und wieder ein Massaker in den USA

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Re: und wieder ein Massaker in den USA

Beitrag von Thefalus »

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Re: und wieder ein Massaker in den USA

Beitrag von Thefalus »

Ich hat geschrieben:
Daimao_Koopa hat geschrieben:Auf jeden Fall wissenswert, dass das Militär beim Thema Zivilgewalt eine nicht unwesentliche Rolle spielt!
Hier sollte man allerdings die Tatsache berücksichtigen, daß die USA fast kontinuierlich (!) Kriege führt bzw. an solchen beteiligt ist, was u.a. die beteiligten (Ex-)Soldaten ja auch häufig abstumpfen bzw. verrohen läßt. Generell trifft dies - so gesehen - also eher auf (kontinuierlich) kriegsführendes (!) Militär zu.
Ja, da ist ja auch die Problematik der Resozialisierung von Veteranen. Manche Soldaten, die aus dem Krieg zurückkamen, waren dort unbemerkt zu rohen Gewalttätern, nicht selten zu Mördern geworden. Zugrunde liegt eine Gefühlsverrohung, die eine Integration in die Gesellschaft unmöglich macht. Dieser Typus ist aber nicht maßgeblich für Amokläufer, obwohl es das natürlich auch gibt: Das Grauen von Najib Yan
Ich zitiere aus dem Spiegel zu diesem Vorfall: "Er agierte wie in einem dieser Computerspiele, wie ferngesteuert ging er von Haus zu Haus", erinnert sich Augenzeuge Lal Mohammed, "im ersten erschoss er innerhalb von Sekunden elf Menschen, im zweiten Haus vier und im dritten erneut einen Menschen."

Gefühlsverrohung oder nicht entwickelte Gefühle sind natürlich eine allgemeine und unabdingbare Voraussetzung für Gewalttaten. Wer nicht über Empathie verfügt, dem ist es egal, was anderen Menschen passiert. Aber dieses typische Muster der Amokläufe entstammt zusätzlich eben bestimmten medialen Quellen, Rachefiktionen in Büchern oder Filmen, Egoshooter usw. plus der Unfähigkeit zwischen Fiktion und Realität unterscheiden zu können.

@Daimao Koopa: Ich sehe nicht die Rolle, die Patriotismus bei Amokläufen spielt? Da geht doch nicht einer aus Vaterlandsliebe in eine Schule und knallt Leute ab! Ähnliches gilt für Religiosität. In aller Regel töten Amokläufer nicht für Jesus, oder?

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Re: und wieder ein Massaker in den USA

Beitrag von Thefalus »

Und jetzt kommt auch noch China mit immer mehr Messer-Massakern an Schulen. Guckst du.

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Re: und wieder ein Massaker in den USA

Beitrag von Ich »

Stammen die Fotos aus einem Katalog der Spielzeug- und Waffenindustrie? Charlton Heston würde vor Freude sicherlich im Grabe hüpfen. ;)

Mal ernsthaft: Daß sich da jede Menge Schußwaffen im Umlauf befinden ist ja bekannt. Deren gesellschaftliche Akzeptanz dort ebenso. Das erklärt u.a. vielleicht eine allgemein niedrigere Hemmschwelle, diese (notfalls) auch zu gebrauchen (wobei die generell leichte Verfügbarkeit sicherlich ihren Teil zum Problem beiträgt).
Aber gilt selbiges in diesem Kontext deshalb auch wirklich genauso für Morde bzw. Amokläufe? :denk:

Nachtrag: Unsere Beiträge haben sich gerade wohl überschnitten...

Bezüglich China habe Ich nicht viele Informationen zu diesem Thema. Allerdings ist ein "Blutrausch-Amok", der mit einem Messer verübt wird, psychologisch (bzw. kriminologisch) noch ein wenig anders zu bewerten, als wenn dieser mittels Schußwaffen geschieht (auch unabhängig von der jeweiligen Kategorisierung solcher oder ähnlicher Taten, wie sie z.B. beim US-amerikanischen FBI üblich ist, gesehen).
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Re: und wieder ein Massaker in den USA

Beitrag von Chaos_ »

Eigentlich hatte ich alles gesagt was ich sagen wollte, aber weil ich jetzt sehe das man hier immer weiter vom eigentlichen Thema abschweift und sich lieber wieder den Nebenkriegsschauplätzen hingibt welche in erster Linie nichts mit der Problematik zu tun haben muss ich mich doch nochmal zu Wort melden.
Thefalus hat geschrieben:Da ist wohl was dran. Aber was genau ist dann das Problem? Ich kenne dieses Land und seine Einwohner besser als mancher Amerikaner selbst und wenn ich überhaupt eine Auffälligkeit gegenüber Europäern feststellen durfte, dann doch eher, daß die Leute dort im Ganzen irgendwie unbedarft wirken, schüchterner und auch irgendwie harmloser oder anständiger. Alle Aggression, Mord und Totschlag, Drogen und Vergewaltigung sind de facto nur in den Medien vorhanden, in Romanen, in Kinofilmen, in Videospielen und in den (Welt-)Nachrichten.
Mann muss es leider sagen! Mobbing ist ein viel größeres Problem als allgemein angenommen.

In einer 2007 vom Zentrum für empirische pädagogische Forschung der Universität Koblenz-Landau durchgeführten Online-Befragung, an der 1997 Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen teilnahmen, äußerten 54,3 Prozent, dass sie von direktem Mobbing betroffen seien. 19,9 Prozent fühlten sich von Cyber-Mobbing betroffen. [1]

Aber auch Diskriminierung oder das Ausgrenzen ganzer Gruppen oder Individuen findet täglich an Schulen statt. Nicht zu vergessen der Gesellschafts und Leistungsdruck welcher nicht selten zu sozialen, beruflichen und generell zu Zukunftsängsten führt.
Weiter muss man sagen das Amokläufe keineswegs ein Problem der Amerikaner sind, die Folgen der oben genannten Problemen zeigen sich hier nur öfters was durch die liberalen Waffengesetzt zu erklären ist, denn jedem sollte klar sein das die Hemmschwelle für solche Taten mit zunehmender emotionaler Distanz zum Opfer sinkt und es moralisch und technisch einfacher ist jemanden mit einer Pistole als mit einem Messer zu töten.

Nebenbei gesagt kann in diesem Kontext der ein oder andere auch nochmal den Thread "Todesflüche" lesen und darüber nachdenken was man da eigentlich zum besten gegeben hat.
Zerberus hat geschrieben:meine meinung dazu ist nach wie vor : in dem moment , wo ich einen heranwachsenden in eine gesellschaft werfe , die vollkommen dekadent und egoistisch handelt , ihn mit themen konfrontiere die für sein alter nicht gedacht sind und ihn mit all seinen problemen im stich lasse , züchte ich mir eine generation von vollidioten und desozialisierten . ihr müsst euch mal die streitgespräche der meisten anhören ... da wird nur geschrieen , aber meistens vollkommen inhaltslos . die wissen nichtmal was sie sagen sollen , aber hauptsache sie schreien .
Absolut!

Ich habe das Gefühl das manche hier nicht verstehen das die Welt der Schüler und die Welt der Erwachsenen zwei völlig unterschiedliche sind. Unsere Kinder wachsen in einer grausamen Umgebung auf, wundert es uns dann das sie selbst zu Monstern werden? Aber naja, wie sollen es die Eltern auch mitbekommen wenn sich 95% der Eltern nichteinmal ein winziges bisschen für ihre Kinder interessieren.

Laut dem Schulforscher Wolfgang Melzer kann man Mobbing nicht auf bestimmte Täter- und Opferpersönlichkeiten zurückführen, sondern auf das Schulklima. Auch der Sozialpsychologe Elliot Aronson führt Mobbing unter den Schülern auf ihren Konkurrenzkampf zurück, so wie er von fast allen Unterrichtsformen gefördert wird. [2]

Ja, es gibt politische Amokläufe und auch teilweise semi-politische Amokläufe (Emsdetten, Virginia Tech) aber der Großteil der Amokläufe findet aus Hass auf die Geselschaft statt.
Wenn man sich die Motive der Amokläufer ansieht wird es deutlich:



Amoklauf von Emsdetten (2006)
Die ermittelnde Staatsanwaltschaft nannte als Motiv für die Tat „allgemeinen Lebensfrust“. Während seiner Schulzeit hatte er soziale Probleme mit Mitschülern und musste zwei Klassen wiederholen. Aus seinen Tagebuchaufzeichnungen, polizeilichen Ermittlungen und den Aussagen seiner Mitschüler geht hervor, dass er jahrelang ein Opfer von Mobbing in der Schule gewesen war, was als Hauptursache für seinen Amoklauf gesehen wurde. Später kam allerdings die ungekürzte Version seines Abschiedsbrief in Umlauf, woraus deutlich wurde, dass er die alltäglichen Einschränkungen seiner Freiheit und der daraus resultierenden Unmöglichkeit "je wieder glücklich zu werden" nicht mehr ausgehalten hatte.
Bastian B. führte ein Tagebuch, aus dem hervorgeht, dass er die Tat schon längere Zeit geplant hat. Es wurde auch eine Liste primärer Personenziele gefunden, die er aber wieder durchstrich. Das Buch zeigt den Täter als einen Außenseiter, der mit seinem sozialen Umfeld nicht zurechtkam und in der Schule Probleme hatte. [3]


Einige Auszüge aus dem Abschiedsbrief sowie das Abschiedsvideo

... Ich merkte mehr und mehr in was für einer Welt ich mich befand. Eine Welt in der Geld alles regiert, selbst in der Schule ging es nur darum. Man musste das neuste Handy haben, die neusten Klamotten, und die richtigen "Freunde". Hat man eines davon nicht ist man es nicht wert beachtet zu werden. Und diese Menschen nennt man Jocks. Jocks sind alle, die meinen aufgrund von teuren Klamotten oder schönen Mädchen an der Seite über anderen zu stehen. Ich verabscheue diese Menschen, nein, ich verabscheue Menschen. Ich habe in den 18 Jahren meines Lebens erfahren müssen, das man nur Glücklich werden kann, wenn man sich der Masse fügt, der Gesellschaft anpasst. Aber das konnte und wollte ich nicht. Ich bin frei ...

...Vielleicht hätte mein Leben komplett anders verlaufen können. Aber die Gesellschaft hat nunmal keinen Platz für Individualisten. Ich meine richtige Individualisten, Leute die selbst denken, und nicht solche "Ich trage ein Nietenarmband und bin alternativ" Idioten!
Ihr habt diese Schlacht begonnen, nicht ich. Meine Handlungen sind ein Resultat eurer Welt, eine Welt die mich nicht sein lassen will wie ich bin. Ihr habt euch über mich lustig gemacht, dasselbe habe ich nun mit euch getan, ich hatte nur einen ganz anderen Humor! ...

... Ich will das ihr erkennt, das niemand das Recht hat unter einem faschistischen Deckmantel aus Gesetz und Religion in fremdes Leben einzugreifen!
Ich will das sich mein Gesicht in eure Köpfe einbrennt!
Ich will nicht länger davon laufen!
Ich will meinen Teil zur Revolution der Ausgestossenen beitragen!
Ich will R A C H E ! ...

... Das Leben wie es heute täglich stattfindet ist wohl das armseeligste was die Welt zu bieten hat! S.A.A.R.T. - Schule, Ausbildung, Arbeit, Rente, Tod Das ist der Lebenslauf eines "normalen" Menschen heutzutage...

...S.A.A.R.T. beginnt mit dem 6. Lebensjahr hier in Deutschland, mit der Einschulung. Das Kind begibt sich auf seine perönliche Sozialisationsstrecke, und wird in den darauffolgenden Jahren gezwungen sich der Allgemeinheit, der Mehrheit anzupassen. Lehnt es dies ab, schalten sich Lehrer, Eltern, und nicht zuletzt die Polizei ein. Schulpflicht ist die Schönrede von Schulzwang, denn man wird ja gezwungen zur Schule zu gehen....

...Ich hasse euch und eure Art! Ihr müsst alle sterben!
Seit meinem 6. Lebensjahr wurde ich von euch allen verarscht! Nun müsst ihr dafür bezahlen! [4]


http://www.youtube.com/watch?v=7ZrAiQMzkDY

Dazu schreibt Telepolis:

Unverständlich ist, warum nicht nur die Videos, sondern auch der Abschiedsbrief des Amokläufers schnell aus dem Web beseitigt wurde. Es ist ein Dokument, das die Motive und die Verzweiflung des 18-Jährigen deutlichen werden lässt, vor allem auch, dass es nicht wirklich um Killerspiele geht, wie manche Politiker dies meinen ("Ich hasse es überflüssig zu sein"). Der Brief schildert sicherlich die Erfahrungen eines Jugendlichen, wie sie nicht nur er macht. Er zeigt die gesellschaftlichen Hintergründe und Zwänge, an denen manche Jugendliche – nicht unbedingt die Schlechtesten – verzweifeln, weil sie keinen aufrechten Ausgang aus der Situation finden und ihnen nirgendwo einer angeboten wird.


Amoklauf von Winnenden (2009)
Der in einem Nachbarort wohnhafte Täter hatte bis 2008 die Albertville-Realschule besucht und mit der Mittlere Reife abgeschlossen. Sein Vater war Sportschütze und besaß 15 Sportwaffen. Nach Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft war der 17-Jährige im Zeitraum von April bis September 2008 im psychiatrischen und neurologischen Krankenhaus Weissenhof in Weinsberg zu Beratungsterminen vorstellig geworden. Die Eltern ließen über ihren Anwalt im Nachrichtenmagazin Focus jedoch dementieren, dass ihr Sohn in „psychotherapeutischer Behandlung“ gewesen sei. [5]

Amoklauf von Ansbach (2009)
Der zum Tatzeitpunkt 18-jährige Täter war selbst Schüler am Carolinum und befand sich in psychotherapeutischer Behandlung. Er hatte den Amoklauf seit Monaten intensiv geplant und auch ein Testament vorbereitet. Seit Anfang Juni 2009 hatte er sich auf ein Datum für die Tat festgelegt, aufgrund von technischen Schwierigkeiten verschob er den Anschlag allerdings kurzfristig um einen Tag.
Als Motiv nannte der Täter, er sei in der Schule gemobbt worden und habe sich das Leben nehmen wollen. Zugleich habe er so viele Schüler und Lehrer wie möglich töten wollen. Die Staatsanwaltschaft kündigte an, die Schuldfähigkeit des Schülers prüfen zu lassen. Ein Haftbefehl wegen versuchten Mordes konnte kurz nach der Tat noch nicht vollstreckt werden.
Es wurden bei dem Täter keinerlei gewalthaltige Computerspiele, Gewaltvideos oder Schusswaffen gefunden. [6]


Amoklauf an der Virginia Tech (2007)
Cho hatte zwischen den beiden Schießereien per Post ein Paket unter dem Pseudonym "A. Ishmael" (siehe dazu Ismael) mit einer DVD, auf der 37 Videos und 43 Fotos waren, sowie Seiten mit einem 1800 Wörter umfassenden „Manifest“ an den US-Fernsehsender NBC geschickt. Der Zeitstempel (9:01 Uhr Ortszeit) zeigt, dass Cho das Paket am Montag nach seinen ersten Schüssen in einem am Uni-Campus angrenzenden Postamt aufgegeben hat. Darin erklärte er unter anderem seinen Hass gegen Reiche und äußerte weiter, seine Tat wäre vermeidbar gewesen. Es wird außerdem berichtet, dass etliche Passagen des Textes sich gegen Christentum und Genusssucht wenden. Der Sender informierte das FBI und strahlte Ausschnitte des Videos am Abend des 18. April 2007 (Ortszeit) aus. Der Täter sagte unter anderem, „Ihr habt mich in eine Ecke gedrängt. Jetzt müsst ihr damit leben, dass Blut an euren Händen klebt.“
Der Sender CNN berichtete, dass Cho 2005 von einem Sonderrichter des US-Bundesstaates Virginia für „geistesgestört“ erklärt wurde. Der Richter habe zudem festgestellt, dass Cho eine Gefahr für sich selbst darstelle. Bereits zuvor war bekannt geworden, dass sich Cho im selben Jahr in einer psychiatrischen Klinik aufgehalten hatte. Aufgrund der Tatsache, dass er die Psychatrie freiwillig aufsuchte, konnte er legal Waffen erwerben.
In der achten Klasse war selektiver Mutismus bei Cho diagnostiziert worden. Frühere Mitschüler sagten aus, dass er jahrelang ein Opfer von Mobbing in der Schule gewesen war. [7]


Videoausschnitte: http://www.youtube.com/watch?v=VyalPi1GeDY

Amoklauf von Kauhejoki (2008) (Finnland)
Nach Angaben der Polizei, die Aufzeichnungen in der Wohnung Saaris fand, hatte dieser seine Tat schon seit sechs Jahren geplant. Als Motiv für seine Tat gab der Amokläufer „Hass auf die menschliche Rasse“ an. Frühere Mitschüler beschreiben ihn als Außenseiter, der häufigem Mobbing in der Schule ausgesetzt war.
Mobbing wird bei fast allen Amokläufen an Schulen für die Hauptursache gehalten, so auch bei dem Amoklauf von Ansbach, dem Amoklauf von Winnenden, dem Schulmassaker von Jokela, dem Amoklauf von Emsdetten und dem Schulmassaker von Littleton. [8]


[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Mobbing_in_der_Schule
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Mobbing_in_der_Schule
[3] http://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_von_Emsdetten
[4] http://www.heise.de/tp/artikel/24/24032/1.html
[5] http://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_von_Winnenden
[6] http://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_von_Ansbach
[7] http://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_a ... ginia_Tech
[8] http://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_von_Kauhajoki
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Re: und wieder ein Massaker in den USA

Beitrag von Thefalus »

Chaos_ hat geschrieben:Nebenbei gesagt kann in diesem Kontext der ein oder andere auch nochmal den Thread "Todesflüche" lesen und darüber nachdenken was man da eigentlich zum besten gegeben hat.
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Re: und wieder ein Massaker in den USA

Beitrag von Thefalus »

Ich hat geschrieben:Stammen die Fotos aus einem Katalog der Spielzeug- und Waffenindustrie?
Nein, das sind Privatfotos. Sie stellen (bis auf das erste und das letzte Foto) junge Sportschützen dar. Eigentlich nichts, das es bei uns nicht auch gäbe. Das erste Foto stammt von einem Tag der offenen Tür der USArmy, das letzte ist ein Posing mit harmlosen Replikas aus Mexiko.

Nur bei dem Mädel im vorletzten Foto bin ich mir etwas unsicher. Dieser Blick...

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Re: und wieder ein Massaker in den USA

Beitrag von Ich »

Thefalus hat geschrieben:Nur bei dem Mädel im vorletzten Foto bin ich mir etwas unsicher. Dieser Blick...
Ja, sie schaut müde aus. :zZz:


@Chaos: Deine Kernaussage oben lautet, daß das Hauptmotiv erfahrenes Mobbing für Amokläufe ist, welche in den USA aufgrund der generell leicht verfügbaren Schußwaffen so häufig vorkommen, richtig?

Ich fürchte, daß das ganze doch noch ein wenig komplizierter ist, gerade auch im Falle der USA:
Woran mag es z.B. liegen, daß die Mordrate in US-Grenzgroßstädten zu Kanada, wie z.B. in Detroit (http://www.shortnews.de/id/693358/usa-n ... erzeichnen), extrem hoch (!) und in der benachbarten kanadischen Stadt - nur durch einen Fluß getrennt und jederzeit über eine Brücke (respektive einen Tunnel) in Minuten erreichbar - dagegen praktisch kaum vorhanden ist?

Außerdem gibt es auch noch andere Länder, die einen großen Waffenumlauf in der Bevölkerung haben, in denen dies vergleichsweise aber kaum vorkommt. Deine o.g. Punkte sind zwar auch richtig, reichen meiner Meinung nach aber für eine vollständige(re) Erklärung, warum so etwas gerade in den USA so überproportional vorkommt, nicht aus.
Ich denke aber, daß hier auch schon vereinzelt viele Punkte genannt wurden (von einer regelrechten "Kultur der Gewalt" (!), die schon immer eine Art Sonderstatus in den USA innehatte, mal abgesehen), die schon ein ungefähres Gesamtbild ergeben.
Zuletzt geändert von Ich am 23. Dez 2012 19:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: und wieder ein Massaker in den USA

Beitrag von Tyger »

Ich bin ganz klar gegen eine Verschärfung der Waffengesetze, denn es sind immer Menschen, die schießen, nicht die Waffen selbst. Dass die genau das Gegenteil dessen bewirken, was sie angeblich bewirken sollen, zeigen einige europäische Länder, allen voran Deutschland. Deutschland hat eins der rigidesten Waffengesetze der Welt (selbst Taschenmesser mit Klingen über 7cm sind verboten!) und ist gleichzeitig ein Land, in dem Massaker und "Amokläufe" bemerkenswert normal sind - in Europa dürften wir damit wohl führend sein. Das passt auch gut zusammen, denn solche Gesetze entwaffnen natürlich nicht die Täter, sondern immer nur die Opfer - wer ein Massaker plant, dem ist es selbstverständlich egal, ob die Waffe, die er dafür benutzt, legal ist oder nicht.
Eins der freizügigsten Waffengesetze überhaupt hat übrigens Österreich - und wann war gleich noch das letzte Massaker in diesem Land? Ich kann mich gerade an kein einziges erinnern.
Wieso passiert nun so etwas ausgerechnet in den USA so häufig, gefolgt von Deutschland? Könnte es vielleicht damit zusammenhängen, dass das die Länder sind, in denen schon Kinder am hemmungslosesten mit Psychopharmaka vollgestopft werden? (Die Amis fressen solches Zeug wie Süßigkeiten und kriegen es auch in jedem Supermarkt.)
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Re: und wieder ein Massaker in den USA

Beitrag von Ich »

Na ja, nach den USA folgt Deutschland diesbezüglich noch bei weitem nicht (man denke dabei z.B. mal an Südafrika oder südamerikanische Metropolen). ;)
Eine Verschärfung des Waffengesetzes muß auch nicht sein, allerdings bin Ich auch gegen eine Lockerung desselben - denn damit würden sich solche Fälle in der BRD schon häufen, denke Ich.
Das Arzneimittel- und das Betäubungsmittelgesetz sind - bezüglich der darunter fallenden Wirkstoffe, wie z.B. beim Valium (Benzodiazepine) - hierzulande übrigens auch viel strenger geregelt.
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Re: und wieder ein Massaker in den USA

Beitrag von Chaos_ »

Ich hat geschrieben:@Chaos: Deine Kernaussage oben lautet, daß das Hauptmotiv erfahrenes Mobbing für Amokläufe ist, welche in den USA aufgrund der generell leicht verfügbaren Schußwaffen so häufig vorkommen, richtig?
Nicht politisch motivierte Amokläufe an Schulen sind zu 99% hervorgerufen durch Mobbing, Diskriminierung oder Gesellschaftsdruck, welche in den USA unter anderem durch leicht verfügbare Schußwaffen häufiger vorkommen.
Ich hat geschrieben:Woran mag es z.B. liegen, daß die Mordrate in US-Grenzgroßstädten zu Kanada, wie z.B. in Detroit (http://www.shortnews.de/id/693358/usa-n ... erzeichnen), extrem hoch (!) und in der benachbarten kanadischen Stadt - nur durch einen Fluß getrennt und jederzeit über eine Brücke (respektive einen Tunnel) in Minuten erreichbar - dagegen praktisch kaum vorhanden ist?
Naja es gibt doch auch noch unzählige andere Faktoren die enormen Einfluss auf die Hemmschwelle haben. Gute Bildung, liebevolle oder auch religiöse Erziehung zum Beispiel um nur mal einige zu nennen. Ich sage ja nicht das man zum Amokläufer wird weil man Schußwaffen besitzt aber es macht einen Unterschied ob man gerade ein Pistole zur Hand hat oder seinen Amoklauf dann doch mit einer Axt oder Messer durchführen muss wenn man gerade an der Klippe steht.
Und ja, die Dinge die hier genannt worden sind haben auch alle negativen Einfluss auf die Hemmschwelle, aber sind sie in der Diskussion überhaupt relevant? Die Kernaussage der US-Regierung war doch das man Schußwaffen verbieten müsse damit Amokläufe nichtmehr stattfinden, nicht das man Psychopharmake strenger regulieren sollte oder Veteranen besser resozialisieren müsse.

Schußwaffen sind aber nicht die Ursache für Amokläufe sonder nur einer von vielen Faktoren der die Hemmschwelle negativ beeinflusst, dass verbieten von Schußwaffen ist somit doch nur Augenwischerei oder nicht?
Ich hat geschrieben:Ich fürchte, daß das ganze doch noch ein wenig komplizierter ist, gerade auch im Falle der USA:
Nein, für mich ist es nicht komplizierter, selbst Menschen deren Hemmschwellen unglaublich niedrig sind würden niemals in einer Schule amoklaufen wenn sie sich dort akzeptiert fühlen würden.
Natürlich wird es viel komplizierter wenn man Amokläufe in Kaufhäusern oder Bürogebäude mit betrachtet und noch viel komplizierter wenn man Morde, bewaffente Raubüberfälle usw mit einbezieht aber auch darum geht es nicht. Es geht nur um nicht politisch motivierte Amokläufe in Schulen.
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Re: und wieder ein Massaker in den USA

Beitrag von Ich »

Chaos_ hat geschrieben:Und ja, die Dinge die hier genannt worden sind haben auch alle negativen Einfluss auf die Hemmschwelle, aber sind sie in der Diskussion überhaupt relevant?
Natürlich. Es sei denn, man betrachtet diese Diskussion an sich als irrelevant. ;)
Chaos_ hat geschrieben:Die Kernaussage der US-Regierung war doch das man Schußwaffen verbieten müsse damit Amokläufe nichtmehr stattfinden, nicht das man Psychopharmake strenger regulieren sollte oder Veteranen besser resozialisieren müsse.
Ach, war sie das? :lol:
Von der "Glaubwürdigkeit" solcher Aussagen (siehe u.a. Seite 1 hier) mal ganz abgesehen: Quelle?
Chaos_ hat geschrieben:Schußwaffen sind aber nicht die Ursache für Amokläufe sonder nur einer von vielen Faktoren der die Hemmschwelle negativ beeinflusst, dass verbieten von Schußwaffen ist somit doch nur Augenwischerei oder nicht?
Nein, denn diese erleichtern grundsätzlich solche Taten (vor allem in diesem Ausmaß). Darüberhinaus würden viele Täter vergleichbare Taten z.B. auch nicht mit einem Messer begehen (aus mehreren Gründen - in diese kannst Du Dich bei Interesse in kriminologischer Fachliteratur einlesen).
Chaos_ hat geschrieben:Es geht nur um nicht politisch motivierte Amokläufe in Schulen.
Oh, Ich dachte (aufgrund des Eröffnungsposts), hier geht es grundsätzlich um Amokläufe (und damit logischerweise u.a. auch grundsätzlich um Tötungsdelikte - aber bestimmt nicht um Banküberfälle oder dergleichen!), einschließlich diverser Faktoren, die speziell, vor allem in den USA, mit dazu beitragen (können). Trotzdem würde mich auch Deine Meinung zu dem o.g. Detroit-Beispiel interessieren. ;)

Noch etwas: Politisch und/oder religiös motivierte Amokläufe (!) gibt es (im Gegensatz zu Morden) meiner Ansicht nach so auch gar nicht.
Selbst z.B. bei einem Breivik war dies eher nur vorgeschoben. Die psychischen Ursachen liegen dabei noch viel tiefer.
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Re: und wieder ein Massaker in den USA

Beitrag von Chaos_ »

Ich hat geschrieben:Natürlich. Es sei denn, man betrachtet diese Diskussion an sich als irrelevant.
:denk: Mittlerweile komme ich auch zu dem Schluss, allerdings haben sie dann in dem von mir weiter unten genannten Kontext eine eher nebensächliche Bedeutung.
Ich hat geschrieben:Ach, war sie das?
Von der "Glaubwürdigkeit" solcher Aussagen (siehe u.a. Seite 1 hier) mal ganz abgesehen: Quelle?
Auch hier muss ich mich korrigieren, die Aussage gab es natürlich so nicht, die Kernaussage war eher das Azazel die Schusswaffengesetze verschärfen möchte um somit Amokläufen an Schulen zu verhindern. Ändert aber nicht viel, findest du nicht? Es geht immernoch um Amokläufe an Schulen und um härtere Waffengesetze, was ziemlich auf einer Linie mit der US-Regierung liegt, daher meine Annahme. Für Quellen kannst du mal bei Google-News gucken dort findest du sicher Meldung von Focus über Spiegel bis zur Süddeutschen Zeitung.
Ich hat geschrieben:denn diese erleichtern grundsätzlich solche Taten (vor allem in diesem Ausmaß).
Stimme ich dir zu, aber meiner Meinung nach sind das zwei paar Schuhe. Für euch scheint eher die Frage im Vordergrund zu stehen wie man die Hemmschwelle erhöhen kann was ich durchaus gut finde, während sich mir eher die Frage nach den Ursachen von Amokläufen stellt.
Aber wenn wir hier über die Erhöhung der Hemmschwelle diskutieren, muss man sich dann nicht fragen ob eine solche Erhöhung auf Kosten von Freiheit überhaupt akzeptabel ist? Und wenn das so ist wer definiert dann ab wann es nichtmehr akzeptabel ist? Der Staat, Religionen oder Medien? Denn, um es mal übertrieben zu verdeutlichen, wir können auch einfach allen Menschen die Armee abhacken, dann dürfte das mit den Amokläufen mehr als schwer werden. Das ändert aber nichts daran das es immernoch Menschen gibt die es tun wollen.
Ich hat geschrieben:Oh, Ich dachte (aufgrund des Eröffnungsposts), hier geht es grundsätzlich um Amokläufe (und damit logischerweise u.a. auch grundsätzlich um Tötungsdelikte - aber bestimmt nicht um Banküberfälle oder dergleichen!), einschließlich diverser Faktoren, die speziell, vor allem in den USA, mit dazu beitragen (können). Trotzdem würde mich auch Deine Meinung zu dem o.g. Detroit-Beispiel interessieren.

Noch etwas: Politisch und/oder religiös motivierte Amokläufe (!) gibt es (im Gegensatz zu Morden) meiner Ansicht nach so auch gar nicht.
Selbst z.B. bei einem Breivik war dies eher nur vorgeschoben. Die psychischen Ursachen liegen dabei noch viel tiefer.
Hmm, und ich dachte hier geht es um Amokläufe an Schulen da der genannte Fall ein Amoklauf an einer Schule war. Zu dem Detroit-Beispiel bin ich mal so frei mich selbst zu zitieren
Chaos_ hat geschrieben:Naja es gibt doch auch noch unzählige andere Faktoren die enormen Einfluss auf die Hemmschwelle haben. Gute Bildung, liebevolle oder auch religiöse Erziehung zum Beispiel um nur mal einige zu nennen.
.

Und die Aussage das Brivik nicht politisch motiviert war ist auf jeden fall mal gewagt
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Re: und wieder ein Massaker in den USA

Beitrag von gabor »

Naja.....von politisch motivierten Attentaten hab ich schon gehört...aber Amokläufer,die ihre Tat zu erklären versuchen....sind ein ganz anderes Ding!
Ähmm...und gute Bildung hat jetzt genau WELCHEN Einfluss auf die Hemmschwelle?
Immer bereit!
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Re: und wieder ein Massaker in den USA

Beitrag von Ich »

Chaos_ hat geschrieben:
Thefalus hat geschrieben:Alle Aggression, Mord und Totschlag, Drogen und Vergewaltigung sind de facto nur in den Medien vorhanden, in Romanen, in Kinofilmen, in Videospielen und in den (Welt-)Nachrichten.
Mann muss es leider sagen! Mobbing ist ein viel größeres Problem als allgemein angenommen.

:???: Die hier zitierte Aussage ist ja schon an sich ein wenig... fragwürdig... und die "Antwort" ist irgendwie auch nicht gerade... so direkt darauf bezogen. :au:
Chaos_ hat geschrieben:Auch hier muss ich mich korrigieren, die Aussage gab es natürlich so nicht ... was ziemlich auf einer Linie mit der US-Regierung liegt, daher meine Annahme. Für Quellen kannst du mal bei Google-News gucken dort findest du sicher Meldung von Focus über Spiegel bis zur Süddeutschen Zeitung.
Erst korrigierst Du Dich, um dann direkt wieder diesselbe Behauptung aufzustellen. Darüberhinaus willst Du mir dann auch noch die Quellensuche für Deine Behauptung zuschieben? :???:
Chaos_ hat geschrieben:
Ich hat geschrieben:denn diese erleichtern grundsätzlich solche Taten (vor allem in diesem Ausmaß).
Stimme ich dir zu, aber meiner Meinung nach sind das zwei paar Schuhe. Für euch scheint eher die Frage im Vordergrund zu stehen wie man die Hemmschwelle erhöhen kann was ich durchaus gut finde, während sich mir eher die Frage nach den Ursachen von Amokläufen stellt.
Aber wenn wir hier über die Erhöhung der Hemmschwelle diskutieren, muss man sich dann nicht fragen ob eine solche Erhöhung auf Kosten von Freiheit überhaupt akzeptabel ist? Und wenn das so ist wer definiert dann ab wann es nichtmehr akzeptabel ist?
:???: Genau um all das geht es hier ja auch - und nicht "nur um Amokläufen an Schulen", wie Du oben noch geschrieben hast.
Chaos_ hat geschrieben:Zu dem Detroit-Beispiel bin ich mal so frei mich selbst zu zitieren

Naja es gibt doch auch noch unzählige andere Faktoren die enormen Einfluss auf die Hemmschwelle haben. Gute Bildung, liebevolle oder auch religiöse Erziehung zum Beispiel um nur mal einige zu nennen.
Das ist definitiv keine Antwort auf meine Frage (siehe oben!).
Chaos_ hat geschrieben:Und die Aussage das Brivik nicht politisch motiviert war ist auf jeden fall mal gewagt
Ist Dein gutes Recht, diese Aussage für "gewagt" zu halten. Trotzdem erlaube Ich mir nochmal, Dich diesbezüglich kurz auf entsprechende (kriminologische) Fachliteratur zu verweisen (welche auch einer Vermeidung von oberflächlichen Betrachtungsweisen durchaus dienlich sein kann), falls wirklich Interesse vorhanden sein sollte, was Ich aber nach Deinem letzten Beitrag doch stark zu bezweifeln wage.

:(
gabor hat geschrieben:Naja.....von politisch motivierten Attentaten hab ich schon gehört...aber Amokläufer,die ihre Tat zu erklären versuchen....sind ein ganz anderes Ding!
Ganz genau.
Selbst wenn diese Aktionen nach Breiviks ehrlichem Empfinden wirklich politisch und/oder religiös motiviert gewesen wären, dann würde dies eher einem "Akt des Terrorismus" gleichen, aber bestimmt nicht einem Amoklauf.
Zuletzt geändert von Ich am 24. Dez 2012 01:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Daimao_Koopa
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Re: und wieder ein Massaker in den USA

Beitrag von Daimao_Koopa »

Thefalus hat geschrieben:Ich sehe nicht die Rolle, die Patriotismus bei Amokläufen spielt? Da geht doch nicht einer aus Vaterlandsliebe in eine Schule und knallt Leute ab! Ähnliches gilt für Religiosität. In aller Regel töten Amokläufer nicht für Jesus, oder?
Nein, ich meinte damit nur, dass gerade amerikanische Amokläufer die in Patriotismus und Religiösität enthaltenen Maxime
als Vorwand verwenden, um ihre Taten vor sich selbst (!) zu rechtfertigen. Wenn sich, ähnlich wie bei Islamisten, der
Kontext übergeordneter Maxime durch Interpretation beliebig erweitern lassen, senkt dies die individulle Hemmschwelle.

Religiösität gibt es, in solchem Maße, so zwar auch in vielen anderen Ländern, aber gerade der Patriotismus (also, die Hassobjekte
durch Paradigmenverzerrung in "rechtmäßige" Feinde der amerikanischen Philosophie zu verwandeln) ist nirgendwo sonst auf der
Welt derart präsent und in die Kultur verwoben, wie in Amerika.
Thefalus hat geschrieben: Gefühlsverrohung oder nicht entwickelte Gefühle sind natürlich eine allgemeine und unabdingbare Voraussetzung für Gewalttaten.
Gutes Stichwort, was mich noch auf eine andere Idee bringt!



Eine geringere Hemmschwelle, verursacht durch eine emotionale Überempfindlichkeit. Solche Subjekte töten/"morden" nur aus zwei
Gründen; weil es Spaß macht und weil jemanden zu töten einfacher ist, als mit jemandem zu diskutieren. Inwiefern sich diese Ursache
auf das amerikanische Gewaltniveau beziehen lässt, kann ich nicht belegen, aber ich vermute, dass ein Großteil der amerikanischen Gewaltdelikte
bzw. Amokläufe aus reinem Spaß an der Sache/ohne Grund entstehen, da das nahezu selbstverständliche Aufwachsen mit der Waffe in der Hand
solche Quasi-Beweggründe maßgeblich begünstigt.

Warum? Weil die Art und Weise, wie ein (heranwachsender) Mensch mit Technik umzugehen lernt, damit zu tun hat. Für einen Menschen,
der die Funktionsweisen von Technik neu erlernt, lässt sich die Welt in zwei Hälften aufteilen: die die man mit Technik verändern kann
und die die sich nicht davon beeinflussen lässt.

Im Falle einer Schusswaffe wären das Dinge, die sich mit Gewehrfeuer zerstören lassen (dazu zählen alle Menschen) und solche, die sich
davon nicht zerstören lassen. Meiner Meinung nach ist also das "krankhafte" Verhältnis, das US-amerikanische Kinder zu Schusswaffen
entwickeln, dafür verantwortlich, dass Menschen dort drüben sehr viel schneller (und z.T. auch ohne Grund) zur Schusswaffe greifen, um
Probleme zu lösen, als irgendwo sonst auf der Welt.
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Re: und wieder ein Massaker in den USA

Beitrag von Chaos_ »

@Ich - Verstehst du nicht was ich sage oder willst du es nicht verstehen, denn wenn das der Fall ist kannst du mir auch gleich ins Gesicht schlagen, denn du legst mir hier Worte in den Mund die niemals so gemeint waren!
Ich hat geschrieben:
Ich hat geschrieben:Chaos_ hat geschrieben:
Ich hat geschrieben:Thefalus hat geschrieben:
Alle Aggression, Mord und Totschlag, Drogen und Vergewaltigung sind de facto nur in den Medien vorhanden, in Romanen, in Kinofilmen, in Videospielen und in den (Welt-)Nachrichten.
Mann muss es leider sagen! Mobbing ist ein viel größeres Problem als allgemein angenommen.
Die hier zitierte Aussage ist ja schon an sich ein wenig... fragwürdig... und die "Antwort" ist irgendwie auch nicht gerade... so direkt darauf bezogen.
Chaos_ hat geschrieben:
Thefalus hat geschrieben: Da ist wohl was dran. Aber was genau ist dann das Problem? Ich kenne dieses Land und seine Einwohner besser als mancher Amerikaner selbst und wenn ich überhaupt eine Auffälligkeit gegenüber Europäern feststellen durfte, dann doch eher, daß die Leute dort im Ganzen irgendwie unbedarft wirken, schüchterner und auch irgendwie harmloser oder anständiger. Alle Aggression, Mord und Totschlag, Drogen und Vergewaltigung sind de facto nur in den Medien vorhanden, in Romanen, in Kinofilmen, in Videospielen und in den (Welt-)Nachrichten.
Mann muss es leider sagen! Mobbing ist ein viel größeres Problem als allgemein angenommen.

In einer 2007 vom Zentrum für empirische pädagogische Forschung der Universität Koblenz-Landau durchgeführten Online-Befragung, an der 1997 Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen teilnahmen, äußerten 54,3 Prozent, dass sie von direktem Mobbing betroffen seien. 19,9 Prozent fühlten sich von Cyber-Mobbing betroffen. [1]

Aber auch Diskriminierung oder das Ausgrenzen ganzer Gruppen oder Individuen findet täglich an Schulen statt. Nicht zu vergessen der Gesellschafts und Leistungsdruck welcher nicht selten zu sozialen, beruflichen und generell zu Zukunftsängsten führt.
Weiter muss man sagen das Amokläufe keineswegs ein Problem der Amerikaner sind, die Folgen der oben genannten Problemen zeigen sich hier nur öfters was durch die liberalen Waffengesetzt zu erklären ist, denn jedem sollte klar sein das die Hemmschwelle für solche Taten mit zunehmender emotionaler Distanz zum Opfer sinkt und es moralisch und technisch einfacher ist jemanden mit einer Pistole als mit einem Messer zu töten.
Ist es denn so schwer zu verstehen?

Thefalus:Da ist wohl was dran. Aber was genau ist dann das Problem?

Chaos_:Mann muss es leider sagen! Mobbing ist ein viel größeres Problem als allgemein angenommen.

In einer 2007 vom Zentrum für empirische pädagogische Forschung der Universität Koblenz-Landau durchgeführten Online-Befragung, an der 1997 Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen teilnahmen, äußerten 54,3 Prozent, dass sie von direktem Mobbing betroffen seien. 19,9 Prozent fühlten sich von Cyber-Mobbing betroffen. [1]

Aber auch Diskriminierung oder das Ausgrenzen ganzer Gruppen oder Individuen findet täglich an Schulen statt. Nicht zu vergessen der Gesellschafts und Leistungsdruck welcher nicht selten zu sozialen, beruflichen und generell zu Zukunftsängsten führt.

Thefalus: Ich kenne dieses Land und seine Einwohner besser als mancher Amerikaner selbst und wenn ich überhaupt eine Auffälligkeit gegenüber Europäern feststellen durfte, dann doch eher, daß die Leute dort im Ganzen irgendwie unbedarft wirken, schüchterner und auch irgendwie harmloser oder anständiger. Alle Aggression, Mord und Totschlag, Drogen und Vergewaltigung sind de facto nur in den Medien vorhanden, in Romanen, in Kinofilmen, in Videospielen und in den (Welt-)Nachrichten.

Chaos_:Weiter muss man sagen das Amokläufe keineswegs ein Problem der Amerikaner sind, die Folgen der oben genannten Problemen zeigen sich hier nur öfters was durch die liberalen Waffengesetzt zu erklären ist, denn jedem sollte klar sein das die Hemmschwelle für solche Taten mit zunehmender emotionaler Distanz zum Opfer sinkt und es moralisch und technisch einfacher ist jemanden mit einer Pistole als mit einem Messer zu töten.
Ich hat geschrieben:
Chaos_ hat geschrieben:Auch hier muss ich mich korrigieren, die Aussage gab es natürlich so nicht ... was ziemlich auf einer Linie mit der US-Regierung liegt, daher meine Annahme. Für Quellen kannst du mal bei Google-News gucken dort findest du sicher Meldung von Focus über Spiegel bis zur Süddeutschen Zeitung.
Erst korrigierst Du Dich, um dann direkt wieder diesselbe Behauptung aufzustellen.
Möchtest du das ich dir erkläre was ... daher meine Annahme bedeutet? :???:
Ich hat geschrieben:
Chaos_ hat geschrieben:
Ich hat geschrieben:denn diese erleichtern grundsätzlich solche Taten (vor allem in diesem Ausmaß).
Stimme ich dir zu, aber meiner Meinung nach sind das zwei paar Schuhe. Für euch scheint eher die Frage im Vordergrund zu stehen wie man die Hemmschwelle erhöhen kann was ich durchaus gut finde, während sich mir eher die Frage nach den Ursachen von Amokläufen stellt.
Aber wenn wir hier über die Erhöhung der Hemmschwelle diskutieren, muss man sich dann nicht fragen ob eine solche Erhöhung auf Kosten von Freiheit überhaupt akzeptabel ist? Und wenn das so ist wer definiert dann ab wann es nichtmehr akzeptabel ist?
Genau um all das geht es hier ja auch - und nicht "nur um Amokläufen an Schulen", wie Du oben noch geschrieben hast.
Nein, das ist eine Falschaussage, aus dem Eröffnungspost, welchen du selbst erwähnst
Ich hat geschrieben:Oh, Ich dachte (aufgrund des Eröffnungsposts), hier geht es grundsätzlich um Amokläufe (und damit logischerweise u.a. auch grundsätzlich um Tötungsdelikte - aber bestimmt nicht um Banküberfälle oder dergleichen!), einschließlich diverser Faktoren, die speziell, vor allem in den USA, mit dazu beitragen (können).
geht eindeutig hervor das es um Amokläufe an Schulen und die Frage nach härteren Waffengesetzen geht.
Azazel hat geschrieben: Newtown-Massaker

was muss noch passieren in dieser kaputten Gesellschaft bis man auf die Idee kommt die gesellschaftliche Philosophie zu hinterfragen und die Waffengesetze zu ändern?
'Gods own country' ist wohl schon lange von seinem Gott verlassen worden
Das vom eigentlichen Thema abgewichen wurde ist mir klar, das hab ich bereits in meinen aller ersten Worten die ich heute gepostet habe erwähnt.
Chaos_ hat geschrieben:Eigentlich hatte ich alles gesagt was ich sagen wollte, aber weil ich jetzt sehe das man hier immer weiter vom eigentlichen Thema abschweift und sich lieber wieder den Nebenkriegsschauplätzen hingibt welche in erster Linie nichts mit der Problematik zu tun haben muss ich mich doch nochmal zu Wort melden.


Ich hat geschrieben:Selbst z.B. bei einem Breivik war dies eher nur vorgeschoben. Die psychischen Ursachen liegen dabei noch viel tiefer.
Breivik habe keine Zwangsvorstellungen im klinischen Verständnis gezeigt, und er habe die politische Motivation seiner Taten glaubhaft gemacht.

Das Gericht kritisierte das rechtspsychologische Gutachten, das Breivik für unzurechnungsfähig erklärt hatte. Die Experten hätten nicht genug Gewicht auf Breiviks politische Einstellung gelegt, sagte Arntzen. Breiviks Äußerung, er befinde sich im Bürgerkrieg, müsse beispielsweise nicht zwingend als Anzeichen für eine Psychose gewertet werden, sondern könne auch im politischen Kontext gesehen werden. [2]

Ich hat geschrieben:Selbst wenn diese Aktionen nach Breiviks ehrlichem Empfinden wirklich politisch und/oder religiös motiviert gewesen wären, dann würde dies eher einem "Akt des Terrorismus" gleichen, aber bestimmt nicht einem Amoklauf.
Mit dem Begriff Amok (malaiisch: meng-âmok‚ in blinder Wut angreifen und töten‘) werden Gewalthandlungen bezeichnet, bei denen mehrere Personen durch einen einzelnen, bei der Tat körperlich anwesenden Täter innerhalb eines Tatereignisses getötet werden.
Täter, die in solchen Situationen mit Hieb-, Stich- oder Schusswaffen Straftaten begehen, nennt man Amokläufer bzw. Amokschützen oder auch Amokfahrer, falls sie Fahrzeuge als Tötungsmittel einsetzen. [3]


Gegendarstellungen sind erwünscht.
gabor hat geschrieben:Naja.....von politisch motivierten Attentaten hab ich schon gehört...aber Amokläufer,die ihre Tat zu erklären versuchen....sind ein ganz anderes Ding!
Ähmm...und gute Bildung hat jetzt genau WELCHEN Einfluss auf die Hemmschwelle?
Politisch motivierte Amokläufe dürften wirklich mehr als selten sein, kategorisch auschließen kann man sie aber nicht. Auch hab ich im früheren Verlauf des Threads zwei Videos verlinkt aus denen hervorgeht das es sich bei Emsdetten und auch Virginia zumindest um Semi-Politische Amokläufe handelt.
Zum zweiten Punkt, ein Mensch dem Nächstenliebe und Tolleranz gelehrt wird, oder auch die Auswirkungen von Gewalt an geschichtlichen Hintergründen aufzeigt werden, wird sensibilisiert und die Hemmschwelle steigt. Mal ganz von den persönlichen Konsequenzen abgesehen mit denen die meisten Menschen mit schlechter Bildung zu kämpfen haben, welche sich dann wieder negativ auf die Hemmschwelle auswirken.

Abschließend möcht ich sagen das ich es Schade finde das hier so gut wie garnicht auf meine Argumente eingegangen wird. Ich weiß ich hab meine Meinung und es ist schwer mich von anderen Meinungen zu überzeugen aber letztendlich versuche ich doch zu reflektieren und entgegenzukommen, auch wenn es meinem Ego schwer fällt, dass scheint bei anderen Usern nicht der fall zu sein. Es scheint eher so als ob meine Posts halbherzig gelesen werden um sich dann bestimmte Stellen herauszupicken um diese ins lächerliche zu ziehen. :denk:

Aber sollte es nicht eigentlich darum gehen über ein Problem zu diskutieren und dieses zu lösen und nicht darum die Argumentation zu gewinnen?

<3 :zZz:

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Mobbing_in_der_Schule
[2] http://www.spiegel.de/panorama/justiz/f ... 51944.html
[3] http://de.wikipedia.org/wiki/Amok

Ach ja, hier noch eine Quelle zum Thema US-Regierung und Waffengesetze

[4] http://www.spiegel.de/politik/ausland/w ... 73724.html
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Re: und wieder ein Massaker in den USA

Beitrag von Ich »

Auweia. Du scheinst ja über eine auffällig selektierende Wahrnehmungsfähigkeit zu verfügen, hm?
Chaos_ hat geschrieben:Gegendarstellungen sind erwünscht.
Wozu? Um an dieser Stelle weiter meine Energie und Zeit zu verschwenden?

Der o.g. Wikipedia-Artikel (über Amok) ist mir übrigens bekannt - und leider auch nur oberflächlich informativ. Die dortigen Literatur- bzw. Quellenangaben sind ebenfalls überraschend rar gesät.
Ich habe Dir oben diesbezüglich schon zweimal einen Tipp gegeben. Wenn 's interessiert, dann kann man auch ganz spezifische Fachliteratur - z.B. von der enstprechend zuständigen Stelle der FBI-Akademie oder auch anderen Behörden etc., unter deren Zuständigkeitsbereich solche Taten fallen (sowohl von kriminalistischer als auch von kriminologischer Seite aus), beziehen. Allerdings muß man sich dafür schon ein wenig mehr bemühen, als nur mal kurz bei Wikipedia reinzuschneien. Unabhängig davon: Wenn Dir Deine Widersprüche oben nicht selbst auffallen (was Ich stark bezweifle), dann... selbst schuld. Bye.

- Textende -
:bau:
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Re: und wieder ein Massaker in den USA

Beitrag von Chaos_ »

Ich hat geschrieben:Der o.g. Wikipedia-Artikel (über Amok) ist mir übrigens bekannt - und leider auch nur oberflächlich informativ. Die dortigen Literatur- bzw. Quellenangaben sind ebenfalls überraschend rar gesät.
Ich habe Dir oben diesbezüglich schon zweimal einen Tipp gegeben. Wenn 's interessiert, dann kann man auch ganz spezifische Fachliteratur - z.B. von der enstprechend zuständigen Stelle der FBI-Akademie oder auch anderen Behörden etc., unter deren Zuständigkeitsbereich solche Taten fallen (sowohl von kriminalistischer als auch von kriminologischer Seite aus), beziehen
Eine Quelle ist besser als keine Quelle. Du forderst und forderst, aber alles was du bis jetzt von dir gegeben hast ist nicht mehr als heiße Luft und das darin für mich nun wirklich kein Interesse besteht sollte doch klar sein.
Aber hey, da du ja so viel Energie in deine Posts gesteckt hast werde ich mir mal die gesamte fachkrimilogische Literatur die ich finden kann durchlesen um DEINE Aussagen zu untermauern. /s off
Ich hat geschrieben:Auweia. Du scheinst ja über eine auffällig selektierende Wahrnehmungsfähigkeit zu verfügen, hm?
:denk: Mag sein, kann ich mit leben, liegt vielleicht auch daran das noch keiner mit ansatzweise überzeugenden Argumenten gekommen ist, welche im Wiederspruch zu meiner bisherigen Meinung stehen. Im Gegenzug scheinst du aber über eine auffällig narzistische Persönlichkeit zu verfügen, hm? Natürlich könnte ich für diese, vielleicht gewagte, Behauptung auch Quellen aufzeigen, aber diese wären in deinen Augen wieder nur Oberflächlich also belasse ich es mal dabei.
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Re: und wieder ein Massaker in den USA

Beitrag von Thefalus »

Tyger hat geschrieben:...in denen schon Kinder am hemmungslosesten mit Psychopharmaka vollgestopft werden? (Die Amis fressen solches Zeug wie Süßigkeiten und kriegen es auch in jedem Supermarkt.)
US-amerikanische Apotheken befinden sich immer in normalen Supermärkten. :lol:

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Re: und wieder ein Massaker in den USA

Beitrag von Ich »

Chaos_ hat geschrieben:Du forderst und forderst, aber alles was du bis jetzt von dir gegeben hast ist nicht mehr als heiße Luft ...
:lol: Jo, Ich fordere und fordere... :lol:

Nur zu Deiner Information:
Es ist mir offengestanden ziemlich egal, was Du bzw. ob Du mir glaubst. Ich bin nicht hier, um jemanden von Was-weiß-Ich-was zu überzeugen (wir sind hier schließlich nicht im Bundestag).
Glaub einfach, was Du willst. Aber glaube bitte nicht, daß Ich Dir hier - bequemerweise - noch irgendeine weitere Info in den Allerwertesten schiebe. Alles klar soweit?
Sehr schön. :rauchen:


Nachtrag:
Daimao_Koopa hat geschrieben:... aber ich vermute, dass ein Großteil der amerikanischen Gewaltdelikte bzw. Amokläufe aus reinem Spaß an der Sache/ohne Grund entstehen ...
Bei Gewaltdelikten allgemein kann auch das sein, aber speziell bei Amokläufen eher nicht. ;)
Nebenbei finde Ich übrigens die Tatsache interessant, daß die USA (auch im Vergleich zur Bevölkerungsdichte) bisher weltweit mit Abstand ebenfalls die meisten Serienmörder hervorgebracht hat - deren Motivationen sich allerdings kaum mit denen eines Amokläufers oder andererseits z.B. auch nicht mit denen eines Massenmörders oder gar Attentätern vergleichen lassen (alles verschiedene Tätertypen).
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Re: und wieder ein Massaker in den USA

Beitrag von Zerberus »

könnt ihr vielleicht mal aufhören euch hier hochgestochen anzugiften ?




wir sind nicht im kindergarten .
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Re: und wieder ein Massaker in den USA

Beitrag von Ich »

Zerberus hat geschrieben:könnt ihr vielleicht mal aufhören euch hier hochgestochen anzugiften ?

wir sind nicht im kindergarten .
Ist doch schon wieder vorbei, lieber Zerb. :troest
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Re: und wieder ein Massaker in den USA

Beitrag von Thefalus »

Update: Ein Professor der Florida Atlantic University (FAU) hat nun Zweifel an der Echtheit des Attentats angemeldet. Er glaubt das ganze Ding war nur gestaged, ein Fake von Obama um die Waffengesetze zu verschärfen, berichtet die heutige Sun-Sentinel.

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Re: und wieder ein Massaker in den USA

Beitrag von Ich »

@TheFalus: Was habe Ich Dir nur angetan, daß Du mich solchen Artikeln penetrierst? :shock: :???:

:brute: :lol:
Ist dieser Professor vielleicht zufällig auch Mitglied in der NRA? :au:

In den USA tobt derzeit ja wirklich eine regelrechte Schlammschlacht bezüglich Waffenverbot:
Ob das ganze dann auch mal konkrete Folgen hat (was fragwürdig ist!) und nicht nur wieder eine Schaumschlägerei darstellt, bleibt hingegen immer noch abzuwarten...
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