Also, es ist eine "echte geschichte"
vor 4000 Jahren hatten die Menschen eine große Stadt errichtet, eine nach einer damals schon langen Reihe von Kulturen und Reichen im Zweistromland. Sie hieß
Babylon, und das Besondere an der Religion der Menschen wahr, dass nicht wie in anderen Stadtstaaten die Stadtgötter und Priesterkönige an der Spitze des Weltbildes standen, sondern die Sterne, in denen die 100 Schicksalskeime, die ME, festgelegt waren. Die Astronomen der Stadt deuteten aus ihnen die Zukunft. Wichtig waren dabei die sieben einzigen beweglichen Himmelskörper, die man damals kannte: Sonne, Mond und fünf Planeten. Nach ihne wurden die Tage der altüberlieferten
siebentagewoche benannt
2000 Jahre später war Babylon zerfallen. Eine andere Stadt hatte sich an die Spitze gekämpft, sie hieß
Rom. Immer noch wurde jeder Wochentag nach einem Gestirn benannt, die Sonne und der Mond Sol und Lun, die Planeten waren aber mit den römischen Göttern Mercur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn identifiziert worden.
Rom zerfiel, und die Romanischen völker übernamen die Wochentagsnamen, vergaßen aber die Parallele zu den Sternen: in Frankreich blieben die Namen Lundi, Mardi (Mars, Dienstag), Mercredi (Mercur, mittwoch), Jeudi (Jupiter, donnerstag) und Vendi (Venus, freitag)erhalten, in England Saturday (Saturn, Samstag)
Die Germanen ersetzten die römischen götter durch entsprechende eigene:
Sonne->Sonntag;
Mond->Montag;
Mars->Tyr/Tiu-> Dienstag/Tuesday;
Merkur->Wodan->Wednesday
Jupiter->Donar/Thor->Donnerstag/Thursday
Venus-> Freya-> Fryday/ Freitag
Samstag kommt vom jüdischen Sabbat, Mittwoc von der Kirche, die Wodan nichts so mochte
