Bella & Samy
Verfasst: 6. Sep 2008 08:03
von Lord_Diabolus
Ich möcht euch eine kleine geschichte erzählen, die mich relativ verwirrt, mich aber auch gleichzeitig beruhigt.
Vor kurzem habe ich einen Dämon erschaffen, der mir helfen sollte, eine Person zu beschützen und auch etwas zu manipulieren (was in ihrem Falle das selbe ist).
Den Namen meines Dämons nenne ich euch nicht, aber was ich euch verrate ist, dass sie (weiblicher Dämon) in der Gestalt von Krähen mit mir Kontakt aufnehmen soll, wenn etwas los ist.
Seitdem kommt es, dass in meiner Nähe oft zwei Krähen sind. Das erstaunliche ist, dass sie nie nach mir rufen und nur dann erscheinen, wenn ich unterwegs bin.
Das wirklich schöne an meiner Geschichte, kommt jetzt:
Zwei Elstern kommen an bestimmten Tagen auf mein Fensterbrett, setzen sich drauf, blicken durch mein Fenster und klopfen mit ihren Schnäbeln gegen die Scheibe.
Sie sind nicht scheu, aber hereinlassen kann ich sie nicht.
Meine Bewegungen scheinen sie doch noch zu verängstigen.
Allerdings irritiert mich ihre Erscheinung jedes Mal aufs Neue.
Das erste Mal, als Bella (Name der Elster, die als erstes zu mir kam) zu mir flog, kam meine überwachte Person mit ihrem Freund zusammen. Was ungefähr vier Wochen hielt.
Das zweite Mal ging mir meine `Freundin fremd (was für mich kein Problem ist, da ich in einer offenen Beziehung lebe. Problem war nur, dass ihre Absichten die falschen waren.).
An dem selben Tag wurde eine Bekanntschaft zwischen meiner überwachten Person und einem Jungen, in den sie sich mittlerweile verliebt hat, geschaffen.
Heute kam das erste Mal Samy angeflogen.
Zuerst kam Bella, dann Samy.
Beide starrten mich an und Bella klopfte gegen mein Fenster.
Ich weiß also heute, dass ich auf meine überwachte Person (meine beste und liebste Freundin) Acht geben muss.
Zur Belohnung legte ich meinen lieben Gefährten Bella und Samy ein goldenes Schmuckstück auf die Fensterbank (Elstern und Schmuck = Glück allein

).
Was haltet ihr davon?
Bei Bedarf kann ich euch sogar ein Video zeigen, das ich gedreht habe.
Leider hab ich eins der zwei Videos gelöscht.
Auf dem ersten, das mir verloren ging, kam nur Bella allein und klopfte unglaublich süß gegen meine Scheibe.
Gruß
Lord Diabolus
Verfasst: 6. Sep 2008 08:48
von Lord_Diabolus
Etymologie und Benennung [Bearbeiten]In der Antike verwendeten sowohl Aristoteles als auch Plinius der Ältere und Claudius Aelianus für die Elster und den Eichelhäher dieselbe Bezeichnung. So nannten sie ersteren Vogel wegen des langen Schwanzes Pica varia longa cauda (insignis) und letzteren wegen seines bunten Gefieders Pica varia (insignis). Im Jahre 1758 gab Carl von Linné der Elster den lateinischen Namen Corvus pica.
Der Name Elster ist etymologisch abgeleitet vom althochdeutschen Wort „Agalstra“ [mhd. elster, agelster, ahd. agalstra] [24], bei welchem im Laufe der Sprachentwicklung der Anfang und das Ende weggefallen sind. So haben sich viele Synonyme entwickelt: Alster, Atzel, Hatzel, Ägerste, Algarte, Agelhetsch, Agerist, Schalaster, Schalester, Scholaster, Schulaster, Schagaster, Aglaster, Agelaster, Agerluster, Heste, Heister, Egester, Hutsche, Kekersch, Krückelelster, Hetz, Hetze, Häster. Aber auch die Namen „Gartenkrähe“ und „Diebsch“ waren in Gebrauch. Auf ihre Stimme bezogene Namen waren „Gackerhätzel“ oder „Tratschkatel“.
Im Englischen wird sie „Magpie“ genannt. Dabei ist die Vorsilbe „mag“ als die Kurzform für „Margaret“ zu verstehen, die als Spitzname für eine geschwätzige Person verwendet wird, und spielt sicher auf das Schäckern (eng.: „mag-mag-mag“) des Vogels an. Der zweite Wortteil stammt von der lateinischen Bezeichnung „pica“ ab und ist auch im französischen Namen der Elster, „pie bavarde“, zu finden.[25]
Ihren Beinamen „diebisch“ tragen die Vögel zu Unrecht. Dennoch hält sich hartnäckig die Vorstellung, Elstern trügen gerne glänzende Gegenstände in ihre Nester ein. Rossini hat 1817 sogar eine Oper „La gazza ladra“ („Die diebische Elster“) zur Aufführung gebracht. Tatsächlich sammelt die Elster Sachen, um sie zu untersuchen, und – falls möglich – wegzutragen. Besonders interessant sind für sie rundliche, silbrig glänzende Gegenstände, die sie einzeln unter ein wenig Laub oder Gras versteckt. Man nimmt an, dass die Handlungsweise des Futtersammelns und -hortens aus Neugier und Spieltrieb durch dieses Verhalten erhalten oder trainiert wird. Ein gewisses Interesse an blinkenden Objekten teilen Elstern mit vielen Vogelarten. Den Ruf, diese auch zu stehlen, verdanken sie vermutlich dem Umstand, dass sie manchmal beim Verstecken von Nahrungsvorräten beobachten können oder der Tatsache, dass sie Nesträuber sind.
Mythologie und Kult [Bearbeiten]In der germanischen Mythologie war die Elster sowohl Götterbotin als auch der Vogel der Todesgöttin Hel. Man assoziierte sie mit Unheil, Leid und Not. Im europäischen Mittelalter und zur Zeit der Hexenverfolgung galt sie – wie Krähen, Raben und schwarze Katzen auch – als Hexentier oder gar als Hexe selbst. Sie war zeitweise auch als Seelenräuberin in Verbindung mit dem Satan bekannt. Zudem wurde sie als „Galgenvogel“ mit dem Tod in persona assoziiert. Seit dieser Zeit trägt sie in Europa den Ruf, „diebisch“ zu sein. In der griechischen Mythologie war sie ein Vogel des Gottes Dionysos. In iranischen Erzählungen war sie der Feind der Heuschrecke, die sie zerstört hatte.
Im allgemeinen gilt die Elster in Westeuropa und auf den Britischen Inseln als ein Vogel übler Omen. Dort gilt es als Unglück, diesen „Pechvogel“ zu sehen, besonders wenn er alleine auftritt. Auf den Britischen Inseln gibt es noch immer Beweise für Animalismus und Tierverehrung in Bezug auf die Elster. Sie gilt auch als orakelhafter Vogel. So stellt in Irland eine ans Fenster klopfende Elster eine Todeswarnung dar. Das Töten dieses Vogels brachte auch im Nordosten Schottlands Unglück. In Teilen von Nordengland gilt es als schlechtes Omen, wenn eine Elster den Pfad vor einem von links nach rechts überquert, jedoch als gutes Omen, wenn sie ihn von rechts nach links kreuzt. Im Nordosten Schottlands gilt das Sehen dieses Vogels in einigen Dörfern als Glückszeichen, in anderen als Unglückszeichen. Der Glaube, dass die Elster die Macht habe, sich in einen Menschen zu verwandeln, wurde in Clunie und Perthshire bis zum Ende des 18. Jahrhunderts überliefert.[26] Daher rührt auch der auf den Britischen Inseln (vor allem in England und Schottland, weniger in Wales und Nordirland) weit verbreitete traditionelle Abzählreim, der die Zukunft weissagt. Es gibt jedoch mehrere regionale Versionen, wobei diese vier die bekanntesten sind:
One is/for mirth/sorrow/anger/sorrow,
Two (is)/for grief/mirth/mirth/joy,
Three (is)/for a wedding/wedding/wedding/girl,
Four (is)/for a death/birth/birth/boy,
Five (is)/for heaven/heaven/rich/silver,
Six (is)/for hell/hell/poor/gold,
Seven (is)/for the devil’s ain sell/the de’il’s ain sel’/I can tell you no more/a secret never to be told.
Nach der Christianisierung entstand in England eine Erzählung, nach der die Elster als verflucht gilt, weil sie als einziger Vogel bei Jesu’ Kreuzigung keine Klagelieder und Trauergesänge angestimmt habe. In der schottischen Überlieferung verdächtigte man sie lange Zeit, einen Tropfen von Satans Blut unter der Zunge zu tragen.
In Frankreich und Deutschland glaubten die Menschen auch, dass es Unglück brächte, eine Elster zu töten. Man sagte ihnen nach, dass sie ihre menschlichen Nachbarn vor der Anwesenheit von Füchsen, Wölfen und bewaffneten Menschen warnten. In Poitou wurde ihr zu Ehren kleine Gestecke von Heiden- und Lorbeerzweigen in die Büsche gesteckt. Obwohl es auch in Norwegen tabu war, Elstern zu töten, stahlen die Einheimischen ihre Eier am 1. Mai zum Beltane-Fest. In Bengalen und anderen Teilen Indiens werden auch keine Elstern getötet.
In China (鹊 què) und Japan gilt die Elster als Glücksbotin, die insbesondere ein freudiges Ereignis, meist eine Geburt oder einen Besuch, ankündigt. Der Ursprung dieses Glaubens ist wahrscheinlich in den Legenden der Mandschurei zu finden. Dort wird erzählt, wie die Elster als heiliges Tier Fanscha, einen der Vorfahren der Mandschuren, vor den bedrohlichen Nachbarstämmen gerettet hat. Als die Nordchinesen zusammen mit den Mandschuren das Kaiserreich eroberten, verbreitete sich der Glaube in ganz China. Zur Zeit der Qing-Dynastie (1644–1911) stellten die Mandschuren die Kaiser, so dass ihre Kultur teilweise mit der Han-Kultur verschmelzen konnte, so dass die Elster in der heutigen Form verehrt wird. Einer anderen Erklärung zufolge gelten Elstern deshalb als Freudenbringer, weil sie im Mythos Die Weberin und der Kuhhirt. [27] am siebten Tag des siebten Mondmonats eine Brücke über die Milchstraße bilden und so den getrennten Liebenden ein Zusammenkommen ermöglichen (Qixi-Fest). In Korea wird die Elster als Nationaltier und als Glücksbringer verehrt. In Erzählungen repräsentiert sie die Schwachen und Wehrlosen. Tritt sie metaphorisch als Gegenstück zum Tiger (Erde, Naturgewalten) auf, so steht sie für den Himmel und die göttliche Gewalt.
Bei den nordamerikanischen Indianern ist die Elster ein Geistwesen, das mit den Menschen befreundet ist. Dies zeigt sich in der „Buffalo Race“-Geschichte der Sioux, in der die Elster für die Menschen ein Wettrennen gegen die Büffel gewinnt, so dass sie diese fortan jagen dürfen. Auch bei den Blackfoot tritt die Elster als Verbündeter des Menschen in Konflikt mit den Büffeln auf. In der Legende vom Büffeltanz ermöglicht sie, dass eine Squaw aus dem Ehegelübde mit einem Büffel befreit wird, ihr Vater ins Leben zurückgeholt werden kann und dass über einen Tanz und ein Lied die Harmonie wiederhergestellt wird. Auch bei den Hopi und den südwestlichen Stämmen ist sie ein Totemtier. Auch die Pueblo-Indianer verehrten diesen Vogel in ihren Mythen.
Quelle: Wikipedia.de
Verfasst: 6. Sep 2008 13:55
von Azazel
Ein seltenes Glück Lord Diabolus, aber dafür umso schöner!
Die Manifestation von evozierten Geistern in Tiergestalt ist wahrlich eine feine Sache. Leider hatte ich so ein Erlebnis noch nicht in dieser Art. Mir kommt dabei auch der Rabe Nimmermehr in den Sinn - wohl auch eine Manifestation dieser Art!
Verfasst: 9. Sep 2008 20:27
von Lord_Diabolus
Hier der Beweis, damit ihr seht, dass ich euch nicht anlüge!
:
[url]undefined://de.youtube.com/watch?v=4WCYWbGdqBM[/url]
Unterlegt mit Edvard Grieg's "Aahses Tod".
Verfasst: 10. Sep 2008 07:16
von Azazel
thx - wobei ich Dich sowieso nicht als jemand einschätze der hier lügen würde
Verfasst: 10. Sep 2008 09:17
von Alveradis
Wie schön.
Verfasst: 10. Sep 2008 20:26
von Lord_Diabolus
Ich bin sehr am zweifeln, was die Elstern wirklich für mich bedeuten.
Aber sie haben eine Bedeutung.
Ob es Krafttiermanifestationen sind, weiß ich nicht.
Ein Tier ist nur ein Krafttier, wenn ich glaube, es wäre eins.
Verfasst: 11. Sep 2008 07:27
von Azazel
Eine der Bedeutungen von Elstern ist die des gerissenenen Ganoven
