Batman -. the dark Knight
Verfasst: 27. Aug 2008 13:18
Neugierig gemacht durch den allgemeinen Hype bin ich gestern Abend im neuen Batman-Film Batman - the dark knight gewesen.
Schon im Vorfeld gab es eine eher seltene Übereinstimmung unterschiedlicher Gruppen (Comicfreunde, intelektuelle Kinokritiker und Freunde von Actionfilmen, die allesamt diesen Film mit einer herausragenden Bewertung versahen - eher ungewöhnlich, da sich diese Fraktionen sonst seltenst im Einklang sehen.
Solcher Positivismus im Vorfeld bewirkte natürlich bei mir eine hohe Erwartungshaltung. Deswegen war ich auch anfänglich etwas enttäuscht, denn der Film präsentierte sich jetzt nicht viel anders als ein typischer Blockbuster aus der Kiste amerikanisches Popcorn-Kino...doch im Laufe der Zeit (der Film ist ca. 156 min lang) wandelt sich das mehr und mehr zu einem Werk mit einem gewissen Anspruch und einem für solche Produktionen sehr seltenen Tiefgang. Das Duell zwischen dem Joker (genial dargestellt von Heath Ledger) und Batman (ebenso genial dargestellt von Christian Bale) findet nicht nur auf der sattsam bekannten Actionebene statt, sondern mündet beinahe in ein philosophisches Duell über Ordnung und Chaos, Gut und Böse wobei die Charaktere keine klassische Schwarz/Weiß-Position besetzen, sondern eher beide eine Schwarzposition innehaben. Der Wahnsinn des Jokers zieht Batman und sein Umfeld immer tiefer in einen Strudel der Gewalt und die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen immer mehr. Nolan, der bereits beim ersten Batman (Batman begins) eine der besten Comicverfilmungen geschaffen hat, setzt mit Batman - the Dark Knight noch einen drauf. Er gibt einem Genre, dass sich mehr und mehr zu aufwändigen
CGI- bzw. Materialschlachten hin entwickelt hat, eine neue bis dato unbekannte Richtung. Hut ab vor dem Regisseur, vor den beiden Darstellern und vor dem Film.
Schon im Vorfeld gab es eine eher seltene Übereinstimmung unterschiedlicher Gruppen (Comicfreunde, intelektuelle Kinokritiker und Freunde von Actionfilmen, die allesamt diesen Film mit einer herausragenden Bewertung versahen - eher ungewöhnlich, da sich diese Fraktionen sonst seltenst im Einklang sehen.
Solcher Positivismus im Vorfeld bewirkte natürlich bei mir eine hohe Erwartungshaltung. Deswegen war ich auch anfänglich etwas enttäuscht, denn der Film präsentierte sich jetzt nicht viel anders als ein typischer Blockbuster aus der Kiste amerikanisches Popcorn-Kino...doch im Laufe der Zeit (der Film ist ca. 156 min lang) wandelt sich das mehr und mehr zu einem Werk mit einem gewissen Anspruch und einem für solche Produktionen sehr seltenen Tiefgang. Das Duell zwischen dem Joker (genial dargestellt von Heath Ledger) und Batman (ebenso genial dargestellt von Christian Bale) findet nicht nur auf der sattsam bekannten Actionebene statt, sondern mündet beinahe in ein philosophisches Duell über Ordnung und Chaos, Gut und Böse wobei die Charaktere keine klassische Schwarz/Weiß-Position besetzen, sondern eher beide eine Schwarzposition innehaben. Der Wahnsinn des Jokers zieht Batman und sein Umfeld immer tiefer in einen Strudel der Gewalt und die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen immer mehr. Nolan, der bereits beim ersten Batman (Batman begins) eine der besten Comicverfilmungen geschaffen hat, setzt mit Batman - the Dark Knight noch einen drauf. Er gibt einem Genre, dass sich mehr und mehr zu aufwändigen
CGI- bzw. Materialschlachten hin entwickelt hat, eine neue bis dato unbekannte Richtung. Hut ab vor dem Regisseur, vor den beiden Darstellern und vor dem Film.