Leben als Strafe?

Hier kann alles nicht-dämonische gepostet werden

Moderator: gabor

Raven

Leben als Strafe?

Beitrag von Raven »

Ich habe mal eine Frage. Ich bin mir nicht sicher, ob sie hierhin gehört. Aber hat etwas dämonisches und okkultes an sich.
Also frage ich einfach.

Kann es sein, das man in der jetzigen temporären Gestalt für verfehlungen aus einem alten Leben bestraft wird? Kann eine Wiedergeburt an sich, überhaupt eine Strafe sein. Für Mord oder gar Selbstmord?
Die Frage mag sich ein wenig merkwürdig anhören, aber sie brennt mir auf der schwarzen Seele.
Kann mir jemand antworten? Wäre nett zu erfahren, was andere dazu sagen.
;)
Noriel de Morville
Beiträge: 1653
Registriert: 30. Sep 2005 19:19

Beitrag von Noriel de Morville »

Diese Frage kann Dir niemand beantworten, höchstens seine Meinung dazu sagen. Kannst Du akzeptieren, daß die absolute Wahrheit nicht existiert?

Reinkarnation und Karnationen sind extrem ausfüllende Thematiken, die nicht so leicht mit einem "JA, KLAR!!!" oder absolutem "NEIN !!!" zu bantworten sind. Dazu müssten die ganzen Glaubenrichtungen, die diese Faktoren beinhalten aufgerollt und durchleuchtet werden. Gerade die östlichen und fernöstlichen Glaubenssysteme sind für den Mitteleuropäer relativ schwierig zu erfassen, da als Backgrund ein gänzlich anderes System dient.

Mache Dich nicht abhängig von Religion und den Meinungen anderer, sorge Dich nicht um Strafe oder Belohnung ( Menschliche Unfähigkeiten, nicht mehr, nicht weniger ) und nimm das Geschenk des Lebens an. Die Dinge sind so wie sie sind, weil sie so sind, wie sie sind. Manchmal muss man gar nicht mehr wissen.

Noriel de Morville
Raven

Leben als Strafe?

Beitrag von Raven »

Natürlich kann ich mich damit abfinden, das es die absolute Wahrheit nicht gib und trotzdem kann ich das Leben nicht immer als Geschenk sehen. So unruhig wie es ist, bleibt wenig Zeit zu Ruhe.

Ich mache mich auch nicht abhänig von Dogmen oder Moralvorstellungen. Davon hab ich mich schon lange abgewandt.

Ich wollte nur wissen was andere dazu sagen.
Lestat de Lioncour
Beiträge: 1650
Registriert: 1. Aug 2005 15:10

Beitrag von Lestat de Lioncour »

Um dieser Frage gerecht zu werden, müsste es ja sowas wie die Sünde, den moralischen Fall, das gebrochene Doktrin, verzerrte gesellschaftlich gelebte Moralvorstellungen geben, an denen sich die Menschen im einzelnen geistig orientieren, halten, oder Ihre Sittenmoral anpassen...nur, wer will solche Grenznormen fürs bürgerliche Auftreten der Bourguasie überhaupt aufstellen ?

gibt es die oder meinen wir nur, dass sie existent sind ?

...wenn nicht jeder es sehr individuell betrachten würde, (mal die judikativ gelebten Richtlinien aussen vor) auch vor einem soziologischen Hintergrund resultierend, denn wer will, kann nicht immer automatisch...

Wer wäre hier Richter und was wäre Mass ?!

Eine kirchliche Institution, oder jede andere Glaubensalternative ?!

Ein ethischer Rat ?!

Die Gesellschaft als kollektives Bewußtsein ?!

Für einen Freigeist wie mich, liegt genau hier der Knackpunkt...

...man muss zuerst den Geist von allem befreien, dass ihn einschränkt, beengt und keinen Raum für Entwicklung gibt....eben auch den Sündengedanken....die Frage der ewigen Schuld und die absolut vom Klerus eingepflanzte Vorstellung des zu lebenden Leidensweges für eine nicht existierende Frömmigkeit, in einer paganen Welt der Wirtschaftlichkeit ...

Deswegen glaube ich nicht an Schuld in Verbindung mit Karma, nicht an die Verdammnis, sondern betrachte mich und jedes Individuum einzeln, die Situation, aus der vielleicht ein Selbstmord z.b. resultierte....

Ich hab eher Probleme in dieser uns von Medien und Konsum gesteuerten Hybridität des Planeten.


Fehler sind dazu da, um gemacht zu werden, um aus Ihnen zu lernen und zu wachsen...

oder einfach The Curse of Pleasure and Pain
...Greets

Lestat
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PsYcHo [d34ds50t]
Beiträge: 104
Registriert: 11. Dez 2005 15:36
Wohnort: Gemeinsam kämpfen, einsam sterben.

Beitrag von PsYcHo [d34ds50t] »

ich muss noriel zustimmen dies ist eine Frage welcher nur je nach Variablem Gesichtspunkt des Befragtem beantwortet werden kann,

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