Mal wieder ein Beispiel für Intoleranz

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von Annari » 1. Sep 2007 09:49

Apo, glaub ich zwar kaum, dass derlei produktives Tun sprich Produktionen in der Königsfamily vorkommen, aber wenn ich so Nachrichten les wie die vom Prügelprinz, der ab und an mal mitm Schirm zuschlägt wie Engel Adular auf Verteidigungstour :D, dann weiss ich zumindest, dass die auch nur mit Wasser ihren Kaffe kochen und genauso in die Porzellanabteilungen gehen, d.h. wo selbst der Kaiser zu Fuss hingeht wie Otto Normalverbraucher sprich der gemeine Konsument.

Aber dadurch dass es öffentliche Personen sind, wird halt mehr geguckt, die Klatschspalten gefüllt und auch mehr getratscht sprich Gerüchte und Lügen verbreitet. Da kommen die seltsamsten Storys, Vermutungen, Mutmaßungen zusammen.

Die werden sich zuweilen genauso wundern wie ich, seit ich weiss, dass zwischen der Tatsache, dass ich mal als People- und Outdoorfashionmodel gearbeitet hab, nen spam-trächtiger Zusammenhang zu meinem Handy und allerlei "Verbindungen" existiert. Vor allem, wenn mans dann noch mit Idioten zu tun hat, die Fotos sammeln, sich aufn Nachttischschrank stellen, angeiern und angeifern und denken, dass hätte auch nur im Ansatz irgendwas mit Verehrung bzw. Vergötterung zu tun.

Gott sei Schrank kann ich über manches zu Weilen lachen.

*ggg*

LG
Annarhi
__________________________________
Nobody is perfect. Who's nobody?!

von Apokalypse » 31. Aug 2007 19:38

Die tun so ob sie's wären, die braven spielen, aber hinten rum haben sie die meinsten Prono produktionen

aber trotzdem amüsiere ich mich auch :lol:

gruß Apo

von Annari » 31. Aug 2007 16:22

In der britischen Königsfamilie würds sowas aber auch nich geben!!! Aber die gedenken ja heute auch der besten Mutter der Welt und haben nix zu lachen, ob der Tatsache wie tragisch Lady Dy ums Leben kam.

:au:

von Rall Schorrdas » 31. Aug 2007 11:48

*Pruuuuuuuuuuuuuust*
Ein Anti-Rapper-Gesetz! Also, Ihr könnt Euch alle aufregen, soviel Ihr wollt, aber ich amüsiere mich gerade königlich.

:cool: :cool: :cool: :cool: :cool: :cool: :cool: :cool: :cool: :cool: :cool: :cool: :cool:

Rall

von Annari » 30. Aug 2007 17:07

Schwarze Klamotten respektlos? Also nich nur Pfaffen tragen gerne schwarz und demonstrieren damit Zurückhaltung und Pietät. Ich kenn genug Firmen, wo schwarz Pflicht ist wie in manchen traditionellen, hanseatischen Firmen der blaue Blazer und das seidene Ankerhalstuch.

Ich käm mir ja vor wie nen falscher Fuffziger in so ner Aufmachung. Ich hab früher mal die Auflage gekriegt, doch bitte meine Piercings rauszumachen, wenn ich in so ner Firma eingesetzt werden würde. :D

Die Amis sind halt Spießbürger, die nach außen den schönen Schein wahren wollen genauso wie andre sich öffentlich die Kante geben, aber ihre Privatsphäre privat und nicht öffentlich wissen wollen. Irgendwann stellen die auch noch Ultraschallfotos von ungeborenen Föten ins Internet und schließen Wetten ab, welches Geschlecht das Kind mal haben wird.

Wär ja wieder mal nen Mordsgaudi

von ap » 30. Aug 2007 17:07

die spinnen die Amis... :au:

von Vamp » 30. Aug 2007 16:57

Ich find es albern. Ich mag zwar keine Baggys, aber ich trag selbst Hüfthosen und die rutschen auch mal ein bisschen tiefer, deshalb zahl ich doch keine 18 Euro.
Ausserdem finden einige Leute auch schwarze Kleidung respektlos oder was weiß ich, da würden wir uns doch auch auflehnen wenn die Verboten würde.

von manatwar » 30. Aug 2007 14:44

Meiner Meinung nach ist dass ganze verhalten der Amis die selbe Mentalität wie bei uns diese Leute haben die immer sagen: "Was werden die Nachbarn sagen"

Alle wollen sich nach außen hin als der beste, gesetzestreuste, sittsamste, gottesfürchtigste und unschuldigste Kerl auf Erden darstellen und wenn die "Nachbarn" nicht hinschauen sind sie genau dass Gegentleil. Extreme erschaffen Extreme. Wenn man nach außen hin seine normalen Triebe, wie mal einem Rock hinterherzuschauen, nicht ausleben kann, bahnen sie sich irgendwo im heimlichen ihren Weg und dass stärker als Normal.

Wenn alle so sittsam in den USA sind, frage ich mich wer produziert dann amerikanische Pornos die sich auf der ganzen Welt verkaufen.
Kennt ihr Hugh Hefner bzw. den Playboy.
Kennt ihr Larry Flint bzw. den Hustler.

Ich würde sagen das Verbot von Baggy´s ist mal wieder ein deutlicher Beweis dafür, wie Sammael auch schon sagte, dass die meisten Bürger dort nicht so strahlende Wesen sind wie sie gerne sein wollen und sie sich einfach nur vor der Versuchung schützen wollen.

...und führe mich nicht in Versuchung...

Grüße manatwar

von Sammael » 30. Aug 2007 14:15

Ich bin kein Freund von Baggys, aber nen Verbot erscheint mir doch sehr übertrieben. Aber das zeigt mal wieder die moralische und stilistische Aufteilung Amerikas.
Auf der einen Seite um die Erziehung der lieben kleinen besorgt sein, aber wenn grad keiner schaut geifern sie den tiefsitzenden Hosen, Röcken und Ausschnitten auch hinterher. Das ist mal wieder der typische Versuch den Sittenverfall zu kritisieren, in einer Welt, die ihre Sitten täglich neu formuliert.
Ich kann dieses scheinheilige erzkonservative Wesen solcher Typen nicht ab...

von Annari » 30. Aug 2007 13:33

passt, wackelt und hat Luft, der Artikel. Die Amis stehen halt wie nich wenige auf Maßgeschneidertes, was passt wie angegossen bzw. Normen und Werte. Da kämen runtergelassene Hosen etwas zu laisse faire, oder nicht? :D

Mal wieder ein Beispiel für Intoleranz

von Azazel » 30. Aug 2007 12:53

wenn sie schon im Kleinen nicht funktioniert, wie soll sie dann im großen funktionieren...

Wir haben das Verbot einstimmig verabschiedet, nachdem sich so viele Bürger beschwert haben, dass sie junge Männer nicht mit derart tiefsitzenden Hosen sehen wollen, die die Unterwäsche und, in manchen Fällen, auch das Hinterteil sehen lassen", sagte Stadtrat Louis Marshall aus Alexandria im US-Bundesstaat Louisiana. Sich so anzuziehen sei einfach nicht richtig - und auch nicht anständig, sagte der Ratsherr.

"Das Verbot ist geschlechtsneutral - wir möchten auch keine jungen Damen auf der Straße laufen sehen, die ihre Wäsche vorzeigen", betonte Marshall. Auch Shreveport in Louisiana ordnete einen Baggy-pant-Bann an, allerdings nicht einstimmig: "Ich habe das Verbot vorgeschlagen, weil ich mir Sorgen um unsere jungen Leute gemacht habe, die herumlaufen und ihre Unterwäsche oder Schlimmeres zeigen", sagte Ratsherr Calvin Lester: "Diese Mode ist unansehnlich, ungehörig und respektlos." Einige junge Leute behaupteten, dies sei ein Verstoß gegen die Meinungsfreiheit, "aber wir sind um ihr Benehmen besorgt".

Marshall zufolge kann der Bürgermeister von Alexandria gegen das einstimmig verabschiedete Gesetz kein Veto einlegen, weshalb es sofort in Kraft trete. Verstöße sollen mit einer Geldstrafe von zunächst 25 Dollar (rund 18 Euro) geahndet werden. Die Strafe gehe aber jedes Mal weiter hoch, "wenn die Hose runtergeht", warnte Stadtrat Marshall. In Shreveport, wo vier Stadtratsmitglieder für und drei gegen ein Verbot votierten, muss der Bürgermeister die Vorlage noch billigen. Lester zeigte sich aber überzeugt, dass er das Gesetz unterzeichnet.

Vorbild für die rigiden Bekleidungsvorschriften ist die Stadt Delcambre in Louisiana, in der das Verbot schon in Kraft ist: Dort stehen auf Verstöße Geldstrafen von bis zu 500 Dollar oder bis zu sechs Monate Haft. Der Baggy-pant-Trend hat seinen Ursprung in US-Gefängnissen, wo den Insassen die Gürtel abgenommen werden, wodurch die Hosen tiefer hängen.

Gegner des Verbots tiefsitzender Hosen werfen den Befürwortern Rassendiskriminierung vor, weil die Mode eng mit der Hip-Hop-Kultur verknüpft und vor allem bei jungen Afro-Amerikanern sehr beliebt ist.

© AFP

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