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Horror, Thriller, Fantasy, Sci-Fi, Mystery

Moderator: Tyger

Lestat de Lioncour
Beiträge: 1650
Registriert: 1. Aug 2005 15:10

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Beitrag von Lestat de Lioncour »

Der selbstgerechte, australische Cyberspace-Fahnder Philipp
fahndet nach einem sogenannten "Feeder", der seine Videos per Internet veröffentlicht bzw verkauft, ein Fettfetischist per exellance, der seine "Feedies"(fettleibige Frauen) auf über 300 Kilo mästet und ihre Herzfunktionen bis zum Tod aufzeichnet und ins Internet stellt.
Er treibt dieses perfide Spiel ins Unendliche, genießt die Macht, über diese "zur Unbeweglichkeit" verdammten Frauen , stellt ihren Erstickungstod gegen Honorar ins Net, füttert die Opfer mit Fastfood, einem Brei aus Fritierfett-Eiweißpulver-Mix bis er schließlich zum letzten Kick ausholt und die Opfer schlachtet, um die nächste schließlich mit dem Leichensaft der Vorgängerinnen per Industrie-Trichter die er der ahnungslosen Delinquentin auf grobmotorische Art und Weise in ihren Schlund versengt zu Tode zu mästen. Jackson wird auf ihn aufmerksam nachdem er die Schutzmechanismen seiner Website knackt.
Alleine macht er sich auf den Weg den Betreiber der Seite zu lokalisieren, doch er findet nur einen weiteren unüberwindbar scheinenden Wall, denn sein Zielobjekt ist ein wohlhabender, junger und schizoider Normalo, der nach außen völlig unauffällig mit seiner schlanken, asiatischen Gattin lebt und arbeitet. Da er keinen Rückhalt von seiner Dienststelle zu erwarten hat, nimmt er die Verfolgung auf eigene Kappe auf und taucht in die bizarre Welt der Fetterotik ein.
Sieht man mal von der mehr als unterirdischen Darstellung der Protagonisten ab, führt dieser Streifen uns an die Grenzen des guten Geschmacks. Teilweise recht eklig in Szene gesetzt, spiegelt er die grenzwertigen Abgründe menschlichen Extremfetischismusses wieder bis hin zu dem Genre des Snuff.
Nichts für schöngeistige und zarte Gemüter.
Wer den Würgfaktor sucht, kommt voll auf seine Kosten.
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Da schmecken die nächsten Hamburger doch gleich doppelt so gut
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Mystery
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Beitrag von Mystery »

Habe schon viel von dem Film gelesen, mich aber bis jetzt noch nicht getraut, ihn auch anzusehen... *ein Feigling ist*
Wenn ihn hier schon jemand gesehen hat, kann derjenige ja versuchen, mich zu überzeugen, ihn mir doch mal anzusehen! ;)
Bist du wütend, zähle bis vier, bist du sehr wütend, fluche.
Mark Twain, Erzähler, 1835-1910
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ap
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Beitrag von ap »

Also, hab den auch gesehen, und bin etwas unschlüssig. Anfangs noch recht interessant und vielversprechend.... kommt irgendwie nichts mehr. Irgendwie plätschert der Film weitenteils vor sich hin, ohne wirklich spannend oder langweilig zu sein. Wirklich erwähnenswert ist eigentlich nur der Showdown, selten sowas krankes gesehen. Der Gag am Schluß ist auch Hammer !!
Aaaaaaaaber, was mich am meisten gestört hat und was den Film letztendlich auch runterzieht, sind die Schauspieler, die beiden Hauptdarsteller. Direkt schlecht sind sie nicht, sie sind nur schlecht gecastet und passen gar nicht in Ihre Rollen. Weder ist der Polizist ein glaubhafter Polizist, noch verkörpert der Psychopath seine Rolle wirklich glaubhaft. Das ist sehr schade, denn das ist ausschlaggebend dafür, das dert Film letztendlich nur in Mittelmäßigkeit versinkt.
Aber ne nette Story.
6,5-7/10
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Azazel
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Beitrag von Azazel »

ist nicht mein Ding...
Annari

Beitrag von Annari »

:shock:

Au weia, Lestat. Selbst auf die Gefahr hin, dass ich die Schuldige bin, wenn dir mal was ganz, ganz Schlimmes passiert, wie ewig leben müssen z.B. oder selbst dran dumm abnippelst und ich die Böse bin, weil ichs mal geäußert hab, so garstig und unbeliebt wie ich bin - find ichs echt nich gut, dass du dich mit fürsorglichen Männern, die Abartigkeiten heranzüchten, bis der Kran auf Staatskosten ankommen muss, um die Frau aus dem Fenster ins Krankenhaus zu hieven, beschäftigst. Ich krieg gleich Augenkrebs. Ach was sag ich, meine Spiegelbildphobie kehrt wieder.

Was für Menschen mit seltsamen Neigungen es doch gibt...tztztztzt *gg*
Lestat de Lioncour
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Beitrag von Lestat de Lioncour »

Mich schockt ja nichts wirklich mehr an humanoider Entartung, aber als ich diesen Film ansah, dachte ich mir schon, welch kranke Facette menschlichen Seins.
Im Vorspann dieses Streifens wird zwar darauf hingewiesen, dass es sich um Fiktion handeln würde, allerdings lag die Betonung im gleichen Tenor darauf, dass sich derlei Situationen an Grezwerttigkeiten zur selben Zeit im Net abspielen.

wir lernen daraus, nichts auf diesem Planeten ist so entrückt, wie der Mensch.
Annari

Beitrag von Annari »

Feed werd ich mir vielleicht mal angucken. Find ich spannend, genauso wie das Buch "Bestie Mensch" von Müller. Krieg ich demnächst ausgeliehn. *vorfreu* *gg*

lg
Annarhi

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