@Cyco...aus gegebenem Anlass
Verfasst: 15. Feb 2007 14:19
Ich pack grad die Wohnung so langsam in Umzugskartons, denn es ist definitiv, dass ich diese Wohnung verlassen werde.
Auch wenn eine neue Wolfshöhle erst in drei vier Monaten in Aussicht ist, kann man gar nicht früh genug damit anfangen, sich von Dingen zu trennen, um neu Wege zu begehen.
Dabei befolge ich eine einfache Regel:
Alles, das ich in einem Jahr nich angefasst habe, fliegt raus !
Es tut gut, sich von annehmlich einst wichtigen Priziosen, um nicht den Begriff "Staubfänger" in den Mund zu nehmen, zu verabschieden. Geschenke, von Leuten, die sich in den Jahren als Zweckfreundschaften entpuppt haben, also Zeug, nimmt man es in Augenschein, einem grüblerische Gedanken in der Großhirnrinde aufkribbeln lässt...und tschüss, sag ich nur.
Ich habe mir vorgenommen, nur aufzuheben, was einen idellen Wert für mich hat und da hat sich innerhalb der letzten 11 Jahre so mancher Rotz und Schund angesammelt. Man schmiß ihn nur nicht weg, weil meistens, kamen diese pharisäerbeblüteten Geschöpfe des Mitleids zum einjährlichen Kaffee, um belanglosen Small Talk zu führen, fragend, ob man dies und jenes denn noch habe. Mit zwei Gabeln in den Lefzen, diese hochziehend bekundete, man sich ein Lächeln von den geschundenen Lippen quälte, feierlichst, sich innerlich fragend, warum man sich denn so verbiege, "natürlich", hätte sich am liebsten gar selbst den Latexfederhandschuh um die Lauscher geschnalzt., der Widersprüchlichkeit seines Tuns bewußt.
Ich muß lachen, wenn ich an mein Kellergewölbe denke, dort an diesem einsamen, recht verstaubten Orte, stapelt sich so manches, dass eine bizarre Geschichte zu erzählen weiß, von Tagen, an denen man noch eine Tailie hatte,glaubte, mit seinem individuellen, egozentrischen phylantropischisch geprägten Idealismus, die Welt einreissen zu müssen, in den Jahren....Schnee von Gestern.
Heute besinnt man sich auf wahre Freundschaften, an einer Hand abgezählt, gilt man als reicher Geselle., auf den Moment...und es ist gut so, wenn sich der Weizen von der Spreu trennt.
Ich hatte heute eine illustre Idee..Ich werd mir Noriels Konzept des Ahnentopfs nehmen, ihn ein wenig auf meine Bedürfnisse zuschneidern, und an Walpurgis einen Hekatetopf kreieren, also Topf des Dreiwegs sozusagen, an der man nämlich Richtung seiner Selbst schreitet, ohne Kompromiss, der klaren Deklaration.
Alles wird hineingeschmissen, was zurückliegt, Schmerzen, Leid, falsche Hoffnung, Loyalitätsbekundungen, die nicht erkannt wurden, weil "altes Geblüt", all das, wovon man in rauhen Nebelnächten sich die Gehirnwindungen demontierte.
Und ich kann munter, lebenshungrig sagen...es tut verdammt gut, alte Zöpfe abzuschneiden...denn der Weg ist das Ziel.
Ach ja....mal als Denkanstoß, auch wenn ich mich damit wieder ins öffentliche Lauffeuer begebe.
Ich bin seit 1,5 jahren krank, 90 % aller sozialen Kontakte bestehen nicht mehr, lebendiger begraben kann mann wohl nicht sein und gerade aus diesem Sachverhalt lache ich täglich, greife neue Projekte an, ändere Situationen, die mir nicht mehr schmecken, kurz lebe so frei, wie nie !
In dieser Situation streute sich der Weizen von der Spreu, was blieb war die nackte Wahrheit, unabhängig davon, ob es mir passt, oder nicht, also Ärmel aufgekrempelt und weiter gehts.
Zuvor war jeden Tag die Bude voll, als ich orgienhafte Gelage abhielt, ich hatte praktisch ne Drehtür als Haustür.
Dies verschwand, wie es kam...
Du glaubst doch ned wirklich, dass ich soweit gekommen bin, um kurz vor der Ziellinie aufzugeben ?!
Erst gestern bekam ich wieder zu hören, daß ich für das, was ich hinter mir habe, extreme Kraft ausstrahle, mehr, wie manch Anderer, der sich lieber im Mitleid suhlt, klar...ich hab Bock zu leben !
Mich schafft die Welt nicht, geschweige denn Pharisäer und wenn ich mal gehen muss, dann mit vollgefressener Plauze und einem Devilgrinsen.
Weisst Du, Cyco, wann du gelebt hast ?
Wenn Du in späten Jahren, mit Zigarre in der Schnüss und einem Tequilla in Händen, Dich entspannt zurücklehnst und sagst..." Was für ein Trip "!
Greets
Auch wenn eine neue Wolfshöhle erst in drei vier Monaten in Aussicht ist, kann man gar nicht früh genug damit anfangen, sich von Dingen zu trennen, um neu Wege zu begehen.
Dabei befolge ich eine einfache Regel:
Alles, das ich in einem Jahr nich angefasst habe, fliegt raus !
Es tut gut, sich von annehmlich einst wichtigen Priziosen, um nicht den Begriff "Staubfänger" in den Mund zu nehmen, zu verabschieden. Geschenke, von Leuten, die sich in den Jahren als Zweckfreundschaften entpuppt haben, also Zeug, nimmt man es in Augenschein, einem grüblerische Gedanken in der Großhirnrinde aufkribbeln lässt...und tschüss, sag ich nur.
Ich habe mir vorgenommen, nur aufzuheben, was einen idellen Wert für mich hat und da hat sich innerhalb der letzten 11 Jahre so mancher Rotz und Schund angesammelt. Man schmiß ihn nur nicht weg, weil meistens, kamen diese pharisäerbeblüteten Geschöpfe des Mitleids zum einjährlichen Kaffee, um belanglosen Small Talk zu führen, fragend, ob man dies und jenes denn noch habe. Mit zwei Gabeln in den Lefzen, diese hochziehend bekundete, man sich ein Lächeln von den geschundenen Lippen quälte, feierlichst, sich innerlich fragend, warum man sich denn so verbiege, "natürlich", hätte sich am liebsten gar selbst den Latexfederhandschuh um die Lauscher geschnalzt., der Widersprüchlichkeit seines Tuns bewußt.
Ich muß lachen, wenn ich an mein Kellergewölbe denke, dort an diesem einsamen, recht verstaubten Orte, stapelt sich so manches, dass eine bizarre Geschichte zu erzählen weiß, von Tagen, an denen man noch eine Tailie hatte,glaubte, mit seinem individuellen, egozentrischen phylantropischisch geprägten Idealismus, die Welt einreissen zu müssen, in den Jahren....Schnee von Gestern.
Heute besinnt man sich auf wahre Freundschaften, an einer Hand abgezählt, gilt man als reicher Geselle., auf den Moment...und es ist gut so, wenn sich der Weizen von der Spreu trennt.
Ich hatte heute eine illustre Idee..Ich werd mir Noriels Konzept des Ahnentopfs nehmen, ihn ein wenig auf meine Bedürfnisse zuschneidern, und an Walpurgis einen Hekatetopf kreieren, also Topf des Dreiwegs sozusagen, an der man nämlich Richtung seiner Selbst schreitet, ohne Kompromiss, der klaren Deklaration.
Alles wird hineingeschmissen, was zurückliegt, Schmerzen, Leid, falsche Hoffnung, Loyalitätsbekundungen, die nicht erkannt wurden, weil "altes Geblüt", all das, wovon man in rauhen Nebelnächten sich die Gehirnwindungen demontierte.
Und ich kann munter, lebenshungrig sagen...es tut verdammt gut, alte Zöpfe abzuschneiden...denn der Weg ist das Ziel.
Ach ja....mal als Denkanstoß, auch wenn ich mich damit wieder ins öffentliche Lauffeuer begebe.
Ich bin seit 1,5 jahren krank, 90 % aller sozialen Kontakte bestehen nicht mehr, lebendiger begraben kann mann wohl nicht sein und gerade aus diesem Sachverhalt lache ich täglich, greife neue Projekte an, ändere Situationen, die mir nicht mehr schmecken, kurz lebe so frei, wie nie !
In dieser Situation streute sich der Weizen von der Spreu, was blieb war die nackte Wahrheit, unabhängig davon, ob es mir passt, oder nicht, also Ärmel aufgekrempelt und weiter gehts.
Zuvor war jeden Tag die Bude voll, als ich orgienhafte Gelage abhielt, ich hatte praktisch ne Drehtür als Haustür.
Dies verschwand, wie es kam...
Du glaubst doch ned wirklich, dass ich soweit gekommen bin, um kurz vor der Ziellinie aufzugeben ?!
Erst gestern bekam ich wieder zu hören, daß ich für das, was ich hinter mir habe, extreme Kraft ausstrahle, mehr, wie manch Anderer, der sich lieber im Mitleid suhlt, klar...ich hab Bock zu leben !
Mich schafft die Welt nicht, geschweige denn Pharisäer und wenn ich mal gehen muss, dann mit vollgefressener Plauze und einem Devilgrinsen.
Weisst Du, Cyco, wann du gelebt hast ?
Wenn Du in späten Jahren, mit Zigarre in der Schnüss und einem Tequilla in Händen, Dich entspannt zurücklehnst und sagst..." Was für ein Trip "!
Greets