Bullshit Nights
Verfasst: 17. Jun 2007 13:32
Ich war lange Zeit der Meinung, dass mich andre Leute und deren Probleme nicht zu interessieren brauchen, weil ich dachte, dass um nen unbeschwerten, sorglosen Umgang miteinander zu haben, manche Seelentüren lieber verschlossen bleiben sollen, um nicht Verantwortung durch Mitwissen tragen zu müssen, wenn einem andre ihre dunklen und abgründigen Geheimnisse offenbaren. Da sich das bis heute zum Teil geändert hat, würd ich denjenigen, die ähnlich denken, das folgende Buch empfehlen - 18 Euro, die sich lohnen auszugeben anstatt sie auf die Arbeit der Männer in ihren quietschorangenen Westen von der Müllabfuhr umzulegen. 
Bullshit Nights von Nick Flynn und Thomas Gunkel (ISBN 978-0571214082)
Nen amerikanischer Schriftsteller und Sozialarbeiter trifft seinen Vater nach 27 Jahren zum ersten Mal, nicht irgendwo, sondern als obdachlosen Säufer auf ner Parkbank in Boston. Bis dahin war er der Meinung, nem Ertrinkenden niemals die Hand zu reichen, aus Angst mit runtergezogen zu werden. Und schon gar nicht seinem Vater, mit dem ihm zu ner Distanz, die weiter entfernt nich sein könnte, nur so ne Art Hassliebe verbindet...
... Ich find das Buch existentiell, tragisch komisch und intressant. (Weiß nich, wie man zu Amazon verlinkt bzw. das Buch reinstellt)
Bullshit Nights von Nick Flynn und Thomas Gunkel (ISBN 978-0571214082)
Nen amerikanischer Schriftsteller und Sozialarbeiter trifft seinen Vater nach 27 Jahren zum ersten Mal, nicht irgendwo, sondern als obdachlosen Säufer auf ner Parkbank in Boston. Bis dahin war er der Meinung, nem Ertrinkenden niemals die Hand zu reichen, aus Angst mit runtergezogen zu werden. Und schon gar nicht seinem Vater, mit dem ihm zu ner Distanz, die weiter entfernt nich sein könnte, nur so ne Art Hassliebe verbindet...
... Ich find das Buch existentiell, tragisch komisch und intressant. (Weiß nich, wie man zu Amazon verlinkt bzw. das Buch reinstellt)