Verschwörungstheorien...

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Andromalius
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Verschwörungstheorien...

Beitrag von Andromalius »

Ich hab hier eine nette Verschwörungstheorie, die mehr witzig als realistisch klingt...:


Nazi-Basis am Südpol?

von Lars A. Fischinger

Noch heute gilt die Antarktis als eines der letzten, unberührten und zum Teil unerforschten Gebiete der Erde. Eine gewaltige Landmasse, bedeckt von Eis, Gletschern, Bergen, Tälern Schnee und fest im Griff eisiger Temperaturen. Lediglich an den Küstenstreifen ist es in den Sommermonaten eisfrei und für den Menschen einigermaßen erträglich.

In der Südarktis finden sich keine menschlichen Siedlungen. Lediglich Walfänger vergangener Tage richteten sich hier Stationen ein und heute liegen dort weit verstreut Forschungsstationen und meteorologische Einrichtungen. Doch das war nicht immer so.

Weniger bekannt ist, dass die Nazis während ihrer Herrschaftszeit unzählige Expeditionen in alle Welt hinaus sandten. Oftmals getrieben vom Rassenwahn und unter Führung der Abteilung "Ahnenerbe" forschten die Nazis nach den vermeintlichen Ursprüngen der arischen Rasse und nach den Überlebenden ihres vermuteten Heimatkontinentes Atlantis.

Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs, in den Jahren 1938 und 1939, schickte das Deutsche Reich auch eine Expedition in die Südarktis. Das Forschungsschiff Schwabenland, umgebaut zu einem Flugzeugmutterschiff, wurde von den Nazigrößen zum eisigen Kontinent entsandt. Damit begann eine heute beliebte und zum Teil ausgesprochen spekulative und verrückte Verschwörungstheorie – eine Art neofaschistische Geschichtsschreibung und -verdrehung.

Expedition zum Südpol

Die Schwabenland wurde im Herbst 1938 in den Werften von Hamburg für seine Mission in der Antarktis umgerüstet. Ein Katapult am Heck des Schiffes war in der Lage, Flugzeuge mit einem Gesamtgewicht von zehn Tonnen in den Himmel zu schicken. Eine Million Reichsmark verschlang damals der Umbau des Schiffes.

Am 17. Dezember 1938 stach die Schwabenland von Hamburg aus unter der Expeditionsleitung von Alfred Ritscher in See und erreichte am 19. Januar 1939 die Antarktis. Dort angekommen ging die Schwabenland vor Anker und die beiden mitgeführten Flugboote Boreas und Passat überflogen ein Gebiet von 600.000 Quadratkilometern von der nördlichen Küste des Kontinentes in das Landesinnere.

Die Flugboote waren mit Zeiss-Reihenkameras des Typs RMM 38 ausgestattet und nahmen mehr als 11.000 Fotos des öden und unbewohnten Gebietes auf. Dabei entdeckten sie nicht nur unvereiste Seen, sondern warfen auch unzählige kleine Hakenkreuzfahnen aus Metall ab und setzten Flaggen an der Nordküste des Kontinentes.

So sollten die Ansprüche auf das Gebiet für das Nazireich geltend gemacht werden. Eine Methode, die schon zu den Zeiten der ersten Endecker angewandt wurde. Das erkundete Gebiet wurde in Anlehnung an ihr Schiff von der Expedition "Neuschwabenland" getauft. Atlanten bezeichnet die Region bis heute als "New Schwabenland".

Heute streitet die Bundesregierung die Inbesitznahme angeblich ab. Sie hat jedoch 1952 ihr Recht unterstrichen, Namensgeber der geografischen Gebiete in der Antarktis zu sein. Das sind so ziemlich die einzigen Fakten der Antarktisexpedition des Dritten Reiches. Doch nicht für die Verschwörungstheoretiker.

"Uneinnehmbare Festung" in der Antarktis?

Zwei an der Expedition beteiligte Soldaten berichteten später, dass die Schwabenland auch nach dem Ende der Entdeckungsfahrt regelmäßig zwischen Deutschland und Neuschwabenland hin und her fuhr. Dabei brachte das Schiff angeblich enorme Mengen an Ausrüstungsgegenständen in die Südarktis. Bergbauausrüstungen, Loren, Gleisanlagen und sogar eine gewaltige Fräse zum Bohren von Tunnelanlagen durch das Eis seien Teile dieser Ausrüstung gewesen.

Verschwörungstheoretiker sind sicher, dass die Nazis eine gewaltige und geheime Basis in der Antarktis einrichteten. Einige gehen sogar soweit zu behaupten, der Geheimbund der Thule-Gesellschaft habe dort versucht, mit einer fremden Zivilisation im Erdinneren (bizarre Theorien gehen davon aus, dass die Erde hohl sei) in Kontakt zu treten.

Auch zahlreiche U-Boote sollen Geheimtechnologien der Nazis in die Antarktis gebracht haben. Vor allem zum Ende und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges habe es einen regelrechten Run zum Südpol gegeben und hochrangige Nazis und Wissenschaftler seien samt gemeiner Projekte dorthin geflohen.

Die Vertreter dieser Spekulation berufen sich auch auf ein Zitat von Admiral Karl Dönitz, Oberkommandierender der deutschen Marine, der davon sprach, dass die deutsche U-Boot-Flotte "in einem anderen Teil der Welt" für Hitler "eine uneinnehmbare Festung" errichtete hätte. Ist das glaubhaft, und sollte das so sein, war dies wirklich in Neuschwabenland?

Geheimoperation High Jump

Doch in einschlägigen Büchern, Artikeln und Internetplattformen gehen die Spekulationen noch sehr viel weiter. Angeblich, so wird behauptet, haben die Nazis im Krieg Flugscheiben entwickelt, die wie typische UFOs aussahen. Diese wurden mit U-Booten im Geheimen nach Neuschwabenland gebracht oder flogen aus eigener Kraft dort hin.

Diese Flugscheiben des Dritten Reiches sind heute beliebter Stoff zahlloser Veröffentlichungen. Sie sollen sogar bis zum Mars geflogen sein und unglaubliche Flugeigenschaften besessen haben. Ja, selbst auf dem Mond gebe es eine Basis für diese Flugobjekte, was der Grund dafür sein soll, warum die Amerikaner ihre Mondflüge eingestellt haben.

Auch die Operation High Jump soll ein Indiz dafür sein, dass sich angeblich die Elite des Dritten Reiches inklusiv modernster Flugscheiben-Technologien in eine ultrageheime Basis in Neuschwabenland flüchtete. Im Winter 1946/47 führte die Marine der USA eine angebliche "Invasion" Neuschwabenlands durch. Legendär wurde dabei Admiral Richard E. Byrd, der das Manöver leitete.

Die Operation bestand aus 13 Schiffen wie Zerstörern und Eisbrechern, einem Flugzeugträger, einem U-Boot, 15 Transportflugzeugen und 4000 Soldaten. Am 21. Januar 1947 erreichte die Flotte die Antarktis und am 13. Februar begann das Manöver.

Kontakte zu Außerirdischen

Obwohl man einige Monate Operationsdauer einplante, wurde am 3. März 1947 der Rückzug angeordnet. Zahlreiche Flugzeuge gingen verloren und neun Maschinen blieben im Eis zurück.

Verschwörungs-Fans sind auch hier überzeugt: Hier haben die Nazis eine Basis mit fliegenden Untertassen unterhalten und die Operation zurückgeschlagen. Doch damit nicht genug, denn von hier aus sollen auch die UFOs operieren, die man heute meist als außerirdische Raumschiffe betrachtet.

Aber es seien vielmehr Nachfahren der geflohenen Nazigrößen, die am Südpol ein "letztes Bollwerk" gehen die Invasion der Alliierten unterhalten.

Teilweise wird auch behauptet, die dortigen Nazis hätten Kontakt zu Aliens. Als angebliche Beweise für solche Behauptungen werden gerne "UFO-Fotos" hochgehalten, auf denen die Flugobjekte Hakenkreuze tragen. Auch Atomtests in den Jahren 1979 und 1976 in der Antarktis seien Versuche gewesen, diese Geheimbasis zu vernichten.

Beweise für solche Ideen gibt es keine. Es ist nur eine der nicht mehr überschaubaren und auf bizarre Weise überdrehten Verschwörungstheorien.


Krank...einfach krank... :rolleyes:
Immer wenn man meint das man Recht hat, sollte man sich fragen ob es ein "Recht" überhaupt gibt.
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larsscox
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Beitrag von larsscox »

Gibts nicht auch noch die Märchen, von den Nazistädten im brasilianischen Dschungel? :mad:

Glaube das sind nur Geschichten konstruiert von Leuten, die ihren Glauben an die Überlegenheit der Germanen noch irgendwie retten wollen. Naja das übliche halt...

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