NASA sorgt mit Konferenz zu außerirdischem Leben für Wirbel
Verfasst: 2. Dez 2010 14:37
Heute, um 11:05 Uhr
NASA sorgt mit Konferenz zu außerirdischem Leben für Wirbel
Mit der Ankündigung einer Pressekonferenz zum Thema außerirdisches Leben hat die US-Weltraumbehörde NASA für erheblichen Wirbel gesorgt.
Auf ihrer Internetseite kündigte die NASA für Donnerstagnachmittag (20.00 Uhr MEZ) eine Pressekonferenz an, auf der über eine "Entdeckung auf dem Gebiet der Astrobiologie diskutiert wird, die Auswirkungen auf die Suche nach Beweisen für außerirdisches Leben haben wird".
Zahlreiche Internet-Blogs füllten sich daraufhin mit Spekulationen von Weltraum- und Alien-Fans. Die NASA wollte aber zunächst keine weiteren Angaben zu der mysteriösen Pressekonferenz machen.
An der Pressekonferenz wird unter anderem die Leiterin des astrobiologischen Programms der NASA teilnehmen. Die Astrobiologie setzt sich mit der Erforschung von Leben im Weltall auseinander, etwa wie Leben entstehen konnte und wie es fortbesteht.
http://www.gmx.net/themen/wissen/weltra ... s-gefunden
« Antwort #5 am: Heute um 14:16:39 »ZitatEs ist wohl etwas wissenschaftlich recht interessantes, aber nichts was die Gerüchteküche und deren wilde Köche befriedigen wird.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/welt ... 09,00.html
Zitat
[...]
Eine der Teilnehmerinnen der Pressekonferenz, Felisa Wolfe-Simon, ist auch Erstautorin eines Fachartikels, der zur gleichen Zeit im US-Fachblatt "Science" veröffentlicht wird. Die Astrobiologin hat die vergangenen Jahre am Mono Lake in Kalifornien geforscht - einem See, dessen Wasser eine so hohe Konzentration von giftigem Arsen enthält, so dass dort eigentlich nichts leben sollte.
Obwohl der "Science"-Artikel eigentlich noch Verschlusssache ist, haben bereits verschiedene englischsprachige Medien die zentrale Neuigkeit verraten: Wolfe-Simon und ihre Kollegen haben im Mona Lake tatsächlich etwas gefunden - ein Bakterium, das das giftige Halbmetall nicht nur aushält, sondern aktiv für sich nutzt.
Dabei handelt es sich tatsächlich um eine aufregende Entdeckung, die - genau wie die Nasa es ankündigte - die Suche nach außerirdischem Leben beeinflussen wird. Dass auf der Erde Mikroorganismen unter derart widrigen Bedingungen existieren, lässt den Schluss zu, dass sich auch auf anderen Himmelskörpern Leben entwickelt hat - und dass es nicht unbedingt so aussehen muss, wie die Menschen es sich bisher vorgestellt haben.
NASA sorgt mit Konferenz zu außerirdischem Leben für Wirbel
Mit der Ankündigung einer Pressekonferenz zum Thema außerirdisches Leben hat die US-Weltraumbehörde NASA für erheblichen Wirbel gesorgt.
Auf ihrer Internetseite kündigte die NASA für Donnerstagnachmittag (20.00 Uhr MEZ) eine Pressekonferenz an, auf der über eine "Entdeckung auf dem Gebiet der Astrobiologie diskutiert wird, die Auswirkungen auf die Suche nach Beweisen für außerirdisches Leben haben wird".
Zahlreiche Internet-Blogs füllten sich daraufhin mit Spekulationen von Weltraum- und Alien-Fans. Die NASA wollte aber zunächst keine weiteren Angaben zu der mysteriösen Pressekonferenz machen.
An der Pressekonferenz wird unter anderem die Leiterin des astrobiologischen Programms der NASA teilnehmen. Die Astrobiologie setzt sich mit der Erforschung von Leben im Weltall auseinander, etwa wie Leben entstehen konnte und wie es fortbesteht.
http://www.gmx.net/themen/wissen/weltra ... s-gefunden
« Antwort #5 am: Heute um 14:16:39 »ZitatEs ist wohl etwas wissenschaftlich recht interessantes, aber nichts was die Gerüchteküche und deren wilde Köche befriedigen wird.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/welt ... 09,00.html
Zitat
[...]
Eine der Teilnehmerinnen der Pressekonferenz, Felisa Wolfe-Simon, ist auch Erstautorin eines Fachartikels, der zur gleichen Zeit im US-Fachblatt "Science" veröffentlicht wird. Die Astrobiologin hat die vergangenen Jahre am Mono Lake in Kalifornien geforscht - einem See, dessen Wasser eine so hohe Konzentration von giftigem Arsen enthält, so dass dort eigentlich nichts leben sollte.
Obwohl der "Science"-Artikel eigentlich noch Verschlusssache ist, haben bereits verschiedene englischsprachige Medien die zentrale Neuigkeit verraten: Wolfe-Simon und ihre Kollegen haben im Mona Lake tatsächlich etwas gefunden - ein Bakterium, das das giftige Halbmetall nicht nur aushält, sondern aktiv für sich nutzt.
Dabei handelt es sich tatsächlich um eine aufregende Entdeckung, die - genau wie die Nasa es ankündigte - die Suche nach außerirdischem Leben beeinflussen wird. Dass auf der Erde Mikroorganismen unter derart widrigen Bedingungen existieren, lässt den Schluss zu, dass sich auch auf anderen Himmelskörpern Leben entwickelt hat - und dass es nicht unbedingt so aussehen muss, wie die Menschen es sich bisher vorgestellt haben.
