Steve Irwin "Crocodile Hunter" tot

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von whitestorm » 5. Okt 2006 10:25

tja, sowaos nennt man Ironie des Schiksals. ein vermeintlich harmloses Wesen nimmt ihm das Leben, obwohl er schon viele Situationen mit "gefährlicheren" Wesen hinter sich gebracht hat.
Tja, nicht jedes Lamm ist harmlos...und nicht jeder Wolf bissig!
:har:

von Soul Keeper » 5. Okt 2006 08:01

Gast war ich!^^°

von Gast » 5. Okt 2006 07:52

Aber es passt einfach nicht:

Der von einem Rochen (ja giftig, auch wenn es anders wohl auch tödlich gewesen wäre, weil Stich direkt ins Herz) umgebracht.
Dem er noch nichtmal was getan hatte!
Das wär als ob Du Profi-Bergsteiger bist und dann beim Meeresurlaub ertrinkst!
Wäre es wenigstens ein (richtiger) Hai gewesen, ok, aber wer wird von einem Rochen umgebracht?
Alle warten drauf, dass ein Kroko ihn frisst und dann sowas!

Und dass er die Viecher gereizt hat: Naja er hat sie ziemlich gereizt, war aber vergleichsweise friedlich zu einen Kollegen(vorallem dem komischen, der immer Barfuß rumläuft).

Sorry Nori, aber zum Tiere in Ruhe lassen, wenn er wie Du ja gesagt hast ausnahmsweise das Tier nichtmal wirklich gereizt hat, wär es dann nicht genauso ne Gefahr für jeden normalen Taucher gewesen?

Bindi ist sein Lieblingshund oder Krokodil, aber nicht Schlange, soweit ich weiß.

Und das mit so zu sterben muss man erstmal schaffen, dann wartet mal bis Chuck Norris irgendwann geht!
Der überbietet das, denn er ist ja Chuck Norris und der Tod hat Angst vor ihm! (Für alle die nicht verstehn, was ich meine, einfach mal bei Witzen nachgucken.) :lol:

von SheMoon » 15. Sep 2006 14:44

Also auch wenn ich mit meiner Meinung alleine da stehe... ich habe ihn gemocht und finde es schade daß er abgetreten ist.

Jepp, klar war jede Menge Show dabei, aber zumindest hat der den Eindruck vermittelt zu lieben was er tut. Den Namen seiner Tochter hab ich dann allerdings schon ein wenig...überzogen... gefunden. Bindi, nach seiner Lieblingsschlage (jedenfalls soweit mir aus TV bekannt).

Steve du bist gestorben wie du gelebt hast... voll Action! Gute Reise!

von Tyger » 14. Sep 2006 10:44

Und da hätte ich noch was Nettes zum Thema:
undefined://www.deviantart.com/deviation/39463333/

von Tyger » 6. Sep 2006 19:16

Er hat durchaus eine ganze Menge für Tiere getan. Nervig fand ich ihn trotzdem - aber er war ein irgendwie sympathischer Depp.
Naja, sein Tod hat schon etwas Besonderes. Rochen sind eigentlich freundliche Tiere, die Menschen normalerweise nicht angreifen - ich glaube, von einenem Rochen erstochen zu werden ist ungefähr so wie von einem Delfin gefressen zu werden. Das muss man erstmal schaffen!

von Darona » 6. Sep 2006 16:20

gelöscht

von Rall Schorrdas » 6. Sep 2006 14:04

Habe diese Nervensäge immer schnell weggeschaltet, wenn ich zufällig beim Zappen drauf kam.
Was soll ich sagen... jeden Tag sterben Menschen, und wenn ich jemanden bemitleiden will, dann nicht ausgerechnet DEN. Und Frau und Kinder haben sicherlich aus diesem international vermarkteten Schwachsinn ein mehr als gutes Auskommen.

:har:

Rall

von whitestorm » 6. Sep 2006 07:52

tja...es war zu erwarten. Ob ich es schlimm finde? Nicht wirklich....er wusste, was er da tat und btw So, wie er die Tiere behandelt hat........nein, ich spreche es jetzt nicht aus!

von Noriel de Morville » 5. Sep 2006 21:00

Irwin war auch nie mein Fall, dann eher John Irving *lächel. Ich wusste auch nicht, daß er Familie mit zwei Kindern zurücklässt, Jana, das stand nicht in den Berichten, die ich zur Hand hatte.

Nunja...angelegt mit dem Rochen hat er sich nicht direkt ( wäre ihm zuzutrauen gewesen). Das Tier fühlte sich bedrängt und in die Ecke gedrängt, durch den filmenden Kameramann und Irwin, der über dem Rochen schwamm, das Tier wollte sich verteidigen. Man sollte Tiere generell in Ruhe lassen.

N.

von devilsnake » 5. Sep 2006 20:38

ich mochte diesen typen sowieso nie Tierquäler aber was sollen jetz nur seine frau und sein kind ohne diesen zahnlücken blondi tun?? Die tun mir wirklich leid

er ist doch selbst schuld wenn er sich mit rochen anlegt

von Azazel » 5. Sep 2006 18:43

Er wurde von einem Rochen gestochen..wohl einen der giftgeren Art, denn er lebte nicht mehr lange. By the way fand ich den Typ eher in negativer Weise amüsant...dies meint - sein Ego war so aufgeblasen, dass es mich nicht wundert, dass einmal so etwas passieren musste.

von Jana » 5. Sep 2006 17:55

wundern tuts mich irgendwie nicht.. ich habe selber (als ich noch jünger war) sehr viele seiner sendungen gesehen...

sein verhalten war schon einigermaßen riskant, und sehr auf show gemacht (obwohl er was von seinem "handwerk" verstand)
aber ich kann noriel nur zustimmen... aus der sicht seiner "opfer" war er sicher eine gar lästige nervensäge^^

was du allerdings nicht geschrieben hast, ist, dass er zwei kleine kinder hinterlässt (oder hab ichs nur übersehn?!?) 3 und 6 oder 8, keine ahnung... klein auf jeden fall.... mein beileid

Steve Irwin "Crocodile Hunter" tot

von Noriel de Morville » 5. Sep 2006 10:29

Stephen Robert „Steve“ Irwin (* 22. Februar 1962 in Essendon, Victoria (Australien); † 4. September 2006 vor der Küste von Port Douglas) , australischer Dokumentarfilmer

E wurde vor allem durch die australische Fernsehserie „Crocodile Hunter“ bekannt.

1991 übernahm Irwin zusammen mit seiner Frau von seinen Eltern den Reptile & Fauna Park in Queensland, der später in Australia Zoo umbenannt wurde. (Alle Mitarbeiter scheinen echte Tierfreaks zu sein. Der Lebensraum wurde so original wie möglich nachgestaltet und die Tiere geniessen hier sehr viel Platz - Kommentar einer Beucherin)

Irwin starb an den Folgen einer Stichverletzung ins Herz durch den Stachel eines Stachelrochens. Der Unfall ereignete sich während der Dreharbeiten zu einer Dokumentation über das Great Barrier Reef.


Irwins Verhalten in der Natur und Wildtieren gegenüber ...daran scheiden sich die Geister. Ist es wirklich nötig Giftschlangen und Krokodile eines "Showeffektes" wegen ständig zu reizen und zum Angriff zu provozieren. Dies bedeutet Stress für das Tier, in Irwins Fall unnötigen Stress. Der Angriff eines Raubtieres soll den Zweck erfüllen Beute zu machen. Ist es wirklich sinnvoll jedes Tier, daß einem über den Weg läuft zu fangen, in den Händen rumzudrücken und dabei laut Kommentare von sich zu geben...Ohh..look at this guy..he hates me... und dergleichen.


Ausnahmslos jede Schlange, die er findet, wird am Schwanz gepackt, vor die Kamera gezerrt und von ihm so lange provoziert, bis sie Abwehrreaktionen zeigt.

Die Tiere werden nicht in ihrer natürlichen Aktivität gezeigt, sondern permanenter "Action" ausgesetzt, um in möglichst spektakulären Szenen, dem Zuschauer medienwirksam präsentiert zu werden. Während das Tier ständig gereizt und zum Angriff provoziert wird, kommentiert Crocodile Hunter herum, welch ein tolles und herrliches Tier es sei. Unnötige Aktivitäten fordern ihren Tribut; Energieverluste, die das Tier erst mal wieder "einholen" muss - durch Beutetiere, die dem Wildtier aber nicht so einfach in das Maul fliegen wie gebratenen Tauben im Schlaraffenland.

Minutenlang hält Irwin eine Rotbauch-Schwarzotter am Schwanz fest und reizt diese zu ständigen Angriffen. Das gestresste Tier will nur weg.... Dabei ruft er ständig, wie sauer die Otter auf in wäre und wie tödlich ein Biß von ihr.

Wer beispielsweise Landschildkröten in freier Wildbahn anfaßt, löst Abwehrmechanismen bei den Tieren aus. Bekannt ist etwa das Entleeren des Darminhaltes und Abgabe des überlebensnotwengigen Wasserreservoirs im Körper. Geschieht dies in einer Trockenperiode, kann dies für das Tier den Tod bedeuten - Neuaufnahme von Flüssigkeit ist zu solchen Zeiten für Tiere schwierig.

Wie gesagt die Geister scheiden sich an Irwin und seiner Arbeit. Der eine sieht ihn als Tierschützer, der andere nicht. Es bleibt jedem überlassen, wie er das sehen möchte.

Noriel

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