Die dunkle Seite der Mythologien
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von Ich » 30. Apr 2010 02:43
von Azazel » 28. Apr 2010 08:48
von gabor » 27. Apr 2010 09:06
von Azazel » 27. Apr 2010 09:04
von ap » 26. Apr 2010 07:54
sb.com hat geschrieben:Deutschland stolzer Dritter bei Zensurenanfragen Wie auch bei anderen Anbietern bekommt Google regelmäßig Anfragen von Regierungen bestimmte Inhalte zu sperren bzw. zu zensieren. Erstmals in der Geschichte des Unternehmens hat man jetzt eine Statistik über diese Art von Anfragen veröffentlicht. Wenig überraschend dürfte es dabei sein, dass Deutschland ganz oben in dieser speziellen Liga mitspielt und sich nach China, deren Daten aber ein Staatsgeheimnis sind und Brasilien den dritten Platz gesichert hat. Doch auf welche Daten bezieht sich die herausgegebene Statistik im speziellen? Wie Eingangs erwähnt, zeigt sie auf, wieviele Anfragen bei Google eingegangen sind, um einen speziellen Inhalt oder eine Webseite sperren oder zensieren zu lassen. Das kann Blogs, Videos, Bilder oder sogar Suchanfragen umfassen. Dabei sollte aber beachtet werden, dass eine Anfrage gleich mehrere Forderungen nach Sperren beinhalten kann oder es gab für bestimmte Inhalte gleich mehrere Anfragen. Weshalb die Daten auch nicht als 100%ig genau angesehen werden sollten bzw. die genaue Anzahl repräsentieren. Von daher sind sie eher als eine Art Richtwert anzusehen um die vorliegende Statistik zu ermöglichen. 188 solcher Anfragen gingen in dem Zeitraum zwischem dem 01. Juli 2009 und dem 31. Dezember 2009 von Deutschland aus. Zweitplatzierter Brasilien brachte es da schon auf 291 Anfragen. Gefolgt von Indien (142), den USA (123) und Süd-Korea (64). Ausschlaggebend für die hohe Platzierung Deutschlands ist, dass die Bundesprüfstelle viele indizierte Seiten von Google sperren ließ. Darunter Seiten mit Gewaltinhalten, Pornographie und rechtsextremen Ideologien. Letztere machen einen Prozenzsatz von 11% aus. Hauptproblem in Brasilien (oder auch in Indien) dageben ist das Social Network "orkut", wo die User gerne mal andere Menschen diffamieren. Es fließen jedoch nicht alle Regierungsanfragen in die Statistik ein. Zum Beispiel werden Aufforderungen zur Löschung von kinderpornographischen Inhalten nicht berücksichtigt, da diese schon vom System her von Google erkannt und gesperrt werden. Wegen dieser Selbsterkennung ist es schwer diese von den Forderungen zu separieren, weshalb sie nicht aufgelistet werden. Ebenfalls tauchen Anfragen nach Copyrightverletzungen (am Beispiel von YouTube) nicht auf. Hassreden, Diffamierungen oder Imitationen werden dagegen mit einbezogen.
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