dämonisches Double-Feature II - 30 days of Night
Verfasst: 25. Nov 2007 10:12
nach dem Beowulf-Kinogang schnell eine Kleinigkeit gegessen und dann ab in 30 Days of Night.
Zum Inhalt: In einem Dorf in Alaska, weitab von jeder Stadt und völlig eingeschneit, bereiten sich die Bewohner auf eine lange Nacht vor, denn in dieser Klimazone wird es 30 tage lang nicht mehr hell. Der Dorfsheriff, der sich ansonsten eher mit Strafzettel herumschlagen muss wird am letzten Sonnenscheintag allerdings mit seltsamen, beängisten Dingen konfrontiert. Funktelefone sind kaputt, die Schlittenhunde niedergemetzelt, der Hubschrauber zerstört - kurz gesagt alles Dinge, die es unmöglich machen das Dorf zu verlassen bzw. Hilfe herbei zu holen.
Das ganze hat natürlich auch einen Grund, denn all dies sind Vorbereitungen die ein Fremder anscheinend zu verantworten hat, der nur davon redet, dass SIE kommen und er ihnen dient (vgl. Renfield bei Dracula) und tatsächlich SIE kommen...eine Gruppe Vampire, die sich diese Zeit ohne Sonne ausgesucht haben um das ganze Dorf auszusaugen.
Kritik:
Der Film beginnt bombastisch..die Spannung ist da und die Atmosphäre ist bedrückend und düster ...ähnlich wie in 'das Ding' von Carpenter ist die eisige Schneelandschaft und die Dunkelheit ein perfektes Szenario für einen Horrorfilm. Die Vampire sind ohne Gnade, ohne jegliche Romantik, sondern einzig und allein eiskalte Killer, die Männer, Frauen und Kinder dahin schlachten. Ich war zeitweise so begeistert von dem Werk, dass ich den Film geistig bereits zu den besten Vampirfilmen aller Zeiten einordnete, wenn...ja wenn da nicht das Ende wäre...leider und das ist halt mittlerweile gang und gebe bei am. Filmen ist das Ende wieder einmal aufgeweicht und verliert seine kompromisslose Härte....einige der Dorfbewohner überleben, da sich der Sheriff opfert und sich selbst mittels einer Blutspritze zum Vampir macht, um die kurze Übergangsphase (Mensch zu Vampir-Metamorphose) zu nutzen den Obervampir zu töten und dadurch seine Freundin und seinen Bruder zu retten....schön weichgespült und mit dem typischen am. Touch umgeben. Wäre der Film in Frankreich oder England gedreht worden, Nationen die auf solchen Schmus verzichtet hätten, dann wäre 30 Days of Night ein Meisterwerk geworden...so ist es ein guter Film!
Zum Inhalt: In einem Dorf in Alaska, weitab von jeder Stadt und völlig eingeschneit, bereiten sich die Bewohner auf eine lange Nacht vor, denn in dieser Klimazone wird es 30 tage lang nicht mehr hell. Der Dorfsheriff, der sich ansonsten eher mit Strafzettel herumschlagen muss wird am letzten Sonnenscheintag allerdings mit seltsamen, beängisten Dingen konfrontiert. Funktelefone sind kaputt, die Schlittenhunde niedergemetzelt, der Hubschrauber zerstört - kurz gesagt alles Dinge, die es unmöglich machen das Dorf zu verlassen bzw. Hilfe herbei zu holen.
Das ganze hat natürlich auch einen Grund, denn all dies sind Vorbereitungen die ein Fremder anscheinend zu verantworten hat, der nur davon redet, dass SIE kommen und er ihnen dient (vgl. Renfield bei Dracula) und tatsächlich SIE kommen...eine Gruppe Vampire, die sich diese Zeit ohne Sonne ausgesucht haben um das ganze Dorf auszusaugen.
Kritik:
Der Film beginnt bombastisch..die Spannung ist da und die Atmosphäre ist bedrückend und düster ...ähnlich wie in 'das Ding' von Carpenter ist die eisige Schneelandschaft und die Dunkelheit ein perfektes Szenario für einen Horrorfilm. Die Vampire sind ohne Gnade, ohne jegliche Romantik, sondern einzig und allein eiskalte Killer, die Männer, Frauen und Kinder dahin schlachten. Ich war zeitweise so begeistert von dem Werk, dass ich den Film geistig bereits zu den besten Vampirfilmen aller Zeiten einordnete, wenn...ja wenn da nicht das Ende wäre...leider und das ist halt mittlerweile gang und gebe bei am. Filmen ist das Ende wieder einmal aufgeweicht und verliert seine kompromisslose Härte....einige der Dorfbewohner überleben, da sich der Sheriff opfert und sich selbst mittels einer Blutspritze zum Vampir macht, um die kurze Übergangsphase (Mensch zu Vampir-Metamorphose) zu nutzen den Obervampir zu töten und dadurch seine Freundin und seinen Bruder zu retten....schön weichgespült und mit dem typischen am. Touch umgeben. Wäre der Film in Frankreich oder England gedreht worden, Nationen die auf solchen Schmus verzichtet hätten, dann wäre 30 Days of Night ein Meisterwerk geworden...so ist es ein guter Film!