Systemkritik (Zinssystem)
Verfasst: 29. Okt 2005 22:33
So ganz im klaren bin ich mir nicht, ob und was ich zu diesem Thema schon bei euch gepostet habe, in jedem Falle aber habe ich dazu inzwischen reichlich Zeug auf Lager, und so fange ich an mit 2 seltsamen Meldungen:
Reale Zinswirtschaft in Computerspielen nicht möglich
Bisher ist es unmöglich reale Wirtschaftsbedingungen in einem Computerspiel zu integrieren, ohne daß das Spiel ad absurdum geführt wird. Wirtschafts- und Aufbauspiele für PC und Spielekonsolen sind ein beliebtes Genre. So kann man sich z.B. bei der Sim City Reihe sich seine Stadt nach eigenen Gesichtspunkten aufbauen und verwalten oder gleich ganze Konzerne aus dem Boden stampfen, wie z.B. bei Industrie Gigant und dessen Nachfolger.
Bisher gibt es aber kein einziges Computerspiel, welches die REALEN Zins- und Geldanlagebedingungen unseres derzeitigen Wirtschaftssystems simuliert. Der Grund ist einfach, es würde nicht funktionieren, das Spiel würde "witzlos" werden. Als Beispiel diene hier das Spiel Civilation. Hier führt man eine Nation und kann u.a. sogenannte Weltwunder errichten, welche dem Spieler besondere Vorteile bringen. Ein Weltwunder ist die Wall Street. Hat der Spieler die Wallstreet errichtet, bekommt er von diesem Zeitpunkt an 5 % Zinsen auf sein Vermögen gutgeschrieben. Pro Runde sind die Zinsen aber auf 50 Geldeinheiten limitiert, d.h. selbst bei einem Vermögen von 10.000 Geldeinheiten, gibt es nur 50 Geldeinheiten Zinsen, keine 500. Der Grund hierfür ist einfach, denn durch zu hohe Zinsgewinne wäre das Spiel viel zu einfach, die Nation, welche die Wall Street als Weltwunder hat, würde überproportional gestärkt werden. Daher limitiert man hier die Zinsen, damit das Spiel auch spielbar bleibt und man wirklich aktiv etwas für den Fortschritt seiner Nation tun muß.
Es gibt kein Computerspiel, welches die realen Bedingungen nutzt, entweder führt die Simulation zu einem Kollaps oder sie ist einfach nur noch witzlos. Das stimmt nachdenklich.
undefined://www.extremnews.com/berichte/wirtschaft/c210ab6269f17
Die wahre Bedeutung von Geld
....
Gier und die Angst vor Knappheit
Während in Wirtschaftsfachbüchern behauptet wird, daß Menschen und Firmen für mehr Weltmarktanteile und Rohstoffe im Wettbewerb stehen, behauptet Bernard Lietaer, daß sie in Wirklichkeit für höhere Profite kämpfen und Weltmarktanteile und Rohstoffe nur dafür benutzen. Gier und die Angst vor Knappheit werden für Bernard Lietaer durch das jetzt praktizierte Geldsystem ständig erzeugt und vergrößert. Er führt als Beispiele an, daß man mehr als genug Nahrungsmittel für alle Menschen produzieren kann und es außerdem ganz ohne Zweifel genug Arbeit für jeden einzelnen gibt. Was wirklich knapp ist, ist das Geld, um dies alles zu bezahlen. Somit liegt die Knappheit nach Ansicht von Bernard Lietaer in den nationalen Währungen selbst. Tatsächlich ist es die Aufgabe der Zentralbanken, diese Geldknappheit zu produzieren und aufrechtzuerhalten. Die Folge ist, daß alle gegeneinander kämpfen müssen, um zu überleben. Geld wird geschaffen, wenn Banken es beschließen. Lietaer führt dazu folgendes Beispiel an: Wenn die Bank an einen Kunden einen Kredit von 100.000 Dollar gibt, ist dies nur der Teil, den der Kunde ausgibt und der dann in der Wirtschaft zirkuliert. Die Bank erwartet aber vom Kunden, daß er im Laufe der nächsten 20 Jahre für diesen Kredit 200.000 Dollar zurückzahlt, kreiert jedoch diese zweiten hunderttausen Dollar - die Zinsen - nicht selbst. Statt dessen schickt die Bank den Kunden in die feindliche Welt, um gegen jeden zu kämpfen, damit der Kunde die zweiten hunderttausend Dollar erarbeitet.
"Es müssen die einen verlieren, damit andere gewinnen. Einige müssen Schulden machen, damit andere Zinsen erhalten".
Wenn also Banken die Kreditwürdigkeit ihrer Kunden überprüfen, prüfen sie in Wirklichkeit, ob die Kunden in der Lage sind, gegen andere Menschen zu kämpfen und den Wettbewerb zu gewinnen, ob sie es schaffen, die zweiten hunderttausend Dollar aufzutreiben, die nicht von der Bank geschaffen wurden. Und wenn die Kunden es nicht schaffen, verlieren sie ihr Haus oder was immer sie sonst an Sicherheit angegeben haben......
undefined://www.holis.de/wiso/dwbvg.php
Und nun will ich nicht, wie es üblich geworden ist, in diesem Zusammenhang die Thora oder Mose zitieren sondern beim Neuen Testament bleiben, und seiner eindringlichen Lehre des
Kapibalismus
LUKAS 19,26
Ich aber sage euch: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nichts hat, wird auch das genommen werden, was er hat.
LUKAS 19,27
Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürgt sie vor mir!
(Nächstenliebe, biblische)
MATTHÄUS 13, 41
Der Menschensohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alles, was zum Abfall verführt, und die da Unrecht tun, und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein. (Ausschwitz, biblisches)
OFFENBARUNG 19;17f
Kommt, versammelt euch zu dem großen Mahl Gottes und eßt das Fleisch der Könige und der Hauptleute und das Fleisch der Starken und der Pferde und derer, die darauf sitzen, und das Fleisch aller Freien und Sklaven, der Kleinen und der Großen! (Kanibalismus, biblischer)
Mahlzeit
Zitate aus undefined://www.unmoralische.de/bibellex.htm
Offensichtlich hat unsere neue globale Weltordnung nichts anderes als Machiavelli im Kopf.
Der Fürst (Machiavelli):
Kapitel 5: Auf welche Weise man die Städte oder Fürstentümer regieren muß, die vor ihrer Eroberung nach eigenem Gesetz lebten:
Regionen, die gewohnt waren in Freiheit und nach eigenen Gesetzen zu leben erhält man am besten, indem man ausgesuchte einheimische Bürger als Regierung einsetzt (Oder man liefert das eroberte Gebiet der völligen Zerstörung aus. Dies wäre die sicherste Methode.).
Man sollte aber doch bitte mal bedenken, daß selbst der schon wußte:
,,Nur sie [die Kirchenfürsten] sind Alleinherrscher im Staat und verteidigen ihn nicht; sie haben Untertanen und regieren sie nicht; und obwohl ihre Staaten ungeschützt sind, werden sie ihnen nicht genommen; und obwohl ihre Untertanen nicht regiert werden, kümmern sich diese nicht darum und denken nicht daran, sich ihnen zu entziehen; (...)``, Kap.11
undefined://www.layline.de/geschichte/Machiavelli.html
_______________________________________
"Vorrausgesetzt,dass überhaupt geglaubt wird, ist der Alltagschrist eine erbärmliche Figur, ein Mensch der wirklich nicht bis drei zählen kann und der es gerade wegen seiner geistigen Unzurechnungsfähigkeit nicht verdient, so hart bestraft zu werden, wie das Christentum ihm verheisst"
(Friedrich Nietzsche )
Das genügt vielleicht für den Moment.......
Reale Zinswirtschaft in Computerspielen nicht möglich
Bisher ist es unmöglich reale Wirtschaftsbedingungen in einem Computerspiel zu integrieren, ohne daß das Spiel ad absurdum geführt wird. Wirtschafts- und Aufbauspiele für PC und Spielekonsolen sind ein beliebtes Genre. So kann man sich z.B. bei der Sim City Reihe sich seine Stadt nach eigenen Gesichtspunkten aufbauen und verwalten oder gleich ganze Konzerne aus dem Boden stampfen, wie z.B. bei Industrie Gigant und dessen Nachfolger.
Bisher gibt es aber kein einziges Computerspiel, welches die REALEN Zins- und Geldanlagebedingungen unseres derzeitigen Wirtschaftssystems simuliert. Der Grund ist einfach, es würde nicht funktionieren, das Spiel würde "witzlos" werden. Als Beispiel diene hier das Spiel Civilation. Hier führt man eine Nation und kann u.a. sogenannte Weltwunder errichten, welche dem Spieler besondere Vorteile bringen. Ein Weltwunder ist die Wall Street. Hat der Spieler die Wallstreet errichtet, bekommt er von diesem Zeitpunkt an 5 % Zinsen auf sein Vermögen gutgeschrieben. Pro Runde sind die Zinsen aber auf 50 Geldeinheiten limitiert, d.h. selbst bei einem Vermögen von 10.000 Geldeinheiten, gibt es nur 50 Geldeinheiten Zinsen, keine 500. Der Grund hierfür ist einfach, denn durch zu hohe Zinsgewinne wäre das Spiel viel zu einfach, die Nation, welche die Wall Street als Weltwunder hat, würde überproportional gestärkt werden. Daher limitiert man hier die Zinsen, damit das Spiel auch spielbar bleibt und man wirklich aktiv etwas für den Fortschritt seiner Nation tun muß.
Es gibt kein Computerspiel, welches die realen Bedingungen nutzt, entweder führt die Simulation zu einem Kollaps oder sie ist einfach nur noch witzlos. Das stimmt nachdenklich.
undefined://www.extremnews.com/berichte/wirtschaft/c210ab6269f17
Die wahre Bedeutung von Geld
....
Gier und die Angst vor Knappheit
Während in Wirtschaftsfachbüchern behauptet wird, daß Menschen und Firmen für mehr Weltmarktanteile und Rohstoffe im Wettbewerb stehen, behauptet Bernard Lietaer, daß sie in Wirklichkeit für höhere Profite kämpfen und Weltmarktanteile und Rohstoffe nur dafür benutzen. Gier und die Angst vor Knappheit werden für Bernard Lietaer durch das jetzt praktizierte Geldsystem ständig erzeugt und vergrößert. Er führt als Beispiele an, daß man mehr als genug Nahrungsmittel für alle Menschen produzieren kann und es außerdem ganz ohne Zweifel genug Arbeit für jeden einzelnen gibt. Was wirklich knapp ist, ist das Geld, um dies alles zu bezahlen. Somit liegt die Knappheit nach Ansicht von Bernard Lietaer in den nationalen Währungen selbst. Tatsächlich ist es die Aufgabe der Zentralbanken, diese Geldknappheit zu produzieren und aufrechtzuerhalten. Die Folge ist, daß alle gegeneinander kämpfen müssen, um zu überleben. Geld wird geschaffen, wenn Banken es beschließen. Lietaer führt dazu folgendes Beispiel an: Wenn die Bank an einen Kunden einen Kredit von 100.000 Dollar gibt, ist dies nur der Teil, den der Kunde ausgibt und der dann in der Wirtschaft zirkuliert. Die Bank erwartet aber vom Kunden, daß er im Laufe der nächsten 20 Jahre für diesen Kredit 200.000 Dollar zurückzahlt, kreiert jedoch diese zweiten hunderttausen Dollar - die Zinsen - nicht selbst. Statt dessen schickt die Bank den Kunden in die feindliche Welt, um gegen jeden zu kämpfen, damit der Kunde die zweiten hunderttausend Dollar erarbeitet.
"Es müssen die einen verlieren, damit andere gewinnen. Einige müssen Schulden machen, damit andere Zinsen erhalten".
Wenn also Banken die Kreditwürdigkeit ihrer Kunden überprüfen, prüfen sie in Wirklichkeit, ob die Kunden in der Lage sind, gegen andere Menschen zu kämpfen und den Wettbewerb zu gewinnen, ob sie es schaffen, die zweiten hunderttausend Dollar aufzutreiben, die nicht von der Bank geschaffen wurden. Und wenn die Kunden es nicht schaffen, verlieren sie ihr Haus oder was immer sie sonst an Sicherheit angegeben haben......
undefined://www.holis.de/wiso/dwbvg.php
Und nun will ich nicht, wie es üblich geworden ist, in diesem Zusammenhang die Thora oder Mose zitieren sondern beim Neuen Testament bleiben, und seiner eindringlichen Lehre des
Kapibalismus
LUKAS 19,26
Ich aber sage euch: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nichts hat, wird auch das genommen werden, was er hat.
LUKAS 19,27
Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürgt sie vor mir!
(Nächstenliebe, biblische)
MATTHÄUS 13, 41
Der Menschensohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alles, was zum Abfall verführt, und die da Unrecht tun, und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein. (Ausschwitz, biblisches)
OFFENBARUNG 19;17f
Kommt, versammelt euch zu dem großen Mahl Gottes und eßt das Fleisch der Könige und der Hauptleute und das Fleisch der Starken und der Pferde und derer, die darauf sitzen, und das Fleisch aller Freien und Sklaven, der Kleinen und der Großen! (Kanibalismus, biblischer)
Mahlzeit
Zitate aus undefined://www.unmoralische.de/bibellex.htm
Offensichtlich hat unsere neue globale Weltordnung nichts anderes als Machiavelli im Kopf.
Der Fürst (Machiavelli):
Kapitel 5: Auf welche Weise man die Städte oder Fürstentümer regieren muß, die vor ihrer Eroberung nach eigenem Gesetz lebten:
Regionen, die gewohnt waren in Freiheit und nach eigenen Gesetzen zu leben erhält man am besten, indem man ausgesuchte einheimische Bürger als Regierung einsetzt (Oder man liefert das eroberte Gebiet der völligen Zerstörung aus. Dies wäre die sicherste Methode.).
Man sollte aber doch bitte mal bedenken, daß selbst der schon wußte:
,,Nur sie [die Kirchenfürsten] sind Alleinherrscher im Staat und verteidigen ihn nicht; sie haben Untertanen und regieren sie nicht; und obwohl ihre Staaten ungeschützt sind, werden sie ihnen nicht genommen; und obwohl ihre Untertanen nicht regiert werden, kümmern sich diese nicht darum und denken nicht daran, sich ihnen zu entziehen; (...)``, Kap.11
undefined://www.layline.de/geschichte/Machiavelli.html
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"Vorrausgesetzt,dass überhaupt geglaubt wird, ist der Alltagschrist eine erbärmliche Figur, ein Mensch der wirklich nicht bis drei zählen kann und der es gerade wegen seiner geistigen Unzurechnungsfähigkeit nicht verdient, so hart bestraft zu werden, wie das Christentum ihm verheisst"
(Friedrich Nietzsche )
Das genügt vielleicht für den Moment.......