Mephisto hat geschrieben:Wie jeder weiss besteht alles aus Energie. Jeder Gegenstand, jedes Element, jedes Lebewesen und jede Bewegung. Wie eine Forschung bewies, würde ein rollender Ball, ohne bremsenden Boden, nach einem Stoss ewig weiterrollen. So denke ich werden die Energiene die aus Handlungen entstehen auch ewig weitergeführt bzw in Gebäuden gespeichert.
Also ich kann den Zusammenhang zwischen bewegter Energie und der Haftung von Energie an Orten noch immer nicht nachvollziehen.
Bewegung =/= Stillstand. Die Bedeutung hab ich allerdings schon verstanden.
Dann versuche ich mich mal an der Eingangsfrage:
Magie ist die reinste
Form von Energie.
Gefühle sind eine
Form von Magie, also sind
Gefühle auch eine
Form von Energie.
Der Tod eines Sterblichen ist eine einzigartige und ganz besondere Erfahrung. Unter den Dämonen erzählt man sich, dass
im Moment des Todes
sämtliche Energie, die im Körper des Sterblichen gespeichert ist (samt Seele/Geist),
freigesetzt wird - auf einen Schlag. Im Falle eines
natürlichen
Todes sind das
Energien (Gefühle) aller Art, wobei das Gefühl der Angst leicht intensiviert ist (Angst vor dem Tod = Angst vor dem Unbekannten).
Im Falle eines
gewaltsamen Todes (Tötung aller Art) verhält sich das jedoch anders. Der Sterbliche ist nicht auf seinen Tod vorbereitet. Es bauen
sich demnach
große Mengen "negativer" Gefühle auf, die der Sterbende
in seiner Überraschung unbewusst aufbaut. Der Sterbende ist zu sehr damit
beschäftigt nach dem "Warum?" seines baldigen Todes zu suchen (oder eventuell durch einen Schock schon bewusstlos geworden), als dass er die riesige
Menge an Gefühlen verarbeiten könnte, die sich in ihm aufbauen. Mit dem Tod kommt es dann zum Energieerguss.
Bleibt noch die Frage, warum die Energie an den Orten haften bleibt und sich nicht zerstreut. Eigentlich ist es ganz einfach zu verstehen, denn so
wie ein einschlagender Blitz oder eine Explosion auf ihre Umgebung einwirken, so tun es nicht messbare Energien auch. Ein Blitz verbrennt die Erde,
eine Explosion wirbelt sie zudem noch auf. Emotionale Energie hingegen verändert ihre Umgebung
nicht empirisch messbar, dafür aber fühlbar.
Denn wie physische Energie nur um ihre physische Umgebung wirken kann, wirkt psychische Energie nur auf ihre psychische Umgebung.
Als Beispiel hierfür dienen
Friedhöfe: die schauerhafte Atmossphäre und die schleichende Angst vor diesen Orten entsteht durch die hohe
Konzentration von
Nekro-Energie (besteht aus Verfall, Verzweiflung, Trauer, Krankheit, eben alles, was die Menschen in den Tod treibt), die
durch die vielen dort beerdigten Toten ergibt. Die
Nekro-Energie verbindet sich mit ihrer Umgebung und wirkt auf empfängliche Wesen
je stärker, je höher die Konzentration der Energie dort ist.
Ist die Energiemenge groß genug, kann durch diese auch ein unabhängiges Geistwesen (ähnlich wie ein Egregore?) entstehen.
Ein anderes Beispiel sind
Schlachtfelder. Gewisse Schlachtfelder beherbergen meist bis heute noch große Mengen der Emotionen, die
durch die
vielen gewaltsamen Tode erzeugt worden sind. Das Schlachtfeld von
Hachimanbara bei
Kawanakajima in Japan ist eines der Energiefelder, bei
denen man die Auswirkungen der Schlacht noch heute spüren kann.
Das dortige
Blutvergießen hat solch große Mengen an
Hass und Angst hinterlassen, dass viele Japaner sich darin einig sind, dass ein Besuch
dieses Ortes keine gute Idee sei - glaubt man daran, raubt die Luft dort den Anwesenden den Verstand (Gefühle beherrschen den Verstand).