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Die lieben Christen...
Verfasst: 27. Aug 2006 19:04
von Darona
Meine Schwester hat heute im Kreuzgang geschrieben und das war die Antwort. Sie haben sie voll fertig gemacht. *rache schwört*
Seht selbst:
undefined://kreuzgang.org/viewtopic.php?t=5345&postdays=0&postorder=asc&start=0
Verfasst: 27. Aug 2006 19:21
von Jana
na toll
...
das beweist wieder einmal, dass man mit diesen menschen nicht diskutieren kann. du befürwortest etwas: du bist aufgenommen. du stellst was in frage: du bist suspekt, wirst kritiesiert, und gehörst in die hölle....
ich bin normalerweise gegen vorurteile... aber in manchen fällen treffen sie mehr als nur zu... leider....
(ps. Interessante frage übrigens, die hab ich übrigens auch schon öfters gestellt, bin aber auch noch nicht schlauer. meine frage: wie stehen christen und evangelisten eigentlich zueinander? die müssten sich eigentich hassen, oder?

)
Verfasst: 27. Aug 2006 20:19
von Lirael van Clayr
Ja, also, ich diskuiter da mal gern mit euch. es sit so, das dei ev. Pfarer heiraten dürfen. Meins Pfarers Frau ist sogar auch Pfarerin.
Was die katholicken betrift, hm..........es ist halt so, das sie sich ausschlieslich auf dei Gemeinde konzentrieren sollen. Ich werd mich da aber wohl noch ein bisschen schlauer machen müssen. Hab ja gute Beziehungen.
Verfasst: 27. Aug 2006 21:35
von Brujita
Huhu, ich hab jetzt den Link nicht gelesen.
Ich bin damals evangelisch eingesegnet worden, und meine Erfahrung mit der Evangelischen Kirche war nicht schlecht.
Das wichtigste hat Lirael ja schon gesagt, ein evangelischer Pfarrer muß kein Zölibat leben, und es gibt auch Pfarrerinnen. Dann ist die Katholische Kirche Dogmatischer.
Außerdem gibt es in den evangelschen Kirchen keine Heiligenbilder und Putten und ich glaube auch keinen Lattenjupp (also bei uns war das so; da war ein einfaches Kreuz in die Mauer eingearbeitet, aber eben kein Kruzifix). Weil im evangelischen Glauben die Sache mit dem "Du sollst Dir kein Bild machen" ernstgenommen wird. Katoliken wie Evangelen bezeichnen sich als Christen. Ich hatte den Eindruck, das die Katholiken eher nach dem alten Testament gehen, während sich die Evangelen eher an dem neuen Testament orientieren.
Kam mir sowieso immer so vor, als on es sich da um zwei verschiedene Götter handeln würde, der im AT völlig Grausam, Rache und Auge um Auge, der im NT eher so halte die andere Wange auch noch hin....
Bei uns wars eher modern, wir wurden über die Benutzung eines Kondoms unterrichtet, und andere Verhütungsmittel und was es für Drogen gibt, und warum man sie meiden sollte (das war in Berlin/Neukölln *g*).
Aber ist gibt im amerikanischen Evangelisten, da ist es ein bissi anders glaube ich.
Verfasst: 28. Aug 2006 10:49
von Azazel
Grundsätzlich ist das Zölibat an sich eine der vielen menschlichen Dummheiten, die mit Aussagen irgendwelcher Narren aus früheren Jahrhunderten/tausenden begründet werden, als ob das auch nur in irgendeiner Form dann Beweis für so eine Narretei wäre.
Zum Thema diskutieren - man kann nur mit Leuten diskutieren, die einen offenen Geist haben und sich ihre Ansichten nicht als Dogma in Form eines Brettes vor den Kopf genagelt haben. Religiöse Menschen haben sehr oft das Problem, dass sie bei einem Disput keine logischen Argumente bringen können, da ihre Ansichten ja auf einem 'Glauben' basieren, der sich nicht logisch diskutieren lässt. Deswegen neigen sie dazu diese Unzulänglichkeit dadurch auszugleichen, indem sie dann einfach behaupten - dies sei der Wille ihres Gottes und dessen Wege sind für Menschen geistig nicht erfassbar..dann ist es zu Ende mit der Diskussion.
Verfasst: 28. Aug 2006 11:01
von evoi
Hab den Link nicht mal angeklickt..
Jeder Versuch einer Diskussion ist dort sinnlos!
Verfasst: 28. Aug 2006 13:56
von Lirael van Clayr
Also Azazel, jetzt schrieb ich mal, an was ich glaube.
ich habe Monatelang, ja jahre gegleubt das ich meinen Glauben verloren hatte. Doch dem war nciht ganz so. Berreits vorher und auch jetzt noch denke ich, das für jeden sein Weg vorbstimmt ist und egal welche Abzweigung du wählst, der nächste Weg steht schon bereit für dich. Soweit alles ok?
Ich denke, egal was du tust, ob du nun einen Glaube hast oder nciht und an was du glaubst, im entefekt ist es ein Gott und dieser Gott verzeiht dir alles, so lang du merkst, das es vieleicht doch nicht ganz so richtig war. Und manchmal musst du halt den ein oder anderen fehler wieder holen um wirklich daraus zu lernen.
Nun, in der Zeit, wo ich nicht wirklich geglaubt hab, baute ich sehr viel *pip*. Und doch, etwas war immer bei mir. Ihc sag mal so, meine Schutzengel mussten regelmäsig ausgetauscht werden und das müssen sie auch heute noch.
Mit meinem geistigen hab ich eine, ich nenne es mal stille Übereinkunft. ich kann es zum Beispiel auch mit mir vereinbaren hier in diesem Forum tätig zu sein, da es mich weider zur kreativität anregt und das find ich toll.
Jedenfalls, ich weis nciht, wemm das Bild bekannt ist, die Spuren im Sand, so war es wärend er Zeit, als ich nicht wirklich glaubte. Zurückblickend sind immer Streckenweise Spuren neben meinen. (Nur mal so, wem das nicht bekannt ist.)
Mit anderen Worten also, ich bin recht offen für alles.
grus Lirael
Verfasst: 28. Aug 2006 14:15
von evoi
Hallo Lirael,
Es steht dir ja frei zu glauben woran du willst. Aber "diskutieren" kann man mit Christen halt nicht. Hab hier ein Zitat von "dort":
xyz hat folgendes geschrieben:Ich glaube, dass Homosexuelle Liebe ebenso gottgewollt ist wie heterosexuelle. Aus diesem Grunde ist in meinen Augen KEIN Zölibat für schwule Männer/lesbische Frauen notwendig. Warum annerkennt die Kirche die gleichgeschlechtliche Liebe nicht?
Wenn die denn Gottgewollt wäre warum steht dann in 3. Mose Kapitel 20 Vers 13 wie Ave Maria schon auf seite 2 dieses Threads schrieb:
13Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Greuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen.
Deswegen ist auch das Zölibat für Homosexuell empfindende der auftrag an sie, es zu leben.
Genau wie Aza sagte.. es wird dort nicht diskutiert, der Verstand ist dort unerwünscht. "Fragen" kannst du dort schon, aber erwarte nicht daß die Antworten Sinn machen müssen, oder erklärt werden .. Die "Antworten" sind übrlicherweise so:
da und da steht .... (und das muss nicht mal die bibel sein.. es reicht wenn das irgendwer Bischof, oder was auch immer mal "gesagt" hat..)
deswegen ist das soundso!
Also Fragen dort beziehen sich auf "ich weiss nicht in welchem Christlichen Postulat, die Antwort für abc steht, kann mir mal wer helfen bitte.."
Punkt aus! - Entweder du akzeptierst das, oder du bist kein guter Christ und muss in die Hölle.. (Wenn der Himmel voll wäre mit "solchen"... dann .... )
Verfasst: 28. Aug 2006 18:22
von Lirael van Clayr
Damit wollt ich ja auch nur zum Ausdruck bringen, das es nciht auf alle christen gemüntzt werden darf. Wie gesagt, ja ich bin christ (evangelisch bitte und darauf besteh ich, denn wir ev. sind nicht so habgierig wei die katholiken *fg*

). Uns wenn jemand eine andere Ansicht hat, kann er sie gern darlegen, ich denk gern darüber nach, das mein ich allgemein auf alle Themen bezogen.
grüse ich
Verfasst: 28. Aug 2006 22:12
von Noriel de Morville
Den Glauben, den jemand sein Eigen nennt ist nicht der Stein des Anstosses aus meiner Sicht, des Pudels Kern liegt darin, daß ich religiöse Eiferer, Moralapostel und Missionare einfach nicht austehen kann, da ihr ständiges Bestreben darin liegt, anderen ihre Glaubensdoktrin aufzudrängen und als das einzige Wahrhafte zu sehen. Ich habe schon so viel Wahrheiten kennengelernt..... Dabei ist es mir völlig gleich ob Christ, Satanist oder was auch immer, ich möchte nicht mit Religiösem Fanatismus / Fundamentalismus konfrontiert werden. Egal aus welcher Ecke des Universums er auch stammen mag.
Noriel
Verfasst: 28. Aug 2006 22:23
von evoi
Ich hab auch nichts gegen deren Gott - auch nicht gegen Leute die an ihn glauben.. Mir egal..
Was mich früher aufregte das ist das "Bodenpersonal" - die sog. "Kirche".. nichts anderes als eine politsiche Institution..
Es mage nette Leute geben, die sich Christen nennen und mit denen man auch ordentlich diskutieren kann.. aber wehe denen, sie müssen durch den "Kreuzgang" .. (da werden sie nämlich gleich exkommuniziert

)
Verfasst: 28. Aug 2006 22:31
von Noriel de Morville
Geht mir genauso Evoi, das Bodenpersonal ist die eigentliche Schwachstelle, obwohl ich generell den Westlichen Glaubensystemen wenig abgewinnen kann, rein persönliche Auffassung meinerseits. Aber auch das Bodenpersonal ist mittlerweile aus dem Gesichtsfeld verschwunden und ich danke allen Kami dafür...mehr als ein Sehen, Verstehen, Lächeln kann ich ihm gegenüber nicht mehr aufbringen.
*LACH* Der Kreuzgang...da hatte ich auch schon einige Kurzweil und befristetes Amusement gefunden, wurde aber schnell langweilig...ist dies nicht ein Ableger der Kongregation zur Wahrung des Glaubens...*Lächel*
Noriel
Verfasst: 29. Aug 2006 17:17
von devilsnake
ach ja Religionslehrer *seuftz* das waren noch zeiten
ich hab meißt mit denen immer so lange diskutiert bis sie alles angezweifelt haben... das tut mir ja leid aber sie hätten mir nicht jahrelang irgenteinen scheiß erzählen sollen.
über das meißte kann man, finde ich, schon laut lachen aber wer das glauben will der solls ruhig tun ich finds zwar bescheuert aber misch mich meistens nicht ein (Religionslehrer sind ja wieder was anderes)
wurde ja auch katholisch erzogen (amen) aber hab in der kirche geschlafen und den ganzen glauben schnell in frage gestellt.
bei evangelisten merk ich eigendlich nur das die meist kleinere kirchen haben, in einer drinnen war ich aber noch nicht...
Verfasst: 30. Aug 2006 08:41
von Azazel
Natürlich pauschalisiere ich nicht über alle Gläubigen hinweg - es gibt sicher auch Menschen christlichen Glaubens, die nicht die Bekehrung, sondern ihre Liebe zu ihrem Gott und zu den Menschen in den Vordergrund stellen. Doch sind meine Erafhrungen diesbezüglich eher seltenerer Natur und machen nur einen geringen Anteil aus.
Viel öfters hatte und habe ich da eher mit der Sorte 'Brett vorm Kopf' zu tun:-))