Steve Irwin "Crocodile Hunter" tot
Verfasst: 5. Sep 2006 10:29
Stephen Robert „Steve“ Irwin (* 22. Februar 1962 in Essendon, Victoria (Australien); † 4. September 2006 vor der Küste von Port Douglas) , australischer Dokumentarfilmer
E wurde vor allem durch die australische Fernsehserie „Crocodile Hunter“ bekannt.
1991 übernahm Irwin zusammen mit seiner Frau von seinen Eltern den Reptile & Fauna Park in Queensland, der später in Australia Zoo umbenannt wurde. (Alle Mitarbeiter scheinen echte Tierfreaks zu sein. Der Lebensraum wurde so original wie möglich nachgestaltet und die Tiere geniessen hier sehr viel Platz - Kommentar einer Beucherin)
Irwin starb an den Folgen einer Stichverletzung ins Herz durch den Stachel eines Stachelrochens. Der Unfall ereignete sich während der Dreharbeiten zu einer Dokumentation über das Great Barrier Reef.
Irwins Verhalten in der Natur und Wildtieren gegenüber ...daran scheiden sich die Geister. Ist es wirklich nötig Giftschlangen und Krokodile eines "Showeffektes" wegen ständig zu reizen und zum Angriff zu provozieren. Dies bedeutet Stress für das Tier, in Irwins Fall unnötigen Stress. Der Angriff eines Raubtieres soll den Zweck erfüllen Beute zu machen. Ist es wirklich sinnvoll jedes Tier, daß einem über den Weg läuft zu fangen, in den Händen rumzudrücken und dabei laut Kommentare von sich zu geben...Ohh..look at this guy..he hates me... und dergleichen.
Ausnahmslos jede Schlange, die er findet, wird am Schwanz gepackt, vor die Kamera gezerrt und von ihm so lange provoziert, bis sie Abwehrreaktionen zeigt.
Die Tiere werden nicht in ihrer natürlichen Aktivität gezeigt, sondern permanenter "Action" ausgesetzt, um in möglichst spektakulären Szenen, dem Zuschauer medienwirksam präsentiert zu werden. Während das Tier ständig gereizt und zum Angriff provoziert wird, kommentiert Crocodile Hunter herum, welch ein tolles und herrliches Tier es sei. Unnötige Aktivitäten fordern ihren Tribut; Energieverluste, die das Tier erst mal wieder "einholen" muss - durch Beutetiere, die dem Wildtier aber nicht so einfach in das Maul fliegen wie gebratenen Tauben im Schlaraffenland.
Minutenlang hält Irwin eine Rotbauch-Schwarzotter am Schwanz fest und reizt diese zu ständigen Angriffen. Das gestresste Tier will nur weg.... Dabei ruft er ständig, wie sauer die Otter auf in wäre und wie tödlich ein Biß von ihr.
Wer beispielsweise Landschildkröten in freier Wildbahn anfaßt, löst Abwehrmechanismen bei den Tieren aus. Bekannt ist etwa das Entleeren des Darminhaltes und Abgabe des überlebensnotwengigen Wasserreservoirs im Körper. Geschieht dies in einer Trockenperiode, kann dies für das Tier den Tod bedeuten - Neuaufnahme von Flüssigkeit ist zu solchen Zeiten für Tiere schwierig.
Wie gesagt die Geister scheiden sich an Irwin und seiner Arbeit. Der eine sieht ihn als Tierschützer, der andere nicht. Es bleibt jedem überlassen, wie er das sehen möchte.
Noriel
E wurde vor allem durch die australische Fernsehserie „Crocodile Hunter“ bekannt.
1991 übernahm Irwin zusammen mit seiner Frau von seinen Eltern den Reptile & Fauna Park in Queensland, der später in Australia Zoo umbenannt wurde. (Alle Mitarbeiter scheinen echte Tierfreaks zu sein. Der Lebensraum wurde so original wie möglich nachgestaltet und die Tiere geniessen hier sehr viel Platz - Kommentar einer Beucherin)
Irwin starb an den Folgen einer Stichverletzung ins Herz durch den Stachel eines Stachelrochens. Der Unfall ereignete sich während der Dreharbeiten zu einer Dokumentation über das Great Barrier Reef.
Irwins Verhalten in der Natur und Wildtieren gegenüber ...daran scheiden sich die Geister. Ist es wirklich nötig Giftschlangen und Krokodile eines "Showeffektes" wegen ständig zu reizen und zum Angriff zu provozieren. Dies bedeutet Stress für das Tier, in Irwins Fall unnötigen Stress. Der Angriff eines Raubtieres soll den Zweck erfüllen Beute zu machen. Ist es wirklich sinnvoll jedes Tier, daß einem über den Weg läuft zu fangen, in den Händen rumzudrücken und dabei laut Kommentare von sich zu geben...Ohh..look at this guy..he hates me... und dergleichen.
Ausnahmslos jede Schlange, die er findet, wird am Schwanz gepackt, vor die Kamera gezerrt und von ihm so lange provoziert, bis sie Abwehrreaktionen zeigt.
Die Tiere werden nicht in ihrer natürlichen Aktivität gezeigt, sondern permanenter "Action" ausgesetzt, um in möglichst spektakulären Szenen, dem Zuschauer medienwirksam präsentiert zu werden. Während das Tier ständig gereizt und zum Angriff provoziert wird, kommentiert Crocodile Hunter herum, welch ein tolles und herrliches Tier es sei. Unnötige Aktivitäten fordern ihren Tribut; Energieverluste, die das Tier erst mal wieder "einholen" muss - durch Beutetiere, die dem Wildtier aber nicht so einfach in das Maul fliegen wie gebratenen Tauben im Schlaraffenland.
Minutenlang hält Irwin eine Rotbauch-Schwarzotter am Schwanz fest und reizt diese zu ständigen Angriffen. Das gestresste Tier will nur weg.... Dabei ruft er ständig, wie sauer die Otter auf in wäre und wie tödlich ein Biß von ihr.
Wer beispielsweise Landschildkröten in freier Wildbahn anfaßt, löst Abwehrmechanismen bei den Tieren aus. Bekannt ist etwa das Entleeren des Darminhaltes und Abgabe des überlebensnotwengigen Wasserreservoirs im Körper. Geschieht dies in einer Trockenperiode, kann dies für das Tier den Tod bedeuten - Neuaufnahme von Flüssigkeit ist zu solchen Zeiten für Tiere schwierig.
Wie gesagt die Geister scheiden sich an Irwin und seiner Arbeit. Der eine sieht ihn als Tierschützer, der andere nicht. Es bleibt jedem überlassen, wie er das sehen möchte.
Noriel