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Falsche Freunde

Verfasst: 26. Aug 2007 12:22
von Annari
Grundsätzlich bin ich ja der Meinung, wenn ich keine Freunde hab, könnens auch nicht die falschen sein, aber das mit den richtigen und falschen Freunden, Freundschaft generell is mir schon ne ganze Zeit lang durch den Kopf gegangen.

Ich mein, wer sind richtige (wahre?) und wer falsche (verlogene?) Freunde? Die, die einen die Wahrheit sagen, selbst wenn sie weh tut und man das als fies und gemein und alles andre als freundlich empfindet oder die, die einem was vorheucheln um des lieben Friedens Willen. Leute, die einem sagen, nein - du bist gar nicht fett und du frisst auch nich wie nen Scheunendrescher. Du musst halt Energie zuführen, damit du groß und stark wirst und kein schwächliches Herschel bleibst, was vor allem und jedem dazu neigt in Ohnmacht zu fallen und andren die Macht und Kontrolle über sich gibt. Du hast ein hübsches Gesicht und deine Figur ist doch soooooo proportional.

Was sind das für Menschen, denen man den Arsch, die Haut, das Leben rettet und nix bessres zu tun haben, als einen dafür eins reinzuwürgen? Ich mein, dass Undank der Welten Lohn is, hab ich auch schon mitgekriegt, aber woran liegts, das Menschen sich selber belügen, um andren was Gutes, wahrhaftiges anzutun oder sich selber treu bleiben und andren dafür als das Hinterletzte, absolut garstig unfreundliche erscheinen?

Was ist Freundschaft und wer sind Freunde? Die, dies gut mit einem meinen und das Gegenteil erreichen oder die einem Böses wollen und damit Gutes schaffen oder die Leute, die zu ihrem Wort stehen, die ihr Wort halten, die Gutes wollen und Gutes tun, was man auch als angenehm empfindet und/oder einem übel mitspielen wollen und damit auch Schaden anrichten, der nich ganz so prickelnd anmutet?

*fragt sich und Euch (als weder noch Freunde, sondern einfach nur als Leute)*

Annari

Verfasst: 26. Aug 2007 13:57
von Rall Schorrdas
Gute Frage.
Ich würde mal ganz sinnfrei schätzen, daß da jeder Mensch seine eigene Definition hat. Ich für meinen Teil bezeichne Leute nur dann wirklich als Freunde, wenn ich bereits über Jahre hinweg ein Vertrauensverhältnis zu ihnen nicht nur aufgebaut, sondern auch gehalten habe. Das sind dann natürlich nicht allzu viele.

Was ist ein Herschel?

:???:

Rall

Verfasst: 27. Aug 2007 06:18
von Annari
Hi Rall,
ist mir schon klar, dass jeder ne andre Definition von Freundschaft und Freunden hat, deshalb hab ich ja gefragt. (Nen Herschel ist so umgangssprachlich für nen schmächtiges Persönchen *g*)

Versteh ich dich richtig, dass du Freunde nur dann zu deinen Freunden zählst, wenn sie sich als Freunde erwiesen bzw. bewiesen haben und die Freundschaft dann praktisch als "gestanden" bezeichnet werden kann? Ich tick in der Hinsicht ähnlich. Ich mein, viele Bekanntschaften sind heutzutage schnelllebig und oberflächlig. Sinnfrei selten. Meistens hat alles und jeder Sinn und Zweck, der verfolgt wird oder wie man das sonst noch nennen könnte und endet meistens dann, wenn der Zweck erfüllt, das Ziel erreicht ist und es nich weitergeht.

Ganz ganz selten passiert irgendwas "einfach so". Aber es passiert und nicht mal zufällig. Das ist das Schöne daran.

Angenehmen Wochenstart!

LG
Annari

Verfasst: 27. Aug 2007 06:53
von Patrizia
Hi Annarhi,

also ich würde sagen, dass die wahren Freunde zu einem stehen, wenn es einem schlecht geht, und sie sagen auch immer, was sie denken, auch wenn man es nicht hören will. Auf alle andern „Freunde“ kann man getrost verzichten. Ich kann darauf verzichten belogen zu werden, nur damit man sich gut fühlt, obwohl die Wahrheit etwas anderes für einen bereithält. Ein wahrer Freund, will immer das Beste für einen und das ist nun mal nicht immer der einfache, aber auf alle Fälle der ehrliche Weg. Und ein Freund freut sich auch mit einem, wenn man etwas erreicht hat – Neid ist in einer Freundschaft fehl am Platz. Aber solche Freunde findet man nicht oft – leider.

Verfasst: 27. Aug 2007 17:13
von Annari
Hi Patty,
gibt auch einige Leute, die sich mit einem über nen Erfolg freuen können, ohne dass es Freunde sind, sondern Kollegen usw., ganz einfach weil sie freundlich sind. Darauf würd ich nicht verzichten wollen. *g*

Inwiefern sowas ehrlich ist, merkt man meistens am eignen Gespür. Also ich weiß sofort anhand der Mimik und Gestik, wann mir jemand nen Bären aufbinden will. Im Berufsleben hatte ichs z.b. oft, dass sich Leute privat eingeschleimt haben, nur weil klar war, dass meine Familie an Status mit einigem aufwarten kann. Privat genauso. Männer wie Frauen, die mal eben schön tun, weil sie sich davon was für sich versprechen, ohne dass davon gesprochen wird. Inwiefern sowas zu verheimlichen, dann ner Lüge gleichkommt, is auch von Mensch zu Mensch verschieden. Kommt halt drauf an.

Aber so einiges an Kontakten stinkt 10 Meter gegen Wind, so dass man sich gleich von vornherein abwenden mag. Also ich zumindest. Wobeis vielleicht nen Fehler is, weiß ich net so genau. Eventuell wär nen solcher Austausch gerade ergiebig.

*jungfräulich rein grüsst* :har:
Annarhi

Verfasst: 27. Aug 2007 18:42
von devilsnake
Nun ja ich weiß nicht genau wann ein Freund ein richtiger Freund ist. Bei mir kommt es einfach nur drauf an ob es stimmig ist, z.b meine ehemals beste freundin hat mich belogen wie es nur ging, klar ich wusste das sie das tat und ich wusste auch warum und deshalb war es für mich kein problem. woran die freundschaft dann gescheitert ist kann ich auch gerne verraten ich bin bi geworden und hab mich in sie verliebt. Na ja und denn rest kann man sich ja denken.

Klar belogen zu werden ist ein richtiger Mist aber ich habe noch keinen einzigen Menschen getroffen der mich noch nie belogen hat und darum kann ich nicht sagen dass das wichtig für eine gute freundschaft ist.

Leider bin ich einer der Typen die nicht für freunde geschaffen sind. ich habe ein zwei leute mit denen ich in Pausen ( gehe ja noch zur schule) und im unterricht abhänge aber nach dem unterricht wenn wir uns trennen habe ich bis jetzt nur ein einziges mal etwas mit ihnen unternommen weil wir einfach zu verschieden sind. Und ich finde so etwas kann man auch nicht wirklich als freundschaft ansehen, wir verstehen uns gut aber mehr auch nicht.

Verfasst: 28. Aug 2007 06:20
von Annari
heya devilsnake *g*

dass mit dem Belogenwerden find ich für mich selber gar nich mal so schlimm und wie ich in deinen Zeilen les, du auch nich. Denkst du, dass es Gewohnheit oder Resignation ist, d.h. sich damit abgefunden zu haben, dass man belogen wird? Ich weiß noch, wie ich anfangs ziemlich drunter gelitten hab, wenn mich Leute belogen haben, die mir wichtig waren, die mir was bedeutet haben und die ich einfach mochte. Deshalb sieht man denk ich auch großzügig drüber weg, wenn sie einen belügen oder akzeptiert es, nur weil mans verstehen kann. Manchmal denk ich ist nen Fehler, das Verstehenkönnen mit so ner Art Toleranz oder Akzeptanz gleichzuziehn, gerade weil man dabei vergisst, dass es einen mal ziemlich verletzt und weh getan hat.

Was du von der Verschiedenheit deiner Bekannten sag ich jetzt mal schreibst ist denk ich aber auch was, was ne Freundschaft oder zumindest nen guten Dialog ausmachen kann. Man muss ja nich immer einer Meinung sein, kommt nur drauf an "wie" man sich unterhält. Aber immer nur auf Leute zu treffen, die anders als man selber ist, ist irgendwann auch deprimierend. Man hat zwar die Abgrenzung, aber auch dass man sich im Grunde irgendwie einsam fühlt. Also mir gehts manchmal so. Meine Oma hat früher oftmals gesagt, Freundschaften sind entweder "Gleich und Gleich gesellt sich gern." oder "Gegensätze ziehn sich an.". Eins von beiden trifft meistens zu, obwohl sich beide Aussagen eigentlich widersprechen, wenn man sie gegenüberstellt bzw. miteinander vergleicht.

LG
Annari
_________________________
lieber bi als nie :au:

Verfasst: 28. Aug 2007 12:24
von Sammael
Also meine Definition ist recht simpel: Freunde erkennt man nur in der größten Not...
:chaos:

Verfasst: 28. Aug 2007 14:23
von Patrizia
So schaut's aus!!! Da stimme ich dir vollkommen zu.

Verfasst: 30. Aug 2007 16:18
von Annari
Sammael & Patty: würd ich sooo nicht sagen bzw. jemanden auf schlimmer und ewig als Freund betiteln, nur wenn er oder sie in der Not aushilft. Ich mein, überleg mal z.b. Geld. Ist zweckgebunden und der Wert des Geldes oftmals in nem Kontrastverhältnis zu dem, was es menschlich zu schätzen ist, dass (rein von der Tatsache her) jemanden gibt, der einen ausgeholfen und es mit barer Münze heimgezahlt bekommen hat.

Hast du schon mal Geld geschenkt bekommen? Von einigen Leuten fühlt sich das echt widerlich an, weil sie nur so tun, als würden sie ne gute Tat vollbringen. Ich könnt über 10 Beete kotzen, wenn ich an einige "Gönner" denk oder Leute, die einen nen Gefallen tun wollen, dabei aber nichts andres im Sinn bzw. als Hintergedanke in ihrer Absicht haben, selber damit zu gefallen und zu glänzen. Fazit: Purer Egoismus sowas!!!!

Nie im Leben würd ich Geld verschenken, es sei denn, ich wär mir 100pro sicher, dass die Person mich wirklich kennt.

LG
Annarih

Verfasst: 30. Aug 2007 20:43
von devilsnake
@annari: so gehts mir in der tat manchmal...*lächel*

@Cyco, Patty,Samael: vielleicht habt ihr recht doch ich mag den gedanken nicht das ich noch nie einen wahren freund/in hatte sondern immer nur ausgenutzt wurde. So ein gedanke ist einfach nur schrecklich und macht mir angst. darum ist für mich ein freund der, wenn auch kurz, bei mir ist, mit dem ich reden kann und der mich auch etwas zurück gibt. Soziale kontatkte sind sehr wichtig und wenn ich nach euch gehen würde könnte ich sagen das die ganze welt gegen mich ist. (jetzt mal grob ausgedrückt) und noch etwas, was ist denn für euch eine Not bei der euch freunde helfen?

Verfasst: 30. Aug 2007 21:51
von Patrizia
Ich sage ja nicht, dass jeder, der einem mal hilft, gleich ein Freund ist, aber wenn sich jemand mein bester Freund oder meine beste Freundin nennt, dann sollte er oder sie mich in der Not nicht im Stich lassen. Ich würde nie meine Freunde hängen lassen, wie ich auch meine Familie nicht hängen lasse. So zeigt man doch, dass einem jemand etwas bedeutet. Wobei es sicherlich verschiedene Stufen von Freundschaft gibt. Das fängt mit guten Bekannten an und geht bis zum besten Freund oder der besten Freundin, und die erkennt man in der Not auf alle Fälle. :knuddel:

Verfasst: 31. Aug 2007 06:21
von Annari
versteh ich schon, was du meinst und in gewisser Weise denk ich auch so, aber ich würd das was du als Stufen von Freundschaft bezeichnest, Arten nennen, sonst kommt das wie nen Wettbewerb rüber, wer ist der Beste, die Beste (Freund/Freundin) von allen *ggg* und das is im Grund (bei mir zumindest nich so) Mit dem einen kann man gut über dieses, mit dem anderen gut über jenes quatschen, zusammen unternehmen usw. Sind denk ich Unterschiedlichkeiten wie die Menschen verschieden sind und wie's zu einem selber passt. Das heisst nich, dass der eine besser oder schlechter ist als der andre. Es sei denn, du gehst bei dem Gedanke davon aus, was dir davon am meisten wert ist, bedeutet, je nach dem. Aber dann wärs wieder nen Tick egoistisch und so nen Titel "Bester Freund", "Beste Freundin" kein Zugeständnis, was runtergeht wie Öl.

Zumal ich sowieso manchmal denk, dass Feinde oder falsche Freunde sowieso am interessantesten sind, die können schließlich noch was werden (Freunde).

Soweit mein Input zum Freitag. *gg*

Liebe Grüße
Annari

Verfasst: 31. Aug 2007 11:53
von Sammael
devilsnake hat geschrieben:@annari: so gehts mir in der tat manchmal...*lächel*

@Cyco, Patty,Samael: vielleicht habt ihr recht doch ich mag den gedanken nicht das ich noch nie einen wahren freund/in hatte sondern immer nur ausgenutzt wurde. So ein gedanke ist einfach nur schrecklich und macht mir angst. darum ist für mich ein freund der, wenn auch kurz, bei mir ist, mit dem ich reden kann und der mich auch etwas zurück gibt. Soziale kontatkte sind sehr wichtig und wenn ich nach euch gehen würde könnte ich sagen das die ganze welt gegen mich ist. (jetzt mal grob ausgedrückt) und noch etwas, was ist denn für euch eine Not bei der euch freunde helfen?
Ich sage ja nicht, dass alle anderen keine Freunde sind oder falsche Freunde. Aber die wahren Freunde sind wirklich diejenigen, die im Notfall wirklich für einen da sind, die ehrlich sind, selbst wenn es mir nicht gefällt.

Verfasst: 31. Aug 2007 11:58
von Rall Schorrdas
Anna:
Kann ich voll nachvollziehen mit dem Geld. Von einem Onkel ein paar Kröten zugestreckt zu bekommen, ist sicherlich eine Sache. Aber im "Freundeskreis" käme mir das auch arg merkwürdig vor.
Ich zum Bleistift bin zwar ohnehin ein ziemlicher Trinkgeldknauser, aber je besser ich eine Bedienung privat kenne, desto geringer ist die Chance, daß sie von mir überhaupt was kriegt. Ich will gegenüber jemandem, den ich gut leiden kann, einfach nicht gönnerhaft erscheinen... Dafür steigt dann aber auch die Chance auf Mitbringsel aus dem Urlaub oder dergleichen. :D

Pampe,

Rall

Verfasst: 31. Aug 2007 15:58
von Annari
Mitbringsel aus dem Urlaub? Sowas wie ne "Zodiak - Der Horoskopmörder" DVD bei der Rückkehr aus den Staaten? *ggg*

Ich geb auch nich gerne Tipps in der Kneipe. Kommt halt auf die Bedienung an, wie der Service und das Essen war. Manchmal rund ich allerdings auf, wenn ich das Kleingeld ausgehändigt bekommen will, weil ichs gerade nich unterbringen kann.

Allerdings kümmer ich mich da nich drum, wie ich auf andre wirk oder denen erschein, sondern dann weiß ich dass es nich gönnerhaft, sondern großzügig, fast schon liberal von mir ist. Also ich kann nich sagen, dass ich damit geiz. Kommt halt drauf an. Manche Preise sind allerdings derart, dass das Trinkgeld sowieso schon mit eingerechnet ist. Da kann man guten Gewissens passend geben. Find ich jedenfalls. Mach ich mir keine Platte.

LG
Annamalohnerhi

Verfasst: 1. Sep 2007 12:42
von Rall Schorrdas
Dachte jetzt eher an meine Mittelalter-Stammkneipe. Kenne da den einen Schankknecht mittlerweile gut genug, daß wir demnächst eventuell in der selben RPG-Runde sind... und solchen Leuten bringe ich dann im Zweifelsfall auch mal Süßigkeiten aus Japan mit.

:mad:

Rall

Verfasst: 2. Sep 2007 09:28
von Annari
Sech des doch glei, menno, lässt mich wieder hellsehen, hellhören bzw. Gedanken lesen und krass damit daneben liegen.
*für ihre Talente und Befähigungen schwarz sieht* *gg* Was sind das für Süßigkeiten so? *äug* Manches an ausländischem Süßkram kann man ja nich essen.

Gibt so nen türkischen Speck z.b. bzw. so nen Blätterteig, wo der Honig raustrieft bis zum get no. Das ist zum Quietschen süß, sag ich dir (wobei's sowas eher weniger in rustikalen Stammkneipen gibt), wahrscheinlich genauso wenig wie grüne, rote, blaue Grütze mit Vaniljjeschuss oder andren Götterspeisenglibberkram.

Andrerseits bei den Briten z.b. klingeln die Zahnarztpraxen und die Beratungsstellen für übergewichtige, weil sich dort die meisten Kiddis, wie die Amis vom Bürger-King und McDoof von frittierten Bananen, frittierten Mars-, Snickers- und Lionriegeln ernähren. Hab ich vor einiger Zeit mal ne Doku im TV gesehn. Das sah aus wie übergeben, der breitgelaufne Süßigkeitenschmand auf den Tellern der 3 Damen vom Grill. (Ein Schelm, wer andres dabei denkt!) :D

Verfasst: 2. Sep 2007 10:56
von Patrizia
Ich heiße natürlich frittierte Marsriegel nicht gut, ihr lieben Kinder, deswegen bringt ihr die alle zu mir, die sind nämlich super lecker. :D Und ich bin so dünn, da macht das nichts. ;) Hab schon mal in England gelebt und würd im Moment für so ein frittiertes Riegelchen meine Mutter verkaufen - Schokolade, wie geil.

Verfasst: 2. Sep 2007 12:11
von Rall Schorrdas
Japanischer Süßkram schmeckt für den deutschen Gaumen eigentlich erstaunlich normal.
Es gibt allerdings ein paar Ausnahmen:
1.) Bohnenaroma. Nicht allzu süß und etwas sehr komisch. Häufig zu einer Paste verarbeitet, die ihrer Konsistenz nach an Marzipan erinnert und auch ähnlich geformt und gefärbt wird.
2.) Grüntee-Aroma. Da kann man sich nicht vor retten da oben. Auch in Eis, Bonbons, etc.. Wers mag...
3.) Schwarzer Sesam. Ist sehr zu empfehlen. Besonders die Eiskrem sollte drigend mal von irgendwelchen Italienern nachgebaut werden.

Ein Teil von dem Zeug müßte auch in Düsseldorf in der japanischen Kolonie dort zu kriegen sein. (Also, falls jemand zufällig mal da ist.)

:|| :peace:

Rall

Verfasst: 3. Sep 2007 16:09
von Annari
Bäh, schwarzer Sesam. Wer die Körner isst, der frisst auch kleine Kinder :D Aber is schon erstaunlich, was es gerade an Eis zum Bleistift mittlerweile für unterschiedliche Geschmacksrichtungen gibt. Spaghettieis, weiss der Geier was noch. Bei manchen Sachen bin ich echt käbig, weil ich der Meinung bin, dass man beim Essen nich gerade experimentierfreudig sein braucht. Hat ziemlich lange z.b. gedauert, bis ich ausländisches Obst gegessen hab. Wobei ich heut noch der Meinung bin, dass Mango wie Seife schmeckt und man mich mit Honigmelone jagen kann. Würd ich im Leben nich runterkriegen. Mein Ex hat vor einiger Zeit ne Franzmannbäckerei gehabt, wo er auch marokkinische Kekse mit verkauft hat. Einiges is ganz passabel, wenns nich ganz so süß is, mit Mandelsplitter oder Pistazien, schon lecker. Aber bei manchen hochmagischen Zutaten wie Rosenöl und mit ganz viel Liebe gebacken wird einem schon blümerant zu Mute. Also mir gehts jedenfalls so.

Was ich beim Chinesen ja irgendwie abartig find, dass die auch alles mögliche einbacken oder versüßen. Wobei das auch Gewöhnungssache is, nich jede Geschmacksknospe blüht auf, wenn sie süß und warm zusammen kriegt. Oder Bohnenaroma. Ich müsst gegen nen Würgereiz ankämpfen. *gg* Von daher find ich deine Auflistung jetz nich so sehr verführerisch bzw. verlockend, selbst wenn ich den Unterschied zwischen Japanesern und Kinesen mein Lebtag nich rauskriegen werd.

In Düsseldorf und Umgebung hab ich nen guten Kumpel, d.h. wenn er nich gestorben is, dann lebt er dort noch heute. Dem werd ich die japanische Kolonie mal empfehlen. Wobei der sich doch lieber ne Pizza reinpfeift als mit Stäbchen oder sonstawas zu hantieren.

@Patty: den Kindern die Süßigkeiten wegessen! Das sind mir die Richtigen! Heisst du etwa Annarhi?! Wenn ich früher mein Happa nich brüderlich teilen wollte, hieß es immer mit boshaft futterneidischem Unterton: "SELBER ESSEN MACHT FETT!" Und ich sporadischen Abständen hab ich das davon. Von daher kommen mir christliche Grundsätze manchmal gar nich so sehr ungelegen. *kichert*

Annarhi

Verfasst: 3. Sep 2007 16:25
von Patrizia
Ich bin zu jedem immer lieb und nett, aber wir reden hier doch von Schoki, da hört das lieb sein auf. :brute: Außerdem war das doch noch nett von mir, denke ich, :|| sonst werden die so dick, wie die Kinder von Landau, und das muss doch nicht sein. Also schön her mit der Schoki und niemand passiert was. :o

Verfasst: 4. Sep 2007 05:00
von Annari
Patty, du machst mir wahrlich gute Laune, an diesem tristen Morgen. Danke!

:knuddel:

LG
Annarhi

Verfasst: 4. Sep 2007 07:57
von Patrizia
Bitte schön, Schätzchen. Ja, heute ist der Morgen auch etwas trist hier im Hunsrück. Also, lass uns Stimmung machen. :knuddel:

Verfasst: 4. Sep 2007 11:43
von Annari
Hör mer bloß uff mit guter Laune. :D Ich hab heut morgen, während ich im Prüfungssaal saß, in dem man ne Stecknadel hätte fallen hören, an dich gedacht und zwar just in dem Moment, als ich mich konzentrieren wollte, hinter mir eine anfing mit Schokoladenpapier zu knistern, Nüsse und andren Süßkram zu essen.

Aber in was für ner Lautstärke! Ich wär bald an die Decke gegangen vor Wut bzw. der, die hinter mir saß, an die Gurgel. Ich mein, wenns jemand schafft, mich während 180 Minuten von 0 auf 180 zu bringen und es nicht schafft, während den paar Stunden mal das Gebiss stille zu halten und nicht umherzufressen, selbst wenn die Kieferbewegungen Gehirntätigkeiten anregen, dann is das schon ne beachtliche Leistung.

In Anbetracht der mir anerzogenen Werte hab ich mich dann schlussendlich dazu entschlossen, nich ausfällig zu werden, sondern mir wie nen Affe die Ohren zugehalten und meinen Stiefel durchzuziehn und schwupps die gute Laune hat sich eingestellt. Die einzig wahre. *ggg*

LG
Annarhi