Sodom

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Zerberus
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Sodom

Beitrag von Zerberus »

Sodom wurde 1983 von Tom Angelripper, bürgerlich Thomas Such (Bass und Gesang), Chris Witchhunter, bürgerlich Christian Dudek (Schlagzeug), und Aggressor, bürgerlich Frank Testegen (Gitarre) in der Tradition der englischen Bands Venom und Motörhead gegründet. Anders als diese Vorbilder baute Sodom jedoch vor allem auf Aggressivität und Schnelligkeit bei ihren Stücken und wurden so sehr schnell zu einer der aggressivsten Heavy-Metal-Bands mit internationalem Ruf. Ihren ersten Plattenvertrag konnten sie 1984 bei der Plattenfirma Steamhammer unterzeichnen, die sie durch ihre beiden Demoalben Witching Metal und Victims of Death überzeugten. Der Gitarrist Aggressor verließ die Band bereits vor den Aufnahmen zur ersten Mini-LP (In the Sign of Evil) und wurde durch Grave Violator ersetzt. Auch dieser blieb nicht lange, und mit Destructor fand die Band dann einen Gitarristen für ihr erstes Album Obsessed by Cruelty.

1987 fand man schließlich in der Altenessener Metalszene in Frank Blackfire einen Gitarristen, der den Ansprüchen der Band gerecht werden konnte. Mit seiner Hilfe reifte der einstige Kultact so zu einer etablierten Metalband. Im selben Jahr nahm die Band die EP Expourse of Sodomy in den Berliner Sound Lab Studios auf, wo sie auch zum ersten Mal mit ihrem später langjährigen Produzenten Harris Johnes zusammenarbeiteten. Die Drei-Track-EP enthielt die Klassiker Sodomy and Lust, The Conqueror und My Atonement, wobei diese erstmals mit einem wirklichen guten Studiosound überzeugen konnte. Ebenso erschien im selben Jahr der zweite Sodom-Longplayer nach Obsessed by Cruelty. Die Band versuchte sich auf Persecution Mania vom satanischen Image früherer Tage zu lösen, was ihnen an dieser Stelle auch gelang. Anstatt über Hexen und Teufel sang Tom Angelripper jetzt über Sexualmörder (Electrocution) oder über den atomaren Vernichtungskrieg (Nuclear Winter). Persecution Mania gilt aufgrund dieser herausragenden Songs als Sprungbrett in die internationale Metal-Szene für Sodom.

1988 ging die Band erstmals auf eine längere Europatour, zusammen mit den US-Thrashern von Whiplash. Auf dieser Tour wurde dann auch das erste Live-Album Mortal Way of Live samt dem zugehörigen Live-Video aufgenommen. Die sogenannte Sodomania-Tour war als reine Promotion-Tour ohne Gage angelegt.

Das Jahr 1989 begann mit einem Konzert im polnischen Kattowitz, dem bisher größten in der Geschichte von Sodom vor über 12.000 Metal-Fans. Wieder in Deutschland nahm die Band unter Harris Johnes ihren neuen Longplayer Agent Orange auf. Das Album erreichte Platz 36 in den nationalen Albumcharts. Als Single wurde Ausgebombt ausgekoppelt, welcher auf der Singleversion mit deutschem Text zu hören ist. Bei diesem Titel wirkte Bela B. von den Ärzten, seit Jahren ein großer Sodom-Fan, im Duett mit. Schon während der Aufnahmen zu Agent Orange distanzierte sich Gitarrist Frank Blackfire zusehends von der Band, was schließlich, wenige Wochen vor der anstehenden Europatour mit Sepultura, in seinem Ausstieg gipfelte. Binnen kürzester Zeit rekrutierte man Uwe Baltrusch, der bereits von der Progressive-Thrash-Band Mekong Delta bekannt war, als Session-Gitarrist.

Als neuen, fest angestellten Gitarristen fand sich schließlich Michael Hoffmann, welcher bereits am Album The interstellar Experience von Assassin mitwirkte.

Es folgte die Aufnahme des neuen Studioalbum Better off Dead, wobei sich die Band sehr vom Agent Orange-Sound entfernte. Better off Dead ist ein klassisches, monumentales Metal-Album, welches neben schnellen Thrash-Titeln wie Bloodtrails auch melancholische Klänge (z. B. Resurrection, das dem verstorbenen Vater Tom Angelrippers gewidmet ist) sowie zwei Coversongs (Turn your head around von Tank und Cold Sweat von Thin Lizzy) enthält. Mit Better off Dead im Gepäck verschlug es die Band zum ersten Mal nach Japan.

Abseits ihres üblichen Stils coverte die Band 1994 Udo Jürgens' Evergreen Aber bitte mit Sahne!. Aktuell besteht die Band aus Tom Angelripper, dem Schlagzeuger Bobby Schottkowski und dem Gitarristen Bernemann. In dieser Besetzung spielen sie seit 1996.

Stil

Musikalisch haben Sodom seit ihren Anfangstagen ihren eigenen Stil aus aggressivem und sehr schnellem Thrash Metal beibehalten. Durch die im Gegensatz zu anderen zeitgenössischen Thrash-Metal-Bands extrem harten Riffs und den sehr rauen Gesang gelten Sodom auch als Wegweiser für den zu der Zeit aufkommenden Death Metal.

Sodom wurden früher oft von der Presse als Kriegsverherrlicher beschimpft, weil sie sich in ihren Songtexten mit Krieg und Gewalt beschäftigten – oft auf recht plakative Weise. Die Fans jedoch behaupten, dass in Wahrheit das Gegenteil der Fall sei. Beim aufmerksamen Lesen bemerke man schnell den kritischen Unterton, der dem Ganzen beigemischt sei. So glorifizierten Songs wie Persecution Mania nicht etwa den Krieg, sondern schilderten ihn als ein erschreckendes und traumatisierendes Erlebnis. Oder auch das Lied Ausgebombt "Spielt nicht mit dem Tod, Der Krieg ist nicht mehr weit, Vernichtet eure Waffen, Lernt aus der Vergangenheit". Tom Angelripper sagte auch in einem Interview, dass die gesamte Band gegen Krieg sei, was sich in Liedern wie Remember the Fallen widerspiegele.


Sodom - Agent Orange:

[url]undefined://www.myvideo.de/watch/2369599[/url]

Sodom - Napalm in the Morning:

[url]undefined://www.youtube.com/watch?v=AnB7Mvz4pAE[/url]

Sodom - Bombenhagel:

[url]undefined://www.myvideo.de/watch/2360227[/url]

Sodom - Ausgebombt:

[url]undefined://www.myvideo.de/watch/592341[/url]


Was soll ich sagen ? ich liebe ihre Musik :peace:
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ap
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Beitrag von ap »

Schöner Text !!! Hast du das selber geschrieben oder gecopy&pasted ?? ;)

SODOM ist nicht ganz meine Musik, son altbackener Trash-Metal war einfach nen bißchen vor meiner Zeit. Aber coool sind die Leute um Angelripper schon, hehe... ich wollt mir mal vom Tom Angelripper nen Autogramm holen weil der hätte zur Autogrammstunde im Saturn hier sein sollen, kam aber nicht. Aber der Laden war voller langhaariger Metalmaniacs, da war schon lustig !! :chaos:
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Zerberus
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Beitrag von Zerberus »

ne, der text ist aus wikipedia , aber besser hätt ichs nicht ausdrücken können ;D

vor deiner generation ? dann dürfte ich nurnoch tokio hotel hören :lol:
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Beitrag von ap »

***So, 16.12. SODOM in WÜRZBURG*** , 25 Nov. 2007 16:45

Grad ne Mail reinbekommen:
SODOM im Anschluß an die Metalbörse.
Vorbands: Final Breath, Justice
Ocken: 15VVK/18AK
Wo: Soundpark OST
undefined://www.uftg.de/de/uftg-media-presents
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Zerberus
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Beitrag von Zerberus »

wäre geil .....
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Beitrag von ap »

Also wenn nen paar Leute von hier zusamm komm wär ich evtl. dabei... es sei denn SHINING klappt am 20ten dann hat sichSODOM erledigt..zwei iss zuviel..
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Zerberus
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Beitrag von Zerberus »

also meine sodom lieblingsplatte ist M-16 . das hat sich in den letzten wochen herausgestellt. agent orange steht an 2. stelle ...... da sind die intros immer so ewig lang .......
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Apokalypse
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Beitrag von Apokalypse »

salve,

ich habe nur ein Album "code red" in der limited edition von denen

mfg apo
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Zerberus
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Beitrag von Zerberus »

code red finde ich vom sound her etwas langweilig
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Saiigal
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Beitrag von Saiigal »

hmm... Sodom in Würzburg... wär schon geil. Da könnte ich dann den verpassten Auftritt von Wacken dieses Jahr nachholen =)


Ein Lieblingsalbum hab ich eigentlich nicht... aber Lieblingssongs die sich ständig ändern^^ erst war´s M-16, dann bis vor kurzem Blasphemer und jetzt Fuck the Police
[url]undefined://youtube.com/watch?v=uAabs9yhauU&feature=related[/url]
:har:

Was natürlich auch toll ist, ist Ausgebombt^^ Das darf auf keiner Party fehln xD


grz Saiigal
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Apokalypse
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Beitrag von Apokalypse »

Das ist mein einzigestes Trash Metal Album. Ich hör mir mal die anderen Alben an....
ansonnsten ist Trash net ganz meine Richtung
gibt es eine Band von der man Sagen könnte Kings of Trash auser jetzt Sodom....
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Saiigal
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Beitrag von Saiigal »

SLAAAAAAAAAAAAAAAAAAYEEEEEEEEEEEEEEEEEEER!!! :har:
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Beitrag von Zerberus »

mir gehen ja irgendwie die kiddis auf den sack , die thrash wie "trash" aussprechen . -was soll das heissen ? wir hören "müll" metal ?

wenn sich trottel an eine andere sprache wagen .... :au:
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Beitrag von Apokalypse »

Wenn das eine Anspielung auf meinen Schreibfehler ist, tut mir leid, war net bewusst vorgenommen.
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Beitrag von ap »

Zerberus hat geschrieben:mir gehen ja irgendwie die kiddis auf den sack , die thrash wie "trash" aussprechen . -was soll das heissen ? wir hören "müll" metal ?

wenn sich trottel an eine andere sprache wagen .... :au:
bitteschön...... ich war bis jetzt grad eben der Meinung, das würde Trash-Metal geschrieben udn gesprochen zu werden,m und ja ich dachte das heißt Müll-Metal ist ja nicht böse gemeint, bitte kläert mich auf...
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Beitrag von Apokalypse »

Lange rede kurzer schwachsinn.....
also ich hab mich erkundigt und hab den gleichen Fehler gemacht wie viele andere durch nicht korrektes lesen und falsch übersetzung, unterbewusst anderes gesehen als trash aber es ist nicht so es heißt:

Thrash-Matel

Verben
to thrash niederwerfen |warf nieder, niedergeworfen|
to thrash prügeln |prügelte, geprügelt|
to thrash verhauen |verhieb/haute, verhauen/verhaut |
to thrash verprügeln |verprügelte, verprügelt|

undefined://en.wikipedia.org/wiki/Thrash_metal

was uns meinchmal das bewusstsein vorspielt...

mfg Apo
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Beitrag von Saiigal »

oh mann... solche diskussionen sind imo völlig überflüssig... ist doch vollkommen egal wie man thrash jetzt ausspricht -.- es wissen eh alle was gemeint ist^^ hier in Franken sagt man sowieso "dresch medall" xD


grz
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Beitrag von Azazel »

*g*
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Beitrag von Zerberus »

oh man , was hab ich da schon wieder ausgelöst ......*hinter mülltonnen versteck * ^^ fragt doch einfach wikipedia :

thrash Metal (englisch to thrash: dreschen/prügeln) entstand Anfang der 1980er Jahre als schnellere und extreme Spielart des Metal.

Oftmals wird der Thrash Metal als eine Verschmelzung der Energie und Geschwindigkeit des Hardcore Punk und den Techniken des New Wave of British Heavy Metal bezeichnet. Der ursprüngliche Thrash Metal zeichnet sich vor allem durch schnelles und präzises Riffing aus. Oftmals wurde nur die offene E-Saite in Verbindung mit Powerchords verwendet. Thrash Metal wird allgemein als Ausgangspunkt für die extremen Metalstile, besonders Death Metal, angesehen.
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Beitrag von ap »

ach schade, Müll-Metal hätte mir besser gefallen.... :chaos:



DESTRUCTION wär auch nochn nettes Beispiel oder nicht ?

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