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Die deutsche Sprache
Verfasst: 6. Jun 2006 21:10
von Fleischwolf
laut meinem vater, und johann wolfgang von goethe, hat die deutsche sprache 2 millionen wörter, 20 000 hat jeder durchschnittlich in seinem kopf aber mit 5000 würde man auch kommunizieren können
mein einziger vorwurf ist der das jede zahl ein wort ist und da es unendlich viele zahlen gibt muss es auch unendlich viele wörter geben!
stimmt ihr mir zu?
Re: Die deutsche Sprache
Verfasst: 7. Jun 2006 10:29
von Tyger
Fleischwolf hat geschrieben:laut meinem vater, und johann wolfgang von goethe, hat die deutsche sprache 2 millionen wörter, 20 000 hat jeder durchschnittlich in seinem kopf aber mit 5000 würde man auch kommunizieren können
mein einziger vorwurf ist der das jede zahl ein wort ist und da es unendlich viele zahlen gibt muss es auch unendlich viele wörter geben!
stimmt ihr mir zu?
Nur theorethisch. Zahlen ergeben sich aus dem mathematischen System von selbst in unendlicher Menge, aber Wörter muss man sich alle merken, um sie verwenden zu können. Und da sich kein Mensch unendlich viele Wörter merken kann, würden unendlich viele Wörter auch keinen Sinn machen. (Allerdings sind die möglichen Kombinationen von Wörtern zu Texten tatsächlich unendlich; das könnte man als eine Entsprechung zur Unendlichkeit der Zahlen sehen.)
Re: Die deutsche Sprache
Verfasst: 7. Jun 2006 11:04
von Lestat de Lioncour
Fleischwolf hat geschrieben:laut meinem vater, und johann wolfgang von goethe, hat die deutsche sprache 2 millionen wörter, 20 000 hat jeder durchschnittlich in seinem kopf aber mit 5000 würde man auch kommunizieren können
mein einziger vorwurf ist der das jede zahl ein wort ist und da es unendlich viele zahlen gibt muss es auch unendlich viele wörter geben!
stimmt ihr mir zu?
Ich habe dazu die Information, das es Unterschiede gibt in der Mannigfaltikeit des vokabularen Wortschatzes, das jeder sein eigen nennt.
Forschungen zufolge, besitzt ein Single so ca 40.000 Wörter im eigenen, angewandten Vokabular.
Dieser Zustand soll sich in der gelebten Zweisamkeit, also zwischenmenschlicher Beziehung ändern, reduzieren, auf etwa 20.000 Wörter.
Die Frage des warum dem so sei, wird folgend begründet:
In einer gelebten Zweisamkeit/Beziehung verständigen sich die Involvierten nach längerer Verbindung durch eine verkürzte Sprachrethorik, um Ihren Wünschen Ausdruck zu verleihen, oftmals durch Körpersprache, Motorik,Gestik, Mimik aufs Minimum reduziert, für Liebhaber der deutschen Linguistik wie mich ein Graus, Verfechter des Sprachguts, denn die deutsche Sprache ist einer der schönsten überhaupt, auch wenn sie als Literatur, z.b. prosischer Art meiner Meinung nach lebendiger wirkt, wie im angewanten Liedgut.
Gruss
Verfasst: 12. Jun 2006 21:39
von Noriel de Morville
Ich kann mich nur anschliessen, Lestat, eine fürchterliche Vortsellung, für die Freunde des Wortes... Gerade in der Beziehung erwarte ich erbauliche Kommunikation und die Kunst der Rede ( Ich weiss, ich bin anstrengend und zu fordernd, mein Kätzchen *lächel* ) Speziell mit dem geliebten Wesen möchte ich mich nicht auf gutturale Brunstlaute beschränken oder mich täglichem Einerlei zur Beute machen, sondern gerade hier lege ich höpchsten wer auf verbale Agilität, geistige Autonomie und Regsamkeit, einen scharfen Verstand; Reduktion stilistischer Mittel und der Sprache selbst, aufgrund von Gewöhnung? Ein Albtraum wird wahr...
Noriel de Morville
Verfasst: 12. Jun 2006 22:04
von Kirah_Yato
Schliesse mich dir an, Chôkuro... *lächel*