Verstummte Stimmen
Moderator: gabor
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Noriel de Morville
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Verstummte Stimmen
Verstummte Stimmen
Die Vertreibung der Juden aus der Oper (1933 – 1945). Diese Ausstellung gibt den Opfern ihre Namen, Gesichter und Stimmen zurück.
Diese umfangreiche Ausstellung zeigt Schicksale jüdischer und oppositioneller Opernmitglieder, die im Dritten Reich verfolgt, vertrieben oder ermordet wurden.
Verstummte Stimmen stellt - mit historischen Fotos, Dokumenten, persönlichen Erinnerungen und Tonbeispielen - 71 Lebensgeschichten von verfemten Künstlern vor, darunter Weltstars wie Lotte Lehmann, Elisabeth Schumann, Ottilie Metzger, Richard Tauber, Joseph Schmidt und Alexander Kipnis.
Ein besonderes Augenmerk richten die AusstellungsmacherInnen darauf, wie an der Hamburgischen Staatsoper mit den antisemitischen Verordnungen des NS-Regimes umgegangen wurde. So liegt der Schwerpunkt auf 37 verfolgten Opernmitgliedern aus Hamburg. Zusätzlich bietet die Ausstellung einen Rückblick auf das Musikleben in Hamburg und einen Einblick in die damalige Presse.
Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit von der Hamburgischen Staatsoper und dem Hamburger Abendblatt erarbeitet. Hiermit wird ein weiteres Stück Hamburger Kultur- und Stadtgeschichte aufgearbeitet und der Öffentlichkeit vorgestellt.
Verstummte Stimmen
Dauer der Ausstellung:
23. Oktober bis 30. November 2006
Veranstaltungsorte: Hamburgische Staatsoper, Große Theaterstraße 25
20354 Hamburg, jeweils zwei Stunden vor Vorstellungsbeginn, Eintritt nur mit Opernkarte.
HAMBURGER ABENDBLATT-Center, Caffamacherreihe 1
20350 Hamburg, Mo-Fr 9.30 Uhr - 18.00 Uhr, Sa 10.00 - 18.00 Uhr Eintritt frei.
Ein umfangreiches Kulturprogramm begleitet die Ausstellung.
Weitere Informationen unter: undefined://www.verstummtestimmen.de
Die Vertreibung der Juden aus der Oper (1933 – 1945). Diese Ausstellung gibt den Opfern ihre Namen, Gesichter und Stimmen zurück.
Diese umfangreiche Ausstellung zeigt Schicksale jüdischer und oppositioneller Opernmitglieder, die im Dritten Reich verfolgt, vertrieben oder ermordet wurden.
Verstummte Stimmen stellt - mit historischen Fotos, Dokumenten, persönlichen Erinnerungen und Tonbeispielen - 71 Lebensgeschichten von verfemten Künstlern vor, darunter Weltstars wie Lotte Lehmann, Elisabeth Schumann, Ottilie Metzger, Richard Tauber, Joseph Schmidt und Alexander Kipnis.
Ein besonderes Augenmerk richten die AusstellungsmacherInnen darauf, wie an der Hamburgischen Staatsoper mit den antisemitischen Verordnungen des NS-Regimes umgegangen wurde. So liegt der Schwerpunkt auf 37 verfolgten Opernmitgliedern aus Hamburg. Zusätzlich bietet die Ausstellung einen Rückblick auf das Musikleben in Hamburg und einen Einblick in die damalige Presse.
Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit von der Hamburgischen Staatsoper und dem Hamburger Abendblatt erarbeitet. Hiermit wird ein weiteres Stück Hamburger Kultur- und Stadtgeschichte aufgearbeitet und der Öffentlichkeit vorgestellt.
Verstummte Stimmen
Dauer der Ausstellung:
23. Oktober bis 30. November 2006
Veranstaltungsorte: Hamburgische Staatsoper, Große Theaterstraße 25
20354 Hamburg, jeweils zwei Stunden vor Vorstellungsbeginn, Eintritt nur mit Opernkarte.
HAMBURGER ABENDBLATT-Center, Caffamacherreihe 1
20350 Hamburg, Mo-Fr 9.30 Uhr - 18.00 Uhr, Sa 10.00 - 18.00 Uhr Eintritt frei.
Ein umfangreiches Kulturprogramm begleitet die Ausstellung.
Weitere Informationen unter: undefined://www.verstummtestimmen.de
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Schwarze Witwe
Re: Verstummte Stimmen
Wow, danke für die kulturelle Empfehlung. *notier* Guck mal, was ich vorhin gefunden hab: Da denkt man, man kennt die Alte Speicherstadt nebst sämtlichen Museen und Ausstellungen: undefined://www.dialogimdunkeln.de
Liebe Grüße
Schwarze Witwe
Liebe Grüße
Schwarze Witwe
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Noriel de Morville
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Schwarze Witwe
Martin Buber ist genial und seine Ausführungen von ich-du-wir-ihr-sie Beziehungen zum Menschen als Individuum ziemlich intressant. Ich hab mal nen Buch gelesen "Eine neue Ethik für die Welt" Über die Revolutionierung und dem Bewahren alter Werte der Gesellschaft. Da wurde er auch zitiert.Noriel de Morville hat geschrieben:Ich würde sehr gerne diese Ausstellung besuchen, da die Thematik doch sehr heftig ist und man vieles an Hörmaterial zu Ohr bekommt, was ansonsten nicht so leicht einzuhören wäre.
Hey, die alte Speicherstadt gibt was her *zwinker*
Noriel
Die Speicherstadt mag ich total gerne, in der Nähe hab ich mal gearbeitet vor einiger Zeit. Das Gewürzmuseum find ich allerdings nich so toll. Sieht ziemlich müllig aus, da kann manch Kümmeltürke seine Schaufenster ansprechender dekorieren.
Liebe Grüße
Schwarze Witwe
P.S. Bevor ichs vergesse: Ich ernenne dich hiermit zum Milka Lila Schmunzelhase. ;FG
BUSSI!
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Noriel de Morville
- Beiträge: 1653
- Registriert: 30. Sep 2005 19:19
Kommt drauf an, welche, auf welche, alten Werte er sich bezieht, dann wird es durchaus interessant...
*ABLACH* Milka Lila Schmunzelhase...kann es nicht wenigstens das Killerkaninchen von Monty Python sein ?
Das hast Du jetzt davon: [img]undefined://www.smileyarchiv.net/schilder/schilder0060.gif[/img]
*zwinker*
Noriel
*ABLACH* Milka Lila Schmunzelhase...kann es nicht wenigstens das Killerkaninchen von Monty Python sein ?
Das hast Du jetzt davon: [img]undefined://www.smileyarchiv.net/schilder/schilder0060.gif[/img]
*zwinker*
Noriel
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Noriel de Morville
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- Registriert: 30. Sep 2005 19:19
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Schwarze Witwe
QUÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄK!!! Ich will abba än Milka Lila Schmuntzelhasse!!!! *Heuäääääääällll* Oda ne Kuha mit prallen rosigen Eutern und goldnen Klöckchen umma Halz oder Schammpangjertrüffel mit Cocosraspeln, Eierlikörfässchen oder RumkugelnNoriel de Morville hat geschrieben:*ABLACH* Milka Lila Schmunzelhase...kann es nicht wenigstens das Killerkaninchen von Monty Python sein ?![]()
Das hast Du jetzt davon; [img]undefined://www.smileyarchiv.net/schilder/schilder0060.gif[/img]
![]()
Noriel
Aber gut, wenn du unbedingt Killerkaninchen bleiben willst. Bitte. Warum eigentlich nich.
Letztens hab ich gehört, dass es so nen Musical gibt, bei dem die Lebensmittel im Kühlschrank miteinander reden, die königliche Marmelade mit den Bioeiern usw., bis sich die depressive Kühlanlage, das Eisfach, zu Wort meldet. (wie in einigen Werbespots von z.B. Bonduelle ist das famose Junggemüse aus der Dose" oder so ähnlich. Für sowas hab ich ja nen totales Faible. Gibt auch einige Werbe-Aluschilder mit derlei vermenschlichten Nahrungsmitteln drauf, ähnlich wie Route 666.
Weißt du wie das Musical heißt?
Liebe Grüße
Schwarze Witwe
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Noriel de Morville
- Beiträge: 1653
- Registriert: 30. Sep 2005 19:19
Joseph Schmidt (* 4. März 1904 in Dawideny, Bukowina;16. November 1942 im Lager Girenbad oberhalb von Hinwil, Kanton Zürich ermordet) Tenor.
Dann erhebe noch einmal Deine wunderbare Stimme, Joseph, für alle die mit Dir durch dieses Inferno gingen.
Guiseppe Verdi: Il Trovatore DI QUELLA PIRA...
undefined://www.youtube.com/watch?v=uzrixRhJkrM
Noriel
Dann erhebe noch einmal Deine wunderbare Stimme, Joseph, für alle die mit Dir durch dieses Inferno gingen.
Guiseppe Verdi: Il Trovatore DI QUELLA PIRA...
undefined://www.youtube.com/watch?v=uzrixRhJkrM
Noriel
- Rall Schorrdas
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- Jawar
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Hach, schade daß ich nicht nach HH komme. Ich schaue mir solche Ausstellungen immer gerne an.
Empfehlenswert ist auch ein Besuch im Jüdischen Museum Berlin - auch wenn die Ausstellung für meinen Geschmack etwas zu... nett ist. Aber ein Besuch in der "Gaskammer", einen Betonraum, in dem man die Besucher ein paar Minuten ohne Licht läßt, ist auf jeden eine... einschneidende Erfahrung. Zumindest war es das für mich.
Derzeit finden in Berlin noch bis zum 1.11. die jüdischen Kulturtage statt, Infos unter folgendem Link:
[url]undefined://www.berlin.de/kultur-und-tickets/events ... index.html[/url]
Grüßle,
Jawar
Empfehlenswert ist auch ein Besuch im Jüdischen Museum Berlin - auch wenn die Ausstellung für meinen Geschmack etwas zu... nett ist. Aber ein Besuch in der "Gaskammer", einen Betonraum, in dem man die Besucher ein paar Minuten ohne Licht läßt, ist auf jeden eine... einschneidende Erfahrung. Zumindest war es das für mich.
Derzeit finden in Berlin noch bis zum 1.11. die jüdischen Kulturtage statt, Infos unter folgendem Link:
[url]undefined://www.berlin.de/kultur-und-tickets/events ... index.html[/url]
Grüßle,
Jawar
"Wie der Wind, so wirbeln die Töne, so wirbelts auch in meiner Seele." Beethoven
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Schwarze Witwe
Hi Jawar & Rall,Jawar hat geschrieben:Hach, schade daß ich nicht nach HH komme. Ich schaue mir solche Ausstellungen immer gerne an.
Empfehlenswert ist auch ein Besuch im Jüdischen Museum Berlin - auch wenn die Ausstellung für meinen Geschmack etwas zu... nett ist. Aber ein Besuch in der "Gaskammer", einen Betonraum, in dem man die Besucher ein paar Minuten ohne Licht läßt, ist auf jeden eine... einschneidende Erfahrung. Zumindest war es das für mich.
Derzeit finden in Berlin noch bis zum 1.11. die jüdischen Kulturtage statt, Infos unter folgendem Link:
[url]undefined://www.berlin.de/kultur-und-tickets/events ... index.html[/url]
Grüßle,
Jawar
das Gewürzmuseum ist aber wirklich nicht der Rede wert, zwar intressant da mal durchzulaufen, aber in gut 20 Minuten ist man da durch, wenn man sich alles durchgelesen hat.
Die jüdischen Kulturtage würden mich auch interessieren. Ich war vor einigen Jahren mal Wochenende mit meinem Bruder (im alten rundgelutschten Trabbi *gg*) im KZ Buchenwald, Auschwitz usw. Mir ist das Blut in den Adern gefroren. Im Nachhinein, wenn ich so drüber nachdenk und die Barackenbilder, die Meßlatten, in denen Löcher waren, wo die Menschen in dem Glauben ihre Größe würde gecheckt per Genickschuss hingerichtet wurden und das Krematorium, die Berge von Kinderschuhen und ausgemergelten Leichen, könnt ich pausenlos heulen, um anschließend tierisch wütend zu werden.
Wenn ich die Redewendung "über Leichen gehen" höre oder lese für solche, die skrupellos und eiskalt nur ihre eigenen Interessen verfolgen, denk ich zwangsläufig immer an die Berge von Leichen jüdischer Menschen. Ich weiß nicht mal, ob das sinngemäß richtig wär.
Liebe Grüße
Schwarze Witwe


