Gut, hab mir den Streifen gerade zu Gemüte geführt und schreibe meine Rezension lieber gleich, bevor ich wieder alles vergesse
Zuerst einmal habe ich einige wichtige Dinge in dem Film gelernt:
- Zombies mit Nagelpistolen sind keine Gefahr für echte Abenteurer
- Das Schimpfworrepertoire von Untoten und Dämonen scheint eher beschränkt zu sein
- Bäume in düsteren Sümpfen sind generell böse
- Jüngere Schwestern immer in roten Kleidern begraben
Soweit zu den wichtigen Dingen. Denn zu dazu zählt die Story in dem Film wirklich nicht. Bis auf die Idee mit den Drogenentzug, die ich ehrlich gesagt gaz gut als Einstieg fand, ist es der übliche "Teenies gehen in den Wald und nur einer kommt wieder raus" - Schreck, und da auch keiner der besseren dieser Kategorie. Auch zu den Splatterszenen muss ich sagen, dass da jetzt nicht wirklich etwas dabei war, was mich vom Hocker gehauen hätte, oder aber ich bin schon abgestumpfter als ich dachte. Wegen des Trailers hatte ich eigentlich mehr erwartet, wurde aber enttäuscht.
Die Kameraführung in der ersten Hälfte des Filmes ist grausig und der Atmosphäre abträglich, auch das Licht-Schattenspiel, von dem der Großteil der Schockstzenen hier lebt, ist eher misslungen. Sie schlucken einen Teil des Schocks, den man hätte rüberbringen können, weil durch die übertriebene Spielerei mit den Schatten teilweise sehr viel verloren geht, teilweise wirds dann am Ende so hektisch und man sieht nur mehr so wenig, dass zumindest ich an manchen Stellen nicht mehr wusste welcher Untote jetzt wo mit was herumstochert.
Gut gelungen fand ich hingegen die Anspielung auf das Chainsaw Massacre und die leicht pervertierte Homage an den genagelten Jesus Christus sowie das angebliche Ketten-Crowleyhexagramm auf der Kellertür
Soweit mein Senf dazu
Khezef