Soviel dazu: http://www.focus.de/politik/ausland/usa ... 43724.html (oder auch: "Im Westen nix Neues"
und wieder ein Massaker in den USA
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Re: und wieder ein Massaker in den USA
Und nun... zurück zum eigentlichen Thema
.
Soviel dazu: http://www.focus.de/politik/ausland/usa ... 43724.html (oder auch: "Im Westen nix Neues"
)
Soviel dazu: http://www.focus.de/politik/ausland/usa ... 43724.html (oder auch: "Im Westen nix Neues"
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Re: und wieder ein Massaker in den USA
war ja auch nicht anders zu erwarten - das beste Beispiel für die Korruption der Politik durch die Industrie
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Re: und wieder ein Massaker in den USA
Jep. Darüberhinaus gab es ja auch nach dem damaligen Fall noch (mindestens) drei ähnlich gelagerte Fälle in Amiland, welche - "mysteriöserweise" - in die dortige Diskussion bislang gar nicht miteingeflossen sind - für mich ein weiteres Indiz für die Verlogenheit derselben (zumindest was die "hohen Stellen" betrifft).
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Re: und wieder ein Massaker in den USA
Ich frage mich ja, wozu braucht ein US-Bürger eine Automatikwaffe zur Selbstverteidigung?
Was kann ein Sturmgewehr, was ein traditionelles Gewehr nicht auch kann? Bevor jemand diese Fragen beantwortet,
sage ich es: zum Töten. Der einzige Unterschied zwischen einem normalen Gewehr und einem solchen, das ganze
Kugelsalven abfeuert, ist, dass der Tod des Ziel wahrscheinlicher wird. Mit Selbstverteidigung hat das nicht mehr
viel zu tun, aber... darum geht es den Waffenlobbyisten sicher nicht; vielmehr geht es nur ums Prinzip - Recht haben.
Wenn man in den USA wirklich derart gegen privaten Feuerwaffenbesitz ist, warum erweitert man dieses Gesetz dann nicht
konsequenterweise? Waffen für alle! Statt einer ollen Tüte gibts für Erstklässler jetzt Gewehre, die so groß sind wie sie selbst!
Oder warum nicht schon früher anfangen: legt dem Neugeborenen doch schon mal ne geladene Knarre in die Wiege. So kann
das Kind schon mal ein wenig Nähe und Beziehung zu seinem Bürgerrecht entwickeln.
Im Optimalfall, würde sich die Brut der Waffennarren auf diese Weise (früher oder später) selbst entsorgen. Was denn??!
Auch Neugeborene (selbst Keimzellen schon
) sind mündige US-Bürger. Als solche haben sie ein Recht auf Leben - und
noch wichtiger, ein Recht eine Waffe mit sich zu tragen.
...Oder noch besser: Waffen für Gefängnisinsassen! Die sind den Wärtern doch total ausgeliefert (...naja, in der Realität haben
selbst bewaffnete Beamte noch ihre Schwierigkeiten mit speziellen Fällen und selbstgebauten Waffen). Ist doch unfair... und auch
noch gegen die Verfassung! Auch Insassen sind mündige US-Bürger...!
Als ob Waffen etwas anderes könnten als zu zerstören...! Geschweige denn Probleme zu beidseitiger Zufriedenheit zu lösen...
Egal welche Argumente die amerikanische Waffenlobby bringen - sie verändern niemals die Natur von Waffen. Waffen können
beschützen...? Letztenendes töten sie aber nur... oder drohen mit dem Tod. Waffen sind formgegebener Tod - nichts anderes!
Ich habe nichts gegen Waffen per se, aber mir gehen diese faulen Ausreden der Befürworter wirklich auf den Geist!
Und was diese schmierigen Senatoren betrifft, könnten sie ruhig offen zugeben, dass sie gegen eine Beschränkung
des öffentlichen Waffengebrauchs sind... es würde so oder so nichts ändern.
Was kann ein Sturmgewehr, was ein traditionelles Gewehr nicht auch kann? Bevor jemand diese Fragen beantwortet,
sage ich es: zum Töten. Der einzige Unterschied zwischen einem normalen Gewehr und einem solchen, das ganze
Kugelsalven abfeuert, ist, dass der Tod des Ziel wahrscheinlicher wird. Mit Selbstverteidigung hat das nicht mehr
viel zu tun, aber... darum geht es den Waffenlobbyisten sicher nicht; vielmehr geht es nur ums Prinzip - Recht haben.
Wenn man in den USA wirklich derart gegen privaten Feuerwaffenbesitz ist, warum erweitert man dieses Gesetz dann nicht
konsequenterweise? Waffen für alle! Statt einer ollen Tüte gibts für Erstklässler jetzt Gewehre, die so groß sind wie sie selbst!
Oder warum nicht schon früher anfangen: legt dem Neugeborenen doch schon mal ne geladene Knarre in die Wiege. So kann
das Kind schon mal ein wenig Nähe und Beziehung zu seinem Bürgerrecht entwickeln.
Im Optimalfall, würde sich die Brut der Waffennarren auf diese Weise (früher oder später) selbst entsorgen. Was denn??!
Auch Neugeborene (selbst Keimzellen schon
noch wichtiger, ein Recht eine Waffe mit sich zu tragen.
...Oder noch besser: Waffen für Gefängnisinsassen! Die sind den Wärtern doch total ausgeliefert (...naja, in der Realität haben
selbst bewaffnete Beamte noch ihre Schwierigkeiten mit speziellen Fällen und selbstgebauten Waffen). Ist doch unfair... und auch
noch gegen die Verfassung! Auch Insassen sind mündige US-Bürger...!
Als ob Waffen etwas anderes könnten als zu zerstören...! Geschweige denn Probleme zu beidseitiger Zufriedenheit zu lösen...
Egal welche Argumente die amerikanische Waffenlobby bringen - sie verändern niemals die Natur von Waffen. Waffen können
beschützen...? Letztenendes töten sie aber nur... oder drohen mit dem Tod. Waffen sind formgegebener Tod - nichts anderes!
Ich habe nichts gegen Waffen per se, aber mir gehen diese faulen Ausreden der Befürworter wirklich auf den Geist!
Und was diese schmierigen Senatoren betrifft, könnten sie ruhig offen zugeben, dass sie gegen eine Beschränkung
des öffentlichen Waffengebrauchs sind... es würde so oder so nichts ändern.
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Re: und wieder ein Massaker in den USA
Du Spricht mir fast aus der Seele Koopa.
Ich kenne den einen oder anderen Ami Privat, und die sehen wirklich das Ganze im anderen Spektrum...
Lieblingsargument ist nicht mal die Deutung der Selbstverteidigung sondern auch der Abschreckung.
Würdest du sagen warum hat dieser eine Halb oder voll Automatik würde der sagen, weil ich schwächer bin, Brillenträger oder was auch immer...
Der Ami ist der Ansicht das Waffen der Ausgleich von Schwach und Hilflos gegenüber einen Starken gestandenen Mann sind.
Ich würde das ja gerne glauben, dafür benutzen mir diese Leute jedoch diese Waffen zu oft, auch Privat zum Spaß oder diverse Schiessübungen.
Anderseits muss man aber sagen, dass die Kriminalität in der USA recht hoch ist, in manchen Gegenden sogar so schlimm, das nicht mal die Polizei dort streife fährt und ich meine hier nicht mal das New Yorker Getho Viertel. ^^
Wie würdest du deine Familie verteidigen wenn eine kleine Gang dein Haus überfällt? bis die Cops da sind kann es zu spät sein.
Ein Baseballschläger würde keinen Ganoven beeindrucken und wie gesagt, dass nächste Polizei Revier kann im Amerika je nachdem wo du Wohnst gefühlte 2h Autofahrt entfernt sein.
Ach das Volk ist einfach zu Brutal und Primitive, anders kann ich es mir nicht mehr erklären, da wird sich nie etwas ändern. Könnten ja alle Waffen verbieten und nur kleine Schrootflinten zulassen.
Diese Waffen sind wirklich nur zur Verteidigung gedacht, solange keiner den Lauf absägt, was die dort bestimmt auch noch machen würden
Ich kenne den einen oder anderen Ami Privat, und die sehen wirklich das Ganze im anderen Spektrum...
Lieblingsargument ist nicht mal die Deutung der Selbstverteidigung sondern auch der Abschreckung.
Würdest du sagen warum hat dieser eine Halb oder voll Automatik würde der sagen, weil ich schwächer bin, Brillenträger oder was auch immer...
Der Ami ist der Ansicht das Waffen der Ausgleich von Schwach und Hilflos gegenüber einen Starken gestandenen Mann sind.
Ich würde das ja gerne glauben, dafür benutzen mir diese Leute jedoch diese Waffen zu oft, auch Privat zum Spaß oder diverse Schiessübungen.
Anderseits muss man aber sagen, dass die Kriminalität in der USA recht hoch ist, in manchen Gegenden sogar so schlimm, das nicht mal die Polizei dort streife fährt und ich meine hier nicht mal das New Yorker Getho Viertel. ^^
Wie würdest du deine Familie verteidigen wenn eine kleine Gang dein Haus überfällt? bis die Cops da sind kann es zu spät sein.
Ein Baseballschläger würde keinen Ganoven beeindrucken und wie gesagt, dass nächste Polizei Revier kann im Amerika je nachdem wo du Wohnst gefühlte 2h Autofahrt entfernt sein.
Ach das Volk ist einfach zu Brutal und Primitive, anders kann ich es mir nicht mehr erklären, da wird sich nie etwas ändern. Könnten ja alle Waffen verbieten und nur kleine Schrootflinten zulassen.
Diese Waffen sind wirklich nur zur Verteidigung gedacht, solange keiner den Lauf absägt, was die dort bestimmt auch noch machen würden
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Re: und wieder ein Massaker in den USA
Na, ist doch klar: Um sich einem potentiell ebenso bewaffneten Angreifer besser erwehren zu können.Daimao_Koopa hat geschrieben:Ich frage mich ja, wozu braucht ein US-Bürger eine Automatikwaffe zur Selbstverteidigung?
Was kann ein Sturmgewehr, was ein traditionelles Gewehr nicht auch kann? Bevor jemand diese Fragen beantwortet ...
Ich persönlich vermute eher Umsatzzahlen dahinter.Daimao_Koopa hat geschrieben:Mit Selbstverteidigung hat das nicht mehr viel zu tun, aber... darum geht es den Waffenlobbyisten sicher nicht; vielmehr geht es nur ums Prinzip - Recht haben.![]()
Mit diesen Worten wirst Du hiermit zum NRA-Ehrenmitglied auf Lebenszeit ernannt. Nebenbei: Schonmal an eine Kandidatur gedacht?Daimao_Koopa hat geschrieben:Wenn man in den USA wirklich derart gegen privaten Feuerwaffenbesitz ist, warum erweitert man dieses Gesetz dann nicht
konsequenterweise? Waffen für alle! Statt einer ollen Tüte gibts für Erstklässler jetzt Gewehre, die so groß sind wie sie selbst!
Oder warum nicht schon früher anfangen: legt dem Neugeborenen doch schon mal ne geladene Knarre in die Wiege. So kann
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Im Optimalfall, würde sich die Brut der Waffennarren auf diese Weise (früher oder später) selbst entsorgen. Was denn??!
Auch Neugeborene (selbst Keimzellen schon) sind mündige US-Bürger. Als solche haben sie ein Recht auf Leben - und
noch wichtiger, ein Recht eine Waffe mit sich zu tragen.
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Wenn die jeweiligen Kontrahenten beide bewaffnet und auch klug genug sind, diese nicht zu benutzen...Daimao_Koopa hat geschrieben:Als ob Waffen etwas anderes könnten als zu zerstören...! Geschweige denn Probleme zu beidseitiger Zufriedenheit zu lösen...
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Aber bei der Masse der Besitzer... Nun ja.
Höchstens die Wahlkampfspenden und/oder Wählerstimmen...Daimao_Koopa hat geschrieben:... es würde so oder so nichts ändern.
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Re: und wieder ein Massaker in den USA
Ne kleine Schrotflinte zur Selbstverteidigung?!
Und was,wenn ich die nun nicht mit Steinsalz,sondern mit Brennecke lade?Harmlos?????
https://www.youtube.com/watch?v=xNPGvPa9NeQ
Immer bereit!
Und was,wenn ich die nun nicht mit Steinsalz,sondern mit Brennecke lade?Harmlos?????
https://www.youtube.com/watch?v=xNPGvPa9NeQ
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Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Re: und wieder ein Massaker in den USA
Auf kurze Distanz im Nahkampfbereich auf jeden Fall eine furchtbare Waffe! Aber ab einer gewissen (geringen) Entfernung würde die Ladung allerdings z.B. schon an einer Lederjacke abprasseln.gabor hat geschrieben:Ne kleine Schrotflinte zur Selbstverteidigung?!![]()
In letzterem Fall wäre ein stinknormaler Steinwurf manchmal sogar die bessere Wahl (ohne Witz)...
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Re: und wieder ein Massaker in den USA
Eine kleine Schrotflinte, unmodifiziert mit der dazu gehörigen (legalen) Munition, bleibt der Schuss im Fleisch stecken und schädigt keine organe etc.
Wenn ich natürlich den lauf auf den Kopf halte ist das was anderes, dann ist aber jede Waffe Tödlich, sogar eine Eisenstange.
Wenigstens kann kein unerfahrener 13Jähriger damit eine ganze Schule niedermetzeln

Wenn ich natürlich den lauf auf den Kopf halte ist das was anderes, dann ist aber jede Waffe Tödlich, sogar eine Eisenstange.
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Re: und wieder ein Massaker in den USA
Kleiner Tipp in Frageform: Warum heißt eine Schrotflinte wohl Schrotflinte?Keeper hat geschrieben:Eine kleine Schrotflinte, unmodifiziert mit der dazu gehörigen (legalen) Munition, bleibt der Schuss im Fleisch stecken und schädigt keine organe etc.
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Re: und wieder ein Massaker in den USA
Äh, in China essen sie nicht nur Hunde, sondern laufen mit Messern Amok!Keeper hat geschrieben:Wenigstens kann kein unerfahrener 13Jähriger damit eine ganze Schule niedermetzeln![]()
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Re: und wieder ein Massaker in den USA
Auch wenn es ein wenig vom Thema weg geht (und ich es irgendwann schon einmal gesagt hatte), finde ich die
Verwendung von Hieb- und Stichwaffen für möderische Zwecke immer noch am angemessensten. Warum?
Weil das Töten durch Klinge und Stahl eine viel persönlichere Sache ist. Sich dazu zu überwinden eine Klinge in
einen Körper zu treiben, benötigt wesentlich mehr Mut, Willenskraft, und - so seltsam es klingt - Charakter, als
das vergleichsweise lahme Betätigen eines Mechanismus.
Die Verantwortung und der Wert, den das genommene Leben hat, wiegt schwerer. Aber für solche Individuen, die
auf Rachefeldzüge gehen, sind genau diese Dinge eher hinderlich - sie wollen depersonalisieren; einerseits um die
eigene Angst zu überwinden, aber andererseits auch, um ihrer Verachtung für die Ziele Ausdruck zu verleihen.
Ich finde das Töten per Knopfdruck ja durchweg feige. Es erfordert keinerlei Kenntnis oder Qualifikation, oder gar
Kunst. Mit einem Fingerzeig verlieren Lebewesen ihren Wert - einfach so. Was für eine Verschwedung! Wenn man
schon tötet - und dies nicht aus purem Hunger - dann sollte man dem Gegenüber wenigstens die "Ehre" erweisen
voll und ganz bei der Sache zu sein - ihn zu respektieren und schätzen. Sicher, mit der Zeit geht diese Wertschätzung
auch verloren, aber egal wie viele Leben man durch seine eigenen Hände beendet, man verliert nie den bezug zur
Sache. Soll heißen: Wenn ich mit meinen eigenen Händen töte, bin ich mir dessen immer bewusst.
Im Fall von Schusswaffengebrauch (ich kann nur schätzen, da mir hier die Erfahrung fehlt) verkommt die ganze Kunst
irgendwann zu einer Art "Spiel", bzw. zu einem kaum bewussten Automatismus. Soll heißen: irgendwann merkt man
nicht mehr dass man tötet, da die Waffe einem den Akt abnimmt. Traurig und irgendwie auch beängstigend!
Dazu fällt mir spontan ein Teil der Eröffnungsrede von "Metal Gear Solid 4" ein. Der Kontext ist zwar ein (noch!)
wesentlich fiktiverer, aber es passt, denke ich, zum Thema und zu meinem Grundgedanken:
Verwendung von Hieb- und Stichwaffen für möderische Zwecke immer noch am angemessensten. Warum?
Weil das Töten durch Klinge und Stahl eine viel persönlichere Sache ist. Sich dazu zu überwinden eine Klinge in
einen Körper zu treiben, benötigt wesentlich mehr Mut, Willenskraft, und - so seltsam es klingt - Charakter, als
das vergleichsweise lahme Betätigen eines Mechanismus.
Die Verantwortung und der Wert, den das genommene Leben hat, wiegt schwerer. Aber für solche Individuen, die
auf Rachefeldzüge gehen, sind genau diese Dinge eher hinderlich - sie wollen depersonalisieren; einerseits um die
eigene Angst zu überwinden, aber andererseits auch, um ihrer Verachtung für die Ziele Ausdruck zu verleihen.
Ich finde das Töten per Knopfdruck ja durchweg feige. Es erfordert keinerlei Kenntnis oder Qualifikation, oder gar
Kunst. Mit einem Fingerzeig verlieren Lebewesen ihren Wert - einfach so. Was für eine Verschwedung! Wenn man
schon tötet - und dies nicht aus purem Hunger - dann sollte man dem Gegenüber wenigstens die "Ehre" erweisen
voll und ganz bei der Sache zu sein - ihn zu respektieren und schätzen. Sicher, mit der Zeit geht diese Wertschätzung
auch verloren, aber egal wie viele Leben man durch seine eigenen Hände beendet, man verliert nie den bezug zur
Sache. Soll heißen: Wenn ich mit meinen eigenen Händen töte, bin ich mir dessen immer bewusst.
Im Fall von Schusswaffengebrauch (ich kann nur schätzen, da mir hier die Erfahrung fehlt) verkommt die ganze Kunst
irgendwann zu einer Art "Spiel", bzw. zu einem kaum bewussten Automatismus. Soll heißen: irgendwann merkt man
nicht mehr dass man tötet, da die Waffe einem den Akt abnimmt. Traurig und irgendwie auch beängstigend!
Dazu fällt mir spontan ein Teil der Eröffnungsrede von "Metal Gear Solid 4" ein. Der Kontext ist zwar ein (noch!)
wesentlich fiktiverer, aber es passt, denke ich, zum Thema und zu meinem Grundgedanken:
MGS4 hat geschrieben:War has changed.
It's no longer about nations, ideologies, or ethnicity.
It's an endless series of proxy battles fought by mercenaries and machines.
War - and its consumption of life - has become a well-oiled machine.
War has changed.
[...]
The age of deterrence has become the age of control...
...all in the name of averting catastrophe from weapons of mass destruction.
And he who controls the battlefield...controls history.
War...has changed.
When the battlefield is under total control, war becomes routine.
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Re: und wieder ein Massaker in den USA
Natürlich ist eine Verwendung von Hieb- und Stichwaffen "persönlicher" und erfordert zumeist auch mehr Mut bzw. Entschlossenheit (durch Schußwaffen wird u.a. diese Hemmschwelle auch meiner Meinung nach umgangen, wodurch sich natürlich auch die Törungsfälle erheblich häufen, welche ansonsten - allgemein - im Falle einer Nichtverfügbarkeit wohl schon desöfteren unterblieben wären).
Allerdings ist im Falle eines alltäglichen Gebrauchs (z.B. im Krieg) die Abstumpfung mit der Zeit in beiden Fällen gegeben.
Hier eine interessante Doku, in der es auch um diesen Aspekt geht: http://youtu.be/JXkvPHo7OPk
Allerdings ist im Falle eines alltäglichen Gebrauchs (z.B. im Krieg) die Abstumpfung mit der Zeit in beiden Fällen gegeben.
Das, was Du hier meinst, trifft meines Erachtens wohl (noch weit) eher auf Tötungen per Mausklick - z.B. via Drohnen - zu:Daimao_Koopa hat geschrieben:Im Fall von Schusswaffengebrauch (ich kann nur schätzen, da mir hier die Erfahrung fehlt) verkommt die ganze Kunst irgendwann zu einer Art "Spiel", bzw. zu einem kaum bewussten Automatismus. Soll heißen: irgendwann merkt man nicht mehr dass man tötet, da die Waffe einem den Akt abnimmt. Traurig und irgendwie auch beängstigend!
Hier eine interessante Doku, in der es auch um diesen Aspekt geht: http://youtu.be/JXkvPHo7OPk
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Re: und wieder ein Massaker in den USA
Ja, genau so etwas meine ich! Ähnliche Dokus kenne ich zwar, aber ich werd's mir im Laufe der Woche noch ansehen. ...Wenn doch die Übertragungsrate meines WL-Sticks nicht so grottig wäre...
- gabor
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Re: und wieder ein Massaker in den USA
Nunja.....der tägliche Gebrauch mag ja das Empfinden etwas beeinflussen,aber meiner Erfahrung nach nur,wenn einem persönlich nix passiert dabei,bzw. man nie das Opfer war.....Ich hat geschrieben:Natürlich ist eine Verwendung von Hieb- und Stichwaffen "persönlicher" und erfordert zumeist auch mehr Mut bzw. Entschlossenheit (durch Schußwaffen wird u.a. diese Hemmschwelle auch meiner Meinung nach umgangen, wodurch sich natürlich auch die Törungsfälle erheblich häufen, welche ansonsten - allgemein - im Falle einer Nichtverfügbarkeit wohl schon desöfteren unterblieben wären).
Allerdings ist im Falle eines alltäglichen Gebrauchs (z.B. im Krieg) die Abstumpfung mit der Zeit in beiden Fällen gegeben.
Das, was Du hier meinst, trifft meines Erachtens wohl (noch weit) eher auf Tötungen per Mausklick - z.B. via Drohnen - zu:Daimao_Koopa hat geschrieben:Im Fall von Schusswaffengebrauch (ich kann nur schätzen, da mir hier die Erfahrung fehlt) verkommt die ganze Kunst irgendwann zu einer Art "Spiel", bzw. zu einem kaum bewussten Automatismus. Soll heißen: irgendwann merkt man nicht mehr dass man tötet, da die Waffe einem den Akt abnimmt. Traurig und irgendwie auch beängstigend!
Hier eine interessante Doku, in der es auch um diesen Aspekt geht: http://youtu.be/JXkvPHo7OPk
Wäre z.B. bei einem Schlachter der Fall.Solange das alles seinen gewohnten Gang geht....ein netter Beruf,aber was,wenn der Bulle sich mal das Bolzenschussgerät "ausleiht"!?
Und die doch recht kräftige Manipulation der "Frontschweine" durch besonders ausgebildete"Antreiber" sollte auch nicht vergessen werden.
Wenn ich den Gegner erst gar nicht als menschliches Wesen wahrnehme(Untermenschen,Gooks,Schlitzis,Charli,besessene Islamisten.....) wird`s doch um einiges leichter....
Immer bereit!
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Re: und wieder ein Massaker in den USA
Richtig, das Empfinden eines kontextbezogenen Opfers wird allzu häufig sogar so stark beeinflußt, daß es nach dem Vorgang gar nichts mehr empfindet (weil tot).gabor hat geschrieben:Nunja.....der tägliche Gebrauch mag ja das Empfinden etwas beeinflussen,aber meiner Erfahrung nach nur,wenn einem persönlich nix passiert dabei,bzw. man nie das Opfer war.....
Mal ernsthaft, unterhalte Dich mal mit Kriegsveteranen darüber. Viele haben übereinstimmend erzählt (vor allem durch direkte Fronterlebnisse und auch ohne eigene physische Verwundung), daß sie durch das Erlebte - was natürlich auch stark von dem alltäglich präsenten Tod (ergo: damaliger Normalzustand!), natürlich gerade auch von Freunden, mitbeeinflußt wurde - sehr stark abgestumpft waren.
Danach hat es bei vielen auch längere Zeit gebraucht, bis sich dieser Zustand wieder "normalisierte" bzw. abklang.
Sowas ist ja eigentlich auch schon urlange bekannt und kommt auch heute bei z.B. "Nahost-Heimkehrern" vor (bedenke dabei auch, daß die o.g. Veteranen im Gegensatz zu den letztgenannten jahrelang, fast ununterbrochen, an der Front und - u.a. auch aufgrund des Ausmaßes - dem ganzen somit i.d.R. noch weit mehr ausgesetzt waren).
Was Du eigentlich meinst, drückt sich meiner Meinung nach noch weit eher bei z.B. "zivilen" Körperverletzungen, Straßenkriminalität, Mobbing etc. aus - obwohl sich das natürlich keinesfalls ausschließt!
Allerdings hat das o.g. Beispiel da doch noch eine weit andere Dimension (so wirst Du im Ernstfall wohl trotzdem auf anrückende Feindkräfte schießen, auch wenn Du selbst vorher schonmal X Monate im Lazarett gelitten hast - im heutigen Zivilleben verzichtest Du dagegen z.B. auf einen Faustschlag aus nichtigem Anlaß - vielleicht auch, weil Du selbst schon einige eingesteckt hast... etc.).
Tja, das war (und ist auch weiterhin) natürlich auch schon immer mit eine wesentliche Komponente des Krieges gewesen. Aber was willst Du jetzt genau im hiesigen Kontext damit ausdrücken?gabor hat geschrieben:Und die doch recht kräftige Manipulation der "Frontschweine" durch besonders ausgebildete"Antreiber" sollte auch nicht vergessen werden.
Wenn ich den Gegner erst gar nicht als menschliches Wesen wahrnehme(Untermenschen,Gooks,Schlitzis,Charli,besessene Islamisten.....) wird`s doch um einiges leichter....
Ein Vergleich des "Entmenschlichens der Opfer" seitens eines Amokläufers und andererseits eines Soldaten auf dem Schlachtfeld würde da doch trotzdem noch ein wenig hinken, oder?
Zuletzt geändert von Ich am 29. Mär 2013 02:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: und wieder ein Massaker in den USA
Ich sehe nicht diese Waffen als das Hauptproblem für Amerika und andere Länder, wo relative gesehen viele Menschen Opfer durch Schusswaffen werden.
Prozentual ist, egal im welchen Land die Opferzahl durch Schusswaffen sehr gering (Zivil)
Die Meisten werden immer noch, erdrosselt, erwürgt, erschlagen, überfahren, ersoffen oder sonst noch alles. Auch in Amerika. „Noch mal es geht um Morde, keine Unfälle etc“
Es scheint, das ein Mörder oder ein Krimineller der dazu bereit ist, meistens nie zu einer Schusswaffe greift sondern andere Mittel in Betracht zieht.
Das hat bestimmt viele Gründe, Waffen sind laut, teuer und meistens recht leicht zurück zu verfolgen. Vielleicht ist es auch einfach nur die Situation.
Ich will jetzt nicht allzu sehr in Zahlen, Statistiken, Studien oder Vermutungen eingehen…
Das Thema ist ja Waffengesetz, Gesetze bedeuten Einschränkung, Gesetze bedeuten Erziehung durch den Staat. Da würde ich auch sagen, nein danke.
Nur weil ein paar Menschen ihre Macken haben und Amok laufen, darf ich nun keine Waffe zur Verteidigung besitzen und dabei zusehen wie meine Frau und Kinder vor meinen Augen von Gangstern Vergewaltigt und ermordet werden.
So denken die Ami‘s und es nicht auch nicht „Grundsätzlich“ falsch.
Die brauchen nur strengere Waffen Gesetze, was der Verkauf, besitz und Lagerung betrifft und alles wäre vielleicht besser, Aufklärung wäre bestimmt auch nicht falsch.
Doch bleiben wir doch einfach mal Realstich und Ehrlich… egal welche Ideen durchgesetzt würden, der Mensch steuert immer dagegen und Mordet halt anders.
Stellt euch mal vor, diverse Amokläufe in Schulen wären nicht mit Schusswaffen sondern mit Molotowcocktails geregelt worden, günstiger, einfach in Herstellung und sehr effektiv.
Vielleicht sollten wir auch den Schnaps verbieten.
Bogen, Armbrust, Pusterohre, alles potenziell gefährlich und Distanzwaffen.
Letztens lief eine Doku über Waffen, in Deutschland sind die dabei, Waffen zu kreieren die nur bei ihren Besitzer funktionieren.
Das wäre doch auch schon mal ein richtiger Weg.
Jetzt müssten diese Waffen nur noch erkennen können, ob man grad auf eine Bedrohung Zielt oder einen Unschuldigen, dann wäre es perfekt.
Prozentual ist, egal im welchen Land die Opferzahl durch Schusswaffen sehr gering (Zivil)
Die Meisten werden immer noch, erdrosselt, erwürgt, erschlagen, überfahren, ersoffen oder sonst noch alles. Auch in Amerika. „Noch mal es geht um Morde, keine Unfälle etc“
Es scheint, das ein Mörder oder ein Krimineller der dazu bereit ist, meistens nie zu einer Schusswaffe greift sondern andere Mittel in Betracht zieht.
Das hat bestimmt viele Gründe, Waffen sind laut, teuer und meistens recht leicht zurück zu verfolgen. Vielleicht ist es auch einfach nur die Situation.
Ich will jetzt nicht allzu sehr in Zahlen, Statistiken, Studien oder Vermutungen eingehen…
Das Thema ist ja Waffengesetz, Gesetze bedeuten Einschränkung, Gesetze bedeuten Erziehung durch den Staat. Da würde ich auch sagen, nein danke.
Nur weil ein paar Menschen ihre Macken haben und Amok laufen, darf ich nun keine Waffe zur Verteidigung besitzen und dabei zusehen wie meine Frau und Kinder vor meinen Augen von Gangstern Vergewaltigt und ermordet werden.
So denken die Ami‘s und es nicht auch nicht „Grundsätzlich“ falsch.
Die brauchen nur strengere Waffen Gesetze, was der Verkauf, besitz und Lagerung betrifft und alles wäre vielleicht besser, Aufklärung wäre bestimmt auch nicht falsch.
Doch bleiben wir doch einfach mal Realstich und Ehrlich… egal welche Ideen durchgesetzt würden, der Mensch steuert immer dagegen und Mordet halt anders.
Stellt euch mal vor, diverse Amokläufe in Schulen wären nicht mit Schusswaffen sondern mit Molotowcocktails geregelt worden, günstiger, einfach in Herstellung und sehr effektiv.
Vielleicht sollten wir auch den Schnaps verbieten.
Bogen, Armbrust, Pusterohre, alles potenziell gefährlich und Distanzwaffen.
Letztens lief eine Doku über Waffen, in Deutschland sind die dabei, Waffen zu kreieren die nur bei ihren Besitzer funktionieren.
Das wäre doch auch schon mal ein richtiger Weg.
Jetzt müssten diese Waffen nur noch erkennen können, ob man grad auf eine Bedrohung Zielt oder einen Unschuldigen, dann wäre es perfekt.
- Ich
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Re: und wieder ein Massaker in den USA
Dies dürfte i.d.R. allerdings definitiv nicht den Tatbedürfnissen dieses Tätertyps gerecht werden.Keeper hat geschrieben:Stellt euch mal vor, diverse Amokläufe in Schulen wären nicht mit Schusswaffen sondern mit Molotowcocktails geregelt worden, günstiger, einfach in Herstellung und sehr effektiv.
Das ganze hat auch mehr mit der jeweiligen Motivation zu tun, als man gemeinhin meint - mitunter noch weit mehr, als "nur" die Frage nach der generellen Verfügbarkeit.Keeper hat geschrieben:... der Mensch steuert immer dagegen und Mordet halt anders.
Obwohl Ich denke, daß die Mordrate - speziell in der BRD - bei einer erheblichen Lockerung oder gar Aufhebung des hiesigen WaffG [und im letzteren Fall auch des KrWaffKontrG] aus diversen Gründen wohl sprunghaft ansteigen würde; aber das ist noch ein anderes Thema.
"Ich bin kein Bekenner, ich bin ein leidenschaftlich beteiligter Betrachter!" (E.v.S.)
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Re: und wieder ein Massaker in den USA
Schwer einzuschätzen.Ich hat geschrieben: Das ganze hat auch mehr mit der jeweiligen Motivation zu tun, als man gemeinhin meint - mitunter noch weit mehr, als "nur" die Frage nach der generellen Verfügbarkeit.
Obwohl Ich denke, daß die Mordrate - speziell in der BRD - bei einer erheblichen Lockerung oder gar Aufhebung des hiesigen WaffG [und im letzteren Fall auch des KrWaffKontrG] aus diversen Gründen wohl sprunghaft ansteigen würde; aber das ist noch ein anderes Thema.
Ich behaupte einfach mal knall hart, das Waffen sich in Deutschland kaum lohnen, da unser Freund und Helfer schnell vor Ort sein kann, nicht mal für Kriminelle gibt einen Grund für eine Waffe, außer damit jemanden einzuschüchtern.
Würde sich Deutschland jedoch Geografich verändern oder die Kriminalität drastisch erhöhen, würden auch hier schnell viele Schusswaffen ihren neuen Haushaltbesitzer finden... ob legal oder Illegal.
Unser Waffengesetz und alles was dazu gehört hat seine richtigkeit, funktioniert jedoch nur solange, wie sich das volk vom Staat beschützt fühlt, was mit ein Hauptproblem der USA darstellt.
- Ich
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Re: und wieder ein Massaker in den USA
Na ja, wie schon erwähnt, ist letzteres speziell (wieso "geographisch"?) noch ein anderes Thema für sich, zu dem Ich mich an dieser Stelle auch nicht weiter äußern werde (nix für ungut).
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Re: und wieder ein Massaker in den USA
Sehr visionär von dir.Keeper hat geschrieben:Vielleicht sollten wir auch den Schnaps verbieten.

Tabak, Alkohol und Waffen - das war den Diktatoren schon immer ein Dorn im Auge, wenn es um ihre Untertanen ging. Sehr schön auch Helena Blavatsky, die Mutter der Esoterik, die allen Anhängern Schnaps und Tabak strengstens verbot, aber selbst dicke Havannas rauchte und Cognac gleich flaschenweise in ihren fetten Leib goß. Sie sei "dermassen feinstofflich", daß sie "sonst davonfliegen" würde...
Wie dem auch sei, ich finde es toll, wenn ein Verbot von Waffen für das Volk funktioniert, dann kann man ja auch Kokain und Heroin verbieten! Ist doch klasse!
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Re: und wieder ein Massaker in den USA
Das würde die "Briefe der Meister"erklären, die auf ihren Kopf gelandet sein sollen
Dort wo alteingesessene oder mit Traditionen verbundene Gegenstände verboten werden, entsteht sofort ein Schwarzmarkt für diese Dinge. Schönes Beispiel ist das Alkoholverbot in den USA Anfang des 20 Jh. und der Entwaffnungsversuch für Tuarek in Zentralwestafrika nach den erten beiden Tuarekaufständen.
Khezef
Dort wo alteingesessene oder mit Traditionen verbundene Gegenstände verboten werden, entsteht sofort ein Schwarzmarkt für diese Dinge. Schönes Beispiel ist das Alkoholverbot in den USA Anfang des 20 Jh. und der Entwaffnungsversuch für Tuarek in Zentralwestafrika nach den erten beiden Tuarekaufständen.
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Re: und wieder ein Massaker in den USA
Trotzdem hinkt ein Vergleich zwischen Suchtmitteln und Waffen meiner Meinung nach (auch) in diesem Kontext schon ziemlich gewaltig.
Aaaber... Du hast u.a. wohl sträflicherweise vergessen, die Tabak- und Sprirtuosensteuern an dieser Stelle in Deine Überlegungen miteinzubeziehen...
Schäme er sich. Schäuble' s watching u!
Oder auch andere Rauschmittelchen: Immerhin hatte man z.B. britischerseits ja auch früher schon beachtliche Erfolge bezüglich der Kontrolle in bzw. über China (via Opium) zu verzeichnen.
Ebenso sollen früher die echten Amis - berechtigterweise - auch nicht gerade besonders über das (ihnen überbrachte) Feuerwasser begeistert gewesen sein, wie man so hört. ...
Wie es wohl (grundsätzlich) heutzutage mit diesem Thema in diesem Kontext wirklich beschaffen sein mag?
Bei Waffen stimme Ich Dir hier zu. (was hinsichtlich des US-Regierungs-Spagats in dieser Frage übrigens auch eine amüsante Seite vorzuweisen hat)Thefalus hat geschrieben:Tabak, Alkohol und Waffen - das war den Diktatoren schon immer ein Dorn im Auge, wenn es um ihre Untertanen ging.
Aaaber... Du hast u.a. wohl sträflicherweise vergessen, die Tabak- und Sprirtuosensteuern an dieser Stelle in Deine Überlegungen miteinzubeziehen...
Oder auch andere Rauschmittelchen: Immerhin hatte man z.B. britischerseits ja auch früher schon beachtliche Erfolge bezüglich der Kontrolle in bzw. über China (via Opium) zu verzeichnen.
Ebenso sollen früher die echten Amis - berechtigterweise - auch nicht gerade besonders über das (ihnen überbrachte) Feuerwasser begeistert gewesen sein, wie man so hört. ...
Wie es wohl (grundsätzlich) heutzutage mit diesem Thema in diesem Kontext wirklich beschaffen sein mag?
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Re: und wieder ein Massaker in den USA
Unverschämt, wie ich nun mal bin, sage ich, was ich dazu denke:
1935 verbietet Mao Tse Tung alle privaten Waffen. Kurz darauf tötet er 20 Millionen unbewaffnete Bauern, die gegen ihn aufstehen. Und was sagte Mahatma Gandhi zu privaten Waffen? Sie sind eine unabdingbare Voraussetzung, um die Rechte eines freien Volkes verteidigen zu können ("Among the many misdeeds of the British rule in India, history will look upon the act depriving a whole nation of arms, as the blackest.") Und was hat der Dalai Lama zu Waffengesetzen gesagt? "But if someone has a gun and is trying to kill you ... it would be reasonable to shoot back with your own gun." Aha. Und Sigmund Freud? "Angst vor Waffen ist ein Anzeichen für eine retardierte Sexualität und emotionale Unreife."
Und Adolf Hitler? Der hat es sogar fertig gebracht nur die Juden in seinem Volk per Gesetz völlig zu entwaffnen. Um die solcherart wehrlos Gewordenen dann zu deportieren und in Konzentrationslagern zu ermorden! Der KZ-Überlebende Theodore Haas berichtet in einem Interview:
"Before Adolph Hitler came to power, there was a black market in firearms, but the German people had been so conditioned to be law abiding, that they would never consider buying an unregistered gun. The German people really believed that only hoodlums own such guns. What fools we were. [...] There is no doubt in my mind that millions of lives could have been saved if the people were not "brainwashed" about gun ownership and had been well armed. Hitler’s thugs and goons were not very brave when confronted by a gun. Gun haters always want to forget the Warsaw Ghetto uprising, which is a perfect example of how a ragtag, half starved group of Jews took up 10 handguns and made asses out of the Nazis."
Private Bewaffnung - so zeigt die Geschichte - können ein freies Volk vor gewaltsamen Übergriffen von totalitären Diktaturen, von sozialistischen, kommunistischen, aber auch von rechtsradikalen Religiösen und sonstigen Nazi-Extremspinnern wirkungsvoll schützen. Also schaue ich auch immer genau hin, wer die Entwaffnungen so vollmundig fordert.
Was ich aber fast noch spannender finde, daß ist die gerade gescheiterte UNO-Resolution eines Waffenlieferungsverbotes an Staaten, die Waffen gegen die Zivilbevölkerung verbrecherisch einsetzen. Ausgerechnet der Iran, Nordkorea und Syrien haben das Gesetz zu Fall gebracht. Echt der Hammer.
Thefalus
1935 verbietet Mao Tse Tung alle privaten Waffen. Kurz darauf tötet er 20 Millionen unbewaffnete Bauern, die gegen ihn aufstehen. Und was sagte Mahatma Gandhi zu privaten Waffen? Sie sind eine unabdingbare Voraussetzung, um die Rechte eines freien Volkes verteidigen zu können ("Among the many misdeeds of the British rule in India, history will look upon the act depriving a whole nation of arms, as the blackest.") Und was hat der Dalai Lama zu Waffengesetzen gesagt? "But if someone has a gun and is trying to kill you ... it would be reasonable to shoot back with your own gun." Aha. Und Sigmund Freud? "Angst vor Waffen ist ein Anzeichen für eine retardierte Sexualität und emotionale Unreife."
Und Adolf Hitler? Der hat es sogar fertig gebracht nur die Juden in seinem Volk per Gesetz völlig zu entwaffnen. Um die solcherart wehrlos Gewordenen dann zu deportieren und in Konzentrationslagern zu ermorden! Der KZ-Überlebende Theodore Haas berichtet in einem Interview:
"Before Adolph Hitler came to power, there was a black market in firearms, but the German people had been so conditioned to be law abiding, that they would never consider buying an unregistered gun. The German people really believed that only hoodlums own such guns. What fools we were. [...] There is no doubt in my mind that millions of lives could have been saved if the people were not "brainwashed" about gun ownership and had been well armed. Hitler’s thugs and goons were not very brave when confronted by a gun. Gun haters always want to forget the Warsaw Ghetto uprising, which is a perfect example of how a ragtag, half starved group of Jews took up 10 handguns and made asses out of the Nazis."
Private Bewaffnung - so zeigt die Geschichte - können ein freies Volk vor gewaltsamen Übergriffen von totalitären Diktaturen, von sozialistischen, kommunistischen, aber auch von rechtsradikalen Religiösen und sonstigen Nazi-Extremspinnern wirkungsvoll schützen. Also schaue ich auch immer genau hin, wer die Entwaffnungen so vollmundig fordert.
Was ich aber fast noch spannender finde, daß ist die gerade gescheiterte UNO-Resolution eines Waffenlieferungsverbotes an Staaten, die Waffen gegen die Zivilbevölkerung verbrecherisch einsetzen. Ausgerechnet der Iran, Nordkorea und Syrien haben das Gesetz zu Fall gebracht. Echt der Hammer.
Thefalus
- khezef
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Re: und wieder ein Massaker in den USA
Apropo Syrien:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/s ... 91775.html

Die FSA schickt laut dem Spiegel jetzt auch Kinder an die Front. Der kritiklose Artikel selbst steigert meinen Drang zu kotzen fast noch, aber mich wundert, dass überhaupt darüber berichtet wird. Naja, woran ich dabei jedenfalls denken musste war diese heuchlerische Doppelmoral: Den angelich abgrundtief bösen Rebellenführer Cony aus Afrika und seine monströse Armee aus Kindersoldaten wollten wir für solche "Verbrechen" einen Kopf kürzer machen, aber in Syrien feiern unsere Medien sie als unschuldige Märtyrer und die NATO (Frankreich und England haben in den letzten Wochen medial verbreitet, sie würden sich über das EU - Waffenembargo hinwegsetzen) und die arabische Liga belohnen die FSA dafür mit Waffen anstatt mit schwer bewaffneten Kopfgeldjägern. Und wir sehen zu, wie der nahe Osten in Fetzen gerissen wird.
Khezef
http://www.spiegel.de/politik/ausland/s ... 91775.html

Die FSA schickt laut dem Spiegel jetzt auch Kinder an die Front. Der kritiklose Artikel selbst steigert meinen Drang zu kotzen fast noch, aber mich wundert, dass überhaupt darüber berichtet wird. Naja, woran ich dabei jedenfalls denken musste war diese heuchlerische Doppelmoral: Den angelich abgrundtief bösen Rebellenführer Cony aus Afrika und seine monströse Armee aus Kindersoldaten wollten wir für solche "Verbrechen" einen Kopf kürzer machen, aber in Syrien feiern unsere Medien sie als unschuldige Märtyrer und die NATO (Frankreich und England haben in den letzten Wochen medial verbreitet, sie würden sich über das EU - Waffenembargo hinwegsetzen) und die arabische Liga belohnen die FSA dafür mit Waffen anstatt mit schwer bewaffneten Kopfgeldjägern. Und wir sehen zu, wie der nahe Osten in Fetzen gerissen wird.
Khezef






