NORIEL! Du wirst doch nich etwa so nett zu mir sein, mir danken, mich verteidigen und vorm zu Zwietracht neigendem Bär schützen wollen. Dann verlieb ich mich noch unsterblich und unsagbar unglücklich in dich und dann gibts wieder böses Blut, getränkt voller Enttäuschung und Bitterkeit wegen unerreich- und unerfüllbarem Verlangen.Noriel de Morville hat geschrieben:Aber Freund Tla, von "Rattus Ratte Rex" (Sehr interessante Wortschöpfung, Freund Azazel...) zu Literatur und besonders Patrick Süsskinds "Parfum"... dies ist doch eine zu begrüßende und sehr erfreuliche Entwicklung...
Habe Dank, Schwärzeste aller Witwen....
Ich habe "Das Parfum" in seinem Erscheinungsjahr gelesen und war sofort absolut begeistert. Die Filmpics zeigten Jean-Baptiste Grenouille anders, als er im Buch beschrieben wird, aber ich freue mich sehr über diese Verfilmung, die ich geniessen werde....
N.
Manchmal denk ich, dass die Bücher, die im Nachherein verfilmt werden teilweise besser sind. Obwohl ich in der Hinsicht auch ziemlich zwiegespalten bin bzw. ne widersprüchliche Meinung besitze. Einerseits find ich, dass Bücher vom Autoren erfordern, so bildhaft und vorstellbar wie möglich zu schreiben, was Zuschauer bei Kino, TV usw. vorgesetzt bekommen. Vielleicht ist der Unterschied andrerseits gar nicht mal zu groß, zumal beim Lesen (dynamische) gedachte Worte vom Gehirn verarbeitet werden und beim Film eben bewegte Bilder und gehörte Worte. (wobei der Unterschied zwischen geschriebene Gedanken Lesen und gesprochene Gedanken hören und mitdenken auch nich ganz unwesentlich ist) Nur denk ich, dass Bücher etwas mehr Spielraum für die Fantasie des Lesers lassen, als von den visuellen Eindrücken von nem Film z.b.
Und viele Filme, denen Bücher zu Grunde liegen, sind einfach nur schlecht und enttäuschend. Wobei "Die Apothekerin" mit Anja Riemann z.B. mir als Film besser gefallen hat. Das Buch fand ich eher langweilig. Genauso wie die Zauberfrau oder das Zauberweib von Hera Lind. Schlichtweg zuviel Dialekt bei den Dialogen, dass jede Seite zu lesen fast unmögliche Gehirnakrobatik ins denkbare Hochdeutsch zu übersetzen ist und ich mir die Schwarte als Film gar nicht erst antun würde. Das Buch hab ich jedenfalls gleich nach den ersten Seiten zugeklappt und in die Ecke gewrackt.
D.h. viele Filme halten nicht, was die Bücher versprechen, was zum Teil auch an schauspielerischer Leistung liegt und einige Bücher werden von den Verfilmungen übertroffen, weil mehr herausgearbeitet werden kann, was das Buch evtl. an schriftstellerischem Talent nicht vermitteln konnte.
Das Parfum werd ich mir jedenfalls ohne große Erwartungen angucken, weil ich das dazugehörige Buch nich kenn. Kannst mir ja im Nachherein sagen, ob es besser, schlechter oder mit dem Buch nicht so direkt vergleichbar ist. Tät misch interessieren.
@Azazel: Wer oder was wird wo, wie, weshalb und warum angezweifelt?! Hab ich was nich mitbekommen?
Liebe Grüße
Schwarze Witwe

