Orte spiegeln Geschehen wieder?

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Moderator: gabor

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Mephisto
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Orte spiegeln Geschehen wieder?

Beitrag von Mephisto »

Bin relativ neu im Forum, also endschuldigt mich falls ich das hier im falschen Bereich poste. ^^

Ich weis das man nicht viel darauf geben soll was in Filmen gezeigt wird, jedoch ergibt für mich eine Theorie etwas Sinn.
Ich habe in einigen Filmen gesehen (wie z.B.: The Grudge und diversen anderen) das an Orten wie Häuser oder Schiffe "grausame" Taten wiederholt werden, praktisch wie eine Haluzination. Man befindet sich plötzlich zum Zeitpunkt der Tat, wie ein Zuschauer ohne wahrgenommen zu werden. Da meine persönliche Ansicht lautet; dass Zeit wie ein Fluss ist auf dem wir schwimmen, ergibt diese Theorie zum Teil sinn. Also was meint ihr dazu? Wäre soetwas möglich?

MfG
Mephi
Gewalt ist keine Lösung! Mit Worten kann man sowieso mehr Verletzen. ^_^
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Re: Orte spiegeln Geschehen wieder?

Beitrag von Mi+ »

War damals in der Literatur steter Topos, die Werke von Machen und Blackwood herangeführt. Das sattsam bekannte Gespensterhaus.

mi
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gabor
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Re: Orte spiegeln Geschehen wieder?

Beitrag von gabor »

Wenn man um das Geschehene weiss...tun sie es manchmal,wenn nicht,kann man getrost auf`nem Indianerfriedhof übernachten.
Linke Hand zum Gruss!
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Eno
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Re: Orte spiegeln Geschehen wieder?

Beitrag von Eno »

Parapsychologen sind der Ansicht, dass es soetwas wie "psychokinetische Energie" gibt. Die lässt sich bisher nicht mit naturwissenschaftlichen Methoden nachweisen, aber das kann ja noch werden.

Nimmt man einmal an, dass es eine Wechselwirkung zwischen psychokinetischen Energiefeldern und "grausamen Taten" gäbe, dann stellt sich für mich die Frage "Was war zuerst". Entsteht so ein Energiefeld aus der Tat heraus oder motiviert ein vorhandenes Energiefeld den Täter zu seiner Tat...

Es gibt u.a. von Rupert Sheldrake eine Theorie über "morphische Felder"

Gruß
Eno
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ap
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Re: Orte spiegeln Geschehen wieder?

Beitrag von ap »

Mephisto hat geschrieben:Ich habe in einigen Filmen gesehen (wie z.B.: The Grudge und diversen anderen) das an Orten wie Häuser oder Schiffe "grausame" Taten wiederholt werden, praktisch wie eine Haluzination. Man befindet sich plötzlich zum Zeitpunkt der Tat, wie ein Zuschauer ohne wahrgenommen zu werden. Da meine persönliche Ansicht lautet; dass Zeit wie ein Fluss ist auf dem wir schwimmen, ergibt diese Theorie zum Teil sinn.
Errklär mal genauer, ich kann deiner Logik nicht folgen. Inwieweit soll dieses Bild der Zeit etwas mit Orten und grausamen Taten zu tun haben ?
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Mephisto
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Re: Orte spiegeln Geschehen wieder?

Beitrag von Mephisto »

@ ap:

1. Wie jeder weiss besteht alles aus Energie. Jeder Gegenstand, jedes Element, jedes Lebewesen und jede Bewegung. Wie eine Forschung bewies, würde ein rollender Ball, ohne bremsenden Boden, nach einem Stoss ewig weiterrollen. So denke ich werden die Energiene die aus Handlungen entstehen auch ewig weitergeführt bzw in Gebäuden gespeichert.

2. Und was die "grausamen Taten" angeht, ich denke es ist auffallender wenn jemand einem den Kopf abhackt, als wenn jemand n Tässchen Tee trinkt, wenn Du verstehst was ich meine. :D

Naja, soweit dürfte das ablaufen, denke ich mal. Und lacht nicht, mit 17 kann man nicht denken wie ein Professer ende 50. :lol:

MfG
Mephisto
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Re: Orte spiegeln Geschehen wieder?

Beitrag von Mi+ »

Man kann sich aber schulen, Mephisto, jeden Tag die Gelegenheit nutzen so viel wie möglich so gut wie möglich zu tun.

Wie gesagt, das heute noch Häuser existieren die als klassische Spuckhäuser gelten können ist eher selten, die es noch gibt (Und als Burg oder Schloss oder Hotel dies vermarkten) sind teils sehr alt, neue Spukhäuser sind mir nicht bekannt. Ich stelle mir gerade ein Spukhaus im 50er Jahre Stil vor, oder driieben die Plattenbauten, gibt kein Bild.

Gut, jeder der mit Talismanen gearbeitet hat oder auch nur ein Set magischer Waffen geweiht hat weiß das Materie "Information" aufnehmen kann, dennoch scheint unsere fernsehabgestumpfte Zeit (samt der fernsehabgestumpften Menschen) das Impregnieren von "Information" in Materie wohl deshalb schlechter hinzubekommen als vorherige Generationen weil, ich mutmaße mal wild, die Menschen hier so abgestumpft sind das kein Massaker irgendeine Prägekraft mehr entwickeln kann. Zum Vorteil für den okkulten Teil der Menschheit, wenn wir auch noch nach Spukhäusern schauen müßten neben dem Fliesbandjob der Besessenheiten der LSD-Jugend, wir hätten ja gar keine Zeit mehr für ein gutes Buch.

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Daimao_Koopa
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Re: Orte spiegeln Geschehen wieder?

Beitrag von Daimao_Koopa »

Mephisto hat geschrieben:Wie jeder weiss besteht alles aus Energie. Jeder Gegenstand, jedes Element, jedes Lebewesen und jede Bewegung. Wie eine Forschung bewies, würde ein rollender Ball, ohne bremsenden Boden, nach einem Stoss ewig weiterrollen. So denke ich werden die Energiene die aus Handlungen entstehen auch ewig weitergeführt bzw in Gebäuden gespeichert.
Also ich kann den Zusammenhang zwischen bewegter Energie und der Haftung von Energie an Orten noch immer nicht nachvollziehen.
Bewegung =/= Stillstand. Die Bedeutung hab ich allerdings schon verstanden. ;)

Dann versuche ich mich mal an der Eingangsfrage:

Magie ist die reinste Form von Energie. Gefühle sind eine Form von Magie, also sind Gefühle auch eine Form von Energie.

Der Tod eines Sterblichen ist eine einzigartige und ganz besondere Erfahrung. Unter den Dämonen erzählt man sich, dass im Moment des Todes
sämtliche Energie
, die im Körper des Sterblichen gespeichert ist (samt Seele/Geist), freigesetzt wird - auf einen Schlag. Im Falle eines natürlichen
Todes
sind das Energien (Gefühle) aller Art, wobei das Gefühl der Angst leicht intensiviert ist (Angst vor dem Tod = Angst vor dem Unbekannten).

Im Falle eines gewaltsamen Todes (Tötung aller Art) verhält sich das jedoch anders. Der Sterbliche ist nicht auf seinen Tod vorbereitet. Es bauen
sich demnach große Mengen "negativer" Gefühle auf, die der Sterbende in seiner Überraschung unbewusst aufbaut. Der Sterbende ist zu sehr damit
beschäftigt nach dem "Warum?" seines baldigen Todes zu suchen (oder eventuell durch einen Schock schon bewusstlos geworden), als dass er die riesige
Menge an Gefühlen verarbeiten könnte, die sich in ihm aufbauen. Mit dem Tod kommt es dann zum Energieerguss.

Bleibt noch die Frage, warum die Energie an den Orten haften bleibt und sich nicht zerstreut. Eigentlich ist es ganz einfach zu verstehen, denn so
wie ein einschlagender Blitz oder eine Explosion auf ihre Umgebung einwirken, so tun es nicht messbare Energien auch. Ein Blitz verbrennt die Erde,
eine Explosion wirbelt sie zudem noch auf. Emotionale Energie hingegen verändert ihre Umgebung nicht empirisch messbar, dafür aber fühlbar.

Denn wie physische Energie nur um ihre physische Umgebung wirken kann, wirkt psychische Energie nur auf ihre psychische Umgebung.


Als Beispiel hierfür dienen Friedhöfe: die schauerhafte Atmossphäre und die schleichende Angst vor diesen Orten entsteht durch die hohe
Konzentration von Nekro-Energie (besteht aus Verfall, Verzweiflung, Trauer, Krankheit, eben alles, was die Menschen in den Tod treibt), die
durch die vielen dort beerdigten Toten ergibt. Die Nekro-Energie verbindet sich mit ihrer Umgebung und wirkt auf empfängliche Wesen
je stärker, je höher die Konzentration der Energie dort ist.

Ist die Energiemenge groß genug, kann durch diese auch ein unabhängiges Geistwesen (ähnlich wie ein Egregore?) entstehen.

Ein anderes Beispiel sind Schlachtfelder. Gewisse Schlachtfelder beherbergen meist bis heute noch große Mengen der Emotionen, die durch die
vielen gewaltsamen Tode erzeugt
worden sind. Das Schlachtfeld von Hachimanbara bei Kawanakajima in Japan ist eines der Energiefelder, bei
denen man die Auswirkungen der Schlacht noch heute spüren kann.

Das dortige Blutvergießen hat solch große Mengen an Hass und Angst hinterlassen, dass viele Japaner sich darin einig sind, dass ein Besuch
dieses Ortes keine gute Idee sei - glaubt man daran, raubt die Luft dort den Anwesenden den Verstand (Gefühle beherrschen den Verstand).
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gabor
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Re: Orte spiegeln Geschehen wieder?

Beitrag von gabor »

Aber Stalingrad ist doch nun auch schon lange wieder bewohnt.....,Berlin,Dresden und Hamburg auch.
Immer bereit!
P.S.:polit.korrekt....Volgograd
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Daimao_Koopa
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Re: Orte spiegeln Geschehen wieder?

Beitrag von Daimao_Koopa »

Alles eine Frage der Wahrnehmung. Die Blasiertheit der Großstädter steht einer Einfühlung in ihre Umgebung meist im Weg.
Die Leute, die in Großstädten leben, sind einfach zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt, als dass sie genug Ruhe fänden, um
die sie umgebende Energie wahr zu nehmen. Der Glaube spielt dabei, wie ich bereits sagte, auch eine Rolle.

Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob man die Bombadierung einer Stadt mit dem gezielten, perfektionierten Blutvergießen
auf einem Schlachtfeld vergleichen kann. Sicherlich kommt eine Menge Angst auf, wenn dir die Explosionen hunderter
Geschosse um die Ohren fliegen, doch kann man den modernen Fernkampf mit dem (leider veraltetem) Nahkampf nur
schwer vergleichen.

Ein Schwert zu führen erfordert Mut und Entschlossenheit - einen Abzug zu betätigen erfordert gar nichts.
Fernkampf lässt, außer der Angst getroffen zu werden, keine weiteren Gefühle entstehen...

Naja, zurück zum Thema:
Eine andere Möglichkeit wäre, dass die von Gabor genannten Orte, etc. durch die Gefühle und das kulturelle Treiben der
Lebenden "gereinigt" oder viel eher "überlagert" wurden. Schließlich sind auch lebendige Menschen dazu in der Lage ihre
Umgebung zu beeinflussen, oder? Ob diese Beeinflussung bewusst oder unbewusst stattfindet spielt dabei eher keine Rolle.
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Re: Orte spiegeln Geschehen wieder?

Beitrag von Ich »

...
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Re: Orte spiegeln Geschehen wieder?

Beitrag von Zerberus »

Sicherlich kommt eine Menge Angst auf, wenn dir die Explosionen hunderter
Geschosse um die Ohren fliegen, doch kann man den modernen Fernkampf mit dem (leider veraltetem) Nahkampf nur
schwer vergleichen.

nimm mal ein k98 in die hand .... das war mehr nahkampf als im mittelalter mit der armbrust .


es geht ja hier um die spuren die solche taten hinterlassen . bedenke das die soldaten im 1. weltrkrieg auf bestialischste weise durch giftgasangriffe , die im 2. weltkrieg durch splittergranaten , hohlladungen , bajonette usw. getötet wurden . die schlacht um hürtgen in der eifel ist die blutigste der modernen kriegsgeschichte gewesen , die schützengräben nur meter vom feind weg ausgegraben , und die amis mussten kinder und greise töten , weil hitler in seiner letzten geistesumnachtung den volkssturm aus allem zusammengerufen hatte das noch einen arm , oder ein bein hatte .

hiroshima und nagasaki waren auch nicht besser . ich hab mal ein interview mit einem lazarett arzt gesehen der nach dem abwurf unten war . die haut der menschen war ihnen am körper verbrannt , die gliedmaßen hingen zerfetzt und angesengt irgendwo am "körper " insofern man das bei solchen verbrennungen noch so nennen kann . als die leitenden generäle hinter dem abwurf das resultat sahen , wünschten sie sich sie hätten die bombe nie abgeworfen .





vielleicht hat sich in den letzten 20 jahren etwas am grundgreuel des kriegs verändert . die emotionen sind andere , wenn der soldat mit einem joystick und einem tft monitor den panzer bedient , oder mal eben 20 saudi arabier mit einer unbemannten predator drohne tötet , während er ne stunde vorher das aktuelle nachmittagsprogramm im fernsehen gesehen hat , das realistischer und grausamer war als die morde die er gerade begangen hat.



frag mal die leute die aus stalingrad wieder da sind ..... die haben mir geschichten erzählt bei denen ich mir bis heute nicht ausmalen kann wie man weiterleben kann , nachdem man soetwas miterlebt hat .
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Re: Orte spiegeln Geschehen wieder?

Beitrag von Ich »

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Re: Orte spiegeln Geschehen wieder?

Beitrag von gabor »

Da wir sowas zum Glück noch nicht erlebt haben....bleiben eh nur Vermutungen,ABER ich denke es geht doch vorranig um die Emotionen der Getöteten,als um die der "Täter".
Und sehr persönlich ging es auch in einer mittelalterlichen Schlacht nicht zu.Das war ja nun kein fairer Zweikampf,sondern auch eher das "Masse ist Klasse Prinzip".
War vielleicht`n blöde Idee mit meiner Frage.
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