Haarsträubende Rituale

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Re: Haarsträubende Rituale

von Annarhi » 8. Mär 2007 20:28

:D Den Schadenzauber hab ich auch schon mal irgendwo gelesen bzw. den Spruch dazu. Beim erstmaligen Lesen hab ich gedacht, es geht nur um die Sargnägel im Vergleich zu folgenden und nich um ne Aufzählung. Wie gehirnamputiert muss man sein, wenn man allen Ernstes denkt, dass dieser Selbstgänger an Formulierung auch nur annähernd die gewollte bzw. gewünschte Wirkung erzielt.

Erinnert mich irgendwie dran, dass der Sargnagel bei der Trauerfeier von meinem Opa gewackelt hat, mich meine Schwester in die Seite gerempelt und mir zugeflüstert hat, dass gleich der Deckel von innen aufgestoßen wird und Opi als Zombie rauskraucht. Ich hätte mir beinah eingeschifft vor Lachen, weil ihr so ernst war damit (sie hatte richtig Angst und hat mich mit aufgerissnen Augen total entgeistert angeguckt) mir sind schon die Tränen aus den Augenwinkeln gequollen, wenn sie nich Ruhe gegeben hätte, hätt ich mir auf die Lippen beißend rausstiefeln müssen, um am Komposthaufen neben des Friedhofsgärtners Pumpbrunnen laut loszukreischen. Monatelang Alpträume hatte ich allerdings trotzdem. Naja egal.

Jedenfalls konnten solche und andre Feierlichkeiten bei mir bisher kaum ohne Lachanfälle von statten gehn. Ich schätz mal, wenn da nen Priester gestanden hätte, mit den gefalteten Händen vor der Charme an sich haltend und angefangen hätte "Der Herr ist mein Hirte." O-Ton (und ich sein Schäferhund) oder Der Herr hats gegeben, der Herr hats genommen, mich hätten se wegtragen müssen.

:lol:

von Rall Schorrdas » 8. Mär 2007 20:20

Ach, so geht das mit der Unsterblichkeit!

Danke schön!

Ein Problemchen hätte ich da nur: Angenommen, mein Vertrauter ist eine Seegurke. (Bisher nicht der Fall, könnte aber ja kommen.) Dann kann er doch gar nicht pieksen. Also, nicht von Natur aus jedenfalls. Hmm... gibt es dafür Spezialhändler? Wo man Piekser herkriegt, die auch von Seegurken bedient werden können? Bitte antwortet unbedingt, meine Unsterblichkeit könnte davon abhängen!

:har:

Rall

Haarsträubende Rituale

von SheMoon » 8. Mär 2007 18:57

Das hab ich schon mal in einem anderen Forum gepostet....wollte es euch aber nicht vorenthalten .... ;-)

Nur um sicher zu gehen.....
Die folgenden "Ritualvorschläge" eignen sich NICHT zum Nachmachen, und dienen nur zur Allgemeinen Erheiterung.

Schadenszauber

.... Suchen sie sich ein Grab, das möglichst weit von der Straße entfernt liegt. Dann machen sie sich an die Arbeit. Nach einiger Zeit werden sie auf Holz stoßen. Legen die dann den Sarg ringsum frei. (Habe ich schon gesagt, daß sie dabei möglichst Jeans tragen und sich ein Schweißband um die Stirn binden sollen?)
Dann legen sie zwei Taue darum und ziehen ihn hoch. Sie brauchen ihn nur soweit hochziehen, daß sie an die Nägel kommen. Während die anderen den Sarg halten, nehmen sie alsi die Zange und fangen an.
Die Nägle herauszuziehen, dürfte nicht allzu schwer sein, weil, wenn sie sich ein genügend altes Grab ausgesucht haben, das Holz so verfault sein wird, daß die Nägel leicht herausgehen. Aber passen sie auf: Wenn sie dabei nicht folgende Worte sprechen, ist ihre ganze Mühe umsonst. Ihre Nägel, wenn sie sie brauchen, würden sich als wertlos erweisen und nichts als eine Handvoll verrostetes Eisen sein.
Denken also daran, wenn sie die Nägel herausziehen, folgenden Zauberspruch zu sagen:

Sargnägel,
Vertraute der Würmer, der Maden und
Ähnlich widerwärtiger Geschöpfe,
Führt aus, was ich
Böses im sinn habe,
Wenn ich's euch befehle.


Nun gut, jetzt habn sie, was sie wollten. Kriegen sie's aber jetzt nicht mit der Angst und laufen weg, sondern bringen sie das Grab säuberlich wieder in Ordnung. Andernfalls können sie nie wieder auf diesen Friedhof zurückkommen, und wer möchte sich schon dauernd nach neuen Plätzen umsehen? Streuen sie trockene Blätter und Zweige auf das Grab, und niemand wird ihnen auf die Schliche kommen.
Wieder zurück in ihrer Hexenwerkstatt, verwahren sie die Nägel in einer Schachtel, bis sie sie brauchen. Tritt dieser Fall ein - beispielsweise wenn eine andere Hexe, um sie umzubringen, beide Hände zur Faus ballt und ihnen, in Form eines Hörnerpaars, Zeige- und Mittelfinger entgegenstreckt -, dann nehmen sie einen der Nägel heraus und tun folgendes damit:

Bemächtigen sie sich eines persönlichen Gebrauchsgegenstandes ihres Feindes (eines Kleidungsstücks oder einer Haarsträhne) und treiben sie den Nagel da hindurch. Dabei sagen sie:

(Der Name der betreffenden Person) soll
Die Schrecken des Grabes erleiden,
Soll niemals mehr Hoffnung oder Liebe finden
Hier auf Erden.
Er soll sie verlassen, wenn der
Mond wechselt.


Damit ist ihr Feind erledigt. Sollten sie aber, aus einem nicht vorhersehbaren Grund, den Zauber wieder aufheben wollen, ziehen sie den Nagel heraus und waschen sie den ihrem Feind gehörenden Gebrauchsgegenstand in Salzwasser, dem sie etwas Schwefel hinzufügen.

Hier ist ein klassischer Hexenzauber, einen Feind zu töten:

Verbrennen sie in einem Kessel Stücke von Eisenholz und streuen sie Eisenkraut und Schafgarbe darauf. Vermischen sie die übrigbleibende Asche mit Öl und sagen sie, wenn sie die Mixtur in eine Flasche füllen:

Xapeth, Xith, Xandra,
Xapeth, Zapda, Zik.


Wenn sie jemand töten wollen, reiben sie ihn mit dem üblen Ruß ein.

Ich muß noch einmal betonen, daß sie nur nach reiflicher Überlegung über jemand einen Todeszauber verhängen sollten. Wenn sie sich von ihrem Gefühl hinreißen lassen und keine ausgebildete Adeptin sind, werden sie ihr Ziel wahrscheinlich nicht erreichen. Entweder, sie fügen sich selber Schaden zu mit ihrem Zauber, oder ihr Opfer fällt nicht auf der Stelle tot um, sondern wird allenfalls krank.

Quelle:

ISBN: 3784423701

Anm. Ich glaub dazu muß ich Nichts sagen *fg*



Wenn ihr nun der Meinung seid, daß das schon heftig war....

Unsterblichkeitstrank (für Männer)

Du benötigst dazu:
einen in Baumwolle gewickelten Stöpsel aus Holz.
zwei Pfropfen aus Tuch,
einen Vertrauten,
einen geeigneten Ort (zum Beispiel einen auf einer Berg-oder Hügelspitze gelegenen Tempel), wo das Elexier gewonnen werden kann.

Konzentrier dich auf deinen Unterbauch, während du gleichzeitig die sechs Sinnesorgane schüttelst (Nase, Ohren, Augen, Zunge, den ganzen Kopf, welcher für den Geist steht, und Penis). Auf diese Weise erweckst du den unsterblichen Samen.
Der Samen wird versuchen, den Körper durch den Penis zu verlassen. Dies mußt du durch tiefes Ein- und Ausatmen verhindern. Natürlich wird der unsterbliche Samen sich einen anderen natürlichen Ausgang suchen: den Anus. Dieser Ausgang wir ihm mittels eines Holzstöpsels verwehrt.
Sodann wird er sich zur Wirbelsäule hin bewegen. Sobald er am Kreuzbein ankommt, mußt du die Wurzel des Penis zwischen Mittel- und Zeigefinger nehmen und fest zudrücken. Gleichzeitig rollst du die Augen, atmest tief ein, drückst die Zunge gegen den Gaumen und kneifst die Hinterbacken fest zusammen. Gleichzeitig piekst dein Vertrauter dich am Steißbein.

So passiert der göttliche Samen die erste Pforte der Wirbelsäule. Automatisch wird er nun andere Pforten durchmessen, bis er im sensitiven Zentrum am Hinterkopf ankommt. An diesem Punkt mußt du zum zweiten Mal heftig die Augen rollen, damit das innere Licht, das sich zu diesem Zeitpunkt bereits in dir manifestiert hat, festgehalten werden kann. Die Pfropfen aus Tuch verhindern, daß es durch die Nase entweicht. Der göttliche Same dringt also in die sensitive Hähle oberhalb der Nasenlöcher ein und wird dort zu Speichel.

Diesen darfst du keinesfalls ausspucken!

Vielmehr mußt du ihn schlucken, damit er im Körper zirkulieren und in den Unterbauch zurückkehren kann. Danach mastubiere und sammle den kostbaren Samen in einem Fläschchen. Bereite daraus nun ein Elexir zu, das du trinkst.

An diesem Punkt hast du die Unsterblichkeit erreicht.



Ein leckerer Liebeszaubertrank....

Zaubertrank, der die Leidenschaft eines Liebhabers niemals erlahmen läßt.

Nimm:
zwanzig Tropfen von deinem Menstruationsblut,
einen teelöffel von deinem Vaginalsekret,
zehn Tropfen Mistelextrakt (Aiscum album),
ein Glas Infus von der Liebstöckelwurzel (Levisticum officinale),
das Herz einer Taube,
den Huf eines Ziegenbocks,
die Eingeweide eines Auerhahns.

Vermisch zuerst sämtliche Zutaten, bevor du sie im Mörser zerstampfst. Laß danach die Anrufung an die Göttin Juno.
Atme den Geruch des Trankes ein und laß ihn nochmals ein wenig ruhen.
Am darauffolgenden Freitag verabreichst du deinem Geliebten diesen Trank in ein anderes Getränk gemischt.
Seine Leidenschaft für dich wird täglich stärker werden.

Mahlzeit!

Ich denke einen haltet ihr noch aus....oder?

Wie man zu klein geratene Geschlechtsorgane behandelt

Entdeckt ein Mann, daß er von diesem Unglück befallen ist, muß er sich ein gekochtes Gericht aus folgenden Zutaten zubereiten lassen:

Hoden von roten Stieren 2 Libra,
menschliche Plazenta 1 Libra
ganze Muskatnüsse (Myristica fragrans) 10 Stück
Pfefferkörner (Piper nigrum) 10 Stück

Der Unglückliche muß all dies seinem Weib zu essen geben. Sobald diese das Gericht verdaut hat, muß er die Pfefferkörner und die Muskatnüsse aus ihren Fäkalien bergen. Auch den Urin des Weibes muß er in den darauffolgenden 48 Stunden sammeln.

Aus diesen Zutaten muß er sodann ein Elektuar bereiten, indem er sie mit einem Libra Honig verrührt und ein Pint Sirup aus Beifuß (Artemisia vulgaris) zufügt.
Das Ganze muß dann einige Stunden lang in einem Tongefäß ziehen.

Danach ist das Zaubermittel fertig: Trink davon ein Gläschen pro Tag, bis deine Sexualorgane sich soweit entwickelt haben, daß du deinem Weib beiwohnen kannst.
Ist es das Weib, das von diesem Unglück betroffen ist, so muß sie dieselbe Prozedur befolgen. Statt der Stierhoden nimmt sie allerdings Eierstöcke von der Kuh.
Das Ergebnis wird gleichermaßen befriedigend ausfallen.

.... ich möchte ja nciht wissen wie viele das wirklich ausprobiert haben... *grusel*

LG
She(e)Moon

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