Das dämonische Rätselthema

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Moderator: gabor

nola-blair

Re: Das dämonische Rätselthema

Beitrag von nola-blair »

Herzlichen Glückwunsch Tsaphyre, ich freue mich mit dir :). Bin schon aufs neue Rätsel gespannt.

Lg
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Tsaphyre
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Re: Das dämonische Rätselthema

Beitrag von Tsaphyre »

Hallo,

da bin ich wieder. Ich habe eine kleine Schnitzeljagd geplant und diese beginnt genau hier, wo jetzt der Rätselstab im Boden steckt ---> X

Ich erzähle eine kleine Geschichte, wenn Ihr sie richtig verfolgt, findet Ihr den gesuchten Schatz, den Ihr dann an Euch nehmen dürft! *mehehe* Aaaalso, ich war neulich auf meinen hellblauen Plüschrollschuhen unterwegs und traf einen Gott mit einem Elefantenkopf, sein Name ist mir grad entfallen. Er erzählte mir, daß er vor ungefähr 4 Jahren eine Gliedmaße gebrochen hatte. Das war ganz schön ärgerlich damals, auch wenn man sie ja wieder ankleben konnte. Diese Gliedmaße ist wirklich wichtig, um schöne Dinge zu tun. Mario hat sich erst kürzlich mit 3 Männern und einer Frau darüber unterhalten. Naja, eigentlich haben sie über einen anderen Körperteil gesprochen, aber das ist hier grad nicht so wichtig. Derjenige, der als erstes gesprochen hat, fand schon einmal Erwähnung, das ist aber schon ein paar Jährchen her. Da wurde er auch nur namentlich genannt, es ging um ein Buch. Das Kapitel handelt von einem Tier, das für sein Lachen berühmt ist. Es hat auch eine Nummer, das Kapitel. Und wenn man der gemeinsamen Spur des Tieres und des Tarotwesens mit dieser Nummer folgt, dann findet man ein Gedicht. Derjenige, der das Gedicht aufgesagt hat (ich glaub, das ist jetzt schon 5 Jahre her), hat ganz am Schluß noch ein Zitat gesagt und auf die Quelle verwiesen. Die Quelle, auf die er verwiesen hat, ist möglicherweise nicht ganz richtig geschrieben, aber ein anderer hat sie mit exakt derselben Schreibweise zitiert. Er erzählt uns davon, daß diese Quelle auch mit einer anderen Kunst in Verbindung gebracht wird. Jemand, der dieser Kunst entstammt, war kürzlich erst ganz in der Nähe und hat anscheinend den gesuchten Schatz ein wenig zweckentfremdet. Na? Was für ein Schatz ist das und wo befindet er sich?

Ich hoffe, das Rätsel ist nicht zu einfach *mehehe*

Tsaphyre die Rätselziege
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mercuriuz
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Re: Das dämonische Rätselthema

Beitrag von mercuriuz »

Die Wahrheit. Sie ist hinter dem Wort.

merc
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Re: Das dämonische Rätselthema

Beitrag von nola-blair »

Kann es die Ganesha sein? Denn luzifer 0125 mutter hat ihr ja den Arm gebrochen als sie das Zimmer aufgeräumt hat.

Lg
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Tsaphyre
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Re: Das dämonische Rätselthema

Beitrag von Tsaphyre »

Hallo,

die 24 Stunden sind noch nicht ganz um, da ich aber heute noch ein bißchen was zu tun habe, erlaube ich mir, schonmal die ersten Tips zu geben. *mehehe*
mercuriuz hat geschrieben:Die Wahrheit. Sie ist hinter dem Wort.
@mercuriuz, das ist wirklich eine sehr interessante und gute Antwort. Allerdings scheint sie eine Antwort auf eine andere Frage zu sein, zumindest ist mir nicht ganz klar, wie Du anhand der Rätselstellung darauf gekommen bist. :lol: Sehr inspirativ jedenfalls. :rauchen:
nola-blair hat geschrieben:Kann es die Ganesha sein? Denn luzifer 0125 mutter hat ihr ja den Arm gebrochen als sie das Zimmer aufgeräumt hat.
@nola-blair, das ist eine gaaaanz heiße Spur. Du bist dem ersten Hinweis gefolgt, aber jetzt mußt Du natürlich den Weg noch bis zum Ende weiterverfolgen, um die Antwort zu finden. >:->

Die Schnitzeljagd ist im Grunde nicht so schwierig, jeder Hinweis führt zum Nächsten, nur der erste und der letzte brauchen ein bißchen mehr Hirnschmalz. Aber nola-blair hat den ersten Schritt ja bereits getan. Jetzt kann doch der Rest nicht mehr so schwierig sein? Folgt den Hinweisen und löst das letzte Rätsel, in dem es um die Person geht, die einer bestimmten Kunst entstammt und deren Auftreten einige von Euch ganz gewiß mitbekommen haben. ;)

Viel Spaß, ich bin sehr gespannt, wer den Schatz als erstes findet. *mehehe*

Tsaphyre
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Re: Das dämonische Rätselthema

Beitrag von nola-blair »

Ich versuche es nochmal, und zwar kann es Aleister Crowley sein. :denk:

Lg
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Tsaphyre
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Re: Das dämonische Rätselthema

Beitrag von Tsaphyre »

Hallo,

@nola-blair, wenn ich jetzt wüßte, wie Du darauf gekommen bist, könnte ich Dir vielleicht einen Hinweis geben, an welcher Stelle Du 'falsch abgebogen' bist. :lol: Jedenfalls ist es nicht die richtige Antwort...

@all, also gut, dann noch ein paar Tips:

nola-blair hat mit ihrem ersten Schritt schon gezeigt, worum es hier geht: nicht global denken, sondern lokal. Um es etwas zu vereinfachen, werde ich meiner wirren Geschichte etwas mehr Struktur geben:
  • Ich traf einen Gott mit einem Elefantenkopf, sein Name ist mir grad entfallen. Er erzählte mir, daß er vor ungefähr 4 Jahren eine Gliedmaße gebrochen hatte. Das war ganz schön ärgerlich damals, auch wenn man sie ja wieder ankleben konnte. (dies Rätsel hat nola-blair bereits gelöst, es geht um Ganesha und seinen Arm.
  • Diese Gliedmaße ist wirklich wichtig, um schöne Dinge zu tun. Mario hat sich erst kürzlich mit 3 Männern und einer Frau darüber unterhalten. Naja, eigentlich haben sie über einen anderen Körperteil gesprochen (oder vielmehr Sprüche gekloppt), aber das ist hier grad nicht so wichtig. Derjenige, der als erstes gesprochen hat, fand schon einmal Erwähnung, das ist aber schon ein paar Jährchen her.
  • Da wurde er auch nur namentlich genannt, es ging um ein Buch. Das Kapitel handelt von einem Tier, das für sein Lachen berühmt ist. Es hat auch eine Nummer, das Kapitel. Und wenn man der gemeinsamen Spur des Tieres und des Tarotwesens mit dieser Nummer folgt, dann findet man ein Gedicht.
  • Derjenige, der das Gedicht aufgesagt hat (ich glaub, das ist jetzt schon 5 Jahre her), hat ganz am Schluß noch ein Zitat gesagt und auf die Quelle verwiesen.
  • Die Quelle, auf die er verwiesen hat, ist möglicherweise nicht ganz richtig geschrieben, aber ein anderer hat sie mit exakt derselben Schreibweise zitiert. Er erzählt uns davon, daß diese Quelle auch mit einer anderen Kunst in Verbindung gebracht wird, es handelt sich bei dieser Kunst nicht um satanische Rituale!
  • Jemand, der dieser Kunst entstammt, war kürzlich erst ganz in der Nähe und hat anscheinend den gesuchten Schatz ein wenig zweckentfremdet. (Diese Person ist heute vor fünf Tagen aufgetreten und blieb etwas länger als ein Tag.) Na? Was für ein Schatz ist das und wo befindet er sich?
Noch einfacher kann ich es Euch echt nicht machen... *mehehe* :lol:

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Tsaphyre
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Re: Das dämonische Rätselthema

Beitrag von Tsaphyre »

Hallo,

*mehehe* also echt, wenn Ihr Euch weiterhin so penetrant weigert, mein Rätsel zu lösen, und mich stattdessen anschweigt, sehe ich mich leider gezwungen, Euch alle ziegenmagisch mit dem Schnitzeljagdfluch zu verfluchen... *mehehe* :grummel Aber zum Glück weiß ich ja, daß da jemand sehr fleißig an der Arbeit war in den letzten Tagen. Das allein rettet Euch, Ihr Schweigsamen. :lol:

Ich hoffe, die Rätselnden haben die Lösung bald gefunden. :dafuer: Ich gehe solange nochmal eine Runde Rollschuh laufen... >:->

Tsaphyre
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Re: Das dämonische Rätselthema

Beitrag von nola-blair »

Wir beide Herne_der_Jäger und ich nola-blair haben zusammen die Lösung des Rätsels gefunden, es ist der Dämon Samigina.

Lg
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Thefalus
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Re: Das dämonische Rätselthema

Beitrag von Thefalus »

Hallo nola,

dies ist zwar nicht die Antwort auf die Raetselfrage, aber Du hast das Raetsel geloest! :) Ich bin beeindruckt, wie hartnaeckig Du Dich dahintergeklemmt hast und dann zusammen mit Herne die Loesung gefunden hast. Dann nenne der Vollstaendigkeit halber den von mir als 'Schatz' ausgelobten Gegenstand, nimm ihn an Dich und stelle das neue Raetsel. >:->

Tsaphyre (unter Verwendung von Thefalus' Konterfei) *mehehe* :har:
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nola-blair

Re: Das dämonische Rätselthema

Beitrag von nola-blair »

Hallo Tsaphyre,

:) mich das Herne und ich das Rätsel gelöst haben. Und ich vermute mal das der Schatz das bild von dem Pony ist.

Ich nehme dein Lob gerne entgegen, nur unter der Bedingungen das ich es mit Herne teile. Denn ihm gebührt es genauso.
Ich muss jetzt nur zugeben das ich keinen blassen Schimmer von einem neuen Rätsel habe, und so möchte ich den Rätselstab an Herne weitergeben.

Lg
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Herne der Jäger
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Re: Das dämonische Rätselthema

Beitrag von Herne der Jäger »

Danke für den sauberen Rätselstab. Ich werde es hier recht kurz halten und mein Rätsel stellen.

Hoffentlich wird der Rätselstab (, der immernoch wunderbar gut duftet :lol: ) bald den Nächsten Rätselsteller auswählen.


"Ich bin gleich einer Maske,
gebrochen und doch nur Abbild dessen,
was ich einst hätte sein sollen.
Ein Echo, dessen was hinter Macht und Tod ist.
Im Ursprung mangelt mir jegliche Form und
doch vermag mich nun jeder zu kennen.
Geschaffen durch die Weitsicht jener alten
Weisen, welche ihre Zeit im Geiste überlebten
und zerbrochen durch eben jene Menschen ihrer
Zeit, welche nicht befähigt waren zu sehen,
was vor ihren Augen liegt. So zwangen sie mich
in eine Form um ihr eigenes Leben zu ordnen und
mir zu unterwerfen. Doch heute bin ich nicht mehr,
als ein Relikt alter Zeit. Wer bin ich?"

So,ich denke, dass dieses Rätsel in nur einem Wort beantwortet werden kann.
Viel Spaß beim Knobeln.
Herne
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Thefalus
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Re: Das dämonische Rätselthema

Beitrag von Thefalus »

Tzimtzum -> Ain Sof -> Tohu -> Shevirah -> Tikun olam -> Partzufim -> Kelipot/Gilgul =

Kabbala.


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Tsaphyre
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Re: Das dämonische Rätselthema

Beitrag von Tsaphyre »

Hallo nola,

*hihi* eine schöne Lösung, und da gerade die letzte Frage nicht so ganz eindeutig war, auch ein gültige Lösung. >:->

Natürlich möchte ich Euch allen nochmal zeigen, wie man auf die Lösung kommt. Der Trick ist der, daß sich alle Hinweise in diesem Forum befinden. Deswegen habe ich hier im Forum den Rätselstab als Anfangspunkt markiert. nola-blair hat das herausgefunden und die Forensuche angeschmissen, die einen mithilfe der jeweiligen Lösung zum nächsten Hinweisbeitrag führt:
  • Ich traf einen Gott mit einem Elefantenkopf, sein Name ist mir grad entfallen. Er erzählte mir, daß er vor ungefähr 4 Jahren eine Gliedmaße gebrochen hatte. Das war ganz schön ärgerlich damals, auch wenn man sie ja wieder ankleben konnte. Die Lösung ist Ganesha, gibt man das Wort in die Suche ein, findet man sehr schnell diesen Beitrag.
  • Diese Gliedmaße ist wirklich wichtig, um schöne Dinge zu tun. Mario hat sich erst kürzlich mit 3 Männern und einer Frau darüber unterhalten. Naja, eigentlich haben sie über einen anderen Körperteil gesprochen (oder vielmehr Sprüche gekloppt), aber das ist hier grad nicht so wichtig. Derjenige, der als erstes gesprochen hat, fand schon einmal Erwähnung, das ist aber schon ein paar Jährchen her. Lösung: Ganeshas gebrochene Gliedmaße ist der Arm, gibt man ihn zusammen mit dem Wort Mario in die Suche ein, kommt man auf diesen Beitrag. Hier der erste Spruch stammt von Lucius Apuleius, diesen Namen in die Suche eingegeben führt uns zum nächsten Rätsel.
  • Da wurde er auch nur namentlich genannt, es ging um ein Buch. Das Kapitel handelt von einem Tier, das für sein Lachen berühmt ist. Es hat auch eine Nummer, das Kapitel. Und wenn man der gemeinsamen Spur des Tieres und des Tarotwesens mit dieser Nummer folgt, dann findet man ein Gedicht. Hier also das Posting, in dem Apuleius genannt wird. Ganz unten das Kapitel 15 =Tarotkarte 'Teufel', das von der Hyäne handelt. Diese beiden Begriffe werden wieder in die Suche eingegeben.
  • Derjenige, der das Gedicht aufgesagt hat (ich glaub, das ist jetzt schon 5 Jahre her), hat ganz am Schluß noch ein Zitat gesagt und auf die Quelle verwiesen. Hier der Beitrag, ganz unten das Zitat aus dem Shemhamforasch
  • Die Quelle, auf die er verwiesen hat, ist möglicherweise nicht ganz richtig geschrieben, aber ein anderer hat sie mit exakt derselben Schreibweise zitiert. Er erzählt uns davon, daß diese Quelle auch mit einer anderen Kunst in Verbindung gebracht wird, es handelt sich bei dieser Kunst nicht um satanische Rituale! Wenn man also 'Shemhamforasch' in die Suche eingibt, gelangt man hierhin, gesucht als weitere Kunst neben den 72 Gottesnamen ist die Ars Goetia mit den 72 Dämonen.
  • Jemand, der dieser Kunst entstammt, war kürzlich erst ganz in der Nähe und hat anscheinend den gesuchten Schatz ein wenig zweckentfremdet. (Diese Person ist heute vor fünf Tagen aufgetreten und blieb etwas länger als ein Tag.) Na? Was für ein Schatz ist das und wo befindet er sich? Lösung: hier war die Suche direkt nicht mehr hilfreich, sondern man mußte ein bißchen recherchieren und überlegen. Da die meisten, die hier miträtseln, den Auftritt Samiginas miterlebt haben und in der genannten Zeitangabe auch kein anderer Dämon aus der Goetia aufgetreten ist, bleibt sie als Lösung übrig. Der Gegenstand, den sie auf eher unappetitliche Weise verwendet hat, ist der Rätselstab, den Chymbau ja noch extra desinfiziert hat. :lol: Die Antwort, die ich also eigentlich gemeint habe, war: Der Schatz ist der Rätselstab, er steckt im Boden oder befindet sich bereits in der Hand des Rästellösers. Nagut, aber das war wie gesagt nicht sooo eindeutig, darum habe ich 'Samigina' als Lösung des Rätsels gelten lassen. ;)
Grüßli, Tsaphyre *mehehe*
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Daimao_Koopa
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Re: Das dämonische Rätselthema

Beitrag von Daimao_Koopa »

Herne der Jäger hat geschrieben:Wer bin ich?
Eine beliebige, kosmische Gottheit?

Zur Erklärung:

"Ich bin gleich einer Maske, gebrochen und doch nur Abbild dessen, was ich einst hätte sein sollen."
Jeder Mensch kann behaupten der Vertreter (Maske) einer Gottheit zu sein. Gebrochen, weil sich die Gottheit
nicht gegen diesen Anspruch zur Wehr setzen kann. Der letzte Satz bezieht sich auf die Urform einer Gottheit:
eine Idee/ein Prinzip. Statt sie als solche zu erkennen, formen die Menschen sie aber lieber zu Werkzeugen
ihrer allzu menschlichen Interessen um.

"Ein Echo, dessen was hinter Macht und Tod ist."
Kosmische Gottheiten sind größtenteils Echos, die die Wünsche und Hoffnungen ihrer Anhänger auf ein "etwas",
oder ein "Sein" nach dem Tod verkörpern. Die Aussicht auf ein solches "etwas", verschafft den Führern ihrer
Kulte Macht über ihre Anhänger zu Lebenszeit (danach natürlich nicht mehr).

"Im Ursprung mangelt mir jegliche Form und doch vermag mich nun jeder zu kennen."
Gottheiten haben keine Form und deswegen kann man jede Mögliche in sie hinein interpretieren.

"Geschaffen durch die Weitsicht jener alten Weisen, welche ihre Zeit im Geiste überlebten und zerbrochen durch eben jene Menschen ihrer
Zeit, welche nicht befähigt waren zu sehen, was vor ihren Augen liegt."

Gottheiten entspringen den Gedanken aller denkfähigen Wesen, doch nur die Weisesten ihrer Art vermögen es ihren Gedanken
wirkmächtige Form zu verleihen (Gottheit als sinniges Prinzip). Diese Formen sind jedoch zerbrechlich, weil subjektiv und durch
den Zeitgeist ihrer Töpfer geprägt. Menschen, die diese Form nicht verstehen, zerbrechen sie, um eine Neue zu schaffen, die
ihrem Verständnis dieser Gottheit näher liegt.

"So zwangen sie mich in eine Form um ihr eigenes Leben zu ordnen und mir zu unterwerfen."
Wie bereits erwähnt, werden Gottheiten durch ihre Formlosigkeit im weltlichen Kontext zu einem beliebig formbaren
Werkzeug degradiert - und dadurch (im weltlichen Sinn!) dem Interesse seiner "Vertreter" unterworfen.

"Doch heute bin ich nicht mehr, als ein Relikt alter Zeit."
Stichwort: Säkularisierung/Aufklärung/Zeitalter des Wassermanns. ...Wobei ich zugeben muss, dass dieser Punkt
sicher nicht die ganze Wahrheit zeigt.
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Herne der Jäger
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Re: Das dämonische Rätselthema

Beitrag von Herne der Jäger »

@ Thefalus

Der Text ist zwar eindeutig kabbalistisch geschrieben, aber das Rätsel fragt nach dem Autor.
Kabbala ist nicht in jedem Zusammenhang einsetzbar, deshalb ist es leider nicht richtig, auch wenn schon in die richtige Richtung gedacht wurde.

@ Daimao_Koopa

Exakt. Der Text ist aus der Sicht Gottes (oder konkreter eines kosmischen gottähnlichen Wesens) geschrieben.
Deine Erläuterungen und Ansätze sind absolut korrekt und somit bist du der nächste Rätselsteller.
Viel Spaß beim rätselstellen.
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Daimao_Koopa
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Re: Das dämonische Rätselthema

Beitrag von Daimao_Koopa »

Tatsächlich? Gut, dann folgt dieses mal der dritte und letzte Teil meines ersten Rätsels. :)

"Es gibt Siegel, die verschließen Geheimnisse und es gibt Siegel, die verschließen sich selbst."

Nach langer Reise und zahlreichen Hürden, durchschritt der Mensch nun endlich das Tor, das ihn auf den Pfad der Erleuchtung führen
sollte. Seine Erwartungen waren groß, denn noch nie ist ein Mensch auf diesem Pfad gewandelt und danach zurückgekehrt, um davon
zu berichten. Was würde ihn erwarten? Allwissenheit oder etwa eine neue Sicht auf die Welt?

Was ihn jedoch erwartetete, war wesentlich... ernüchternder: ein weiterer Raum. Dieser Raum bot keine weiteren Türen und keine Wächter
die etwas bewachten. Stattdessen barg dieser letzte Raum nur ein einsames Podest aus Kupfer, auf dem sich ein unscheinbares Buch befand.
Als der Mensch näher trat, um sich das Buch genauer zu betrachten, reagierte das Podest auf seine Anwesenheit und sprach:

Dies ist die letzte Kammer auf dem Pfad der Erleuchtung. Alles, wonach du suchst, befindet sich auf den Seiten dieses Buches.
Doch um es lesen zu können, musst du zuvor das Siegel brechen, das seine Geheimnisse bewahrt. Um das Siegel zu brechen,
musst du seinen Inhalt ergründen und seine Bedeutung erkennen. Rufe deine Erkenntnis laut aus, um die Härte des Siegels auf
die Probe zu stellen. Auf dass es dir misslingen mag!


Das Siegel, das das Buch verschlossen hielt, hatte die Form eines Kreises. Inmitten des Kreises befand sich folgendes Symbol:

Code: Alles auswählen

|\    /|
| \  / |
|  \/  |
|  /\  |
| /  \ |
|/    \|
Welche Bedeutung hat das Siegels? Folgend aus der Antwort auf die erste Frage: Hat der Mensch die Erleuchtung erlangt?
Falls ja, inwiefern wurde er erleuchtet? Falls nicht, welche Erkenntnis hat er gewonnen?
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Re: Das dämonische Rätselthema

Beitrag von Daimao_Koopa »

Niemand...? Gut, dann gebe ich einen Hinweis: Die Antwort auf die erste Frage, liegt in den Worten der Sonne verborgen.

Noch ein Hinweis: Das Podest hat keine Persönlichkeit. Es ist bloß ein Gegenstand und daher sind seine Worte wertfrei.
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Re: Das dämonische Rätselthema

Beitrag von Keeper »

Aaaalssoooo *fingerknacks*

Dieses Zeichen, sollte es einer Rune zugeordnet sein, ist es das Zeichen des Lichts.
Die Rune bedeutet quasi grob geschildert, dass man erleuchtet sei, wenn man seiner eigenen Wahrheit treu bleiben würde, und deutet mit der Warnung sein eigenes Ich stets unter Kontrolle halten zu müssen.

Erleuchtet wurde dieser Mensch, der den Raum betrat "nicht" sondern er war bereits erleuchtet, allein weil er so weit kam, das Buch öffnet sich wohl, wenn er seiner selbst, sich bis zum Ziel einfach treu bleibt.
Sich also quasi nicht der Frage des Siegels verwirren lässt, seine Erkenntnis daraus würde halt seine positive Einstellung zu sich selbst und seiner Wahrheit bedeuten und die stetige Kontrolle über sein Ego ? ^^


Puh... ich hoffe das war verständlich... :lala: und hoffe etwas richtig zu liegen :rolleyes:
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Re: Das dämonische Rätselthema

Beitrag von Thefalus »

Zum Symbol:

Kamel vor einer Pyramide:

Bild

Diesselbe Pyramide von oben gesehen:

Bild

- Das Symbol ist also eine Pyramide im Kreis (von oben gesehen).

- Alle Teile sind von ordnender geometrischer Qualität: Kreis, Quadrat, gleichseitiges Dreieck. Von aussen nach innen bedeutet das zunächst die Quadratur des Kreises (Kreis--> Quadrat) dann wird das Quadrat zu mit den Spitzen nach innen (in das Zentrum) weisenden Dreiecken. Die Erkenntnis lautet also: "Du findest alle Lösungen in deiner Inneren Mitte"

- Der Mensch hatte aufgrund dieser Erkenntnis ein Erleuchtungsgefühl ohne das Buch überhaupt gelesen zu haben. Es hätte auch nichts gebracht das Buch zu lesen, denn es war ein vergilbtes Osho-Taschenbuch aus dem Goldmann-Verlag mit dem Titel "Der achtfache Pfad der Erleuchtung" (für acht Euro achtzig aus dem Bahnhofskiosk).

Der Tip bezieht sich auf die Sonnenstrahltheorie. (Wenn am Tage, besonders bei überwiegend wolkenbedecktem Himmel, sich ein Wolkenloch aus der Sichtposition eines Betrachters in der Nähe oder am direkten optischen Sonnenstandort öffnet, so formen die nunmehr durchkommenden Sonnenstrahlen mindestens ein deutliches Dreieck, oft sogar eine räumlich erscheinende Pyramide.)

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Re: Das dämonische Rätselthema

Beitrag von Thefalus »

Keeper hat geschrieben:Dieses Zeichen, sollte es einer Rune zugeordnet sein, ist es das Zeichen des Lichts.
Du meinst das Siegel ist in Wahrheit ein Lichtschalter? Sofort-Illumination per Lichtschalter? Cool! :lol:

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Re: Das dämonische Rätselthema

Beitrag von Keeper »

Thefalus hat geschrieben:
Keeper hat geschrieben:Dieses Zeichen, sollte es einer Rune zugeordnet sein, ist es das Zeichen des Lichts.
Du meinst das Siegel ist in Wahrheit ein Lichtschalter? Sofort-Illumination per Lichtschalter? Cool! :lol:

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Warum denn nicht, klatschen reicht heute auch aus um einen Raum zu erhellen :D
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Re: Das dämonische Rätselthema

Beitrag von Thefalus »

Keeper hat geschrieben:Warum denn nicht, klatschen reicht heute auch aus um einen Raum zu erhellen :D
Find ich gut!

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Bin gerade inspiriert ein Lichtschalter-Tarot zu machen! :)

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Re: Das dämonische Rätselthema

Beitrag von Daimao_Koopa »

@Keeper:
Nein, es ist keiner Rune zugeordnet - und daher auch kein Symbol des Lichts. Vielleicht ist es ein Symbol der Erleuchtung,
aber diese ist nicht seine Bedeutung! Ich gebe zu, dass das von mir gezeigte Symbol eine gravierende Ähnlichkeit
zu Dagaz hat, aber diese ist eher meinen grauenhaften ASCII-Fähigkeiten geschuldet. :D

...Aber ich muss sagen, dass dieser Zufall eher ein Glücklicher ist, denn Dagaz kann durchaus etwas mit Erleuchtung zu tun haben!

Dein Ansatz bezüglich der Erleuchtung des Menschen, trifft leider auch nicht zu...

@Thefalus:
Wow! Du... hast die Antwort auf die zweite (und dritte) Frage gefunden, ohne die erste zu beantworten! :shock:
Leider ist die Antwort auf Frage 1 zu wichtig, um dir den Stab schon übergeben zu können...

Es stimmt aber: die Antwort auf die erste Frage, findet er tatsächlich in seiner inneren Mitte und er erlangt die Erleuchtung - nicht über das Buch
und seinen "Inhalt" (den ich noch nicht verraten kann, da er essentiell für die Antwort auf Frage 1 ist) - sondern durch das Siegel. Damit wäre
schon einmal ein weiterer Hinweis auf des gesamten Rätsels Lösung gegeben. ;)

Mein erster Hinweis bezog sich aber nicht auf die von dir genannte Theorie. Er bezog sich stattdessen auf den Satz in Gelb (Worte der Sonne ;) ).


Um noch einen zweiten, neuen Hinweis zu geben, ist die Antwort auf Frage 1 so simpel wie schwer zu erfassen.
Die Bedeutung des Siegels ist derart unscheinbar, dass sich der menschliche Verstand gegen die Lösung wehrt.
Um die Antwort zu kennen, muss man also einen grundlegenden Teil der menschlichen Wahrnehmung kennen.
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Re: Das dämonische Rätselthema

Beitrag von Ich »

Thefalus hat geschrieben:Bild
:shock: Ad hoc dachte Ich dabei gerade an einen Stromschlag auf der Zunge. :lala:
"Ich bin kein Bekenner, ich bin ein leidenschaftlich beteiligter Betrachter!" (E.v.S.)
Bedecktes Feuer hitzt am meisten.