Irgendwelche Tote oder Verletzte?
Verfasst: 11. Okt 2007 11:28
Mal wieder einige Nachrichten vom aktuellen Weltgeschehn. Dass ihr mir immer schön up to date seid.
Schon wieder nen Amoklauf! Traurig, oder? Dass manche Jugendliche gleich so austicken müssen. Is mir unbegreiflich.
14-jähriger Amokläufer erschoss sich selbst
In Cleveland stürmte ein Jugendlicher seine Schule und feuerte auf Menschen. Die Bedrohten suchten hinter Türen und unter Schulbänken Schutz. Mindestens fünf Verletzte sind in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der Täter hatte sich über einen Schulverweis aufgeregt.
Ein erneuter blutiger Amoklauf in einer Schule hat in den USA Entsetzen ausgelöst: Ein 14-Jähriger betrat am Mittwoch mit Waffen in beiden Händen seine Schule in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio und schoss auf Lehrer wie Mitschüler. Vier Menschen wurden verletzt, der Schütze tötete sich im Anschluss selbst, wie der Bürgermeister von Cleveland, Frank Jackson, vor Journalisten sagte. Der Fall weckt düstere Erinnerungen an die Amokläufe an der Columbine High School in Colorado und an der Virginia Tech in Virginia, bei denen jeweils zahlreiche Menschen getötet wurden.
Nach Zeugenberichten waren nach den ersten Schüssen aus dem Schulgebäude der Success Tech Academy panische Schreie zu hören. Schüler und Lehrer schlossen sich hastig in den Klassenzimmern ein, suchten Schutz unter Tischen und in Abstellräumen. Zwei Lehrer und zwei Schüler wurden durch die Schüsse verletzt. Die Polizei, die das Gebäude stürmte, fand den Leichnam des Schützen schließlich im vierten Stock. „Er hat Selbstmord begangen“, bestätigte Bürgermeister Frank Jackson später bei einer Pressekonferenz. Örtliche Medien hatten zunächst berichtet, der Schütze sei von der Polizei erschossen worden. In seiner Nähe fanden die Polizisten zwei Handfeuerwaffen, Munition und drei Messer. Möglicherweise sei dem Schützen klargeworden, dass das Gebäude umstellt war, sagte Polizeichef Michael McGrath. Der Amoklauf und auch der Selbstmord des Täters wurden von Überwachungskameras aufgezeichnet. Bei dem Toten handelte es sich nach Polizeiangaben um den 14-jährigen Asa Coon. Dieser war bereits 2006 wegen Misshandlungsvorwürfen einmal festgenommen worden. Am Montag wurde er nach einer Verwicklung in eine Schlägerei vom Schulbesuch ausgeschlossen. „Wir wissen, dass der Schütze Probleme hatte“, sagte der Polizeisprecher McGrath. Das genaue Motiv sei aber noch unbekannt. Mitschüler beschrieben den Jungen als Einzelgänger und „Teufelsanbeter“, der häufiger Witze über das Erschießen von Schülern vor den Augen der Lehrer gemacht habe. „Er sagte mir einmal, wenn er die Schule zusammenschießen würde, dann würde er mich und einen Kumpel laufen lassen“, erzählte ein Schüler dem Nachrichtensender WKYC. „Ich dachte, er wollte sich nur wichtig machen.“
Eltern klagen über mangelnde Sicherheitsvorkehrungen
Einer der bei dem Amoklauf verletzten Schüler konnte bereits nach wenigen Stunden das Krankenhaus verlassen. Der 18-jährige Darnell Rogers zeigte sich schockiert. Er habe nie gedacht, dass so etwas an seiner Schule geschehen könne. „Es kann überall passieren.“ Jackson bestätigte, dass bei der Schießerei insgesamt fünf Personen verletzt worden seien. „Zwei Lehrer, ein 42-jähriger Mann und eine 57 Jahre alte Frau befinden sich in kritischem Zustand“, sagte Jackson Reportern. Dagegen bestehe für drei verletzte Schüler im Alter zwischen 14 und 17 Jahren keine Lebensgefahr.
Mehrere Eltern berichteten in Fernsehinterviews, dass sie sich seit langem bei der Schule über mangelnde Sicherheitsvorkehrungen beschwert hätten. Lediglich im Erdgeschoss habe es einen Sicherheitsbeamten gegeben. Die besonders auf technische Ausbildung konzentrierte High School wurde US-Medien zufolge vor allem von Kindern aus sozial schwachen Familien besucht. In den USA gab es in den vergangenen Jahren mehrere Amokläufe an Schulen. 1999 töteten zwei Schüler der Columbine High School 12 Mitschüler und einen Lehrer, bevor sie sich selbst richteten. Im April tötete der aus Südkorea stammende Cho Seung Hui in der Virginia Tech in Virginia 32 Menschen. Am Sonntag starben nahe der Grenze zu Kanada sechs Menschen bei einem Amoklauf eines ehemaligen Hilfsheriffs. Kritiker machen auch die toleranten Waffengesetze für die blutigen Vorfälle verantwortlich, eine Verschärfung scheiterte bislang an der starken Waffenlobby in den USA.
Schon wieder nen Amoklauf! Traurig, oder? Dass manche Jugendliche gleich so austicken müssen. Is mir unbegreiflich.
14-jähriger Amokläufer erschoss sich selbst
In Cleveland stürmte ein Jugendlicher seine Schule und feuerte auf Menschen. Die Bedrohten suchten hinter Türen und unter Schulbänken Schutz. Mindestens fünf Verletzte sind in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der Täter hatte sich über einen Schulverweis aufgeregt.
Ein erneuter blutiger Amoklauf in einer Schule hat in den USA Entsetzen ausgelöst: Ein 14-Jähriger betrat am Mittwoch mit Waffen in beiden Händen seine Schule in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio und schoss auf Lehrer wie Mitschüler. Vier Menschen wurden verletzt, der Schütze tötete sich im Anschluss selbst, wie der Bürgermeister von Cleveland, Frank Jackson, vor Journalisten sagte. Der Fall weckt düstere Erinnerungen an die Amokläufe an der Columbine High School in Colorado und an der Virginia Tech in Virginia, bei denen jeweils zahlreiche Menschen getötet wurden.
Nach Zeugenberichten waren nach den ersten Schüssen aus dem Schulgebäude der Success Tech Academy panische Schreie zu hören. Schüler und Lehrer schlossen sich hastig in den Klassenzimmern ein, suchten Schutz unter Tischen und in Abstellräumen. Zwei Lehrer und zwei Schüler wurden durch die Schüsse verletzt. Die Polizei, die das Gebäude stürmte, fand den Leichnam des Schützen schließlich im vierten Stock. „Er hat Selbstmord begangen“, bestätigte Bürgermeister Frank Jackson später bei einer Pressekonferenz. Örtliche Medien hatten zunächst berichtet, der Schütze sei von der Polizei erschossen worden. In seiner Nähe fanden die Polizisten zwei Handfeuerwaffen, Munition und drei Messer. Möglicherweise sei dem Schützen klargeworden, dass das Gebäude umstellt war, sagte Polizeichef Michael McGrath. Der Amoklauf und auch der Selbstmord des Täters wurden von Überwachungskameras aufgezeichnet. Bei dem Toten handelte es sich nach Polizeiangaben um den 14-jährigen Asa Coon. Dieser war bereits 2006 wegen Misshandlungsvorwürfen einmal festgenommen worden. Am Montag wurde er nach einer Verwicklung in eine Schlägerei vom Schulbesuch ausgeschlossen. „Wir wissen, dass der Schütze Probleme hatte“, sagte der Polizeisprecher McGrath. Das genaue Motiv sei aber noch unbekannt. Mitschüler beschrieben den Jungen als Einzelgänger und „Teufelsanbeter“, der häufiger Witze über das Erschießen von Schülern vor den Augen der Lehrer gemacht habe. „Er sagte mir einmal, wenn er die Schule zusammenschießen würde, dann würde er mich und einen Kumpel laufen lassen“, erzählte ein Schüler dem Nachrichtensender WKYC. „Ich dachte, er wollte sich nur wichtig machen.“
Eltern klagen über mangelnde Sicherheitsvorkehrungen
Einer der bei dem Amoklauf verletzten Schüler konnte bereits nach wenigen Stunden das Krankenhaus verlassen. Der 18-jährige Darnell Rogers zeigte sich schockiert. Er habe nie gedacht, dass so etwas an seiner Schule geschehen könne. „Es kann überall passieren.“ Jackson bestätigte, dass bei der Schießerei insgesamt fünf Personen verletzt worden seien. „Zwei Lehrer, ein 42-jähriger Mann und eine 57 Jahre alte Frau befinden sich in kritischem Zustand“, sagte Jackson Reportern. Dagegen bestehe für drei verletzte Schüler im Alter zwischen 14 und 17 Jahren keine Lebensgefahr.
Mehrere Eltern berichteten in Fernsehinterviews, dass sie sich seit langem bei der Schule über mangelnde Sicherheitsvorkehrungen beschwert hätten. Lediglich im Erdgeschoss habe es einen Sicherheitsbeamten gegeben. Die besonders auf technische Ausbildung konzentrierte High School wurde US-Medien zufolge vor allem von Kindern aus sozial schwachen Familien besucht. In den USA gab es in den vergangenen Jahren mehrere Amokläufe an Schulen. 1999 töteten zwei Schüler der Columbine High School 12 Mitschüler und einen Lehrer, bevor sie sich selbst richteten. Im April tötete der aus Südkorea stammende Cho Seung Hui in der Virginia Tech in Virginia 32 Menschen. Am Sonntag starben nahe der Grenze zu Kanada sechs Menschen bei einem Amoklauf eines ehemaligen Hilfsheriffs. Kritiker machen auch die toleranten Waffengesetze für die blutigen Vorfälle verantwortlich, eine Verschärfung scheiterte bislang an der starken Waffenlobby in den USA.