Hostel
Verfasst: 30. Apr 2006 11:26
produziert von Quentin Tarantino, Regie Eli Roth
Der Film hatte schon im Vorfeld die Kritiker zu konträren Aussagen verleitet.
Die einen sprechen von einem zwar gewalttätigen, aber trotzdem subversivem Meisterwerk, die anderen schrien nach Zensur und bezeichneten Hostel als den brutalsten aller Filme.
Ich denke, dass Hostel auf jeden Fall in drastischer Weise dem Zuschauer klar macht, dass menschliche Grausamkeit keine Grenzen kennt und das man sich für Geld wirklich ALLES kaufen kann.
Die Gewaltdarstellungen sind zwar nicht exzessiver als in so manchen Splatterfilmen aus der B-Movie-Kiste, aber durch das Umfeld und das Wissen, dass soetwas durchaus nicht irreal ist, wird (die Idee zu Hostel kam durch einen ähnlich gelagerten wahren Fall in Thailand) wird es einem doch flau im Gemüt und man erkennt zu was Menschen
fähig sein können.
Zur Story:
2 amerikanische Studenten und ein Isländerm, den sie unterwegs kennenlernen befinden sich auf einem Urlaubstrip durch Europa.
Ihr Hauptanliegen ist Sex und sie versuchen überall Girls aufzureissen um sich dem Vergnügen hinzugeben. Doch das klappt nur bedingt und so sind sie froh, dass ihnen ein Osteuropäer den Tipp gbt in die Slowakei zu fahren, denn dort gäbe es ein Hostel in dem es willige Frauen zuhauf gäbe, die nur auf die drei warten würden.
Gesagt, getan - sie reisen in die Slowakei und tatsächlich scheinen alle Träume wahr zu werden, denn schon bei der Ankunft lernen sie 2 gutaussehende Damen kennen mit denen dann auch das Erhoffte klappt.
Auch als ihr isländischer Freund am nächsten Tag verschwunden ist, machen sie sich kaum Gedanken.
Leider hat dieses Hostel und die Damen nur einen Zweck - Touristen anzulocken und sie dann an eine, von der russ. Mafia betriebenen Institution zu übergeben, wo sie als Folteropfer für wohlahbende Sadisten aus aller Welt zur Verfügung gestellt werden.
Die Atmosphäre in den Folterkellern ist erschreckend, die Sadisten, zumeist reiche Geschäftsleute, die für den ultimativen Folter-und Tötungskick eine Menge bezahlen sind widerlich und obwohl die Amis nicht gerade sympathisch sind, leider der Zuschauer doch mit Ihren Qualen!
Hostel ist vielleicht am ehesten mit Natural Born Killers zu vergleichen, denn auch dort diente die exzessive Gewaltdarstellung dem Zweck die Gesellschaft an zu klagen und die Zuschauer auch zum nachdenken anzuregen.
Fazit: Ein handwerklich guter Film von Eli Roth, der pikanterweise von sich selbst behauptet kein Blut sehen zu können und es doch literweise im Fim vergießt, der nichts für schwache Nerven ist und bei dem es
einen nicht wundert, dass bei der Premiere Leute gekotzt haben sollen.
Der Film hatte schon im Vorfeld die Kritiker zu konträren Aussagen verleitet.
Die einen sprechen von einem zwar gewalttätigen, aber trotzdem subversivem Meisterwerk, die anderen schrien nach Zensur und bezeichneten Hostel als den brutalsten aller Filme.
Ich denke, dass Hostel auf jeden Fall in drastischer Weise dem Zuschauer klar macht, dass menschliche Grausamkeit keine Grenzen kennt und das man sich für Geld wirklich ALLES kaufen kann.
Die Gewaltdarstellungen sind zwar nicht exzessiver als in so manchen Splatterfilmen aus der B-Movie-Kiste, aber durch das Umfeld und das Wissen, dass soetwas durchaus nicht irreal ist, wird (die Idee zu Hostel kam durch einen ähnlich gelagerten wahren Fall in Thailand) wird es einem doch flau im Gemüt und man erkennt zu was Menschen
fähig sein können.
Zur Story:
2 amerikanische Studenten und ein Isländerm, den sie unterwegs kennenlernen befinden sich auf einem Urlaubstrip durch Europa.
Ihr Hauptanliegen ist Sex und sie versuchen überall Girls aufzureissen um sich dem Vergnügen hinzugeben. Doch das klappt nur bedingt und so sind sie froh, dass ihnen ein Osteuropäer den Tipp gbt in die Slowakei zu fahren, denn dort gäbe es ein Hostel in dem es willige Frauen zuhauf gäbe, die nur auf die drei warten würden.
Gesagt, getan - sie reisen in die Slowakei und tatsächlich scheinen alle Träume wahr zu werden, denn schon bei der Ankunft lernen sie 2 gutaussehende Damen kennen mit denen dann auch das Erhoffte klappt.
Auch als ihr isländischer Freund am nächsten Tag verschwunden ist, machen sie sich kaum Gedanken.
Leider hat dieses Hostel und die Damen nur einen Zweck - Touristen anzulocken und sie dann an eine, von der russ. Mafia betriebenen Institution zu übergeben, wo sie als Folteropfer für wohlahbende Sadisten aus aller Welt zur Verfügung gestellt werden.
Die Atmosphäre in den Folterkellern ist erschreckend, die Sadisten, zumeist reiche Geschäftsleute, die für den ultimativen Folter-und Tötungskick eine Menge bezahlen sind widerlich und obwohl die Amis nicht gerade sympathisch sind, leider der Zuschauer doch mit Ihren Qualen!
Hostel ist vielleicht am ehesten mit Natural Born Killers zu vergleichen, denn auch dort diente die exzessive Gewaltdarstellung dem Zweck die Gesellschaft an zu klagen und die Zuschauer auch zum nachdenken anzuregen.
Fazit: Ein handwerklich guter Film von Eli Roth, der pikanterweise von sich selbst behauptet kein Blut sehen zu können und es doch literweise im Fim vergießt, der nichts für schwache Nerven ist und bei dem es
einen nicht wundert, dass bei der Premiere Leute gekotzt haben sollen.