Verschiedene Menschen machen sich für Unterschiedliches stark. Die einen dafür, dass es andren gut geht oder schlecht, die andren für sich selber, dass es ihnen schlecht geht oder aber gut, dass sie und/oder andre glücklich sind oder aber todunglücklich.
Als Aktivistin bei „Mensch und Tier“ mit einem einstmals ängstlichen, aber riesigen Herz für Tiere, ganz besonders für Kaiserpinguine, den kleinen Mümmelmännern mit der weißen Brust und dem schwarzen Frack, anlässlich derer auch nen Fotowettbewerb „Die Reise der Pinguine“ stattgefunden hat *GGG* hab ich in unserer Mitgliederzeitschrift letztens, um genauer zu sein, vor einem Jahr nen Bericht gelesen, den vielleicht den einen oder anderen Hunde- bzw. Wolfsliebhaber auch intressiert.
Aktion Tier klärt auf
Wieviel Wolf steckt in einem Hund?
Der Hund stammt bekanntermaßen vom Wolf ab. Auch wenn das bei einigen Hunden kaum noch zu sehen ist. Wie ist das Rudelleben der Wölfe, der Hunde, der Menschen?
In einem Wolfsrudel gibt es Alphawölfe, die Betawölfe und sogenannte Spezialisten. Dass die Alphatiere die Entscheidungsträger im Rudel sind, ist klar. Hundehalter glauben grundsätzlich, sie wären Alphatiere, allerdings stimmt das in den meisten Fällen nicht. Alphatiere bestimmen das ganze Rudelleben, sind aber in der Regel nicht die größten und kräftigsten Tiere. Das sind nämlich die Betatiere. Sie setzen die Entscheidungen der Alphatiere bei den anderen Rudeltieren durch, sollen das Rudel größer erscheinen lassen als es ist und haben die Aufgabe, das Rudel vor Feinden zu verteidigen. Deshalb bekommen sie auch den größten Anteil der erlegten Beute, um ihr Gewicht zu halten.
Spezialisten werden die Jäger, Babysitter und Omegawölfe genannt. Jäger sind zum größten Teil Weibchen. Sie sind kleiner, schmaler und dadurch sehr schnell. Zum Reißen der Beute benötigen sie aber die kräftigeren Männchen. Sie können eine Geschwindigkeit von 60 km/h erreichen und diese auch bis zu einer Stunde halten. Babysitter sind die Wölfe, die das Privileg haben, auf die Welpen der Alphawölfin aufzupassen. In der Regel sind das ältere, erfahrene Wölfe, müssen aber nicht zwangsläufig Weibchen sein. Die Alphawölfin wählt sie vor der Geburt ihrer Jungen aus.
Die Omegawölfe sorgen für das Gleichgewicht innerhalb des Rudels. Sie schlichten Streit zwischen einzelnen Rudelmitgliedern und sind die „Clowns“ der Truppe. Vielleicht kennen Sie das, dass Ihr Hund plötzlich anfängt mit dem Schwanz zu wedeln oder Sie zum Spielen auffordert, während Sie sich gerade über etwas ärgern. Dann nimmt er die Stellung des Omegawolfes ein.
Unterscheiden kann man die Ränge der Tiere an der Fellfarbe, an der Haltung der Rute und am Geruch. Alphatiere haben dunkles Fell an Augen und Ohren und einen schwarzen, breiten Streifen vom Nacken bis zur Schwanzspitze. Ihre Rute steht immer hoch und sie haben einen intensiven Geruch. Betatiere haben eine neutrale Fellfarbe und halten ihre Rute waagerecht. Spezialisten sind sehr hell und halten ihre Rute unten um ihre Unterwürfigkeit zu demonstrieren. Es ist genau aufgeteilt, welches Rudelmitglied welche Beuteteile bekommt. Dadurch entstehen die unterschiedlichen Fellfarben und die unterschiedliche Intensität des Geruchs.
Fortpflanzen dürfen sich nur die Alphatiere. Die Alphawölfin unterdrückt die Läufigkeit der anderen Weibchen durch ihr extrem dominantes Auftreten, dass schon mehrere Monate vor ihrer Läufigkeit beginnt. Falls aber ein Alphatier verstirbt, kann es zu einer „Panikvermehrung“ im Rudel kommen, um das Überleben zu sichern. Welchen Rang ein Wolf im Rudel einnimmt, steht oft schon im Welpenalter fest. Z.B. werden die jungen, die sich die mittleren Zitzen der Mutter beanspruchen, ranghöhere Stellungen einnehmen. Denn aus diesen kommt die beste Milchqualität und dadurch werden sie kräftiger als die anderen. Die Wölfin duldet keine anderen Rudelmitglieder in der Nähe ihrer Welpen, so lange bis sie entscheidet, wann das Rudel die Jungen kennenlernen darf und der Babysitter seine Aufgaben übernimmt. (Patricia Krüger, Geschäftsstelle Berlin)
Liebe Grüsse
Miemo
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Das Tier im Menschen
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Miemo
ja, für 24 Euronen 1/2 - jährlich darf jeder Mensch ein Kaiserpinguin sein und bekommt sporadisch interessante Zeitschriften zugeschickt.Azazel hat geschrieben:der Artikel wird shemoon freuen:-)
Ich find, die Tollwut hätte noch erwähnt und näher drauf eingegangen werden können.
Nur über Insekten hab ich noch nix gelesen. Aber in der einen Ausgabe war neben Gammelfleisch usw. die Rede von nem Mann, der eigentlich Jura studiert hat und dann über ne Annonce nen Forschungsauftrag bekam über die Reise der Pinguine zu berichten. Der hat nen Crashkurs in Fotografie gemacht und hat sich dann damit sein kläglich bzw. täglich Brot verdient. Anfänglich hatte der nie Interesse an Biologie, an Tieren oder gar an Forschungsarbeit.
So was ähnliches wär doch vielleicht auch was für deinen Freund, Az. Ich mein, es gibt soviele Dokus über Insekten und Pflanzen usw. Ich hab mal eine gesehn, wo Heuschrecken, Fliegen und Spinnen gefilmt wurden, kleine Geckos usw. in Zeitlupe und Zeitraffer bzw. von ganz nah dran, dass die kleinen Viecher riesengroß erschienen, wie sie sich bewegt und fortgepflanzt haben. Das war megaspannend! Sogar die Flügelmuster von den Flügeln ner Fliege anzugucken, die symmetrische Anordnung, fast wie die Äderchen von nem Ahornblatt z. B. das is Mathematik pur.
Die Fruchtfliege ist ja mein ganz persönlicher Favorit mit ihren zarten feengleichen Flügeln. *ggg* Ich mein, wenn Dein Freund sich um so was kümmert bzw. sich in der Richtung mal erkundigt, vielleicht findet er dann nen Job.
LG
Miemo
