über was ich mir Gedanken mache...

Antwort erstellen

Bestätigungscode
Gib den Code genau so ein, wie du ihn siehst; Groß- und Kleinschreibung wird nicht unterschieden.
Smilies
:basta: :daumen: :ruhe: :auweiah: :handshake: :willkommen: :har: ;) :chaos: :lol: :o :shock: >:-> :lala:
Mehr Smilies anzeigen

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[flash] ist ausgeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smilies sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: über was ich mir Gedanken mache...

von hateme666 » 4. Mai 2007 17:41

Da spricht ja auch nichts dagegen, aber vergiss nicht daß eine Adoption nicht so einfach ist, da muß schon einiges an Kohle vorhanden sein, auch wenn ich das nicht einsehe, ist es leider so.
Jep, ist echt leider so... aber naja, ich mit meinen zarten 16 Jahren bin eh noch zu jung um mir darüber Gedanken zu machen^^
@hateman - logisch auf der Angst..egal ob vorm Teufel, vor Dämonen, vorm jüngsten Gericht und überhaupt vom 'was wird sein nach dem Tode' bauen die meisten Religionen auf. Deswegen werde ich ja auch nie müde zu 'predigen' harhar dass man sich eben von diesen Ängsten lösen soll, also seinen freien unbeeinflussten Willen an die Oberfläche des Bewußtseins holen soll - denn wer da frei ist braucht keine Götter mehr:-))
:)

von SheMoon » 4. Mai 2007 13:43

hateme666 hat geschrieben: ich bemühe mich, aber das ist leichter gesagt als getan -.- Als einzelner was an etwas so großem zu ändern ist mMn eigentlich nicht möglich.
Das ist ein häufiger Gedankenfehler...

Jeder Mensch zieht Kreise, so wie ein Stein den man ins Wasser wirft, wenn du deinem Weg treu bleibst, ergibt sich der Rest von selbst.
Ich glaube nicht daß Mutter Theresa, mit dem Vorsatz auszog, einen solchen Bekanntheitsgrad zu erreichen. Auch konnte sie wohl zu Beginn ihrer Mission noch nicht wissen welchen Erfolg sie später verbuchen würde. Ich denke sie ist einfach ihrem Weg/Herzen/was auch immer, gefolgt, und hat geholfen. Sie war mit Leib und Seele bei der Sache, und hat bestimmt auch einige Rückschläge einstecken müssen, aber sie ist ihrem Weg gefolgt, der Rest ergab sich.

Da gibts sicher noch andere Beispiele, aber sie fiel mir eben gerade spontan ein.
Wenn du keine Kinder willst ist das deine Sache, aber du nimmst dir die Chance einen Freidenker in die Welt zu setzen...
Fals ich mal soweit bin (is noch ein bisschen früh für mich^^) würde ich wenn dann ein Waisenkind oder so aufziehn. Es gibt soviele Kinder die darunter zu leiden haben keine Eltern zu haben oder welche die sich nicht richtig um sie kümmern (spreche hier aus Erfahrung).
Da spricht ja auch nichts dagegen, aber vergiss nicht daß eine Adoption nicht so einfach ist, da muß schon einiges an Kohle vorhanden sein, auch wenn ich das nicht einsehe, ist es leider so.

LG
SheMoon :wolf:

von Azazel » 4. Mai 2007 13:30

@hateman - logisch auf der Angst..egal ob vorm Teufel, vor Dämonen, vorm jüngsten Gericht und überhaupt vom 'was wird sein nach dem Tode' bauen die meisten Religionen auf. Deswegen werde ich ja auch nie müde zu 'predigen' :har: dass man sich eben von diesen Ängsten lösen soll, also seinen freien unbeeinflussten Willen an die Oberfläche des Bewußtseins holen soll - denn wer da frei ist braucht keine Götter mehr:-))

von SheMoon » 4. Mai 2007 05:44

Darauf wirst du vermutlich ebenso unterschiedliche Meinungen erhalten, wie auf die Frage, nach dem Sinn des Lebens.

Meine persönliche Meinung ist, daß du deinen Lerninhalten nicht entkommen kannst, und wenn du dich um die Ecke bringst, fängt die ganze Geschichte einfach wieder von vorne an.... bis du bereit bist dich deinen Lerninhalten zu stellen.

LG
SheMoon :wolf:

von P-r-y-n-c-e-z-z » 4. Mai 2007 02:27

Ehmm was passiert wenn ich sterbe....also durch selbstmord das geht mir nicht ausm Kopf....:(

von hateme666 » 3. Mai 2007 18:36

Mach es besser! Nur was du vorlebst können Andere annehmen, Prediger werden nicht alt.
ich bemühe mich, aber das ist leichter gesagt als getan -.- Als einzelner was an etwas so großem zu ändern ist mMn eigentlich nicht möglich.
Wenn du keine Kinder willst ist das deine Sache, aber du nimmst dir die Chance einen Freidenker in die Welt zu setzen...
Fals ich mal soweit bin (is noch ein bisschen früh für mich^^) würde ich wenn dann ein Waisenkind oder so aufziehn. Es gibt soviele Kinder die darunter zu leiden haben keine Eltern zu haben oder welche die sich nicht richtig um sie kümmern (spreche hier aus Erfahrung).

@ Jana: Ja, natürlich heiße ich das Leben in einer primitiven Gesellschaft nicht unbedingt in allen Gebieten gut, aber ich denke in manchen Dingen haben wir uns einfach zurückentwickelt. Wir werden immer dekadenter und merken es nicht, weil es für uns normal ist (was die Leute in der dritten Welt bestimmt nur schwer nachvollziehen können XD). Es ist ja nicht alles schlecht am "System" (ist ein blödes Wort find ich), nur könnte man einiges besser machen...
ach ja^^ imo = in my opinion = meiner Meinung nach ;-)
nja, da denkst du zu dualistiasch, lösche diese Begriffe aus.
Jo, hast du eigentlich recht, aber ich weiss nicht wie man es besser umschreiben kann^^

@ Aza: Ich sehe das ganz ähnlich wie du. Vorallem das mit dem Angstszenario. Das kennt man ja schon von woanders her. Nähmlich von den fundamentalistischen Strömungen z.B. im Christentum (vorallem da). Auch das klassische Szenario - Angst vor der Hölle ---> gottgefälliges Leben

Vieleicht hatte ich ja im bezug auf meine Erziehung Glück im Unglück. Wie gesagt, ich hatte früher nicht viel von meinen Eltern. Am Anfang beide berufstätig und danach 3 Jahre getrennt. Das könnte schon ein Grund für meine kritische Einstellung sein :D

lg hateme666

von Annari » 3. Mai 2007 16:08

Wieviel nen Leben wert ist?!

Nix. Es sei denn, deine Mutter hat von deinem biologischen Vater Geld fürs Ficken genommen oder vermittelt bekommen, was vermutlich nicht der Fall war, sondern die ganz ganz große Liebe.

:har:

von Azazel » 3. Mai 2007 08:00

z.B. warum haben so viel Menschen angst vor ihrer "dunklen Seite", oder besser warum lehnen sie generell diesen Aspekt ihres Lebens ab? Ist es natürlich oder menschlich alles abzulehnen und zu verneinen was einem fremd ist?

Das ist in der Hauptsache ein Problem der Erziehung und somit der gesellschaftlichen Einbettung. Ich nenne das die Programmierung - sich davon zu lösen und z.B. zu seiner dunklen Seite zus tehen ist ein gar schwieriges Unterfangen, denn das bedeutet auch sich von der als allgemein gültigen Norm zu lösen.

Was anderes ist, gibt es überhaupt so etwas wie den Sinn des Lebens? Wofür leben wir heutzutage noch? Um einen guten Schulabschluss zu machen, dann eine Ausbildung, einen gut bezahlten Job zu bekommen, eine Familie zu gründen, selbst Kinder in dieses Höllenloch zu setzten, solange zu arbeiten bis es nicht mehr geht, dann sein Rentnerleben zugenießen und schließlich um zu sterben? Ist das sowas wie der Sinn des Lebens? Falls ja, ist das Leben in meinen Augen wertlos geworden...

Eine berechtigte Frage. Um das System am Laufen zu halten ist das genau das wünschenswerteste. Nicht groß Nachdenken, sein Leben so gestalten wie Du beschrieben hast, nichts in Frage stellen - einfach funktionieren - so wäre das das Beste - aber frägt sich bloss für wen? Für einen selbst oder doch wohl eher für die Gierigen unter den Menschen, für diejenigen die ungeniert andere ausbeuten wollen?


Wieviel ist Leben heutzutage überhaupt noch wert? Und was bedeuted der Tod wirklich für einen Menschen? Es macht mich traurig und wütend zugleich zu sehen wie die breite Masse nur auf materiellen Wert aus ist und sich einen Scheissdreck um andere kümmert. Es macht traurig zu sehn wie es schon unter Kindern im Grundschulalter oder jünger sowas wie eine Einteilung in sowas wie Schichten gibt. Aber man es ihnen nicht verübeln, immerhin kriegen Kinder das von klein auf durch Eltern und Medien eingetrichtert.

Das System muss schon bei der Kindererziehung anfangen. Schon dort werden die Wurzeln 'Ellenbogen' 'Hierarchiedenken' etc. angelegt. Dann kommt oft eine Phase der Rebellion, des in Fragestellens - doch zumeust werden diese Ambitionen im Kein erstickt und zwar auf eine ganz einfache und perfide Weise - Aufbau eines Angstszenarios vor der Zukunft und Lockung mit scheinbar materiellen Reichtum.

Ist schon irgendwie grotesk... Das die Gesellschaft diejenigen ausstößt die sie geschaffen hat... Wahrscheinlich sind das die Gründe dafür warum ich nie ein Kind in die Welt setzten will... Ich finde das kann man niemanden zumuten, in dieses System gepresst zu werden.

Kann ich durchaus nachvollziehen!

Re: über was ich mir Gedanken mache...

von SheMoon » 3. Mai 2007 05:24

Dann steig ich mal mit meiner Meinung ein...
hateme666 hat geschrieben: z.B. warum haben so viel Menschen angst vor ihrer "dunklen Seite", oder besser warum lehnen sie generell diesen Aspekt ihres Lebens ab? Ist es natürlich oder menschlich alles abzulehnen und zu verneinen was einem fremd ist?
Egal ob die dunkle, oder die helle Seite, beides beinhaltet eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Einer der Nebeneffekte ist, daß man unter Umständen auf Dinge draufkommt die nicht bequem sind, und vor allem dann auch etwas verändern muß. Und bevor manche dieses "Risiko" eingehen, verleugenen oder flüchten sie einfach.
Was anderes ist, gibt es überhaupt so etwas wie den Sinn des Lebens? Wofür leben wir heutzutage noch?
...tja, da gibt es eben Jene die ihr Leben lang ausweichen, und Nebensächlichkeiten zu ihrem Hauptlebenszweck machen, und Jene, die versuchen hinter das Offensichtliche zu blicken, unbequeme Fragen stellen, und lieber an sich, als für Andere arbeiten.

Es macht mich traurig und wütend zugleich zu sehen wie die breite Masse nur auf materiellen Wert aus ist und sich einen Scheissdreck um andere kümmert. Es macht traurig zu sehn wie es schon unter Kindern im Grundschulalter oder jünger sowas wie eine Einteilung in sowas wie Schichten gibt. Aber man es ihnen nicht verübeln, immerhin kriegen Kinder das von klein auf durch Eltern und Medien eingetrichtert.
Mach es besser! Nur was du vorlebst können Andere annehmen, Prediger werden nicht alt.
Ist schon irgendwie grotesk... Das die Gesellschaft diejenigen ausstößt die sie geschaffen hat... Wahrscheinlich sind das die Gründe dafür warum ich nie ein Kind in die Welt setzten will... Ich finde das kann man niemanden zumuten, in dieses System gepresst zu werden.
Niemand muß im System leben. Jeder kann das für sich selbst entscheiden, wie weit er sich darauf einlässt. Außerdem kann man das "System" auch für seine eigenen Zwecke benutzen. Wenn du keine Kinder willst ist das deine Sache, aber du nimmst dir die Chance einen Freidenker in die Welt zu setzen...


LG
SheMoon

von Jana » 2. Mai 2007 22:54

hateme666 hat geschrieben:
Ich sage nicht, dass es so ist, ich sage nur, dass es mir halt so vorkommt und dass das meine Meinung ist.
jo, jeder hat schließlich ein Recht seine Meinung zu äußern und sollte deswegen von niemanden angegriffen werden
Ja, so sollte es sein, das weiß nur leider nicht jeder -.- Und damits auch die kapieren, hab ich's einfach mal dazugeschrieben ;-)

von Jana » 2. Mai 2007 22:38

tlahuizcalpantecutli hat geschrieben:
Ja das hab ich eig. gemeint.
Sich nicht anzupassen ist eine gute Voraussetzung, um Erfolg dabei zu haben, sich selbst zu entwickeln - und paradoxerweise auch dabei, in der Gesellschaft bekannt zu werden, Helge Schneider oder Marilyn Manson würden sicherlich nicht von der Gesellschaft getragen, wenn sie nicht anders wären. Ich denke auch, dass ist es, was Nietsche mit seiner Übermenschtheorie meint - Menschen die anders sind, werden von einer Gesellschaft, wo sich alle anpassen, besonders gewürdigt, weil sie eben auffallen.
Ja, einige werden berühmt, aber genauso wie nicht jeder Künstler, der "gute" Kunst macht berühmt wird, wird auch nicht jeder der "anders" ist das. Viel öfter ist es doch der Fall, dass sie sich zu Einzelgängern entwickeln. Nur... Einsamkeit in dem Sinn erzeugt Stress im Gehirn *mhm*. Kommt aber auch wieder darauf an wie anders man ist... Wenn man die Gesellschaft und all ihre Auswüchse hasst, wie kann man dann erwarten, von der Gesellschaft gemocht zu werden?
Und zu Marylin Manson, tja, der verdient ja genug mit seinem anders sein^^ Renn du mal so herum wie er... (unter der vorraussetzung, dass du dich damit identifizieren kannst) Das würde, glaub ich mal, anders ablaufen^^
hateme666 hat geschrieben:Zitat:
Wofür hat man damals gelebt?

"damals" ist in diesem Fall für mich das Leben in einer "primitiven Gesellschaft" (z.B. Naturvölker). Imo ist in diesen das Leben eines einzelnen mehr wert als in einer modernen.
( was ist imo??)
hmm, naja.. auf die Zeit wird zwar gerne zurückgegriffen... aber leben möchte ich / könnte ich in so eine Zeit/ Gesellschaft nicht. (bzw nicht so, wie ich jetzt bin und lebe)
Ohne moderne Medizin und einem sauberen Krankenhaus hätte ich vermutlich nicht mal meine Geburt überlebt. Von all den Krankheiten will ich da gar nicht erst reden. In so einer Zeit... ja, man war mit der Natur verbunden usw. aber mit der Folge, dass da das Recht des stärkeren galt. Ich denke mal, wenn wir jetzt alle wieder in so einer Form leben würden... die, die das überleben würden hätten noch ihre Probleme damit. Ich denke.... nein, ich weiß, ich hätte außerhalb des modernen Systems keine Chance zu leben. Ich bin keine Kämpferin, aber leider auch keine gute Hausfrau und Mutter. Fakt ist, ich wäre so an sich betrachtet nicht viel wert. Wäre ich als Säugling schwach gewesen, hätte meine Mutter mich vielleicht noch durchbringen können.... wäre ich aber die Dritte oder so gewesen, und hätten es die Umstände nicht andere zugelassen, hätte meine Mutter mich damals wohl oder übel sterben lassen müssen, um die übrigen besser duchbringen zu können. .

So, in der Moderne kommt so ziemlich jedes Kind durch. Sollte ich Opfer eines Verbrechens werden, oder gar ermodet werden, wird nachgeforscht, und unter Umständen wird mein Mörder /Peiniger gefasst und kriegt eine mehr oder mindert gerechte Strafe. Kaum ein Verbrecher kommt heutzutage soo leicht ungeschoren davon, und fehlt ein Mensch, findet man den meistens auch wieder.

edit: Einige gröbere Rechtschreib und Satzzeichenfehler ausgebessert, damit der Text besser lesbar ist.

von tlahuizcalpantecutli » 2. Mai 2007 20:09

@ Rall: ja ich denke auch das es für manche Menschen genause schwer ist seine lichte Seit akzeptieren wie für andere seine dunkle. Nur ist es meiner Meinung nach so, das viele Menschen ihre Augen vorsätzlich vor dem "Schlechten" in sich verschließen um sich quasi davor zu schützen.
nja, da denkst du zu dualistiasch, lösche diese Begriffe aus.
Wofür hat man damals gelebt?
"damals" ist in diesem Fall für mich das Leben in einer "primitiven Gesellschaft" (z.B. Naturvölker). Imo ist in diesen das Leben eines einzelnen mehr wert als in einer modernen.
Wenn man sich denn da überhaupt als Einzelner betrachtet hat! Nicht eher als Teil der kleinen Gemeinschaft, vor allem als Teil der Natur?
Das das Leben der Einzelnen nicht viel wert ist, liegt nur an ihrer ungeheuren Masse und Anzahl - logisch, oder? Man kann aber versuchen und es auch schaffen sich darin zu verwirklichen und sich abzuheben, aufzufallen, anders zu sein. Wenn man aber nur auf die Aufmerksamkeit dabei aus ist, macht man sich natürlich wieder von anderen anhängig! Ich denke, man ist alles drei
-> man selbst
->Teil der Natur
-> Teil der gesellschaft
und kanne s nicht ändern.


Natürlich ist das so, nur mich kotzten einfach Menschen an die Geld ect. über alles andere stellen. Also ihr Leben nur darauf ausrichten.
Ignoriere sie! Solche Menschen haben einen Leeren Wert, der eigentlich nichts wertvolles Beinhaltet (Geld), als ihren eigenen Wert erklärt - behandle sie dementsprechend. Sie sind so wertvoll wie sie sich denken, und wenn sie ihren eigenen Wert mit Geld messen, sind sie nichts wert - umso besser für uns, weniger Konkurrenz im ewigen Wettlauf ums Anderssein.
Das ist was anderes denk ich. Ich meinte eigentlich das zwanghafte eingliedern in das System. Du kriegst schon als kleines Kind durch Werbung usw. gesagt was gut und was schlecht für dich ist, was du brauchst und was du nicht brauchst. Dadurch entstehn dann wieder Vorstellungen wie "ich fahr einen fetten BMW. ich habs zu was gebracht". imo totaler Quatsch :au:
Sicherlich richtig - gehirnwäsche, Verdummung. Aber jeder ist dafür verantwortlich, wie er sich verdummen lässt. Umso besser für uns, weniger Konkurrenz!
Die Gesellschaft stößt, soweit ich das mitbekomen habe, eigentlich nur die aus, die sich nicht anpassen wollen, oder die nicht in eine Gesellschaft passen.
Ja das hab ich eig. gemeint.
Sich nicht anzupassen ist eine gute Voraussetzung, um Erfolg dabei zu haben, sich selbst zu entwickeln - und paradoxerweise auch dabei, in der Gesellschaft bekannt zu werden, Helge Schneider oder Marilyn Manson würden sicherlich nicht von der Gesellschaft getragen, wenn sie nicht anders wären. Ich denke auch, dass ist es, was Nietsche mit seiner Übermenschtheorie meint - Menschen die anders sind, werden von einer Gesellschaft, wo sich alle anpassen, besonders gewürdigt, weil sie eben auffallen.

[

von hateme666 » 2. Mai 2007 18:00

Jo, anscheinent habt ihr mich etwas falsch verstanden. Ich hab mir bereits ein Urteil über diese Dinge gemacht und natürlich kann es sein das sich meine Meinung mit der Zeit ändert. Ich wollte nur wissen wie andere Menschen darüber denken. Abgesehn davon sind die Fragen sowieso nur philosophischer Natur ;)

@ Rall: ja ich denke auch das es für manche Menschen genause schwer ist seine lichte Seit akzeptieren wie für andere seine dunkle. Nur ist es meiner Meinung nach so, das viele Menschen ihre Augen vorsätzlich vor dem "Schlechten" in sich verschließen um sich quasi davor zu schützen.
Wofür hat man damals gelebt?
"damals" ist in diesem Fall für mich das Leben in einer "primitiven Gesellschaft" (z.B. Naturvölker). Imo ist in diesen das Leben eines einzelnen mehr wert als in einer modernen.
Es ist nunmal so, das man im Leben jeder selber für sich verantwortlich ist, und das man schaun muss, wo man bleibt.
Natürlich ist das so, nur mich kotzten einfach Menschen an die Geld ect. über alles andere stellen. Also ihr Leben nur darauf ausrichten.
Naja, man versucht halt sein Gedanken und Erbgut weiter zu überliefern,... so wie man halt glaubt, das es am besten ist, so gibt man es weiter.. Elefanten oder Vögel geben auch Flug und Landrouten weiter.
Das ist was anderes denk ich. Ich meinte eigentlich das zwanghafte eingliedern in das System. Du kriegst schon als kleines Kind durch Werbung usw. gesagt was gut und was schlecht für dich ist, was du brauchst und was du nicht brauchst. Dadurch entstehn dann wieder Vorstellungen wie "ich fahr einen fetten BMW. ich habs zu was gebracht". imo totaler Quatsch :au:
Die Gesellschaft stößt, soweit ich das mitbekomen habe, eigentlich nur die aus, die sich nicht anpassen wollen, oder die nicht in eine Gesellschaft passen.
Ja das hab ich eig. gemeint.
Ich sage nicht, dass es so ist, ich sage nur, dass es mir halt so vorkommt und dass das meine Meinung ist.
jo, jeder hat schließlich ein Recht seine Meinung zu äußern und sollte deswegen von niemanden angegriffen werden

lg hateme666

von Jana » 2. Mai 2007 16:58

Rall Schorrdas hat geschrieben:*gähn*
Was Du Dir da stellst, sind geradezu archetypische Fragen für einen 18-20jährigen. Warte einfach mal 5 bis 10 Jahre ab, und glaube mir: Die Wahrscheinlichkeit, daß Du bis dann die für Dichr richtigen Antworten gefunden hast, ist ziemlich groß. Erfahrungswert.
Und übrigens: Sich seiner "dunklen" Seuite zu stellen, ist oft viel einfacher, als seiner "lichten". Denk mal drüber nach!

:chaos:

Rall
Fragen, die sich doch jeder mal in seinem Leben stellt. Aber jenachdem, welche Antwort man darauf findet, kann es eine Lebenseinstellung werden. Es ist typisch zu zweifeln, unsicher zu sein, und zu schaun, wie es andere machen.

Man kann ja darüber disskutieren kann man ja darüber, wenn man mag, auch wenn das Thema nicht unbedingt das neueste ist^^

Re: über was ich mir Gedanken mache...

von Jana » 2. Mai 2007 16:55

Ist es natürlich oder menschlich alles abzulehnen und zu verneinen was einem fremd ist?

Darüber hab ich schon mal etwas gelesen *am Wochenende gleich nachschauen muss* ...
Hmm, aber ich glaube nicht, dass man das so unterscheiden kann, in natürlich und menschlich. Das klingt ja fast so, als sei "der Mensch" künstlich, nicht natürlich, oder fasse ich das gerade falsch auf?
Es liegt sicher in der Natur des Menschen, misstrauisch gegenüber Neuem zu sein. Klar, wenn du mich fragst, es könnte gefährlich sein. Nun liegt es aber beim jeweiligem Menschen, ob man weiterforscht, oder es ganz ableht. Wenn man nichts ändern will, oder nichts neues lernen will, dann lehnt man Neues ab. Ich bin ein neugieriger Mensch, im normalfall lehne ich selten mal was ab^^
Wofür leben wir heutzutage noch?
Wofür hat man damals gelebt?
Ich weiß, es gehört nicht zum guten Ton, wenn man eine Frage mit einer Gegenfrage beantwortet, nur ist es so, das ich nicht glaube, dass sich so viel geändert hat. Die Bedingungen sind anders als früher, es gibt mehr Möglichkeiten. Ich für meinen Teil lebe einfach mal.. sollte mir ein Sinn mal über den Weg laufen, sag ichs dir ;)
Na, Scherz.. Ich denke, die frage muss jeder für sich selber beantworten. Ich glaube kaum, das wir alle das selbe Ziel haben.
Um einen guten Schulabschluss zu machen, dann eine Ausbildung, einen gut bezahlten Job zu bekommen, eine Familie zu gründen, selbst Kinder in dieses Höllenloch zu setzten, solange zu arbeiten bis es nicht mehr geht, dann sein Rentnerleben zugenießen und schließlich um zu sterben?
Naja.. du kannst natürlich auch auswandern, dich auf einer einsamen Insel ansiedeln, oder wenns dir dort zu nass ist, in die Wüste und dort versuchen zu überleben. Manche Leute finden auch Erfüllung darin, in ein Kloster weit Weg von jeder Zivilistation zu ziehen, und dort zu beten und meditieren. So wie du das da beschrieben hast, so machen es viele. Ich denke mal, dem Staat wären solche Leute recht: Man zahlt Steuern, bringt Arbeitskraft ein, und setzt neue Menschen in die Welt. Für einen gut organisierte Gesellschaft unerlässlich. Und wenn man hier in einem "Wohlstandsland" lebt, sicher der bequemste und schnellste Weg sich eine sichere Existenz aufzubauen (mehr oder minder halt) Es sagt aber keiner, dass man sich nebenbei nicht auch mit anderen Dingen beschäftigen kann, oder das es jeder genauso machen muss^^
Wieviel ist Leben heutzutage überhaupt noch wert? Und was bedeuted der Tod wirklich für einen Menschen?
Ein Leben.. ist soviel wert, wie ihm Wert begemessen wird. Würd ich mal spontan sagen. Und was der Tod für einen Menschen bedeutet? Die, die gerade gestorben sind, interessiert das " was ist danach" sicher mehr als der eigentlich Tod :au:
Die Hinterbliebenen.. können den Tod als Chance sehen, (und damit meine ich jetzt nicht das Erbe oder die aussicht auf einen Posten) oder daran Verzweifeln. Kommt beides immer wieder vor. Aber ich fürchte, wieviel Wert man dem Leben und dem Tod (und dem danach gibt) ist Sache der Religion, oder der Kultur. Dein Leben kann dir noch so viel wert sein, wenn es einem anderen nichts wert ist hast du mal sicherlich Probleme ...
Es macht mich traurig und wütend zugleich zu sehen wie die breite Masse nur auf materiellen Wert aus ist und sich einen Scheissdreck um andere kümmert
Naja.. .wie hat ein Kumpel von mir einmal gesagt? Von Geld kann man Leben, von reinem Mitgefühl eher nicht. Soll jetzt nicht heíßen, dass man sich nicht um andere kümmern sollte, aber auch wenn man nicht von Geld redet, wer seine Jagdbeute immer anderen gibt, damit es ihnen gut geht, wird irgendwann mal verhungern. Es ist nunmal so, das man im Leben jeder selber für sich verantwortlich ist, und das man schaun muss, wo man bleibt. Es ist jedoch taktisch klug, hin und wieder mal zu geben, sich ein soziales Netzwerk aufzubauen, auf das man im Notfall zurückgreifen kann. Das klingt jetzt vielleicht radikaler als es gemeint ist... aber ich glaube auch nicht, das sich jeder nur auf den rein materiellen Wert konzentriert. Rein materiell ist die Bibel genausowenig wie ein Kunstwerk von Pablo Ruiz Picasso wert. Beide sind aber vom Kulturenen und vom Sammlerwert fast unbezahlbar viel wert.

Genauso, "Wieviel ist ein Leben wert"? Wert ist eher realtiv genauso wie Schönheit oder ähnliches...

Aber man es ihnen nicht verübeln, immerhin kriegen Kinder das von klein auf durch Eltern und Medien eingetrichtert.
Naja, man versucht halt sein Gedanken und Erbgut weiter zu überliefern,... so wie man halt glaubt, das es am besten ist, so gibt man es weiter.. Elefanten oder Vögel geben auch Flug und Landrouten weiter.
Das die Gesellschaft diejenigen ausstößt die sie geschaffen hat
Die Gesellschaft stößt, soweit ich das mitbekomen habe, eigentlich nur die aus, die sich nicht anpassen wollen, oder die nicht in eine Gesellschaft passen. Wobei das nicht mal so dumm ist. Wenn jemand nicht in eine Gesellschaft passt, dann würde er doch nur unruhe in die Gruppe bringen (vorrausgesetzt die Gruppe akzeptiert den einen nicht). Oder einfach, wenn es zuviele Leute sind (unüberschaubar) Eigentlich geschieht das nur zum Schutz einer Gruppe. (von was für einer Gesellschaft reden wir überhaupt? ich denke jetzt eher an kleinere Gruppierungen. ) Aber auch hier wieder.. das ist nicht allgemein gültig.


so.. Soweit mal mein Beitrag.
Ich sage nicht, dass es so ist, ich sage nur, dass es mir halt so vorkommt und dass das meine Meinung ist.

von Rall Schorrdas » 2. Mai 2007 16:30

*gähn*
Was Du Dir da stellst, sind geradezu archetypische Fragen für einen 18-20jährigen. Warte einfach mal 5 bis 10 Jahre ab, und glaube mir: Die Wahrscheinlichkeit, daß Du bis dann die für Dichr richtigen Antworten gefunden hast, ist ziemlich groß. Erfahrungswert.
Und übrigens: Sich seiner "dunklen" Seuite zu stellen, ist oft viel einfacher, als seiner "lichten". Denk mal drüber nach!

:chaos:

Rall

über was ich mir Gedanken mache...

von hateme666 » 2. Mai 2007 13:58

tag leutz,
mich beschäftigen zur Zeit einige Dinge die mir jede Sekunde durch den Kopf geistern. Ich weiss nicht genau woran es liegt aber es fällt mir auf egal wo ich hingehe...

z.B. warum haben so viel Menschen angst vor ihrer "dunklen Seite", oder besser warum lehnen sie generell diesen Aspekt ihres Lebens ab? Ist es natürlich oder menschlich alles abzulehnen und zu verneinen was einem fremd ist?

Was anderes ist, gibt es überhaupt so etwas wie den Sinn des Lebens? Wofür leben wir heutzutage noch? Um einen guten Schulabschluss zu machen, dann eine Ausbildung, einen gut bezahlten Job zu bekommen, eine Familie zu gründen, selbst Kinder in dieses Höllenloch zu setzten, solange zu arbeiten bis es nicht mehr geht, dann sein Rentnerleben zugenießen und schließlich um zu sterben? Ist das sowas wie der Sinn des Lebens? Falls ja, ist das Leben in meinen Augen wertlos geworden...

Wieviel ist Leben heutzutage überhaupt noch wert? Und was bedeuted der Tod wirklich für einen Menschen? Es macht mich traurig und wütend zugleich zu sehen wie die breite Masse nur auf materiellen Wert aus ist und sich einen Scheissdreck um andere kümmert. Es macht traurig zu sehn wie es schon unter Kindern im Grundschulalter oder jünger sowas wie eine Einteilung in sowas wie Schichten gibt. Aber man es ihnen nicht verübeln, immerhin kriegen Kinder das von klein auf durch Eltern und Medien eingetrichtert.

Ist schon irgendwie grotesk... Das die Gesellschaft diejenigen ausstößt die sie geschaffen hat... Wahrscheinlich sind das die Gründe dafür warum ich nie ein Kind in die Welt setzten will... Ich finde das kann man niemanden zumuten, in dieses System gepresst zu werden.

Jo... wie denk ihr über diese Dinge?

lg hateme666

Nach oben