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@bert

Verfasst: 1. Nov 2006 16:24
von tlahuizcalpantecutli
ich interessiere mich für deine hochinteressante Fächerkombination, plauder doch mal ein bisse aus dem Nähkästchen! Was kann man damit beruflich anfangen, machen die Fächer Spaß, und wie sind sie verknüpft?

Verfasst: 1. Nov 2006 16:35
von Lirael van Clayr
Ich lach ja so laut. Tla, da sprichst du n gutes Thema an, mein liebes Brüderli weis ncih tgenau was er damit im entefeckt anstellen kann und die moderne Philosofi, sagt er, langweilt ihn etwas. Aber las dir selber erzählen.

Verfasst: 1. Nov 2006 18:11
von Indary
also ja, man kann ethik lehrer werden, zB
aber es sind auch noch ne menge professuren für religionswissenschaft frei, weil die allermeisten professoren, die da unterrichten keine echten religionswissenschfdatler sind. das fach ist halt noch recht jung. am ende meines studiums werde ich schlauer sein als die leute die mir das beigebracht haben XD

also spaß hat der, der sich schon immer für geschichte interessiert hat auf jeden fall. manche vorlesungen sind zugegebener maßen auch zum einschlafen (ist mir hute zum ersten mal passiert), andere wiederum sind für leute mit ein wenig vorkenntnissen wirklich spannend und enden manchmal auch in wilden diskusionen mit dem dozenten ^^

verknüpft sin die beiden fächer an vielen stellen. (btw: es gibt auch ein fach religionsphilosophie). ein thema, dem dieses semester ein ganzes seminar gewidmet ist, ist das Böse. hier debattieren philosophen und theologen unabhängig, aber auch abhängig voneinender drüber, was das böse ist usw...

philosophie und religion sind auch dadurch verknüpft, dass sie beide den selben ursprung haben, nämlich die mythologie. diesbezüglich hab ich ja auch schon ein paar postings gemacht.
verknüpft bedeutet, da gibt's auch noch ordentlich luft zwischen den knöpfen, darum nich wundern, wenn es wgeen diesem zusammenhang nicht nur gemeinsamkeiten, sondern auch krasse unterschiede gibt ;]

was manchen vileicht überraschen mag, mich hat es auch überrascht, ist, dass die philosophie eigentlich ne reine definitionssache ist. eine kürzlich von mir aufgestellte these zu der frage, was denn philosophie an sich überhauopt sei lautet:
"philosophie ist das lösen abstrakter problemstellungen durch logisches schlussfolgern aus sachverhalten nach der definition der dem problem zugrundeliegenden abstrakten begrifflichkeiten."

das ist eine theorie von vielen und ich will nicht behaupten, ich wäre der erste, der sowas behauptet. es gibt ändeweise thesen darüber und einer vielen schlauen köpfe hatte die idee sicher auch shcinmal, aber warum sol ich mir die denn alle zuführen, wenn ich auch ma selber nachdenken kann XD

die fähigleit zum systematischen philosophieren kann einem in der religionswissenschaft dabei helfen, gewisse glaubensinhalte zu verstehen udn komplexe zusammenhänge zwischen glaubensinhalt und glaubensgeschichte zu erkennen.

so, das reicht erstmal ^^

Verfasst: 1. Nov 2006 18:42
von tlahuizcalpantecutli
"philosophie ist das lösen abstrakter problemstellungen durch logisches schlussfolgern aus sachverhalten nach der definition der dem problem zugrundeliegenden abstrakten begrifflichkeiten."
Sprache ist also das Fundament der philosophie... semantische Ableitung aus Begriffsinhalten? Ich hatte mir das eigentlich etwas phantasie- und gefühlvoller vorgestellt, bevor ich mit dem Fach angefangen habe...
aber andererseits ist die jedem eigene Sprache ja auch sein Grundgerüst zu denken. Und zum denken braucht man als Fundament Emotionen und Gefühle, um zum Beispiel überhaupt seinen Sinnen zu vertrauen und an die Existenz der Welt an sich zu Glauben - die Wirklichkeit ist also auch ein Glaubensinhalt?

Verfasst: 1. Nov 2006 18:55
von Indary
wie du die wirklichkeit warnimmst hängt freilich von deiner persönlichen warnehmung ab und ist unter diesem aspekt sehr subjektiv. es gibt aber halt fakten, die nicht gewertet werden müssen, um gültig zu sein.

der glaube beeinflusst die warnehmung. das steht fest.

ich hab das gefühl du findest das, was diese these als philosophie definiert zu theoretisch...
aber kannst beruhigt sein, das ist eigenlich die spannende seite der philosophie udn da kann man sich auch selbst an vilen stellen einbringen. man muss dann aber auch mit der kritik anderer rechnen udn damit umgehen können, denn wo es besonders subjektiv wird findet sich auch schnell jemand, der die dinge anderst sieht. dadurch lebt die philosophie ja auch fort.

die wirkliche fachidiotie ist die philosophiegeschichte. was man in einer 90 minütigen vorlesung da rausbekommt hat man in 5 minuten wiedergegeben. der rest ist ist nur drum-herum-gephrase.

Verfasst: 1. Nov 2006 19:25
von Lirael van Clayr

"Was ist Leben?
Raserei.
Was ist Leben?
Hohler Schaum,
ein Gedicht,
ein Schatten kaum.
Wenig kann nur das Leben geben
denn ein Traum ist alles Leben
und die Träume selbst ein Traum........"


Calteron

Der Philosph ist recht unbekannt hat mir aber sehr geholfen als ich damals das Buch "Sophis Welt" gelesen hab. Hier bin ich auch dmals auf Platon und Sokrates gestosen. Allerdings mussst ich grad die Whit fragen wen es noch gibt, hihi.

Verfasst: 1. Nov 2006 19:58
von Indary
mir scheint der mehr ein dichter als ein philosoph zu sein o.O

Verfasst: 1. Nov 2006 20:11
von Lirael van Clayr
Für mcih ist es auch inzwischen wie ein Gedicht und doch, es steckt die Philosophie dahinter, man muss nich tma grosartig suchen.

"Erkläre mir und ich vergesse.
Zeige mir und ich merk es mir.
Lass mich tun und ich kann es."

Ist das Philosphisch genug?

Last uns ne Philosophenecke eröffnen, noch etwas worüber der Oberdämon drübernach denken könnte, wenn ich ihn jetzt nciht überfordern sollte.

Verfasst: 2. Nov 2006 18:06
von tlahuizcalpantecutli
Hmm, das trifft sicherlich nicht auf alle menschen zu...