Die Legende von Aang
Verfasst: 5. Sep 2010 17:32
Die Legende von Aang
Nach dem durch Avatar - Aufbruch nach Pandora verursachten Titeldesaster kam die Verfilmung der Serie Avatar - The Last Airbender nun unter dem Titel Die Legende von Aang in die Kinos.
Das Szenario dürfte den Meisten bekannt sein, daher nur kurz ein paar Worte: Im Gleichgewicht mit den Geistern der vier Elemente lebten die Angehörigen der Nationen mehr oder weniger zufrieden zusammen. Einige wenige der Stämme beherrschten das "Bändigen", Kontrolle des Elements des jeweiligen Stammes. Um das Gleichgewicht zu wahren, gab es den Avatar, den einzigen Menschen, der in der Lage war, alle Elemente zu bändigen. Als die jüngste Wiedergeburt des Avatars vor 100 Jahren verschwand, rüstete sich die Feuernation, um die anderen Völker zu unterwerfen und ihnen das Bändigen zu untersagen.
Da finden die beiden Anghörigen des südlichen Wasserstamms, die Bändigerin Katara und ihr Bruder Sokka einen eingefrorenen Jungen, der sich nicht nur als letzter lebender Luftnomaden entpuppt, sondern als eben dieser verschwundene Avatar.
Das Wiederauftauchen bleibt nicht unbemerkt und in kürzester Zeit ist die halbe Feuernation hinter den Dreien her.
Die Verfilmung umfasst nur die erste Staffel, das Buch Wasser. Ich war etwas unglücklich, meine liebste Figur taucht noch gar nicht auf, meine zweitliebste entblödet sich derzeitig noch dabei, seinem Vater in den Hintern zu kriechen, aber gut, Vorteil ist: Es folgen weitere Teile und die Story wurde, so weit ich das beurteilen kann, wirklich nur um Nebenhandlungen geschmälert.
Wirklich weltbewegend ist der Film schon nicht, die Story hat an sich wenig Neues, etwas vorhersehbar, die Schauspieler wirkten häufig etwas hölzern und gestellt, die üblichen Kritikpunkte, ich mochte den Film trotzdem sehr.
Die Welt ist wunderschön (Ich könnte mich, glaube ich, gar nicht entscheiden, wo ich mich am Liebsten würde niederlassen wollen), Avatar hat mir als Serie schon ganz gut gefallen, ein Teil der auftretenden Personen entspricht tatsächlich mehr oder weniger meinem optischen Beuteschema (kommt ja selten genug vor in Filmen) und allein für die wunderschön choreographierten Bändiger-Tänze lohnt es sich eigentlich schon, den Film anzuschauen.
(Es sieht schon stark aus, wenn 2 Reihen an 15 Wasserbändigern auf Langbooten synchron den Bändigertanz zum Öffnen der Eisportale tanzt!)
Also: Ist wohl sicher Geschmacksache, aber ich mochte den Film!
Die offizielle Seite
Nach dem durch Avatar - Aufbruch nach Pandora verursachten Titeldesaster kam die Verfilmung der Serie Avatar - The Last Airbender nun unter dem Titel Die Legende von Aang in die Kinos.
Das Szenario dürfte den Meisten bekannt sein, daher nur kurz ein paar Worte: Im Gleichgewicht mit den Geistern der vier Elemente lebten die Angehörigen der Nationen mehr oder weniger zufrieden zusammen. Einige wenige der Stämme beherrschten das "Bändigen", Kontrolle des Elements des jeweiligen Stammes. Um das Gleichgewicht zu wahren, gab es den Avatar, den einzigen Menschen, der in der Lage war, alle Elemente zu bändigen. Als die jüngste Wiedergeburt des Avatars vor 100 Jahren verschwand, rüstete sich die Feuernation, um die anderen Völker zu unterwerfen und ihnen das Bändigen zu untersagen.
Da finden die beiden Anghörigen des südlichen Wasserstamms, die Bändigerin Katara und ihr Bruder Sokka einen eingefrorenen Jungen, der sich nicht nur als letzter lebender Luftnomaden entpuppt, sondern als eben dieser verschwundene Avatar.
Das Wiederauftauchen bleibt nicht unbemerkt und in kürzester Zeit ist die halbe Feuernation hinter den Dreien her.
Die Verfilmung umfasst nur die erste Staffel, das Buch Wasser. Ich war etwas unglücklich, meine liebste Figur taucht noch gar nicht auf, meine zweitliebste entblödet sich derzeitig noch dabei, seinem Vater in den Hintern zu kriechen, aber gut, Vorteil ist: Es folgen weitere Teile und die Story wurde, so weit ich das beurteilen kann, wirklich nur um Nebenhandlungen geschmälert.
Wirklich weltbewegend ist der Film schon nicht, die Story hat an sich wenig Neues, etwas vorhersehbar, die Schauspieler wirkten häufig etwas hölzern und gestellt, die üblichen Kritikpunkte, ich mochte den Film trotzdem sehr.
Die Welt ist wunderschön (Ich könnte mich, glaube ich, gar nicht entscheiden, wo ich mich am Liebsten würde niederlassen wollen), Avatar hat mir als Serie schon ganz gut gefallen, ein Teil der auftretenden Personen entspricht tatsächlich mehr oder weniger meinem optischen Beuteschema (kommt ja selten genug vor in Filmen) und allein für die wunderschön choreographierten Bändiger-Tänze lohnt es sich eigentlich schon, den Film anzuschauen.
(Es sieht schon stark aus, wenn 2 Reihen an 15 Wasserbändigern auf Langbooten synchron den Bändigertanz zum Öffnen der Eisportale tanzt!)
Also: Ist wohl sicher Geschmacksache, aber ich mochte den Film!
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