Seite 1 von 1

(Minderwertigkeits) Komplexe

Verfasst: 28. Okt 2006 18:03
von Schwarze Witwe
So, neues Thema. Vorige Woche als ich mich über EQ schlau gemacht hab, hab ich gelesen, dass Komplexe (keine Wohn- bzw. Gebäudekomplexe) emotionale Inhalte des Menschen in Beziehung zu seiner Umwelt sind. Was ich nur nich kapier ist, warum Minderwertigkeitskomplexe manchmal so riesig sind wie Anlagen voller Seniorenresidenzen oder so erscheinen. Kapiert das vielleicht jemand, wie Minderwertigkeit und Selbstüberschätzung in Zusammenhang mit Selbstwertgefühl stehen, so dass es nen gesundes Maß ist?

Liebe Grüße
Schwarze Witwe

Re: (Minderwertigkeits) Komplexe

Verfasst: 28. Okt 2006 21:13
von abigor
Schwarze Witwe hat geschrieben:So, neues Thema. Vorige Woche als ich mich über EQ schlau gemacht hab, hab ich gelesen, dass Komplexe (keine Wohn- bzw. Gebäudekomplexe) emotionale Inhalte des Menschen in Beziehung zu seiner Umwelt sind. Was ich nur nich kapier ist, warum Minderwertigkeitskomplexe manchmal so riesig sind wie Anlagen voller Seniorenresidenzen oder so erscheinen. Kapiert das vielleicht jemand, wie Minderwertigkeit und Selbstüberschätzung in Zusammenhang mit Selbstwertgefühl stehen, so dass es nen gesundes Maß ist?

Liebe Grüße
Schwarze Witwe

Ja,siehe Wikipedia:der Egomane oder Profilneurotiker ;geschichtliches Beispiel:A.H.Führer von 1000 Jahren*ggg* :grr:

Re: (Minderwertigkeits) Komplexe

Verfasst: 29. Okt 2006 12:44
von Schwarze Witwe
abigor hat geschrieben:
Schwarze Witwe hat geschrieben:So, neues Thema. Vorige Woche als ich mich über EQ schlau gemacht hab, hab ich gelesen, dass Komplexe (keine Wohn- bzw. Gebäudekomplexe) emotionale Inhalte des Menschen in Beziehung zu seiner Umwelt sind. Was ich nur nich kapier ist, warum Minderwertigkeitskomplexe manchmal so riesig sind wie Anlagen voller Seniorenresidenzen oder so erscheinen. Kapiert das vielleicht jemand, wie Minderwertigkeit und Selbstüberschätzung in Zusammenhang mit Selbstwertgefühl stehen, so dass es nen gesundes Maß ist?

Liebe Grüße
Schwarze Witwe

Ja,siehe Wikipedia:der Egomane oder Profilneurotiker ;geschichtliches Beispiel:A.H.Führer von 1000 Jahren*ggg* :grr:
Dieser unsägliche Blödmann.

Verfasst: 29. Okt 2006 13:12
von Rall Schorrdas
Wer jetzt?
.... :break:

Aber wie auch immer. Ich denke, was Du meinst, ist dieses "Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt". Bin kein Psychologe, mir jedoch ziemlich sicher, daß das in den Bereich des Manischen geht.
Sprich: Es fehlt an Ausgeglichenheit, und "man" wäre an sich dann doch ganz gerne bereit, auch auf die Höhenflüge zu verzichten, wenn dafür die Depriphasen mit verschwinden. Ich würde mal sagen, das Selbstwertgefühl ist dabei unter Umständen sogar nur ein sekundäres Problem, die wahren Ursachen liegen vielleicht ganz wo anders... Obwohl man sich natürlich in alles hineinsteigern kann und sich dann die Ärgernisse gegenseitig hochschaukeln.
Daher auch der einzige Rat, der mir erstmal dazu einfällt: Um eines der Probleme kümmern, vielleicht gibt es dann ja für die anderen einen (zumindest teiweisen) umgekehrten Dominoeffekt.
Denn ich behaupte mal: Je sicherer man sich fühlt, desto eher tendiert man auch zu emotionaler Ausgewogenheit. Und zu höheren Selbstwertgefühl sowieso. Okej, wie gesagt, ist jetzt nur geraten und nicht angelesen...
Hoffe, ich habe jetzt nicht am Kern der Sache vobeigeredet...

Pampe,

Rall

Verfasst: 30. Okt 2006 11:55
von abigor
Rall Schorrdas hat geschrieben:Wer jetzt?
.... :break:

Aber wie auch immer. Ich denke, was Du meinst, ist dieses "Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt". Bin kein Psychologe, mir jedoch ziemlich sicher, daß das in den Bereich des Manischen geht.

nein ,
in den Bereich der Schizo!!Dürfte aber von der Sache her sehr verwandt
sein.Denn Typen,die unter extremen Minderwertigkeitsgefühlen leiden,
versuchen diese zu kompensieren indem sie so tun,als ob sie was
,Supergroßartiges `wären,daher mein Vergleich mit A.H..Kannst Du auch
viel bei Drogensüchtigen oder Alkis erleben,da am meisten.Deutschlands
,bekanntester`Mörder Magnus Gäfgen wäre dafür ein ,Paradebeispiel`!!
Als 28 jähriger!! ,baggerte`er ne 16 jährige Gymnsiastin an,um mit ihr
bei der Finanzhighsociety von ffm protzen zu können-dafür mußte dem
Grunde nach der 11-jährige Jakob sterben.-Gäfgen ist übrigens katholik!!
Wie sagte der StaA damals: er hat falsch gemacht,was er nur falsch machen konnte!!Ausnahmsweise stimme ich den Herren mal zu!!



Sprich: Es fehlt an Ausgeglichenheit, und "man" wäre an sich dann doch ganz gerne bereit, auch auf die Höhenflüge zu verzichten, wenn dafür die Depriphasen mit verschwinden. Ich würde mal sagen, das Selbstwertgefühl ist dabei unter Umständen sogar nur ein sekundäres Problem, die wahren Ursachen liegen vielleicht ganz wo anders... Obwohl man sich natürlich in alles hineinsteigern kann und sich dann die Ärgernisse gegenseitig hochschaukeln.
Daher auch der einzige Rat, der mir erstmal dazu einfällt: Um eines der Probleme kümmern, vielleicht gibt es dann ja für die anderen einen (zumindest teiweisen) umgekehrten Dominoeffekt.
Denn ich behaupte mal: Je sicherer man sich fühlt, desto eher tendiert man auch zu emotionaler Ausgewogenheit. Und zu höheren Selbstwertgefühl sowieso. Okej, wie gesagt, ist jetzt nur geraten und nicht angelesen...
Hoffe, ich habe jetzt nicht am Kern der Sache vobeigeredet...

Pampe,

Rall

Verfasst: 30. Okt 2006 20:34
von Schwarze Witwe
Hi Rall,

ich meinte Adolfo Straffscheitel & Hackenspore ;FG. Die Redewendung "Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt" kann schon manisch Depressive beschreiben, wobei ich denk, dass beides jeder Mensch anders erlebt, vielleichts Ähnlichkeiten gibt. Die einen werden über"mutig", zerbersten könnten vor Freude, Lust, Stärke, was auch immer Bäume ausreißen, die ganze Welt umarmen oder aber fallen in sich zusammen, sind schwach, alles oder nichts. Sicherlich Extreme, die man auch an Selbstüberschätzung und sich unterschätzen (das eigne Licht untern Scheffel stellen) festmachen bzw. damit vergleichen kann und ist hin- und hergerissen, praktisch nich harmonisch und ausgeglichen, wenn man sich jeder Laune oder Emotion hingibt und sie auslebt.

Vielleicht, und da hast du mich mit deinen Ausführungen auf nen interessanten Ansatzpunkt gebracht, ist Selbstwert(gefühl) nicht unbedingt das, was ein Mensch seiner und der Meinung andrer nach verdient (hat), sondern das, was - und jetzt kommt der Unterschied: realistisch im Sinne, dass es keiner Tatsachen entbehrt und so ziemlich authentisch mit dem ist, wie sich der Mensch selbst einschätzt, an Qualität und Qualifikation vorweisen kann, von sich denkt und wie andre ihn wahrnehmen, was der Mensch sich selbst und anderen ist bzw. darstellt oder? Ob er affektiert oder aufgeblasen, überheblich oder (nur) ekzentrisch, eigen wirkt, weil er so ist, oder aber alle bzw. ziemlich viele so wahrnehmen, aber in Wirklichkeit ist er ja ganz anders, so voll nett und kumpelmäßig und so. *g*

Ob die Meinungen der (verschiedenen) anderen Leute, also Frau X zu Herrn Y und Herrn Z zu Herrn Y annähernd dem gleicht, was Herr Y von sich selber denkt und die andren das nicht nur denken, weil er es so will bzw. sich so nach außen hin gibt, obwohls in ihm ganz anders aussieht.

Klingt wahrscheinlich etwas verworren, aber ich hoff, du verstehst in etwa, was ich mein bzw. damit sagen wollte.

Liebe Grüße
Schwarze Witwe