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und wieder ein Massaker in den USA
Verfasst: 15. Dez 2012 09:01
von Azazel
Newtown-Massaker
was muss noch passieren in dieser kaputten Gesellschaft bis man auf die Idee kommt die gesellschaftliche Philosophie zu hinterfragen und die Waffengesetze zu ändern?
'Gods own country' ist wohl schon lange von seinem Gott verlassen worden
Re: und wieder ein Massaker in den USA
Verfasst: 15. Dez 2012 15:33
von Thefalus
Azazel hat geschrieben:Newtown-Massaker
was muss noch passieren in dieser kaputten Gesellschaft bis man auf die Idee kommt die gesellschaftliche Philosophie zu hinterfragen und die Waffengesetze zu ändern?
Die absoute Lieblingswaffe der amerikanischen Amokläufer ist die österreichische Glock-Pistole, von der jedes Jahr eine halbe Million nach USA verkauft werden. Auch der aktuelle Amokläufer hatte eine Glock. Auf Platz 2 und 3 der Liste der verwendeten Pistolen steht die Walther P22 und die Sig Sauer P232. Beides Waffen aus Deutschland, Gesamtexport nach USA liegt bei einer viertel Million verkaufter Waffen pro Jahr. Auf dem 4. Platz dann Italien mit der Beretta "M9" (92FS) mit 130.000 Stück/Jahr. Insgesamt verkauft Europa, das selbst über strengste Waffengesetze verfügt, fast eine Million Handfeuerwaffen pro Jahr nach USA.
Waffengesetze in USA ändern? Ja, keine Frage. Allerdings ist das Recht Waffen zu besitzen in den USA
Teil der Verfassung. Also nicht mal so auf die Schnelle zu machen. Es gibt bis dahin viele Fragen zu klären, zum Beispiel wie der aktuelle Amokläufer überhaupt in die erst kürzlich auf Hochsicherheit getrimmte Grundschule gelangen konnte. Die Zeit können die Europäer nun sehr gut nutzen um über ein sofortiges Exportverbot von Handfeuerwaffen nach USA nachzudenken. Auch wenn dieser Schritt das Problem an sich nicht lösen wird, wäre es doch immerhin das richtige Signal.
Thefalus
Re: und wieder ein Massaker in den USA
Verfasst: 15. Dez 2012 16:13
von gabor
....aber ein Signal,welches den Umsatz schmälern würde....von daher,wird das wohl eher nicht passieren!
....und ausserdem find ich es recht praktish,wenn sich Irre gegenseitig strafen.....da bleibt Gott wenigstens aussen vor!
Immer bereit!
Re: und wieder ein Massaker in den USA
Verfasst: 16. Dez 2012 09:07
von Azazel
ich weiß dass Deutschland relativ unbemerkt einer der größten Waffenexporteure ist.
Das Gegenargument der Waffenlobby wird sowieso sein - hätten alle Grundschulkinder Waffen gehabt, dann hätte der Amokläufer keine Chance gehabt und schlechte Noten gibt es dann wohl auch nicht mehr...
Re: und wieder ein Massaker in den USA
Verfasst: 16. Dez 2012 15:48
von Thefalus
Oh, es gibt ja immerhin ein Exportverbot der EU für das Narkosemittel Thiopental-Natrium nach USA, weil der Stoff dort für Hinrichtungen mit letaler Injektion vorgeschrieben ist. Die Medikamentisierung von Hinrichtungen sei, so die EU, ein eklatanter Verstoß gegen die medizinische Ethik.
Cool. Wenn dann der Amokläufer Adam Lanza nach seinem Prozeß die Giftspritze bekommt, klebt sein Blut schon mal nicht an den Händen der Europäer. Ich glaub, ich krieg Pickel!
Thefalus
Re: und wieder ein Massaker in den USA
Verfasst: 16. Dez 2012 20:04
von Zerberus
ihr kennt meine meinung mittlerweile zur genüge . ich bin absolut pro waffen , aber nur in händen in die sie auch gehören . das muss sichergestellt werden , beispielsweise wie hier in deutschland .
und bevor ihr wieder darüber diskutiert warum in deutschland ein wirtschaftszweig getötet werden soll, der ein hohes maß an steuereinnahmen und arbeitsplätzen stellt , sollte man sich lieber einmal fragen was die jungen leute alle dazu treibt menschen töten zu wollen . das übel sollte man immer an der wurzel packen .
was nützt es , wenn ich einem selbstmörder 5 mal den strick wegnehme ? die frage ist warum er sich hängen möchte .
im übrigen würden sich colt und browning eins ins fäustchen lachen . ich bin absolut gegen dieses gutbürgertum der deutschen , mit gutem vorbild voran zu gehen , aber gleichzeitig desshalb als kleiner arbeiter ausgeweidet zu werden wie eine weihnachtsgans .
Re: und wieder ein Massaker in den USA
Verfasst: 16. Dez 2012 20:26
von Ich
Azazel hat geschrieben:Das Gegenargument der Waffenlobby wird sowieso sein - hätten alle Grundschulkinder Waffen gehabt, dann hätte der Amokläufer keine Chance gehabt ...
Tja, die werden sich wohl - wie immer - auf den zweiten Zusatzartikel ihrer Verfassung aus dem Jahre
1791 berufen.
Denen wird
gerade dort aufgrund der enormen Gewinne (und der damit einhergehenden Macht und Einflußnahme) sowieso niemand
ernsthaft ans Bein pinkeln.
Azazel hat geschrieben:ich weiß dass Deutschland relativ unbemerkt einer der größten Waffenexporteure ist.
Nach den USA - die diesbezüglich mit weitem Abstand unangefochten den
1. Platz belegen - folgen China, Frankreich, Großbritannien, Rußland, Israel und die BRD (auf Platz 7), wenn Ich nicht irre.
Allerdings ist diese Aufzählung auch eher grob, da man
u.a. in diesem Geschäft auch Lizenzen zur Produktion an andere Länder verkauft, es sich - je nach Abnehmer und Interessen - um verschiedenste (Kriegs-)Waffen - von Handfeuerwaffen, Minen usw. (welche auch kopiert werden) bis hin zu Panzern und Kampfflugzeugen etc. - handelt und man grundsätzlich natürlich sowieso (aus diversen Gründen!) an einer Verschleierung interessiert ist. Darüberhinaus sind auch noch - primär in Krisengebieten - viele Waffen aus der Zeit des "Kalten Krieges", die schon durch X Hände gegangen sind, im Umlauf.
Logischerweise sind die vielen getarnten (mitunter illegalen) Waffengeschäfte, die auch von diversen Regierungen bzw. deren Behörden (z.B. unter Einschaltung von Strohmännern, Scheinfirmen und/oder Drittländern) initiiert werden, dabei nicht berücksichtigt. Von diesen sind ja auch schon einige in der Vergangenheit aufgeflogen - allerdings dürfte
das wohl nur die Spitze des Eisberges darstellen.
Ansonsten berichten die Medien in der Regel ja auch kaum darüber. Wer hat denn z.B. schonmal davon gehört, daß der bekannteste italienische Autohersteller zugleich auch der größte Waffenproduzent dieses Landes (welches sich übrigens ebenfalls unter den "Top 10" beim Waffenexport befindet) ist?
Azazel hat geschrieben:'Gods own country' ist wohl schon lange von seinem Gott verlassen worden
Wenn man sich deren kontextbezogene Geschichte, die sich kontinuierlich wie ein roter Faden bis hin zur Gegenwart erstreckt, mal genauer anschaut, dann war das wohl
schon immer der Fall.
Es ging und geht auch noch zukünftig im globalen Ausmaß ständig weiter (wen' s interressiert:
http://www.youtube.com/watch?v=H84JUfKPqkg ). Das "neue Rom", wenn man so will.
Von daher sind
solche Taten -
u.a. auch gerade deshalb - in dieser Gesellschaft nicht besonders verwunderlich, sondern eher schon eine logische Konsequenz.
Re: und wieder ein Massaker in den USA
Verfasst: 17. Dez 2012 10:30
von Azazel
da hast Du wohl Recht Ich
Re: und wieder ein Massaker in den USA
Verfasst: 17. Dez 2012 17:18
von Thefalus
Es gibt ein interessantes Update: Die Wahington Post hat vor wenigen Stunden berichtet, daß auch eine
Bushmaster XM-15 bei der Tat in Newtown verwendet wurde. Das ist ein Sturmgewehr, das NATO-Munition verschießt und definitiv in USA nicht ohne Waffenschein zu erwerben ist (die Belehrung steht auch ganz unten auf der Page des
Herstellers). Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, daß Sturmgewehre jetzt in USA komplett verboten werden, denn mit so einer Waffe geschah auch der Überfall auf die Ministerin im Jahr 2011.
Thefalus
Re: und wieder ein Massaker in den USA
Verfasst: 18. Dez 2012 00:27
von Ich
Thefalus hat geschrieben:Es gibt ein interessantes Update: Die Wahington Post hat vor wenigen Stunden berichtet, daß auch eine Bushmaster XM-15 bei der Tat in Newtown verwendet wurde.
In den Zeitungen stand schon heute Morgen etwas von einer Bushmaster 223, die nach der Tat angeblich im Pkw-Kofferraum des Täters von der Polizei gefunden wurde (wobei Ich mich frage, warum der Täter diese bei seinem Vorhaben nicht als Primärwaffe eingesetzt hat, da er damit wohl noch viel mehr Schaden hätte anrichten können - vorausgesetzt, daß diese Information so auch korrekt ist).
Darüberhinaus war noch zu lesen, daß auch diese Waffe auf die Mutter des Täters (das erste Opfer) zugelassen war.
Thefalus hat geschrieben:Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, daß Sturmgewehre jetzt in USA komplett verboten werden ...
Ich bin mir da nicht so sicher. Solange man in den USA nicht vorbestraft ist, kann man sich dort - ganz legal -
fast alle möglichen Infanteriewaffen zulegen (auch schwerere Kaliber).
Ich glaube eher, daß es sich auch dabei nur wieder mal um eine der üblichen Scheindebatten handelt. Falls es aber
wirklich Bestrebungen diesbezüglich geben sollte, dann werden wir relativ bald davon hören. Falls das Thema aber allgemein untergeht und man in den kommenden Monaten nichts mehr davon hört (grundsätzlich eine sehr beliebte politische Strategie), dann wissen wir auch Bescheid. Abwarten.
Re: und wieder ein Massaker in den USA
Verfasst: 18. Dez 2012 09:45
von Azazel
wundert mich, dass man aus Profit-Gründen nicht dazu übergeht z.B. Apache-Kampfhubschrauber an Zivil-Personen zu veräußern..

Re: und wieder ein Massaker in den USA
Verfasst: 18. Dez 2012 15:36
von Thefalus
Azazel hat geschrieben:wundert mich, dass man aus Profit-Gründen nicht dazu übergeht z.B. Apache-Kampfhubschrauber an Zivil-Personen zu veräußern..

Wahrscheinlich zu teuer, die Dinger.
Nach jedem Amoklauf steigen übrigens die
Waffenverkäufe sprunghaft an. Ziemlich schizophren das Ganze, aber sobald jemand mit der Knarre wild um sich schießt, wollen alle möglichst viele Knarren kaufen, um sich wehren zu können. Was die Wahrscheinlichkeit des nächsten Amoklaufs wieder erhöht. Das erklärt dann auch, wieso sich diese Fälle immer mehr häufen.
Was ich überhaupt nicht verstehe, ist der Bedarf einer Mutter und Lehrerin an einem militärischen Sturmgewehr für knapp 2000.- $ inklusive scharfer Munition. Aber ich verstehe auch nicht, wie ein Mensch (ihr Sohn) mit Asperger-Syndrom überhaupt zum Amokläufer werden kann. Wirklich extrem rätselhaft, diese Form des Autismus drückt sich doch eher in Gesetzestreue und Ordnungsliebe aus?
Thefalus
Re: und wieder ein Massaker in den USA
Verfasst: 19. Dez 2012 00:24
von gabor
...ja,ja....der Grundtenor des Christentums ist ja auch:"Liebe Deinen Nächsten!"....und was wurde draus gemacht?
Immer bereit!
Re: und wieder ein Massaker in den USA
Verfasst: 19. Dez 2012 06:56
von Ich
Thefalus hat geschrieben:Azazel hat geschrieben:wundert mich, dass man aus Profit-Gründen nicht dazu übergeht z.B. Apache-Kampfhubschrauber an Zivil-Personen zu veräußern..

Wahrscheinlich zu teuer, die Dinger.
Oder aufgrund der dabei durchaus wahrscheinlichen Gefahr eines potentiell erhöhten (und vor den Versicherungsgesellschaften nicht mehr vertretbaren!)
Sachschadens...

Re: und wieder ein Massaker in den USA
Verfasst: 19. Dez 2012 17:18
von Thefalus
Ich hat geschrieben:Oder aufgrund der dabei durchaus wahrscheinlichen Gefahr eines potentiell erhöhten (und vor den Versicherungsgesellschaften nicht mehr vertretbaren!)
Sachschadens...

Warte mal! Was hältst du von diesem Baby hier:
Die russische MIL Mi24/35 muß sich ja definitiv nicht hinter einer Apache 64 verstecken und kostet gebraucht nur 750.000.- Dollar. Guckst du
hier.

Verdammt, das wird ein Spaß!!
Thefalus
Re: und wieder ein Massaker in den USA
Verfasst: 19. Dez 2012 17:38
von Thefalus
Bevor ich es vergesse: Bringt bloß keine Ü-Eier in die USA! Die könnten nämlich u.U. kleine Kinder töten, zumindest sind sie deshalb streng verboten.
"On January 10, 2011, it was reported that a Kinder egg was seized from a woman's car during a random inspection while entering the United States from Canada. She was informed that bringing the egg into the United States could result in a $300 fine. In June 2012 the potential fine per egg was quoted as US$2,500."
Quelle
Wikipedia
Thefalus
Re: und wieder ein Massaker in den USA
Verfasst: 19. Dez 2012 19:48
von Zerberus
da geht es um den sehr verständlichen sachverhalt von schmuggelei innerhalb von lebensmitteln .
vor allem aus kanada

Re: und wieder ein Massaker in den USA
Verfasst: 19. Dez 2012 23:04
von Chaos_
Azazel hat geschrieben: Das Gegenargument der Waffenlobby wird sowieso sein - hätten alle Grundschulkinder Waffen gehabt, dann hätte der Amokläufer keine Chance gehabt und schlechte Noten gibt es dann wohl auch nicht mehr...
Jop, hier zum Beispiel:
http://www.youtube.com/watch?v=LAkY4iLH ... iQ&index=9
Was spricht den gegen das Argument Lehrer zu bewaffnen?
Zerberus hat geschrieben:und bevor ihr wieder darüber diskutiert warum in deutschland ein wirtschaftszweig getötet werden soll, der ein hohes maß an steuereinnahmen und arbeitsplätzen stellt , sollte man sich lieber einmal fragen was die jungen leute alle dazu treibt menschen töten zu wollen . das übel sollte man immer an der wurzel packen .
was nützt es , wenn ich einem selbstmörder 5 mal den strick wegnehme ? die frage ist warum er sich hängen möchte .
Stimme ich voll zu.
Sind Amokläufe nicht ersteinmal ein geselschaftliches Problem? Wir züchtet doch fast schon Amokläufer und wenn dann einer ausrastet fühlt sich wieder keiner Verantwortlich und die Aufmerksamkeit wird auf Nebenkriegsschauplätze gelenkt.
Die Waffen sind doch nur Mittel zum Zweck. Sicher würde weniger passieren wenn es schwerer wäre an Waffen zu kommen aber das löst doch das Problem nicht. Es würde lediglich aus dem öffentlichen Interesse verschwinden, den hey, was interssiert es uns und die Medien schon wenn sich ein potentieller Amokläufer einen Strick nimmt und sich aufhängt ...
Re: und wieder ein Massaker in den USA
Verfasst: 20. Dez 2012 07:16
von ap
Chaos_ hat geschrieben:
Sind Amokläufe nicht ersteinmal ein geselschaftliches Problem? Wir züchtet doch fast schon Amokläufer und wenn dann einer ausrastet fühlt sich wieder keiner Verantwortlich und die Aufmerksamkeit wird auf Nebenkriegsschauplätze gelenkt.
Die Waffen sind doch nur Mittel zum Zweck. Sicher würde weniger passieren wenn es schwerer wäre an Waffen zu kommen aber das löst doch das Problem nicht. Es würde lediglich aus dem öffentlichen Interesse verschwinden, den hey, was interssiert es uns und die Medien schon wenn sich ein potentieller Amokläufer einen Strick nimmt und sich aufhängt ...
Genau so ist es, sehe ich genauso !
Interessant bei dieser Diskussion ist auch die Tatsache, das es nichtmal die US Amerikaner sind, die das liberalste Waffengesetz der Welt haben, sondern die Schweizer! In der Schweiz zum Beispiel gibt es eine alte traditionelle Regelung zur "Heim Aufbewahrung/Heimabgabe der Armeewaffe", d.h. jeder der dort zur Armee geht kann die Waffe die er dort bekommt nicht nur mit nach Hause nehmen, er darf sie auch Nach Ausscheiden aus dem Militär behalten! Dementsprechend weit verbreitet sind dort Armeewaffen/Schußwaffen, da steht die Schweiz den USA in nichts nach, eher im Gegenteil.
Nur, in der Schweiz (und auch nirgendwo anders!) kommt es beiweitem nicht zu derart vielen Amokläufen wie in den USA, noch nichteinmal die Anzahl der Gewaltverbrechen mit Schusswaffengebrauch reichen an die derAmerikaner heran!
Ich denke daher schon, das es auch ein gesellschaftliches Problem, speziell der Amerikaner ist. Denn eines stimmt durchaus, mag es auch noch so nach oberflächlicher Rechtfertigung klingen:
Es sind nicht die Waffen, die Menschen töten. Es sind die Menschen, die Menmshen töten!
Zum Waffengesetz in der Schweiz:
3. Abschnitt: Überlassung zu Eigentum
< Art. 10 Nicht rückgabepflichtige Ausrüstungsgegenstände
> Art. 12 Überlassung der Pistole
Art. 111 Überlassung des Sturmgewehrs
1 Angehörige der Armee erhalten beim Ausscheiden aus der Armee das Sturmgewehr zu Eigentum, wenn:
a.
sie Anrecht auf die Ausrüstung oder auf Teile davon haben (Art. 10);
b.2
sie in den letzten drei Jahren zweimal das obligatorische Programm 300 m und zweimal das Feldschiessen 300 m absolviert haben und dies im Schiessbüchlein oder im Militärischen Leistungsausweis eintragen liessen;
c.
keine medizinischen Dienstuntauglichkeitsgründe vorliegen, die der Überlassung des Sturmgewehrs entgegenstehen. Das VBS bezeichnet die entsprechenden Dienstuntauglichkeitsgründe;
d.3
sie einen gültigen Waffenerwerbsschein nach Artikel 8 Absatz 1 des Waffengesetzes vom 20. Juni 19974 für das Sturmgewehr vorlegen.
2 Wer die Voraussetzungen nach Absatz 1 erfüllt, erhält das Sturmgewehr, mit dem er in der Rekrutenschule ausgerüstet wurde, gegen eine Entschädigung zu Eigentum. Die Entschädigung beträgt:
a.
für das Sturmgewehr 57: 60 Franken;
b.
für das Sturmgewehr 90: 100 Franken.
3 Vor der Überlassung wird das Sturmgewehr durch die LBA zu einer halbautomatischen Einzelfeuerwaffe abgeändert.5
http://www.admin.ch/ch/d/sr/514_10/a11.html
und
3. Abschnitt: Überlassung zu Eigentum
< Art. 11 Überlassung des Sturmgewehrs
> Art. 13
Art. 12 Überlassung der Pistole
1 Die Pistole geht ohne Schiessnachweis ins Eigentum der Angehörigen der Armee über, wenn:
a.
sie Anrecht auf die Ausrüstung oder auf Teile davon haben (Art. 10);
b.1
keine medizinischen Dienstuntauglichkeitsgründe vorliegen, die der Überlassung der Pistole entgegenstehen. Das VBS bezeichnet die entsprechenden Dienstuntauglichkeitsgründe;
c.2
sie einen gültigen Waffenerwerbsschein nach Artikel 8 Absatz 1 des Waffengesetzes vom 20. Juni 19973 für die Pistole vorlegen.
2 Die Pistole wird den Angehörigen der Armee gegen eine Entschädigung von 30 Franken überlassen.4
http://www.admin.ch/ch/d/sr/514_10/a12.html
Wikipedia über die Schweizer Armee:
Schusswaffe
Stgw 90
Taschenmunition
Jeder Soldat ist mit dem Sturmgewehr 90 (SIG 550) als persönlicher Waffe ausgerüstet. Die Ausnahme bilden die Grenadiere der Militärpolizei, Spitalsoldaten und die Sekretärsoldaten der Führungsunterstützung, die eine Pistole 75 (SIG SAUER P220) vom Kaliber 9 mm erhalten. Auch Offiziere und höhere Unteroffiziere sind mit der Pistole 75 ausgerüstet. Sukzessiv erfolgt zudem die Ausstattung mit der Pistole 03 (SIG SP 2009)
Die Angehörigen der Armee können ihre persönliche Waffe zwischen den Dienstleistungen mit nach Hause nehmen. Von 1952 an fasste jedermann ebenfalls die sogenannte Taschenmunition. Diese war dazu bestimmt, dem einzelnen Soldaten im Falle einer Kriegsmobilmachung zu ermöglichen, sich zu seinem Einrückungsort durchzukämpfen. 2007 wurde beschlossen, die Taschenmunition einzuziehen und sie nur den Alarmformationen (v. a. militärische Sicherheit) zu belassen. Die persönliche Waffe kann weiterhin nach Hause mitgenommen werden. Seit 2010 können Armeeangehörige ihre Dienstwaffe kostenlos im Zeughaus hinterlegen und wer nach Dienstpflichtende die Waffe behalten möchte, braucht einen Waffenerwerbsschein.[14]
Die Möglichkeit, dass ausgemusterte Soldaten ihre persönliche Waffe in ihr Eigentum übernehmen können, hat mit dazu geführt, dass die Schweiz eine hohe Dichte an Feuerwaffen aufweist. Nach Angaben der Logistikbasis der Armee befanden sich am 30. November 2010 total 654'562 Armeewaffen zu Hause bei den Wehrmännern/Frauen.[15]
Ein Missbrauch dieser persönlichen Waffen kommt im Verhältnis zur grossen Anzahl verfügbarer Waffen (mit geschätzten 2,3 bis 4,5 Millionen Waffen in Privatbesitz[16]) relativ selten vor.[17][18] Am häufigsten ist der missbräuchliche Einsatz bei Selbsttötungen. Im Zeitraum zwischen 1996 und 2005 wurden in der Schweiz 3'410 Suizide mittels Schusswaffen begangen.[19] Nach verschiedenen Studien wurden über 40 % dieser Schusswaffensuizide mit Armeewaffen verübt.[20] Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) kam im "Faktenblatt Suizide" aufgrund der Auswertung von vier wissenschaftliche Studien auf einen Wert von 49 %.[21] Kurz darauf hat das BAG das "Faktenblatt Suizide" wieder von der Website entfernt. Das Bundesamt für Statistik gibt auf seiner Internetseite an, dass im Jahr 2009 nur 9 % der Schusswaffensuizide mit Armeewaffen (Sturmgewehr und Armeepistole) verübt worden sind.[22] Um diese Angabe entstand eine Kontroverse, da die Zuordnung der Waffen zu den verschiedenen Kategorien nicht schlüssig erscheint[23][21] und auch das Bundesamt für Statistik selbst weist in einem Dokument[24] auf Probleme mit der Vollständigkeit und Qualität der Angaben hin.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Armee
Und nochmal Wiki, über das Schweizer Waffengesetz:
Die schweizerische Waffengesetzgebung gilt als eine der liberalsten der Welt, da Besitz und Erwerb von Waffen und Munition grundsätzlich jedem unbescholtenen Bürger gestattet wird, sofern das Gesetz dazu keine besonderen Bestimmungen enthält. (Zum Umgang mit den privat aufbewahrten Armeewaffen der Milizsoldaten siehe Schweizer Armee#Schusswaffe)
http://de.wikipedia.org/wiki/Waffengesetz_%28Schweiz%29
Re: und wieder ein Massaker in den USA
Verfasst: 20. Dez 2012 15:37
von Thefalus
ap hat geschrieben:Ich denke daher schon, das es auch ein gesellschaftliches Problem, speziell der Amerikaner ist.
Da ist wohl was dran.
Aber was genau ist dann das Problem? Ich kenne dieses Land und seine Einwohner besser als mancher Amerikaner selbst und wenn ich überhaupt eine Auffälligkeit gegenüber Europäern feststellen durfte, dann doch eher, daß die Leute dort im Ganzen irgendwie unbedarft wirken, schüchterner und auch irgendwie harmloser oder anständiger. Alle Aggression, Mord und Totschlag, Drogen und Vergewaltigung sind de facto nur in den Medien vorhanden, in Romanen, in Kinofilmen, in Videospielen und in den (Welt-)Nachrichten.
Eigentlich müßte das das friedlichste Land auf der ganzen Welt sein, denn virtuelle Kriminalität sollte eigentlich niemandem Schaden zufügen können. Es sei denn, ja, es sei denn die Menschen könnten zwischen Fiktion und Realität nicht gut unterscheiden. Beispielsweise Vampirbücher lesen und Draculafilme sehen und dann denken, hey, ich bin ein Real-Vampir! Oder Mangas verschlingen und sich dann als Mangafigur fühlen. Twilight gucken und ein echter (!) Werwolf werden.
Noch vor zwanzig Jahren hätte ich gesagt, niemand ist so blöde nicht zwischen Fiktion und Realität unterscheiden zu können. Aber ich befürchte immer mehr, daß sich da etwas geändert haben könnte. Immer mehr gewinnt das Bild einer geistig degenerierten Gesellschaft Gestalt, denn in der modernen amerikanischen Gesellschaft sind kritisches Denken, Intelligenz und Bildung längst keine Selektionsvorteile mehr.
Der amerikanische Heldenfilm kennt ein Thema, das hier jedem hinreichend bekannt sein dürfte: Ein völlig unschuldiger und harmloser Mensch wird übel geschunden, erniedrigt, vergewaltigt. Ihm wird wirklich alles genommen (Hiob lässt grüßen!), sein Geld, seine Liebe, seine Familie, wirklich alles. Und dann kommt es! Irgendwann hat dieser Mensch genug gelitten, er kann nicht mehr. Sein Leid wird im Film als
Legitimation für eine blutige und rücksichtslose RACHE empfunden. Der Mensch besorgt sich Schusswaffen und läuft AMOK. Und er wird dafür als Held gefeiert!
Mir ist nach wie vor klar, daß das Spielen von "Call of Duty" und das Angucken von Rache-Filmchen einem
normal gebildeten und intelligenten Menschen nichts ausmacht. In einer Gesellschaft allerdings, in der Blödheit zum Feature wird und man Fiktion von Realität nicht mehr unterscheiden kann, sieht das grundlegend anders aus.
Thefalus
Re: und wieder ein Massaker in den USA
Verfasst: 20. Dez 2012 18:49
von Zerberus
Noch vor zwanzig Jahren hätte ich gesagt, niemand ist so blöde nicht zwischen Fiktion und Realität unterscheiden zu können. Aber ich befürchte immer mehr, daß sich da etwas geändert haben könnte. Immer mehr gewinnt das Bild einer geistig degenerierten Gesellschaft Gestalt, denn in der modernen amerikanischen Gesellschaft sind kritisches Denken, Intelligenz und Bildung längst keine Selektionsvorteile mehr.
Der amerikanische Heldenfilm kennt ein Thema, das hier jedem hinreichend bekannt sein dürfte: Ein völlig unschuldiger und harmloser Mensch wird übel geschunden, erniedrigt, vergewaltigt. Ihm wird wirklich alles genommen (Hiob lässt grüßen!), sein Geld, seine Liebe, seine Familie, wirklich alles. Und dann kommt es! Irgendwann hat dieser Mensch genug gelitten, er kann nicht mehr. Sein Leid wird im Film als Legitimation für eine blutige und rücksichtslose RACHE empfunden. Der Mensch besorgt sich Schusswaffen und läuft AMOK. Und er wird dafür als Held gefeiert!
Mir ist nach wie vor klar, daß das Spielen von "Call of Duty" und das Angucken von Rache-Filmchen einem normal gebildeten und intelligenten Menschen nichts ausmacht. In einer Gesellschaft allerdings, in der Blödheit zum Feature wird und man Fiktion von Realität nicht mehr unterscheiden kann, sieht das grundlegend anders aus.
du sprichst mir aus der seele .
ich verstehe auch diese gewaltpolitik nicht die mittlerweile betrieben wird . als ich noch jung war (und das ich ja noch nicht besonders lang her ) gab es noch vernünftigen kinderfunk , keine betreuung der kinder ab 3 monate

und im mittagsfernsehn liefen "normale " sendungen .
ein durchschnittsteeny kommt heute nachhause , wirft seine tasche aufn boden , twittert ersteinmal 3 millionen mal mit seinen freunden . dann muss er sich was zu essen machen , weil mama und papa in trennung leben und mama jetzt 40 stunden am tag arbeiten muss . anschließend wird sich vor den fernseher gesetzt wo "familien im brennpunkt läuft "
noch fragen ? ich bin vor ein paar tagen nachhaus gekommen , hab die glotze angemacht ... so ca. um 1 -2 uhr ........... *klick* ....... (männlein und weiblein in der küche ) er : " ja man , ich hab die alte gefickt und es war geil!"... "aber das war vor deiner zeit was regste dich so auf " sie : "ich glaub dir kein wort ey!" (beides in einer lautstärke von 200 db .)
da hab ich meinen fernseher ausgeschaltet und mich für die menschheit geschämt .
meine meinung dazu ist nach wie vor : in dem moment , wo ich einen heranwachsenden in eine gesellschaft werfe , die vollkommen dekadent und egoistisch handelt , ihn mit themen konfrontiere die für sein alter nicht gedacht sind und ihn mit all seinen problemen im stich lasse , züchte ich mir eine generation von vollidioten und desozialisierten . ihr müsst euch mal die streitgespräche der meisten anhören ... da wird nur geschrieen , aber meistens vollkommen inhaltslos . die wissen nichtmal was sie sagen sollen , aber hauptsache sie schreien .
das große problem sind mittlerweile die generationen von um die 30 bis 50 ..... wenn ich in nem laden stehe und da läuft ein kleines mädchen rum und tritt die leute .... der vater :" lena hörst du bitte auf ? lena bitte ! lena das tut den anderen leuten weh !"
ich hätte mich als kind niemals getraut in tonfällen wie es heute normal ist mit älteren leuten zu reden und ich wusste auch wann ich meinen eltern gegenüber besser gespurt habe

und solche erziehung ist heutzutage nichtmehr mit gold aufzuwiegen .
Re: und wieder ein Massaker in den USA
Verfasst: 22. Dez 2012 02:00
von Daimao_Koopa
@Thefalus:
Ich denke, du gehst den Kernpunkt des Ganzen ziemlich gut an! Was in dieser Rechnung mMn unbedingt fehlt, ist der typisch
amerikanische
Patriotismus! Patriotismus, der oft ziemlich schnell für individuelle (und daher eher unpatriotische) Zwecke
missbraucht wird. Diese Leute, die Amok laufen, tendieren meiner Ansicht nach dazu ihre Gewalttaten mit dem Gedanken
der individuellen
Freiheit zu rechtfertigen.
Person X ärgert mich/diskriminiert mich/steht meinem Willen im Weg -
*Peng* Er stand meiner Freiheit und meinem, von der
Verfassung garantierten, Streben nach Glück im Weg, also war der Mord gerechtfertigt. So einfach kann es sein.
Dann wäre da das in den USA extrem ausgeprägte
Element der Religiösität. Wie du ja weißt, fördert der extreme Protestantismus dort
den Glauben an ein veraltetes (Werte-)System und
belohnt diejenigen, die dabei mitmachen
durch soziale Integration. Kein normaler
Mensch möchte von der Gesellschaft abgetrennt leben, also tut er (der durchschnittliche Amerikaner) alles, um dazu zu gehören und lässt
sich von den Ideologien der Prediger einlullen. Religion, insbesondere der amerikanische Protestantismus, fördert die klare und unbedingte
Unterscheidung in "Gut" und "Böse". Ein durch einen christlichen Zeloten gedrillter Amokläufer, weiß seine Taten demach sehr einfach zu
rechtfertigen - so wie es die Amis allgemein schon seit vielen, vielen Jahrzehnten tun:
"Wir sind die Guten, also sind die die Bösen." Vereinfacht:
"Ich bin der Gute (Christ), also sind alle, die mir im Weg sind, die Bösen."
Tja... und wie ein guter Christ mit den Mächten des Bösen (Man denke an
Bush und die
"Achse des Bösen"!) verfährt, weiß wohl jeder...
Bei Religion wird der bravste und netteste Mensch zur kaltherzigen und grausamen Furie. Stichwort:
Existenzangst!
Re: und wieder ein Massaker in den USA
Verfasst: 22. Dez 2012 02:31
von Ich
Daimao_Koopa hat geschrieben:Person X ärgert mich/diskriminiert mich/steht meinem Willen im Weg - *Peng* Er stand meiner Freiheit und meinem, von der Verfassung garantierten, Streben nach Glück im Weg, also war der Mord gerechtfertigt. So einfach kann es sein. ...
Unterscheidung in "Gut" und "Böse". ... so wie es die Amis allgemein schon seit vielen, vielen Jahrzehnten tun: "Wir sind die Guten, also sind die die Bösen."...
Jap. Schau Dir zudem auch nur mal die Aussagen
in diesen 90 Sekunden (bis ca. 30.00) aus dem von mir o.g. Link hier dazu an:
http://youtu.be/H84JUfKPqkg?t=28m30s
Daimao_Koopa hat geschrieben:... durch soziale Integration.
Ein gutes Stichwort.
Man denke dabei nur mal an die (fehlenden) sozialen Zustände in den USA (etwaige religiöse Motive spielen meiner Meinung nach
in diesem Kontext eine eher untergeordnete Rolle).
Um dem obigen Beispiel treu zu bleiben: Man stelle sich z.B. vor, man wird dort (evtl. sogar "sozial benachteiligt") geboren und wird z.B. krank und muß operiert werden.
Im Normalfall - d.h. ohne Krankenversicherung - ist man dann dort arm bzw. hochverschuldet. Welche Optionen haben diese jungen Leute denn dort schon
wirklich?
Eine mit Sicherheit: die Streitkräfte! Dort erwirbt man u.a. eine anerkannte Ausbildung, man ist krankenversichert etc. ...
Ich glaube manchmal, daß noch weit
mehr System (!) dahintersteckt, als man gemeinhin annehmen möchte.
Re: und wieder ein Massaker in den USA
Verfasst: 22. Dez 2012 03:01
von Daimao_Koopa
Ja, der Link ist wirklich gut! Werd ihn mir Morgen nochmal komplett ansehen. Was mir dazu jetzt jedenfalls einfällt ist,
dass diese Marine-Ausbildung außerhalb von Amerika eigentlich gar so unkontrolliert, bzw. allgemein aggressiv polarisiert
auffällt, wie in dem Video dargestellt. Vermutlich deswegen, weil europäische Militärs da wesentlich "vernünftiger" sind?
Ich frage mich ja, was die amerikanischen Militärs mit einer großen Zahl
solcher Soldaten vorhaben... Paranoia?
Auf jeden Fall wissenswert, dass das Militär beim Thema Zivilgewalt eine nicht unwesentliche Rolle spielt!
Ich hat geschrieben:die Streitkräfte! Dort erwirbt man u.a. eine anerkannte Ausbildung, man ist krankenversichert etc. ...
Ich glaube manchmal, daß noch weit mehr System (!) dahintersteckt, als man gemeinhin annehmen möchte.
Ich wollte dem nochmal hinzufügen, dass Militär
weltweit eine solche integrierende Funktion einnimmt. Nach Schule
und Religion (Kirchen) stellt das Militär weltweit den drittgrößten Integrator für heranwachsende Menschen dar.
Kann ja nicht angehen, dass auch nur ein Gemüt einem dieser Raster - und somit dem Staat - als Werkzeug entgeht, gelle?
Interessant finde ich aber, wie Religion der (größtenteils) einzige Integrator zu sein scheint, der nicht mit staatlich kontrollierter
Pflichtteilnahme verfolgt wird.
Re: und wieder ein Massaker in den USA
Verfasst: 22. Dez 2012 03:28
von Ich
Daimao_Koopa hat geschrieben:Ja, der Link ist wirklich gut! Werd ihn mir Morgen nochmal komplett ansehen. Was mir dazu jetzt jedenfalls einfällt ist, dass diese Marine-Ausbildung außerhalb von Amerika eigentlich gar so unkontrolliert, bzw. allgemein aggressiv polarisiert auffällt, wie in dem Video dargestellt. Vermutlich deswegen, weil europäische Militärs da wesentlich "vernünftiger" sind? ...
Ich frage mich ja, was die amerikanischen Militärs mit einer großen Zahl solcher Soldaten vorhaben... Paranoia?
Wohl eher nicht.
Zu ersterem: Das hat wohl u.a. mehr mit dem ureigenen Sinn bzw. (Haupt-)Zweck und der Größenordnung
dieses US-Truppenteils zu tun (
http://de.wikipedia.org/wiki/United_States_Marine_Corps).
Zu letzterem: siehe z.B. (das gesamte) Video.
Daimao_Koopa hat geschrieben:Auf jeden Fall wissenswert, dass das Militär beim Thema Zivilgewalt eine nicht unwesentliche Rolle spielt!
Hier sollte man allerdings die Tatsache berücksichtigen, daß
die USA fast kontinuierlich (!) Kriege führt bzw. an solchen beteiligt ist, was u.a. die beteiligten (Ex-)Soldaten ja auch häufig abstumpfen bzw. verrohen läßt. Generell trifft dies -
so gesehen - also eher auf (kontinuierlich) kriegsführendes (!) Militär zu.