diesesmal zu einem Buch, welches die Kritiker und Moralwächter auf den Plan gerufen hat. Jack Ketchum’s Evil aus dem Jahre 1989 welches 2006 neu aufgelegt wurde. Das Buch ist wirklich starker Tobak und schafft es beim Leser Wut zu erzeugen.
Der Roman, aus der Sicht eines Jungen geschrieben, erzählt die Geschichte des 12-jährigen Mädchens Megan, dass seine Eltern bei einem Autounfall verloren hat und zusammen mit seiner gehbehinderten Schwester als Zögling zu ihrer Tante Ruth gebracht wird. Ruth..eine Frau Mitte dreißig mit 3 Söhnen zwischen 10 und 13 wurde von ihrem Mann verlassen und ist seitdem frustriert und launisch. Diese allgemein negative Stimmung eskaliert, als die hübsche und unbeschwerte Megan samt ihrer Schwester einzieht. Ruth bündelt ihren Weltschmerz, ihren Hass und ihre sadistischen Neigungen auf das unschuldige Kind. Das Leben wird für Megan zum Terror und als sie letztendlich in einem Kellerloch eingesperrt wird, beginnt ein unvorstellbares Matyrium, denn sie ist nun völlig hilflos den Grausamkeiten der Tante und der sexuellen Neugier der 3 Söhne ausgesetzt...was letztendlich in einer Katastrophe und Tragödie endet.
Gewalt gegenüber Kinder mit Frauen als Täterinnen ist ein Thema, welches die Öffentlichkeit nicht gerne hört, geschweige denn in so drastischer Weise liest.
Wer selbst Gewalterfahrungen durch Eltern ausgesetzt wurde, dem rate ich ab dieses Buch zu lesen – mich selbst, der wirklich harten Stoff gewöhnt ist, erfasste zweitweise ein Grauen und eine Wut auf die Tante, dass ich mich wirklich zwingen miusste das Buch bis zum Ende zu lesen...Evil von Jack ketchum – wirklich starker Tobak sehr realistisch geschrieben....
Evil von Jack Ketchum
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