aber wir sehen uns veranlasst, die Kirche an die satanische Wirkung des Zinses zu erinnern.....
undefined://www.muslix.de/HB/apfel/apfbr.htm
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Die Crux mit unserem Geld oder jeder braucht es und keiner weiss was es ist
undefined://www.inwo.org/einf%FChrung.html
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Weitere Zitate aus der Killerzins-Seite:

Jetzt endlich habe ich erkannt, dass nicht das Wirtschaftswachstum den Zinseswahnsinn erzeugt, sondern dass der Zins die einzige wahre und wirkliche Ursache dafür ist, dass die Welt dem Wahnsinn des ewigen Wachstums verfallen ist.

Konrad Lorenz (*1903, †1989), österr. Verhaltensforscher, Medizin-Nobelpreis 1973
Wer Zins nimmt, wird mit dem Königsbann belegt, wer wiederholt Zins nimmt, wird aus der Kirche ausgestoßen und soll vom Grafen gefangengesetzt werden.

Kaiser Lothar (*795, †855) im Jahr 825
In dem kapitalistischen System steckt ein Rechenfehler. Die Kapitalisten können nicht rechnen. Das ist die ganze Wahrheit. Wenn sie rechnen könnten, würden sie wissen, dass keine Wirtschaft andauernd Zins und Zinseszins zahlen kann.

Paul C. Martin (*1939), Autor und Wirtschaftsjournalist, in "Wann kommt der Staatsbankrott" (1982)
...ein Krieg gegen die gesamte Dritte Welt, ein Krieg um die Auslandsschulden. Seine schärfste Waffe ist der Zinssatz, und die ist tödlicher als die Atombombe."
Luis Ignácio Lula da Silva (*1945), bras. Präsident

Geld wurde erfunden, um Tauschhandlungen zu tätigen. Und deshalb ist es an sich unerlaubt, für den Gebrauch des geliehenen Geldes eine Belohnung zu nehmen, die man Zins nennt.
Thomas von Aquin (*1224, †1274), dt. Vertreter der Scholastik

Der Zins hat die ganze Gesellschaft vergiftet, die soziale Moral zerstört. An dieser Sünde muss unsere Gesellschaft zugrunde gehen. Der Zins ist der Angelpunkt der sozialen Frage.
Karl von Vogelsang (*1818, †1890), dt. Theologe (1884)
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Planet der Affen real?
Forscher der amerikanischen Akademie der Wissenschaften haben jetzt festgestellt, dass Schimpansen und Menschen noch viel enger verwandt sind, als bislang angenommen. Beide unterscheiden sich deutlich von allen anderen Menschenaffen. Was aber noch viel beunruhigender ist: Schimpansen entwickeln sich deutlich schneller weiter als die Menschen, deren Evolution fast zum Stillstand gekommen ist.
Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis die Schimpansen uns ein, und schließlich überholen. Spätestens nach dem 4. Weltkrieg haben sie gute Chancen (sofern da überhaupt noch irgendwas lebt).

aus
undefined://www.clickpix.de/unglaublich.htm

freundliche Grüße

Systemkritik (Zinssystem)

von Default » 29. Okt 2005 22:33

So ganz im klaren bin ich mir nicht, ob und was ich zu diesem Thema schon bei euch gepostet habe, in jedem Falle aber habe ich dazu inzwischen reichlich Zeug auf Lager, und so fange ich an mit 2 seltsamen Meldungen:

Reale Zinswirtschaft in Computerspielen nicht möglich

Bisher ist es unmöglich reale Wirtschaftsbedingungen in einem Computerspiel zu integrieren, ohne daß das Spiel ad absurdum geführt wird. Wirtschafts- und Aufbauspiele für PC und Spielekonsolen sind ein beliebtes Genre. So kann man sich z.B. bei der Sim City Reihe sich seine Stadt nach eigenen Gesichtspunkten aufbauen und verwalten oder gleich ganze Konzerne aus dem Boden stampfen, wie z.B. bei Industrie Gigant und dessen Nachfolger.

Bisher gibt es aber kein einziges Computerspiel, welches die REALEN Zins- und Geldanlagebedingungen unseres derzeitigen Wirtschaftssystems simuliert. Der Grund ist einfach, es würde nicht funktionieren, das Spiel würde "witzlos" werden. Als Beispiel diene hier das Spiel Civilation. Hier führt man eine Nation und kann u.a. sogenannte Weltwunder errichten, welche dem Spieler besondere Vorteile bringen. Ein Weltwunder ist die Wall Street. Hat der Spieler die Wallstreet errichtet, bekommt er von diesem Zeitpunkt an 5 % Zinsen auf sein Vermögen gutgeschrieben. Pro Runde sind die Zinsen aber auf 50 Geldeinheiten limitiert, d.h. selbst bei einem Vermögen von 10.000 Geldeinheiten, gibt es nur 50 Geldeinheiten Zinsen, keine 500. Der Grund hierfür ist einfach, denn durch zu hohe Zinsgewinne wäre das Spiel viel zu einfach, die Nation, welche die Wall Street als Weltwunder hat, würde überproportional gestärkt werden. Daher limitiert man hier die Zinsen, damit das Spiel auch spielbar bleibt und man wirklich aktiv etwas für den Fortschritt seiner Nation tun muß.

Es gibt kein Computerspiel, welches die realen Bedingungen nutzt, entweder führt die Simulation zu einem Kollaps oder sie ist einfach nur noch witzlos. Das stimmt nachdenklich.

undefined://www.extremnews.com/berichte/wirtschaft/c210ab6269f17

Die wahre Bedeutung von Geld
....
Gier und die Angst vor Knappheit

Während in Wirtschaftsfachbüchern behauptet wird, daß Menschen und Firmen für mehr Weltmarktanteile und Rohstoffe im Wettbewerb stehen, behauptet Bernard Lietaer, daß sie in Wirklichkeit für höhere Profite kämpfen und Weltmarktanteile und Rohstoffe nur dafür benutzen. Gier und die Angst vor Knappheit werden für Bernard Lietaer durch das jetzt praktizierte Geldsystem ständig erzeugt und vergrößert. Er führt als Beispiele an, daß man mehr als genug Nahrungsmittel für alle Menschen produzieren kann und es außerdem ganz ohne Zweifel genug Arbeit für jeden einzelnen gibt. Was wirklich knapp ist, ist das Geld, um dies alles zu bezahlen. Somit liegt die Knappheit nach Ansicht von Bernard Lietaer in den nationalen Währungen selbst. Tatsächlich ist es die Aufgabe der Zentralbanken, diese Geldknappheit zu produzieren und aufrechtzuerhalten. Die Folge ist, daß alle gegeneinander kämpfen müssen, um zu überleben. Geld wird geschaffen, wenn Banken es beschließen. Lietaer führt dazu folgendes Beispiel an: Wenn die Bank an einen Kunden einen Kredit von 100.000 Dollar gibt, ist dies nur der Teil, den der Kunde ausgibt und der dann in der Wirtschaft zirkuliert. Die Bank erwartet aber vom Kunden, daß er im Laufe der nächsten 20 Jahre für diesen Kredit 200.000 Dollar zurückzahlt, kreiert jedoch diese zweiten hunderttausen Dollar - die Zinsen - nicht selbst. Statt dessen schickt die Bank den Kunden in die feindliche Welt, um gegen jeden zu kämpfen, damit der Kunde die zweiten hunderttausend Dollar erarbeitet.
"Es müssen die einen verlieren, damit andere gewinnen. Einige müssen Schulden machen, damit andere Zinsen erhalten".
Wenn also Banken die Kreditwürdigkeit ihrer Kunden überprüfen, prüfen sie in Wirklichkeit, ob die Kunden in der Lage sind, gegen andere Menschen zu kämpfen und den Wettbewerb zu gewinnen, ob sie es schaffen, die zweiten hunderttausend Dollar aufzutreiben, die nicht von der Bank geschaffen wurden. Und wenn die Kunden es nicht schaffen, verlieren sie ihr Haus oder was immer sie sonst an Sicherheit angegeben haben......
undefined://www.holis.de/wiso/dwbvg.php

Und nun will ich nicht, wie es üblich geworden ist, in diesem Zusammenhang die Thora oder Mose zitieren sondern beim Neuen Testament bleiben, und seiner eindringlichen Lehre des

Kapibalismus

LUKAS 19,26
Ich aber sage euch: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nichts hat, wird auch das genommen werden, was er hat.

LUKAS 19,27
Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürgt sie vor mir!
(Nächstenliebe, biblische)

MATTHÄUS 13, 41
Der Menschensohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alles, was zum Abfall verführt, und die da Unrecht tun, und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein. (Ausschwitz, biblisches)

OFFENBARUNG 19;17f
Kommt, versammelt euch zu dem großen Mahl Gottes und eßt das Fleisch der Könige und der Hauptleute und das Fleisch der Starken und der Pferde und derer, die darauf sitzen, und das Fleisch aller Freien und Sklaven, der Kleinen und der Großen! (Kanibalismus, biblischer)

Mahlzeit

Zitate aus undefined://www.unmoralische.de/bibellex.htm

Offensichtlich hat unsere neue globale Weltordnung nichts anderes als Machiavelli im Kopf.

Der Fürst (Machiavelli):

Kapitel 5: Auf welche Weise man die Städte oder Fürstentümer regieren muß, die vor ihrer Eroberung nach eigenem Gesetz lebten:
Regionen, die gewohnt waren in Freiheit und nach eigenen Gesetzen zu leben erhält man am besten, indem man ausgesuchte einheimische Bürger als Regierung einsetzt (Oder man liefert das eroberte Gebiet der völligen Zerstörung aus. Dies wäre die sicherste Methode.).

Man sollte aber doch bitte mal bedenken, daß selbst der schon wußte:

,,Nur sie [die Kirchenfürsten] sind Alleinherrscher im Staat und verteidigen ihn nicht; sie haben Untertanen und regieren sie nicht; und obwohl ihre Staaten ungeschützt sind, werden sie ihnen nicht genommen; und obwohl ihre Untertanen nicht regiert werden, kümmern sich diese nicht darum und denken nicht daran, sich ihnen zu entziehen; (...)``, Kap.11

undefined://www.layline.de/geschichte/Machiavelli.html

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"Vorrausgesetzt,dass überhaupt geglaubt wird, ist der Alltagschrist eine erbärmliche Figur, ein Mensch der wirklich nicht bis drei zählen kann und der es gerade wegen seiner geistigen Unzurechnungsfähigkeit nicht verdient, so hart bestraft zu werden, wie das Christentum ihm verheisst"
(Friedrich Nietzsche )

Das genügt vielleicht für den Moment.......

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