Birgit Jäckels "Die Druidin"
Verfasst: 8. Dez 2007 10:14
Meine Mama, seit Jahrzehnten getreues Mitglied beim Bertelsmannclub, die mit ihrem Obulus regelmäßig für die Prominenz anderer Leute beiträgt, dafür sorgt, dass der Rubel rollt und sich so manches Buch als Verkaufsschlager herausstellt, hat mir nachdem sie die Biografien von Schauspielern und Politikern für sich einheimscht *G* und mir die Märchen, Sagen, Legenden und Historischen Romane schenkt, zum Nikolaus u.a. ein Buch gesendet bzw. geschickt, über das ich mich riesig gefreut und auch schon angefangen hab, zu lesen.
Die Rede ist von einem schön erdig bzw. polnisch kackbraun eingeschlagenen Wälzer, und zwar: "Die Druidin", nem Roman von Birgit Jäckel.
Kurzer Profilabriss der Autorin: Birgit Jäckel wurde 1980 in Nürnberg geboren, hat Biologie, Ur- und Frühgeschichte, Paläontologie und Alte Geschichte in Erlangen und im norwegischen Bergen (nich dem an der Dumme) studiert. Während dieser Zeit hat sie außerdem an mehreren archäologischen Ausgrabungen teilgenommen. Nach ihrem Studium ist sie nach Stockholm zunächst bei der RL Award Foundation am Arbeiten gewesen und seit 2006 lebt sie als selbstständige PR-Beraterin wieder in Erlangen.
Aber zur Druidin, ISBN: 978-3-7857-3519-0
[img]undefined://images.ciao.com/ide/images/products/normal/212/product-2582212.jpg[/img]
Die Story handelt von einem Mädchen, Talia, welches 120 v. Christus bei ihrer Ziehmutter Vebromara unter Druiden aufwächst und dort die Heilkunst erlernt. Als Talia nach einem Überfall auf die Druidenschule bei der Versorgung der Verletzten hilft, treten plötzlich unheimliche, gruslige Horrorvisionen zu Tage. Fortan kann sie die Seelen der Verwundeten sehen, in einem wilden Farbspektakel wird sie von ihrer Gabe überwältigt und empfindet sie erst als Fluch, selbst vom obersten Druiden, wird sie von da an wie eine Ausgestoßene, eine Aussätzige behandelt. Erst viele Jahre später erfährt sie die wirklichen Beweggründe des Druidenführers. Jahre später verliebt sie sich in Atharic, einen Söldner, der ihr Herz höher schlagen lässt, jedoch unglücklich, weil auf ihn daheim Frau und Kinder warten und er bald weiterziehen wird. So schlägt sich Talia weiter durchs Leben, erfährt den Tod ihrer Ziehmutter, die Verfolgung durch den Druidenführer, der notfalls mit Gewalt ein Kind mit ihr zeugen will, um ihre Gabe in seine Stammbaumlinie zu kriegen und kann sich nur schwerlich mit der Tatsache aussöhnen, dass ihr leiblicher Vater, ein ihr Unbekannten, wie nen Islamist nach alter Tradition befohlen hatte, dass seine erstgeborene, eigene Tochter umgebracht wird.
Wie little Jesus wurde Talia damals zwar nicht nach Ägypten, aber zu den Druiden geschafft und ist nach dem Tod von Vebromara als Sippenlose auf der Flucht vor dem notgeilen Druidenführer Ientus, der eine Hexenjagd auf sie angezettelt hat. Das Buch ist, soweit ichs gelesen hab, zwar etwas einfach, aber durchaus spannend und bilderreich be- und geschrieben. Wer also noch nich weiss, was er zu Weihnachten sich und/oder andren verschenken will, ist ne intressante Buchempfehlung.
Fazit: meine Mama kennt mich und weiss, was ich gerne les. Hach, danke, Mama! *G*
Also durchaus lesenswert für die, die das Buch noch nicht kennen.
Liebe Grüsse
Miemo
Die Rede ist von einem schön erdig bzw. polnisch kackbraun eingeschlagenen Wälzer, und zwar: "Die Druidin", nem Roman von Birgit Jäckel.
Kurzer Profilabriss der Autorin: Birgit Jäckel wurde 1980 in Nürnberg geboren, hat Biologie, Ur- und Frühgeschichte, Paläontologie und Alte Geschichte in Erlangen und im norwegischen Bergen (nich dem an der Dumme) studiert. Während dieser Zeit hat sie außerdem an mehreren archäologischen Ausgrabungen teilgenommen. Nach ihrem Studium ist sie nach Stockholm zunächst bei der RL Award Foundation am Arbeiten gewesen und seit 2006 lebt sie als selbstständige PR-Beraterin wieder in Erlangen.
Aber zur Druidin, ISBN: 978-3-7857-3519-0
[img]undefined://images.ciao.com/ide/images/products/normal/212/product-2582212.jpg[/img]
Die Story handelt von einem Mädchen, Talia, welches 120 v. Christus bei ihrer Ziehmutter Vebromara unter Druiden aufwächst und dort die Heilkunst erlernt. Als Talia nach einem Überfall auf die Druidenschule bei der Versorgung der Verletzten hilft, treten plötzlich unheimliche, gruslige Horrorvisionen zu Tage. Fortan kann sie die Seelen der Verwundeten sehen, in einem wilden Farbspektakel wird sie von ihrer Gabe überwältigt und empfindet sie erst als Fluch, selbst vom obersten Druiden, wird sie von da an wie eine Ausgestoßene, eine Aussätzige behandelt. Erst viele Jahre später erfährt sie die wirklichen Beweggründe des Druidenführers. Jahre später verliebt sie sich in Atharic, einen Söldner, der ihr Herz höher schlagen lässt, jedoch unglücklich, weil auf ihn daheim Frau und Kinder warten und er bald weiterziehen wird. So schlägt sich Talia weiter durchs Leben, erfährt den Tod ihrer Ziehmutter, die Verfolgung durch den Druidenführer, der notfalls mit Gewalt ein Kind mit ihr zeugen will, um ihre Gabe in seine Stammbaumlinie zu kriegen und kann sich nur schwerlich mit der Tatsache aussöhnen, dass ihr leiblicher Vater, ein ihr Unbekannten, wie nen Islamist nach alter Tradition befohlen hatte, dass seine erstgeborene, eigene Tochter umgebracht wird.
Wie little Jesus wurde Talia damals zwar nicht nach Ägypten, aber zu den Druiden geschafft und ist nach dem Tod von Vebromara als Sippenlose auf der Flucht vor dem notgeilen Druidenführer Ientus, der eine Hexenjagd auf sie angezettelt hat. Das Buch ist, soweit ichs gelesen hab, zwar etwas einfach, aber durchaus spannend und bilderreich be- und geschrieben. Wer also noch nich weiss, was er zu Weihnachten sich und/oder andren verschenken will, ist ne intressante Buchempfehlung.
Fazit: meine Mama kennt mich und weiss, was ich gerne les. Hach, danke, Mama! *G*
Also durchaus lesenswert für die, die das Buch noch nicht kennen.
Liebe Grüsse
Miemo