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Doublefeature 10.000 B.C. und No country for old men

Verfasst: 14. Mär 2008 10:13
von Azazel
gestern war ich mal wieder in einem dämonischen Double-Feature:-)

zuerst einmal zu 10.000 B.C. - ich hatte mich schon im Vorfeld gequält, ob ich da überhaupt ins Kino soll und ich hätte auf meine Zweifel hören sollen, denn der Film ist gelinde gesagt eine Frechheit! Nun ist Roland Emmerich ja bekannt dafür, dass er schmalzig, patriotische Filme dreht, die eher für den am. Popcorn-Kinomarkt sind, aber 10.000 B.C. ist nicht nur triefend von solchem Heldentum, sondern auch noch ein freches Plagiat bzw. ein Sammelsurium aus verschiedenen Filmideen...

Der Haupthandlungsfaden ist wie bei Apocalyptico (wobei dieser um Längen besser ist). Das Szenario ist teilweise wie bei Stargate und er schreckt auch nicht davor zurück den Speerwurf aus 300 auch noch mit zu verwursteln. Da tröstet auch die Tricktechnim (mammutjagd und Smilodon) nicht darüber hinweg. Zudem ist der Film für einen Historiker ein Schlag in den Bauch der wirklich weh tut, denn Mammuts als Arbeitstiere für eine Pyramidenbauende Hochzivilisation ist nach geradezu lächerlich....

Fazit: WARNUNG - gebt dafür keinen Cent aus!!!

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Der mehrfach oskarprämierte Film oder Spätwestern 'No country for old men' ist dagegen eine wahre Wohltat gewesen.
Die Coen-Brothers knüpfen damit an ihren Kultfilm Fargo an und haben ein Werk geschaffen, dass zurecht ausgezeichnet wurde. Gute Dialoge, viele Details die dem Film abrunden, ein Killer der meisterlich gespielt wird und es ist ihnen sogar gelungen aus dem Hauptdarsteller Josh Brolin alles an können herauszupressen, sodass dieser wohl in der besten Rolle seines Lebens zu sehen ist.

Fazit: angucken lohnt, wenn man auf schräge Gangsterfilm steht und kein Freund von Happy Ends ist:-))